autofahren üben oder durchziehen?

Wie erziehe ich meinen Welpen?
Banane0815
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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Banane0815 » Do Jul 11, 2013 9:36 am

Alles klar, danke!
Werde mich mit Leckerlis bewaffnen und üben.
Ich berichte dann ja :-) DANKE

Catalina
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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Catalina » Do Jul 11, 2013 9:42 am

Banane0815 hat geschrieben:Amy zieht an der Leine immer sehr dominat dort hin wo sie hinmag.
Immer der Nase nach.
Das ist nicht dominant, dass ist der normale Erkundungsdrang eines Welpen.
Hab einfach Angst, dass sie nicht kommt wenn ich es dann will.
Üben?! An der Leine?!

Mal ehrlich! Wenn du deinen Welpen da hin rennen lässt, wo er gerne hin will und stumpf einfach nur hinterher trampelst, dann kann sie nie lernen, dass sie sich a) an dir orientieren soll und b) irgendwann mal auch auf dich hören soll.

Selbst jetzt bestimmst DU den Weg, nicht sie!
Rufe Sie, locke Sie, mach auf dich aufmerksam.
Lenke Sie dorthin wo du hin willst.

Die Leine ist nicht dafür da, den Hund dort ranzupacken und sich selber zu überlassen.
Die Leine ist vorallem im Welpenalter deine Sicherung, während du mit ihr übst.
Die Leine ist Deine Möglichkeit, dich ggf durchzusetzen, wenn Welpi ganz auf stur schaltet.

Und eine Schlepp an einen Welpen zu hängen .... nunja ... finde ich absolut grenzwertig.
Eine Schlepp ist auch NUR ein Ausbildungshilfsmittel, mit ihr und vorallem vor ihr muss viel trainiert werden.
Bevor ein Hund an die Schlepp kommt, sollte er die Grundkdos schon kennen: Stop, Hier, Rückruf, etc pp
Die Schlepp dient einzig und allein der Absicherung des STOP bzw Rückrufkdos. Solange es diese Kdos nocht nicht gibt, braucht man auch keine Schlepp.

Stell dir mal folgende Situation vor: Dein Welp ist an einer 10 Meter dünnen Schlepp, er hampelt 10 m hinter dir um. Plötzlich sieht er was vor dir und startet durch ..... 10 meter ... an dir vorbei und 10 Meter vor dich, Welpi hat auf diesen 20 Metern schon ordentlich Speed gemacht, du schaffst es in allerletzter Sekunde auf die Schlepp zu springen und deinen Welpi dadurch zu stoppen.
Kannst du dir vorstellen was jetzt passiert? Dein Welpi kracht mit Vollspeed in das Ende der Schleppleine, wird abrupt im Lauf gestoppt und rumgewirbelt. Verletzungsgefahr (vorallem mit Halsband) ist hier immens groß!!!!

Eine Schlepp ist kein Spaß und mal einfach so zu verwenden. Eine Schlepp erfordert Training und vorallem viel Vorarbeit.
LG

Cata

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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Bupja » Do Jul 11, 2013 9:48 am

Catalina hat geschrieben:
Banane0815 hat geschrieben:Amy zieht an der Leine immer sehr dominat dort hin wo sie hinmag.
Immer der Nase nach.
Das ist nicht dominant, dass ist der normale Erkundungsdrang eines Welpen.

Eine Schlepp ist kein Spaß und mal einfach so zu verwenden. Eine Schlepp erfordert Training und vorallem viel Vorarbeit.

:klatsch: :klatsch:
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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Banane0815 » Do Jul 11, 2013 9:55 am

Ich trampel meinem Welpen nicht stumpf hinterher.
Schade wie auch in dem Forum der Ton manchmal sein kann.

Man stellt Fragen aus unsicherheit und versucht Rat zu bekommen von Leuten die Hund haben und diese Erfahrung schon haben.
Es haben alle mal ihren ersten Hund gehabt. Und wenn man zurückdenkt sicher auch die eine oder andere Situation erlebt wo man mal nicht wusste was gerade jetzt das richtige ist - oder?

Will jetzt auch nicht weiter drauf eingehen. Danke. Ich höre auf mein Bauchgefühl und Hundeschule beginnt ja auch bald.
Wobei ja sogar hier von Huschu zu Huschu die Meinungen bei diversen Erziehungssachen auseinander gehen...

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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Bupja » Do Jul 11, 2013 10:15 am

Ich finde, Du hast hier gute Antworten und Anregungen bekommen.

Aber wichtig ist, dass DU dir einen Plan machen musst, was DU willst und was DEIN Hund später können soll.

Ich bin ehrlich, ich bin mit Pjakkur (mein erster Hund) damals aus diversen Hundeschulen geflogen, weil ich eine eigene Meinung hatte und nicht alles nach Plan gemacht hab., denn wer den Pjakkur kennt, der weiß, er ist eben etwas anders. Ende vom Lied, ich hab einen super Hund und eben keine Hundeschule. So what!

Beim Toadie lege ich jetzt z.B. gar keinen großen Wert darauf, dass er schon Sitz, Platz, Bleib kann. Das wird so nebenbei geübt. Mir ist der Abruf sehr wichtig, dass er Jogger, Radfahrer, Kinder im Wald in Ruhe lässt, dass er AUto fährt, sicher in der Stadt und bei vielen Menschen (Feste, Feiern) läuft, sich bei Fremden zu Hause benimmt und eben alltagstauglich ist und von Dingen fernbleibt, wenn ich es ihm sage. Außerdem muss er die diversen Pflegemaßnahmen über sich ergehen lassen ;). Ich finde, der Trainingsplan ist schon umfangreich genug.
Sitz, Platz, Bleib, kann ich ihm auch noch später beibringen. Das ist kein Problem.

Ich kann Dir mal unsere erste, vielleicht etwas unkonventionelle Trainingswoche, schildern:

Dienstag - Ankunft mit 10 Wochen. Direkt an dem Tag kamen Freunde und unser schwuler Frisör nach Hause inklusive zwei für Toadie fremde Hunde
Mittwoch - Tierarztbesuch, weil Pjakkur und Butz TW - geimpft werden mussten
Donnerstag - Geburtstag bei einer Freundin mit 3 anderen Hunden, also insgesamt 6
Freitag - Besuch von Freunden
Samstag - frei (normale 2h Spaziergänge mit Hundefreunden und nein, er ist nicht die ganzen zwei Stunden gelaufen ;))
Sonntag - frei (siehe oben)
Montag - Besuch von Fina, Fiete und Faxe hier aus dem Forum
Diesntag - Wanderung mit FIna Fiete und Faxe
Mittwoch - frei (siehe oben)

Mittlerweile war er auf einem Mittelaltermarkt, mit zum Trailen und schon ein paar Mal in der Stadt und im Restaurant und ist mit seinen 16 Wochen eine richtig coole Socke geworden! Er liegt z.B. grad neben mir und schläft, obwohl grad unser Dach mit ganz viel Getöse abgedeckt wird...

Was ich damit sagen will: Jeder erwartet von seinem Hund etwas anderes. Mach Dir einen Plan, was Du willst und richte das "Training" daran aus. Alles andere findet sich von selbst. Man wächst auch mit seinen Aufgaben und 1000% richtig kann man es eh nicht machen. Also bleib mal locker, entspann Dich und genieß die Welpenzeit. Sie geht so schnell vorbei.
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Catalina » Do Jul 11, 2013 10:20 am

Meine Wortwahl ist absichtlich etwas - nun nennen wir es "aufweckend" - eben damit du darüber nachdenkst.

Denn deine Sichtweise auf die von dir geschilderte Situation ist schlichtweg falsch.
Ein Welpe von 14 Wochen kann noch gar kein dominantes Verhalten zeigen. Wenn er etwas tut, was er will, ist es einfach nur der Hundeführer, der in dieser Situation nicht aufgepasst hat und den Welpen nicht daran gehindert hat, seinen Willen zu folgen.
Also etwas drastisch dargestellt: Welpi tut an der Leine was er will, weil der HuFü unaufmerksam hinterherlatscht und Welpi machen lässt.

Wobei das auch wieder eine Gradwanderung ist, ein Welpe in diesem Alter hat eine Konzentrationsspanne von wenigen Sekunden. Man kann also nicht dauerhaft mit ihm üben. Auch muss Welpi seine eigenen Erfahrungen machen dürfen und durchaus auch mal seinem Willen folgen dürfen, damit er die Welt entdecken kann. In seinem ganz eigenen Tempo.

Wenn ich dir etwas böses wollen würde, würde ich dir nur schreiben was bei Euch falsch läuft, aber nicht wie du es abstellen kannst.
Das liegt mir aber fern, da so deinem Welpen nicht geholfen wird.
LG

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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Banane0815 » Do Jul 11, 2013 10:34 am

Glaube mich ich denke darüber nach, sonst würde ich doch hier keine Fragen zu dem Thema stellen und
mich schlau machen was ich denn wie gut machen kann.

Klar kommen hier genug Tips. Und ich bin für alles dankbar.
Man unterhält sich und holt sich Erfahrungen anderer. Macht man doch so auch.
Wenn man mit anderen Hundebesitzern mal beim Spaziergang redet.

Ja ich habe auch eine gewisse Vorstellung.
Nur hab ich manchmal das Gefühl wenn man als Ersthundebesitzer da sehr dahinter steht, dass einem
dann auch viele sagen wie falsch das nicht ist den Hund zum Beispiel in der ersten Woche gleich Halli Galli zu bieten.
Da meinen ja dann auch fast alle wieder. Der braucht Ruhe, muss sich mal einleben. Stresst den doch nicht so viel...
Selbiges eben beim Autofahren. Wenn man eben so ein Leben hat in das der Hund kommt dann ist man eben dahinter, dass er sich
da möglichst schnell anpassen sollte.

Ich frage schlichtweg zu viel. Bekomme 100 Antworten und muss ja ohnehin dann meinen eigenen Weg finden.
Aber das nachfragen verunsichert einen dann eben wenn man von A gesagt kommt "bloß nicht so" und von B hört man wie erfolgreich er das gerade macht.
Also versuche ich das nun sein zu lassen.
DANKE euch für die Antworten.

Werde euch dann mal berichten.

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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Bupja » Do Jul 11, 2013 10:52 am

Sicher, man hört sich alles an und dann pickt man sich das raus, was zu einem passt.
Für Toadie ist HalliGalli genau das richtige. Er kennt keine Angst, ist sehr aufgeschlossen und kam in der ersten Woche schon voll auf seine Kosten ;)
Genauso gibt es Hunde, für die wäre HalliGalli genau falsch, da sie sowieso etwas unsicherer sind.

Bei uns hier geht was ab, wir sind viel unterwegs, bekommen viel Besuch. Das muss der Hund mögen und das hab ich auch so mit Judith (der Züchterin) besprochen, ob Toadie dafür auch "geeignet" wäre. Außerdem muss er sich hier gegen einen Pjakkur "zur Wehr" setzen und da wäre es nicht gut, wenn er ein Mimöschen wäre :mrgreen:
Aber übleg doch mal. Wie soll sich ein Welpe denn eingewöhnen, wenn ich ihm in der ersten Zeit mein normales Leben gar nicht zeige. Da gewöhnt er sich ja einen Rythmus an und nach zwei Wochen Schonzeit schmeiß ich alles wieder über den Haufen. Das kanns ja auch nicht sein oder?
Deshalb bei solchen Tipps auch immer mal selber mitdenken und den Menschenverstand anschalten.

Es gibt nicht DAS Rezept, wie man einen Welpen erzieht. Was bei dem einen funktioniert, muss bei dem anderen noch lange nicht funktionieren... Es gilt allgemein nur: liebevolle Konsequenz.
Der Rest kommt auf euch und auf euer Leben an.
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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Banane0815 » Do Jul 11, 2013 11:16 am

Der menschenverstand versucht einfach alles richtig zu machen.
Besser einmal mehr fragen als dann doof da stehen :lol:
Aber wie gesagt. Ich mach nun einfach wie ich glaube und lasse bücher und
Hier nachfragen mal links liegen.
Und genieße einfavh die zeit.

Danke. Vielleicht hab ich echt gerade das mal gebraucht :roll: :mrgreen:

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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Christiane138 » Do Jul 11, 2013 1:08 pm

Knicka ist immer im Fußraum mitgefahren, weil wir einen VW-Bulli als Transporter haben (die Variante mit dem Fahrgastraum für 3 Personen - also keine Rückbank, nur Ladefläche.
Und wir hatten einen Audi TT als Cabrio - auch ohne Rücksitzbank. Also musste er wohl oder übel im Fußraum fahren.

Irgendwann fing er dann an, Angst zu haben im Bulli. Ich vermute, irgendwas hat ihn fürchterlich erschrocken - vermutlich ein Geräusch :roll: . Hab ich aber nicht mitbekommen :( .

Naja, im Audi ging es noch, aber auch nicht mehr so gut. Nun haben wir - natürlich für Knicka :frech: - den TT weg getan und einen Q5 gekauft. Nu darf der kleine Knicka die komplette Rücksitzbank haben und fährt dort angegurtet mit.

Überhaupt keine Angst, kein Gejanke oder sonst was. Entspannung pur für den Hund 8) .

Also mein Tipp :P :Standesgemäßes Auto für den Pü kaufen :frech: :frech: :frech:

(ist natürlich nur ein Spaß :wink: )
Viele liebe Grüße,

Christiane

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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Bupja » Do Jul 11, 2013 2:05 pm

[quote="Christiane138"
Also mein Tipp :P :Standesgemäßes Auto für den Pü kaufen :frech: :frech: :frech:

(ist natürlich nur ein Spaß :wink: )[/quote]

Wieso Spaß :n010: :frech: :frech: :frech:
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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Hauptstadtpudel » Do Jul 11, 2013 2:29 pm

Ich kann Deine Sorge gut verstehen, auch ich habe versucht - und versuche es manchmal noch :roll: - ALLES richtig zu machen, das führt vor allem dazu, mich selbst fertig zu machen.
Ich schilder mal kurz wie ich das sehe und Du guckst . ob Du damit was anfangen kannst, es ist ja so, eine Frage - 1000 Antworten, klingen fast alle gut und logisch.

Die erste Sache war, dass mir klar wurde, mir ist am Wichtigsten, dass mein Hund kommt, wenn ich rufe, dass er darauf achtet, wo ich bin und sich mir anschließt.
Mir war (und ist) piepegal, ob er Sitz oder Platz kann (er kann es trotzdem leidlich gut), ich wollte dass er sich gut mit anderen Hunden versteht und sich sozial "korrekt" verhält und im Straßenverkehr sicher unterwegs ist.

Also habe ich ihn in sicherem Gebiet (ohne Autoverkehr, aber durchaus mit anderen Hunden, im kleinen Stadtpark) stets frei laufen lassen und mich, wie von den anderen beschrieben, für ihn interessant gemacht (d.h. z.B. eben auch mal vor ihm weglaufen, oder im Boden pulen), aber auch viele Hundekontakte zugelassen, dabei habe ich darauf geachtet, dass er nicht unnötig Grobheiten ausgesetzt ist, sprich, ich bin dazwischen und habe den anderen Hund weggedrückt - er hat es mir auch gezeigt, wenn er Schutz suchte, indem er zu mir kam und sich bei mir verstecken wollte, da durfte dann keiner mehr an ihn ran, bis er selbst wieder Interesse zeigte. Alle zu einseitigen Spiele wurden von mir unterbrochen (also, wenn immer nur einer gejagt wird), das habe ich eher zu schnell als zu spät gemacht, wollte einfach kein Risiko eingehen. Wenn er dann wieder interessiert war, durfte er natürlich zu den anderen.
Manchmal mußte ich auch IHN bremsen, eine Zeitlang fing er an (schon etwas älter) andere kleinere Hunde in den Nacken zu beißen - das habe ich von Anfang an unterbunden.
Immer wenn ich das Gefühl hatte, der junge Mann wird arg selbstständig (guckt nicht mehr nach mir, vergrößert den Abstand zwischen uns deutlich) habe ich mich versteckt und sobald er hochguckte und aufgeregt wurde, habe ich mich gezeigt, ihn gerufen und ihn superfröhlich (was ich ja auch war) begrüßt!
Wenn er sich allzu sicher war, habe ich auch mal ein neues Gebiet aufgesucht, in dem er sich noch nicht so auskannte, das ist ja bei dem relativ kleinen Radius der Welpen am Anfang recht einfach zu machen.
Ich gebe ihm bis heute nur selten eine Anweisung zur Richtungsänderung, wenn ich abbiege, muss er das mitbekommen (ich achte aber natürlich darauf,ob er kommt), inzwischen schaut er selbst, wenn wir in großen Hundegruppen unterwegs sind nach mir - das gibt uns eine große Freiheit, so wie ich es mir gewünscht habe.
Nicht jeder Welpe hat den Folgetrieb, aber man kann es nur herausfinden, in dem man es ausprobiert - noch hast Du ja eine Chance Amy zu erwischen, wenn sie ausbüchsen will - was ich aber nicht glaube.
FALLS Du das Gefühl hast, sie hat keinen Folgetrieb würde ich tatsächlich auch in diesen jungen Jahren professionelle Hilfe suchen - wie gesagt, ich glaube es nicht.

Höre nicht auf zu fragen - ich nerve bis heute hier alle :mrgreen: ! Und bin zusätzlich noch ab & zu bei einer Trainerin.

Manche Antwort/Erkenntnis hat mir vielleicht nicht geschmeckt und mich doch weiter gebracht, manch eine hat einfach nicht zu mir und vor allem nicht zu meinem Hund gepasst.

Es ist eben auch eine individuelle Geschichte mit den Hunden, es gibt nur wenige allgemein gültige Aussagen.
Eine, die mir einfällt: Lasse nur Dinge zu, die Du auch Deinem erwachsenen Hund gestatten würdest - sonst macht man es ihm nur unnötig schwer (natürlich dem Entwicklungsstand angemessen).

Alles Gute und viel Spaß mit der süßen Amy!
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Banane0815 » Do Jul 11, 2013 2:52 pm

Vielen lieben dank fuer deine ausführliche Antwort.
Mir ist zb wichtig dass Amy gut hört wenn ich sie rufe.
Rütter schwört drauf ein "hier" anzukernen zb.
Rufst du Bolle mit Namen oder hast du ein Kommando?
Ausserdem will ich dass sie zb nicht jeden anspringt. Da ignorieren
Wir erst mal einfach wenn sie es tut. Tut sie es nicht loben wir natürlich.

Um wieder zum thema Autofahren zu kommen.
Waren eben kurz um ein eis mit kids. Hinfahrt viel gejault.
Retour gings besser.
Aber in der stadt hatte sie natürlich auch noch angst. Mussten bliss paar schritte gehen.
Sie lief immer brav. Als ich merkte es wurde zu viel nahm ich sie dann hoch.

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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Bupja » Do Jul 11, 2013 3:21 pm

Na siehst Du, es wird doch.

Bei uns ist es so, dass der Name nur dafür da ist, um die Aufmerksamkeit zu bekommen. Erst dann kommt das eigentliche Kommando.
Also ungefähr so:
Ich will, dass der Pjakkur kommt:
Ich rufe Pjakkur, er schaut, Kommando "schau mal hier" (so heißt es bei uns)

Ich will, dass Pjakkur sitzt:
Ich rufe Pjakkur, er schaut, ich gebe das Kommando sitz

Butz und Toadie dürfen dann weiterlaufen.

Will ich, dass alle drei Hunde aufmerksam werden, rufe ich Jungs und alle schauen und führen dann das darauffolgende Kommando aus.
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Re: autofahren üben oder durchziehen?

Beitrag von Banane0815 » Do Jul 11, 2013 3:26 pm

Okay prima.
Dann verinnerliche ich nun mal AMY mit ihr.

Fahren dann nochmal gleich zu oma. Werde mitfahren mit Amy.
:-)

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