Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Alles übers Barfen

Moderator: Andy

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kerlcheline
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von kerlcheline »

Meine TÄ und Ernährungsberaterin, hat ja auch ein Darmfloraprofil geordert. Heute der Befund gekommen . Probe nicht älter als 48 Std. Nun wissen wir was im Darm los ist, und die Barfplan anpassen. Aber ich bin froh, das er nicht so schlecht ausgefallen ist.
Pudelige Grüße!

MICHAELA MIT TOYPUDEL KRÜMEL
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pudelig
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von pudelig »

Ich habe gerade den langen Fragebogen an die Ernährungsberaterin geschickt und bin sehr gespannt, wie wir unseren Plan verändern könne.
Das ist nicht roh füttern sollte, ist bisher kein Thema. Und ein Aufbau der Darmflora soll erfolgen, weil die gewünschten Keime gar nicht nachweisbar waren. Und für mich auch interessant, dass in dem Laborergebnis nicht nur Clostridien, sondern auch deren Toxine nachgewiesen sind. Leider. Clostridien alleine sind wohl eher die Regel. Schade, dass so ein ausführliches Gespräch nicht bei TÄ stattgefunden hat.
Viele Grüße
von ilo mit Kleinpudel Micky *02.01.2015 & Zwerg Schlomo *19.03.2018
sowie unvergessen die Berner Poldi, Clara und Anni sowie Toy-Lady Rosi

Annitante
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von Annitante »

Hallo in die Runde,

Ich habe mir die Welpenbroschüre von Swanie Simon gekauft und auch Natural Dog Food von Susanne Reinerth. Dort werden auch immer Knochen gefüttert. Ich habe aber in Erinnerung, dass ich hier im Forum auch schon öfter gelesen hatte, dass eingefleischte Barfer zurückhaltend sind, was die Fütterung von Knochen sind. Ich habe aber noch nicht ganz verstanden, warum (Verletzungsgefahr, Knochenkot?). Könnt ihr mir dies erklären?

Danke im Voraus. Ich bin sehr dankbar für den tollen Austausch in diesem Forum.

Beste Grüße
Anne
Anne mit Einstein aus dem Bergischen

Snille
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von Snille »

Also hier gibt es Knochen. Auch für Welpen. Aber halt die richtigen, nur morgens, in der richtigen Menge, aufgeteilt auf mind. 3 mal in der Woche beim erwachsenen Hund. Welpe sollte täglich Knochen bekommen, weil der eben noch wächst und darum täglich Calcium braucht.
Viele Grüße von Sina mit Agnetha
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Andy
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von Andy »

Annitante hat geschrieben:
Mi Okt 28, 2020 3:49 pm
Hallo in die Runde,

Ich habe mir die Welpenbroschüre von Swanie Simon gekauft und auch Natural Dog Food von Susanne Reinerth. Dort werden auch immer Knochen gefüttert. Ich habe aber in Erinnerung, dass ich hier im Forum auch schon öfter gelesen hatte, dass eingefleischte Barfer zurückhaltend sind, was die Fütterung von Knochen sind. Ich habe aber noch nicht ganz verstanden, warum (Verletzungsgefahr, Knochenkot?). Könnt ihr mir dies erklären?

Danke im Voraus. Ich bin sehr dankbar für den tollen Austausch in diesem Forum.

Beste Grüße
Anne
Gegen eine Knochenfütterung spricht erst mal nichts. Aber es müssen die richtigen rohe fleischigen Knochen sein: also z.B. keine Markknochen, keine gekochten Knochen, keine harten Knochen (siehe Markknochen), sondern weiche Knochen mit Fleisch dran wie Lammbrustbein, Hühnerhälse, ev. Hühnerflügel. Ich habe früher immer gerne Hühnerhälse und Lamm- oder Kalbsbrustbein gefüttert. Dabei aber genau auch darauf geachtet wie viel es war, damit der Hund nicht zu viel Ca auf einmal bekommt. Putenhälse finde ich zu hart für Welpen und Junghunde. Damit haben auch meine erwachsenen Hunde oft Probleme gehabt. Mit Hühnerhälsen bist du auf der sicheren Seite.
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

Annitante
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von Annitante »

Andy hat geschrieben:
Mi Okt 28, 2020 4:25 pm

Gegen eine Knochenfütterung spricht erst mal nichts. Aber es müssen die richtigen rohe fleischigen Knochen sein:
Danke für die schnellen Rückmeldungen. Andy, ich habe auch mit großem Interesse den Thread zu deinen Wochenplänen gelesen. Dort gibt es in der Regel Hühä. Jetzt hattest du geschrieben, dass du die früher gegeben hast. Hat das einen besonderen Grund? Ich Hoffe, ich löse keine dogmatische Diskussion aus, versuche nur ein bisschen besser zu verstehen.
Anne mit Einstein aus dem Bergischen

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jojojojobounty
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von jojojojobounty »

Was mir zum Thema Knochenfütterung und Diskussionen noch einfällt, ist die Frage in welcher Form, also gewollt oder ganz, die Knochen gefüttert werden.
Da gibt es einige mit negativen Erfahrungen hinsichtlich Verschlucken, Schlingen, ... die dann nur noch gewolfte Knochen (natürlich immer mit Fleisch) füttern oder nur aus der Hand füttern, um die Knochen zu halten und ein Unbekanntes Schlucken des Ganzen zu verhindern.

Wir haben daher z.B. mit Knochenmehl und Eierschalenmehl angefangen, weil Emil das Barfen auch noch nicht von seiner Züchterin kannte und dann ging es über zum Gewolften und dann haben wir Ganze RFK Stücke probiert und uns da eingetastet und beobachtet wie er kaut etc.

Zum Thema Hühnerhälse und Abwechslung: es gibt auch viele weitere weiche Knochen:
Daher füttern wir auch:
Kaninchenkarkasse
Hühnerkarkasse
Hühnerflügel
Hühnerbeine
Kaninchenläufe
...
Liebe Grüße von Johanna🧍🏼‍♀️mit Großpudel Emil 🐩

“Ein Leben ohne Pudel ist wie ein Sommer ohne Sonne! Geht gar nicht!“

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Andy
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von Andy »

Ob nun gewolft oder am Stück kommt sehr auf den Hund an. Wenn es mehr ein Schlinger ist, dann würde ich lieber gewolft geben.
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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jojojojobounty
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von jojojojobounty »

Hi Zusammen,

da wir ja den Tipp bekommen haben es mal mit etwas Getreide im Futter zu probieren, um ggf. etwas „Nervennahrung“ für stressige Situationen zu liefern, möchte ich mal fragen, was dafür geeignet ist?

Ich habe jetzt öfter von „hochwertigen Kohlenhydraten“ gelesen, die man dafür nutzen sollte, aber nicht wo genau diese zu finden sind? Mal werden Nudeln, Reis oder auch Kartoffeln verteufelt, mal als geeignet und gut diskutiert ... dann wird couscous oder bulgur als gut bezeichnet im Gegensatz zu Nudeln - aber am Ende ist doch beides Hartweizengrieß :n010:

Was könnt ihr mir empfehlen?

Dann möchte ich auch noch kurz bzgl. des Futterplans fragen:
Laut unserem Barf Buch würden wir in den Obst und Gemüseanteil 40% Getreide aufnehmen und dafür das Obst von 25% auf 20% reduzieren und das Gemüse von 75% auf 40%.

Ansonsten würden wir die Pansenmenge von 15 auf 10 Prozent reduzieren und beim RFK dafür um 5 hoch gehen.
Passt?

Also zusammengefasst mal alt und neu nebeneinander:

(Alt) / Neu:
Obst/Gemüse mit 20%:
Obst: (25%) / 20%
Gemüse: (75%) / 40%
Getreide: (-) / 40%

Fleisch mit 80%:
Pansen: (15%) / 10%
weiche RFK: (20%) / 25%
Innereien und Muskelfleischanteil bleibt unverändert.

Viele Dank :)
Liebe Grüße von Johanna🧍🏼‍♀️mit Großpudel Emil 🐩

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Andy
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von Andy »

Normalerweise füttert man bezogen auf einen jungen gesunden Hund max. 10% von der Gesamtfuttermenge an Getreide. Das reicht allemal als "Nervennahrung" wie du es bezeichnest. Ich habe da nie so ein Gerechne gemacht. Ich bin bei der Futtermenge geblieben und habe 1x tgl. einfach 1 bis 2 EL eingeweichte Haferflocken ergänzend dazu gegeben und fertig. 😉
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jojojojobounty
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von jojojojobounty »

Hihi, das steht so in unserem Barf Buch für den Fall des Getreidefütterns.
In Summe sind es ja auch nur 8% seiner Gesamtfuttermenge. Du würdest sie also einfach oben drauf geben. Okay ... :)
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txakur
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von txakur »

Einfach ist meist die beste Variante.
Sofern der Hund keine Unverträglichkeiten/Allergien hat, geht da so ziemlich alles. Naturbelassen ist natürlich weitaus besser als hochverarbeitete Produkte.
Wir haben kein Getreide/Kartoffeln direkt im Futterplan, sondern bei uns bekommen die Hunde halt immer mal übriggebliebenes "Chefessen" mit in den Napf. Mal eine Kartoffel, mal ein bisschen Reis, wenn ich Quinoabrot backe gibt's ein Löffelchen Quinoabrei, wenn ich vergessen hab', Gemüse zu pürieren aber in Eile bin, ein paar Haferflocken mit Heißwasser übergossen und dazu ein halbes Möhrchen zum Knabbern. Nudeln eher nicht, weil's eben ansonsten gehaltlose Kalorienbomben sind. Aber natürlich finden sie's toll, wenn sie mal eine halbe Spaghetti als Belohnung für ein braves "Sitz mit lieb gucken" bekommen :oops: :lol:

Auf diese Weise haben die ca. 2x/Woche irgendsowas mit auf dem Teller. Dafür wird schlicht ein bisschen Fleisch und Gemüse weggelassen. Ohne Rechnerei, denn die ist eigentlich nur wegen der Kalorien und der Phytinsäure in Getreide nötig (und klassisches Getreide ist ja in "meiner" Liste nicht mit drin...).

Wenn Du das Problem Phytinsäure/Calcium vermeiden möchtest, dann verzichtest Du auf Mais, Weizen, Gerste, Roggen. Auch und gerade in Vollkorn-Form. Besonders viel Phytinsäure ist nämlich in der Kleie drin, d. h. die klassisch-bleiche Spaghetti hat DAVON weniger. Vermutlich wird sie deshalb in einigen Gruppen als "geeignet" angesehen.
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Snille
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Re: Allgemeine Fragen zum Barfen, die unter den Nägeln brennen..

Beitrag von Snille »

Hier gibt es hirseflocken und Haferflocken, eingeweicht in heißem Wasser.
Viele Grüße von Sina mit Agnetha
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