Der Puberpudel

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Isi
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Re: Eddie im Fußballfieber

Beitrag von Isi » Sa Jun 30, 2018 9:56 am

Zu wem hält Eddie denn jetzt?
Oder ist er gleich weiter ins Bundesliga-Trainingslager?
:wink:

Monaaa
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Eddie

Beitrag von Monaaa » Di Jul 10, 2018 3:51 pm

Für Eddie war das Fußballfieber mit dem Rausfliegen von Deutschland gelaufen :mrgreen:

Hier aber mal ein Update, was Eddie stattdessen so tut im Moment:

Zum Beispiel shoppen
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Oder sich gemütlich auf meine Sportmatte legen auf der ich eigentlich mein Workout machen will
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Kuscheln...
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So sieht er Moment nach jedem Spaziergang aus, ich glaub das sind Brennesselsamen
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Heute hatte er super gute Laune, weil es endlich nicht mehr so heiß ist
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„Und ewig bleibt es unverloren, was der Hund dem Herzen gab...“

Liebe Grüße von Mona mit Eddie (und Floyd für immer im Herzen!)

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Hauptstadtpudel
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Re: Eddie

Beitrag von Hauptstadtpudel » Di Jul 10, 2018 3:57 pm

Monaaa hat geschrieben:
Di Jul 10, 2018 3:51 pm
...
Heute hatte er super gute Laune, weil es endlich nicht mehr so heiß ist

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So ein schönes Gute-Laune Bild! :D :D :D
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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steinmarder
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Re: Eddie

Beitrag von steinmarder » Di Jul 10, 2018 8:51 pm

So schöne Fotos!
... das ist kein Hund. Das ist ein Pudel!!!

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Re: Eddie

Beitrag von Isi » Fr Jul 13, 2018 8:19 am

Schöne Fotos, vielen Dank fürs Zeigen!
Ich finde das letzte Bild auch richtig genial, da hat er was von einem Comic-Hund :)

Ich wünsche euch ein schönes WE!

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Mal ein ganz ehrliches Eddie-Update

Beitrag von Monaaa » Fr Aug 10, 2018 10:17 am

Zeit für ein ganz ehrliches Update:

Einige Zeit ist seit dem letzten Update vergangen und ich dachte, ich melde mich mal wieder. Veranlasst, hier mal wieder etwas zu schreiben, hat mich eigentlich der Thread von Isalau über ihren Elmo (Frust und Unsicherheit mit Welpe).
Als ich das alles so las und das Thema Welpenblues angesprochen wurde, habe ich gemerkt, wie gut es tut, zu lesen, dass es anderen ähnlich ging/geht. Vor einiger Zeit schon, habe ich realisiert, dass ich nicht immer ehrlich zu mir und auch nach außen hin war. Dabei geht es weniger um den reinen Welpenblues, der mich allerdings auch volles Pfund erwischt hat - In den ersten Wochen als wir Eddie bekamen, habe ich 4 Kilo abgenommen und fast täglich geheult, die Verantwortung und diese folgenreiche Entscheidung für einen Hund hat mich einfach erdrückt – sondern vielmehr um Zweifel, Frust und falsche Vorstellungen.

Eddie hat gerade zu Beginn schnell gelernt und viele Fortschritte gemacht. Und dennoch habe ich schnell realisieren müssen, dass er zum Einen ein sehr selbstbewusster charakterstarker Rüde ist, den man leider oft in seine Schranken weisen muss und bei dem man es immer schnell bereut, wenn man zu inkonsequent ist und zum Anderen, dass er einfach das komplette Gegenteil von meinem letzten Hund ist, der mit dem ich quasi groß geworden bin. War mein Floyd ein ruhiger, sensibler irgendwie auf seine Art sehr charmanter Hund, so ist Eddie der absolute Haudegen, der nicht selten auch mal rüpelhaftes Verhalten an den Tag legt, sehr wild ist und einfach immer die erste Geige spielen will.
Ich war stellenweise wirklich zerrissen durch das Gefühl, einen charakterlich so anderen Hund bekommen zu haben. Auch in der Erziehung muss ich bei Eddie doppelt konsequent sein, weil sich jede kleinste Nachlässigkeit und Inkonsequenz direkt auf sein Verhalten auswirkt. Ich habe mittlerweile einige Pudelbesitzer und auch Besitzer anderer Junghunde kennengelernt, die mir dann immer vorschwärmen, wie leicht und unproblematisch ihre Hund in der Erziehung sind (natürlich nicht alle, aber einige). Das ließ mich oft zusätzlich verzweifeln. Zudem habe ich lange mit der Entscheidung für einen Hund an sich gehadert und tue es zwischenzeitlich immer noch.
Das Schwierige daran ist, dass bei uns in der Familie ICH diejenige bin, die immer gern einen Hund wollte. Ich habe zwar nie darauf gedrängt, aber ich weiß, dass mein Mann mir damit einen Wunsch erfüllen wollte. Auch ihm war die Konsequenz für unser Leben nicht in vollem Ausmaß bewusst. Wir haben uns außerdem vorgestellt, Eddie dann und wann mal abgeben zu können. Das geht momentan jedoch nur bei meinen Eltern, die leider weiter weg wohnen, da sie hundeerfahren sind. Meine Schwiegereltern sind mit Eddie schlichtweg noch überfordert, da er eben nicht sehr leicht zu handhaben ist. Seiner wilden Art gepaart mit seiner Größe sind sie einfach noch nicht so richtig gewachsen. Wenn Eddie volle Kanonen in die Leine knallt, weil er zu einem anderen Hund will, dann ist das schon nicht ohne.

Das alles liegt natürlich auch daran, dass es der erste Hund ist, für den ich die volle Verantwortung trage. Bei unserem Familienhund Floyd, den wir bekamen als ich 13 war, hat meine Mutter den Großteil der Arbeit übernommen. Natürlich habe ich zudem verdrängt, dass auch Floyd nicht von Anfang an der tolle Hund war, der er später geworden ist. Auch er hat uns in der Pubertät viele Nerven gekostet. Die dazugehörigen Anekdoten erzählt mir meine Mama dann immer, um mich wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Ich glaube, das größte Problem war, dass ich mich lange Zeit nicht getraut habe, die Dinge zu sehen wie sie sind und auch auszusprechen. Ich habe Vieles schön geredet und wenn mein Mann mal wieder geflucht und die ganze Entscheidung infrage gestellt hat, wollte ich das nicht hören, hab alles nur schön geredet und mir selbst dabei eigentlich gar nicht geglaubt. Als Eddie letztens wieder eine Phase hatte, in der nichts klappte, sind mir meine Nerven durchgegangen. Ich habe bei meinen Eltern gesessen und geschüttelt von einem Heulkrampf gesagt, dass ich Eddie zurückbringen werde, dass ich es nicht mehr schaffe. Und als ich ihn dann da sitzen sah, ist mir fast das Herz gebrochen, wegen der Gedanken, die ich hatte.

Und trotzdem war genau das irgendwie der Durchbruch. Mir einzugestehen, dass es nicht immer einfach mit ihm ist, dass es noch sehr viel gibt, woran wir arbeiten müssen, dass er charakterlich ganz anders ist als Floyd, dass es noch mindestens ein bis zwei Jahre dauern wird, bis alles etwas gefestigter ist, dass er eine große Einschränkung für unsere Freiheit bedeutet…das alles einfach mal aussprechen zu können und nicht verdrängen zu müssen und gegenüber allen anderen die Starke mit der Hundeerfahrung zu spielen, die alles voll im Griff hat. So ist es nämlich nicht. Mein Mann war zu diesem Zeitpunkt im Urlaub, als ich ihn anrief und unter Tränen von meinen Gedanken erzählte, war er derjenige der mich beruhigte und meinte, dass wir das schon hinbekommen. Dabei habe ich oft das Gefühl, dass er unter der Freiheitseinbuße mehr leidet als ich. Als wir dann später zusammensaßen, schaute er Eddie an und sagte nur: „Aber wir haben ihn doch so lieb.“

Und genauso ist es auch! So sehr Eddie uns auch in unserer Freiheit einschränkt, so sehr ist er auch schon festes Familienmitglied geworden, das auf keinen Fall fehlen darf! So sehr ich über sein Verhalten manchmal ausflippen könnte, so sehr bringt er mich mit seiner Art auch zum Lachen und liefert immer ein Gesprächsthema. So sehr ich es auch verfluche, bei jedem Wetter und immer direkt nach der Arbeit mit Eddie rauszugehen, so gut tut mir das auch. So sehr mich dieser Hund manche Nerven kostet, so sehr liebe ich ihn auch.

Eddie muss noch viel lernen. Zum Beispiel nicht an der Leine zu ziehen, nicht zu jedem Hund hinzuzerren, unseren Besuch nicht anzuspringen und zu bedrängen, nicht zu bellen, wenn ihm irgendwas nicht passt und er Aufmerksamkeit erhaschen will, im Spiel nicht immer so wild zu sein und immer mal wieder seine Zähne einzusetzen, bei Kindern ruhiger und entspannter sein, unsere Nachbarn nicht anzubellen, nicht immer überall und bei allem der Erste sein zu wollen…

Aber er ist erst 11 Monate und kann schon toll am Fahrrad laufen, im Anhänger mitfahren, beim Joggen ganz toll mit laufen ohne sich ablenken zu lassen, super entspannt allein bleiben ohne etwas kaputt zu machen (bis auf wenige Ausnahmen!), selbst im Ferienhaus und im Hotelzimmer konnten wir Eddie schon ganz entspannt einige Zeit mal allein lassen, mit ins Restaurant kommen und dort ruhig unter dem Tisch liegen, Bahn fahren, sich draußen super abrufen lassen (wenn keine anderen Hunde ihn ablenken ;-), vorm Bäcker ruhig auf mich warten, seinen Futterbeutel suchen und mir bringen und einfach nur total begeisterungsfähig sein und seine gute Laune überall verbreiten! Viele Dinge, die nicht gut klappten, haben wir auch einfach schleifen lassen und nicht mehr so intensiv geübt. Nachdem wir vieles jetzt wieder angegangen sind, haben sich in vielen Bereichen schon wieder Verbesserungen eingestellt. Und über allem steht, dass er einfach nur lieb ist und niemandem, weder Hund noch Mensch etwas böses will!

Es tut mir leid, dass mein Text so lang geworden ist und auch wenn ihn vielleicht nicht viele lesen, tat es einfach mal gut, sich das alles von der Seele zu schreiben. Das Schöne in diesem Forum ist, dass man sich hier nicht allein fühlt mit seinen Problemen. Im Gegenteil! Es muntert mich immer wieder auf, dass ich nicht allein bin mit meinen Problemen und den dazugehörigen Gedanken! Danke fürs "Zuhören" :)
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Liebe Grüße von Mona mit Eddie (und Floyd für immer im Herzen!)

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Re: Eddie

Beitrag von Iska » Fr Aug 10, 2018 11:30 am

Danke für Deine offenen Zeilen.... :streichel:

ja, es ist nicht immer alles so wie man es sich vorgestellt hat... ich habe damals auch darüber nachgedacht, ihn zurückzubringen, unseren kleinen Riesenschnauzerwelpen, der so wild war und mich auch ziemlich *drangsalierte*... dabei hatte ich mir doch alles so schön vorgestellt (...und auch zig Bücher gelesen usw. usf. ; Internet war ja damals noch nicht) ..... ich war einfach platt... hab reichlich abgenommen und war irgendwie immer müde..... und mein Mann tat mir auch leid, denn ICH wollte ja unbedingt einen Hund....
.....aber wir haben es zusammen hinbekommen... aus ihm wurde ein Traumhund ( für uns ). Paule hingegen war gar nicht anstrengend, vielleicht auch, weil er ja so krank zu uns kam und sein Leben lang eigentlich immer nur *dankbar* war und zusammen mit seinem Olli ein Dreamteam....
als er dann so plötzlich starb und dem Olli so fehlte, sollte es ja mit der kleinen neuen Doggenschwester eine ebenso tolle Freundschaft mit Olli werden.... doch sie stellte im Prinzip noch alles in den Schatten.... und so manches Mal dachte ich, ohoh, was hab ich uns da "angetan"..... wären wir an diesem regnerischen Sonntag im Mai doch lieber im Bett geblieben..... :oops:
Aber wie heisst es in einem Spruch so schön: jeder muss so *verbraucht* werden, wie er ist.... :frech:
.....und wenn man sich darauf erst einmal eingestellt hat, fällt es - zumindest mir - deutlich leichter.... :)

Ich wünsche Euch weiter viel Kraft und bestimmt kannst Du später auf Deine Zeilen einmal lächelnd zurückschauen, wenn Eddie Euer Traumhund ist.... :streichel:
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Tschucki
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Re: Mal ein ganz ehrliches Eddie-Update

Beitrag von Tschucki » Fr Aug 10, 2018 11:33 am

"Aber er ist erst 11 Monate und kann schon toll am Fahrrad laufen, im Anhänger mitfahren, beim Joggen ganz toll mit laufen ohne sich ablenken zu lassen, super entspannt allein bleiben ohne etwas kaputt zu machen (bis auf wenige Ausnahmen!), selbst im Ferienhaus und im Hotelzimmer konnten wir Eddie schon ganz entspannt einige Zeit mal allein lassen, mit ins Restaurant kommen und dort ruhig unter dem Tisch liegen, Bahn fahren, sich draußen super abrufen lassen (wenn keine anderen Hunde ihn ablenken ;-), vorm Bäcker ruhig auf mich warten, seinen Futterbeutel suchen und mir bringen und einfach nur total begeisterungsfähig sein und seine gute Laune überall verbreiten! Viele Dinge, die nicht gut klappten, haben wir auch einfach schleifen lassen und nicht mehr so intensiv geübt. Nachdem wir vieles jetzt wieder angegangen sind, haben sich in vielen Bereichen schon wieder Verbesserungen eingestellt. Und über allem steht, dass er einfach nur lieb ist und niemandem, weder Hund noch Mensch etwas böses will!"

Das was ihr erreicht habt ist für 11 Monate doch ganz toll! Haltet durch, viele Sachen geben sich auch von alleine wieder, z.B. zu anderen Hunden hinwollen. Eddie ist so ein schöner Kerl, irgendwann fügt sich alles und ihr werdet, wie Iska es auch sagt, bestimmt lächelnd die Anekdoten "von damals" zum besten geben!
Er braucht aber auch mal Freiraum, die Möglichkeit sich austoben und Quatsch machen zu können (außerhalb des Hauses).
Alles Gute :streichel:
Schöne Grüße,
Tschucki mit Zwergpudel Rösti

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Aurelia
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Re: Eddie

Beitrag von Aurelia » Fr Aug 10, 2018 11:45 am

:klatsch: :klatsch: :klatsch:
Ich finde es prima, dass du den Mut hast, auch von den Schattenseiten eines Lebens mit Hund zu berichten. Von den Momenten, in denen man sich überfordert fühlt, in denen man meint, dass alles nur schief läuft, in denen man sauer auf den Hund ist, weil er so ist, wie er ist und nicht so pflegeleicht, wie offensichtlich die meisten anderen. Mein Caesar ist auch ein charakterstarker, selbstbewusster und selbständiger Rüde und er war für mich als Hundeanfänger alles andere als ein Anfängerhund. Ich kann dich daher gut verstehen. Aber ich finde es auch klasse, dass du dich "durchgebissen" hast, ehrlich mit dir warst und ihr jetzt wieder mehr Spaß an und mit Eddie habt. Caesar war 5 Jahre alt, als ich das erste Mal das Gefühl hatte, dass wir so richtig ein Team sind, dass wir uns verstehen, dass wir uns zuverlässig einschätzen können. Also, nur Mut und weiter so... :streichel:
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

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Traumhund
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Re: Eddie

Beitrag von Traumhund » Fr Aug 10, 2018 11:48 am

Hallo Mona! Ich weiß genau, wovon du redest. Ich hab ja gerade auch so einen "Terrorkrümel"(Danke Lisa, für diese absolut treffende Bezeichnung😉). Nika ist völlig anders als Lio und ich hab mich in der kurzen Zeit, in der wir sie haben, auch schon gefragt, was ich mir da angetan habe. Man neigt dazu, die Hunde aus seiner Vergangenheit auf ein Podest zu stellen. "Das hat XYZ niiiie getan!" Wenn wir dann in uns gehen müssen wir uns eingestehen "doch, hat er😁" Und im Laufe ihres Lebens sind sie traumhafte Begleiter geworden.
Lios Welpenzeit ist ja jetzt nicht soooo lange her, er hat mich auch Nerven gekostet und heute ist er ein toller Hund, der mich fast überall hin begleiten kann und gerne gesehen ist.
Also Kopf hoch, du schaffst das❣ Fühl dich gedrückt und egal was unsere "Viecher😉" auch anstellen: Ohne sie hätten wir weniger Freude, gute Laune und Liebe😍
Liebe Grüße von Meike mit Lio und Nika

Doro
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Re: Eddie

Beitrag von Doro » Fr Aug 10, 2018 12:02 pm

Ich finde auch das man sich nicht immer vor Augen halten soll was der Hund noch nicht kann, sondern sich viel mehr darüber freuen was sie alles schon können.
Dann hat man auch viel mehr Spaß miteinander :D
Viele Grüße
Doro

Monaaa
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Re: Eddie

Beitrag von Monaaa » Fr Aug 10, 2018 12:19 pm

Ich danke euch so sehr für eure Rückmeldungen!!! Ihr glaubt gar nicht, wie gut es mir tut, das zu lesen :)
Iska hat geschrieben:
Fr Aug 10, 2018 11:30 am
Ich wünsche Euch weiter viel Kraft und bestimmt kannst Du später auf Deine Zeilen einmal lächelnd zurückschauen, wenn Eddie Euer Traumhund ist.... :streichel:
Vielen Dank für deine lieben und aufmunternden Worte. Das weckt wirklich die Hoffnung, dass Eddie und ich noch lange nicht am Ende sind, was UNSERE Entwicklung angeht :)
Tschucki hat geschrieben:
Fr Aug 10, 2018 11:33 am
Das was ihr erreicht habt ist für 11 Monate doch ganz toll! Haltet durch, viele Sachen geben sich auch von alleine wieder, z.B. zu anderen Hunden hinwollen. Eddie ist so ein schöner Kerl, irgendwann fügt sich alles und ihr werdet, wie Iska es auch sagt, bestimmt lächelnd die Anekdoten "von damals" zum besten geben!
Er braucht aber auch mal Freiraum, die Möglichkeit sich austoben und Quatsch machen zu können (außerhalb des Hauses).
Alles Gute :streichel:
Da hast du wirklich recht! Hab mit grad tatsächlich noch mal den ganzen Thread durchgelesen und festgestellt, wie viel wir in der relativ kurzen Zeit schon erreicht haben. Und das mit dem Austoben und Quatsch machen, das ist auch ein guter Hinweis. Da bin ich vielleicht manchmal auch etwas zu streng mit ihm. Er ist halt ein Quatschkopp und das soll er ja auch mal sein können.
Aurelia hat geschrieben:
Fr Aug 10, 2018 11:45 am
:klatsch: :klatsch: :klatsch:
Ich finde es prima, dass du den Mut hast, auch von den Schattenseiten eines Lebens mit Hund zu berichten.

Also, nur Mut und weiter so... :streichel:
Ganz herzlichen Dank für deine lieben und aufmunternden Worte :-)
Traumhund hat geschrieben:
Fr Aug 10, 2018 11:48 am
Hallo Mona! Ich weiß genau, wovon du redest. Ich hab ja gerade auch so einen "Terrorkrümel"(Danke Lisa, für diese absolut treffende Bezeichnung😉). Nika ist völlig anders als Lio und ich hab mich in der kurzen Zeit, in der wir sie haben, auch schon gefragt, was ich mir da angetan habe. Man neigt dazu, die Hunde aus seiner Vergangenheit auf ein Podest zu stellen. "Das hat XYZ niiiie getan!" Wenn wir dann in uns gehen müssen wir uns eingestehen "doch, hat er😁" Und im Laufe ihres Lebens sind sie traumhafte Begleiter geworden.
Lios Welpenzeit ist ja jetzt nicht soooo lange her, er hat mich auch Nerven gekostet und heute ist er ein toller Hund, der mich fast überall hin begleiten kann und gerne gesehen ist.
Also Kopf hoch, du schaffst das❣ Fühl dich gedrückt und egal was unsere "Viecher😉" auch anstellen: Ohne sie hätten wir weniger Freude, gute Laune und Liebe😍
Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst. Das lässt hoffen, dass vieles auch einfach mit der Zeit kommt :-)
Doro hat geschrieben:
Fr Aug 10, 2018 12:02 pm
Ich finde auch das man sich nicht immer vor Augen halten soll was der Hund noch nicht kann, sondern sich viel mehr darüber freuen was sie alles schon können.
Dann hat man auch viel mehr Spaß miteinander :D
Ohjaaaa, das stimmt! Das habe ich grad auch noch mal getan! :)
„Und ewig bleibt es unverloren, was der Hund dem Herzen gab...“

Liebe Grüße von Mona mit Eddie (und Floyd für immer im Herzen!)

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Re: Eddie

Beitrag von Pinch » Fr Aug 10, 2018 2:01 pm

Hallo Mona, Gisela ist jetzt acht Monate und ich hatte auch schon solche Gedanken. Durch meinen Dobermannrüden bin ich gestählt, der ist aber jetzt neun und mit allem durch. Die ersten drei Jahre waren sehr anstrengend. Gisela ist definitiv kein Anfängerhund und Pudel sind wild und schlau. Hätte ich die Erfahrung mit Platon nicht, wäre völlig überfordert. Du schaffst das, man lernt so viel dazu auch über sich selbst. Gerade guckt sie mich mit verächtlichem Blick an, weil sie eine Hose tragen muss. Intakter Rüde und Hündin, Man wächst mit seinen Aufgaben. Haltet durch, ihr werdet es nicht bereuen.
Pudel 🐩 tanzen 💃🏿 durchs Leben🐾
:wav:Petra mit Platon & Gisela 🌺Ninja, Aron und Tiffy im Herzen♥️

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Re: Eddie

Beitrag von Ruhrpott-Rudel » Fr Aug 10, 2018 3:16 pm

Ich kann dich gut verstehen...meinen ersten Hund hatte ich mit 14Jahren und da haben meine Mama und mein Opa ein großes Stück Arbeit geleistet, was mir auch erst richtig vor ungefähr 4 Jahren bewusst wurde.
Da kam mein erster richtig eigener Hund, unser Rusty, zu meinem Mann und mir ins Haus. Auf einmal bekam ich Angst und hatte völlige Panik die Grundlagen wie Stubenreinheit, Leinenführigkeit etc. nicht vermitteln zu können. Aber es ging sehr gut mit ihm! So gut das wir uns überlegten im darauf folgenden Jahr einen zweiten Hund anzuschaffen. Unseren Billy. Nur das es mit ihm deutlich schwieriger wurde. Er hatte bis dahin bei der Züchterin gelebt und kannte nicht wirklich viel, obwohl er schon über ein halbes Jahr alt war. Er war immer wieder unsauber und jeder Spaziergang war eine Herausforderung weil er weder Halsband noch Leine kannte. Er ist ein sehr unsicherer und unruhiger Hund, ganz anders als der meistens in sich ruhende Rusty. Das zeigte sich in allen alltäglichen Dingen. Noch heute gibt es viele Momente wo wir uns wirklich beherrschen müssen beim völlig unvorsehbaren lauten panischen losgebelle oder seiner unruhigen Phasen, besonders in der Öffentlichkeit, nicht mit einem Herzinfarkt panisch aufzuspringen und zu verzweifeln. Wenn dann noch die Blicke von anderen kommen, die so viel sagen wie „ oh wieder so ein kleines unerzogenes Schoßhündchen“ wird es ganz besonders schwer ich ruhig auf das Üben mit Hund zu konzentrieren. Aber diese Momente werden immer seltener und wir sind mit viel Geduld ein gutes Team geworden. Auch wir waren oft verzweifelt und haben unsere Entscheidung oft hinterfragt aber wenn wir ihn so sehen, wie er immer mehr aufgetaut ist und uns auch nach vier Jahren immer wieder aufs neue positiv überrascht, will ich ihn nicht mehr missen. Dieser kleine Kerl lehrt einem wirklich geduldig und ausgeglichen zu sein.
Auch ihr werdet es schaffen, nicht aufgeben!
Liebe Grüße, Julia mit Rusty & Billy

Gero
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Re: Eddie

Beitrag von Gero » Fr Aug 10, 2018 3:58 pm

Hallo Mona,

danke dass du so offen von euren Problemen erzählst!

Das was du schilderst könnte zum größten Teil mein Weg mit/zu Gero sein. Wir haben jetzt drei Jahre zusammen geschafft und nun kann ich sagen "er ist ein toller Hund geworden".
Der Weg war hart und steinig - aber da ich schon mehrere Hunde vorher hatte war ich sicher ICH SCHAFFE DAS (auch wenn er mich in manch stiller Stunde fast verzweifeln ließ - der blöde Köter :mrgreen: )

Wir haben es geschafft und das werdet ihr auch! Laß dich nicht unterkriegen!

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