Krankenversicherungen

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chrissz

Krankenversicherungen

Beitrag von chrissz »

Halli hallo,

Ich beschäftige mich grade mit Versicherungen.

Was haltet ihr von Krankenversicherungen für unsere Hunde? Meint ihr es ist besser, so eine zu haben, oder nur eine reine OP-Versicherung? Oder ist das alles Quatsch?

Es ist bei mir ja nun schon eine Weile her, das ich meinen letzten Hund hatte und meine Hündin war eigentlich recht selten beim Tierarzt, naja aber mein Anton muss ja als Schulhund schon regelmäßig gecheckt werden, von wegen regelmässiges Gesundheitszeugniss usw. Zeckenmittel, impfen, Stuhluntersuchungen, mal ganz zu schweigen falls wirklich mal eine OP anstünde.

Ich habe inzwischen die Agila gefunden und diesen Gesundheitspass. Kennt den jemand? Sind da wirklich auch Dinge wie regelmäßige Stuhluntersuchungen usw. mit abgedeckt?
Rechnet sich das? Kennt ihr noch andere Versicherungen? Wie handhabt ihr das?

Fragen über Fragen...

:)

Liebe Grüße,

Chris

Pudeltina

Re: Krankenversicherungen

Beitrag von Pudeltina »

Hallo Chris,

magst du hier mal nach lesen?

http://pudelforum.de/viewtopic.php?f=35 ... 8f5#p44684
http://pudelforum.de/viewtopic.php?f=12 ... &hilit=axa

Rückwirkend habe ich es nicht bereut, diese Krankenversicherung bei der Axa abgeschlossen zu haben.
Ich zahle für meinen Zwerg jährlich 320.- Beitrag. Wir waren leider recht oft beim TA, und ich war deshalb froh, dass die Versicherung anstandslos alle Rechnungen bis auf den Eigenanteil übernommen hat.

Gerade aktuell sind wir seit über einem halben Jahr in Behandlung wegen Tammy´s Ohren, selbst diese Rechnungen wurden als Folgebehandlungen zurück erstattet, sodass während dieser Diagnose kein Eigenanteil mehr zu leisten war.

Aber ich möchte dich nicht beeinflussen, es muss jeder selber entscheiden, ob er eine Versicherung braucht oder nicht. Eine Alternative wäre eben, jeden Monat eine Summe auf ein Hundesparbuch oder ähnliches zu investieren.

EnjoG

Re: Krankenversicherungen

Beitrag von EnjoG »

Pudeltina hat geschrieben: Eine Alternative wäre eben, jeden Monat eine Summe auf ein Hundesparbuch oder ähnliches zu investieren.
hallo Chris,
genauso machen wir es. Ich halte nämlich nicht viel von derartige Versicherung. Da mußt Du Dich schon vollkommen erkundigen, ob sie wirklich alles bezahlen, bei vielen Sachen ist die Versicherung nämlich sehr zurückhaltend. Wenn es hart auf hart kommt, sagen sie dann, nein das bezahlen wir nicht und die "Dumme" bist Du dann.
Das ist meine Meinung zur Hunde-Krankenversicherung. Aber es muß ja jeder selber wissen, was für ihn das Beste ist.

Sanne

Re: Krankenversicherungen

Beitrag von Sanne »

Hi,

Auf jeden Fall sollte man sich vorher gut informieren, was übernommen wird und was nicht. Sonst steht man am Ende dumm da.

Ich denke, ob man so eine Versicherung haben sollte oder nicht, kommt vor Allem darauf an, wie viel Geld man im Fall des Falles "einfach mal so" bezahlen könnte. Ein Hund den ich kenne, wurde mal angefahren, die Behandlung kostete im 4stelligen Bereich. Die Besitzer konnten es zum Glück ohne Probleme zahlen.
Hat man also so 2000 bis 5000€ oder sowas "einfach so" rumliegen und dann noch ein bisschen Geld über (für regelmäßige und planbare Behandlungen wie z.B. Impfung oder für kleinere Verletzungen oder Krankheiten), braucht man wirklich keine Versicherung.
Wenn nicht, finde ich es schon sinnvoll, eine Versicherung zu haben. Denn manchmal hat man nicht viel Zeit, das Geld aufzutreiben. Hier in der Tierklinik muss man z.B. bei Abholung des Tieres die Rechnung komplett begleichen. Und das ist oft richtig teuer!

Ob eine komplette Versicherung oder eine OP-Versicherung besser ist, kommt auf die eigenen Vorlieben an. Ob der Hund später mal häufig was hat, weiß man ja vorher nicht...

lg,
Sanne

Pudelqueen

Re: Krankenversicherungen

Beitrag von Pudelqueen »

Hallo Chris,

ich hatte mit einem meiner Rüden mit 6 Monaten einen durch einen Stein abgebrochenen Backenzahn, danach 2 abgerissene Krallen, dann einen Zusammenprall meines Rüden mit einem Wildschwein. Da wäre er mir fast gestorben. Bis dahin waren 2 Jahre erst vergangen. So pauschal - dass man die net brauch - kann man es halt nicht sagen. Ich wäre froh gewesen, wenn ich ne Versicherung gehabt hätte. Hab jezt eine - vom Branchenprimus - mit OP und doppeltem Satz - da man ja das immer nach Dienstschluss oder am WE brauch.

Da kann Dir keiner was raten - ich persönlich will sie nicht mehr missen -gerade wenn man mit seinem Tier viel unterwegs ist (bei uns Gehorsam, Agility und Show) kann halt auch mal was passieren. Darüberhinaus reicht schon ein Lauf über ne Wiese, der Hund tritt in ein Loch und reisst sich bspw. die Bänder ab - alles schon passiert und dann herzlichen Glückwunsch.

Grüße

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Moni
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Re: Krankenversicherungen

Beitrag von Moni »

Ich hab mir die Versicherungen auch mal angeschaut, nehmen die auch kranke Hunde, so wie Miro? Oder heißt es da dann, sorry- den nicht?
Bei ihm würd sich das echt lohnen, wenn ich so meine Rechnungen durchblättre :n010: .
Liebe Grüße-
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chrissz

Re: Krankenversicherungen

Beitrag von chrissz »

Moni hat geschrieben:Ich hab mir die Versicherungen auch mal angeschaut, nehmen die auch kranke Hunde, so wie Miro? Oder heißt es da dann, sorry- den nicht?
Bei ihm würd sich das echt lohnen, wenn ich so meine Rechnungen durchblättre :n010: .
Hallo und gute Besserung für deine Wollsocke!

Denke mal, die Versicherungen werden abwägen was da auf sie zu kommt und dann Beiträge anpassen oder ablehnen.
Ich würde glaube ich, erstmal diese Behandlung bzw. Untersuchung machen ohne eine Versicherung aufzuschrecken und dann wenn Hund nicht mehr krank ist, als gesunden Hund anmelden.

ontopic:
Ich bin immer noch nicht so ganz sicher was ich machen werde, auf der einen Seite ists schon wieder eine monatliche Mehrbelastung, auf der anderen Seite wenn ich mir so ausmale, was alles passieren kann....
Weil eine dicke Geldbörse habe ich eigentlich nicht.

Liebe Grüße,

Chris

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