Hund kann nur schwer alleine bleiben

Wie erziehe ich meinen Welpen?
inci
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Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von inci » Di Mai 14, 2019 8:07 pm

Ich muss mich gerade mal ausheulen, bin frustriert....
Lani ist seid 7 Wochen bei uns, ein wirklich toller Hund, lebhaft, anhänglich, lustig und sehr gelehrig. Tja wo viel Sonne ist auch Schatten,sie hat große Probleme mit dem alleine sein ...... sie ist jetzt 16 Wochen und wir üben seid sie 3 Tage bei uns ist. Alles langsam aufgebaut, Türe schließen in der Wohnung ect.mehrmals am Tag raus,und was soll ich sagen, die ersten 3 Wochen machten wir überhaupt keine Fortschritte, großes Dauergebell und Geschreie. So jetzt ist es so, das wenn sie Müde ist es schafft das ich gehen kann, ist sie noch nicht ausgelastet, heult sie, ist sie müde kann ich gehen. Da sie aber noch nicht lange am Stück schläft, ist es unterschiedlich ob sie weint oder nicht. Also sie schafft es praktisch nur wenn sie müde ist, wird sie wach, weint sie wie gesagt. Sie nimmt keine Beschäftigung in Form von Kauzeug an wenn ich weg bin. Ihr Bruder muss schon den Vormittag alleine bleiben, es kommen nur nach 21/2 Std. Nachbarn die ihn in den Garten lassen und mit ihm knuddeln und er hält es aus. Was mache ich nur falsch,kann mir einer Tips geben? Sie weint auch wenn mein Mann sie an der Leine hat und sie sieht das ich weggehe. Sieht sie es nicht weil sie abgelenkt ist, ist es ok. Ich frage mich wirklich ob es schon kontrollieren ist, oder wirkliche eine starke Bindung zu mir. Draußen achtet sie auch sehr gut auf mich, nur wenn sie im wilden Spiel ist, vergisst sie es erstmal.
Mein Plan war ja sie in die Küche zutuen wenn ich weggehe,das mag sie garnicht. Wenn ich wische und tue sie in die Küche macht sie auch gerne Rabatz obwohl sie mich sieht. Die Küche ist nur durch ein Kindergitter abgesperrt. Ich lasse das alles nicht durchgehen und wir üben weiter, aber es ist sehr zähflüssig. Manche Tage sind gut und dann wieder Theater. Ich muss sagen es ist auch oft so richtig Wutgebell und Frust, ich glaube schon das sie weis das ich zurück komme,kann das aber nur mit schlafen überbrücken.
Ist das alles so normal noch, oder was mache ich falsch, ich meine sie ist 7 Wochen hier, wir üben jeden Tag und teilweise komme ich mir Obdachlos vor, weil ich jeden Tag immer und immer wieder komme und gehe. Zur Zeit bin ich noch zu Hause, aber was machen Berufstätige, solange hat doch keiner Urlaub und die Hunde müssen 3-4Std alleine bleiben. Was macht ihr Berufstätigen? Bin gerade wirklich frustriert und frage mich echt manchmal wofür ich das mache, und es ist immer noch so schwierig? Sorry musste mal raus, ich gebe mir wirklich alle Mühe, ihr es so leicht wie möglich zu machen. Ich lasse ihr den Fernseher an damit sie sich nicht so alleine fühlt und es nicht so still ist, tja mal gut, mal schnuppe. Sie weis mittlerweile, das ich meist nach dem Größen Spaziergang gehe, aber es muss doch auch mal ohne möglich werden, wenn man nur mal kurz weg muss. Durch dieses ständige üben, geht uns auch soviel wertvolle Zeit verloren, die wir anders nutzen könnten......

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Resi
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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von Resi » Di Mai 14, 2019 8:50 pm

ich hab hier einen 6jährigen bei dem ich es aufgegeben habe. Er bleibt seit einem Jahr jetzt auch schon mal 30 Minuten ganz alleine aber mehr auch nicht. Aber er jault oder bellt nicht. Nee Farinelli schreit als ob er gerade abgestochen wird und er ist dann auch komplett panisch. Ich hab nichts anders gemacht als mit den anderen Hunden und die sind alle problemlos auch mal alleine geblieben. Ich versuch hier einmal die Woche die 30 Minuten einzurichten damit er es notfalls eben schafft aber Hoffnung auf mehr hab ich nicht. Mit graust davor wenn Andiamo nicht mher ist. Dann muss ich mir Farinelli auf den Bauch kleben.

Was aber geht ist seine Box. Da würde er auch stundenlang drinnen schlafen ohne damit ein Problem zu haben. Frag mich nicht warum. Auf dem Hundeplatz und wo auch immer ich das Teil aufstelle, er liebt es und zerrt immer gleich rein. Zuhause hab ich auch eine. da liegt er auch oft drinnen aber ich nutze sie nicht damit er alleine bleibt. Das ist sozusagen mein Notfallplan falls ich mal wirklich mit Andiamo weg muss und er nicht mit kann.

Und im Gegensatz zu deinem hat Farinelli kein Ding damit wenn ich in der Wohnung woanders bin als er oder wenn ich mal ne Tür zu mache. Er kontrolliert mich wirklich nie. Da sehe ich bei euch schon die Möglichkeit. Vielleicht kannst du Lani beibringen auf ihren Platz zu gehen und dort zu bleiben bis du sie da wegrufst? Also erstmal wirklich nur auf Kommando hingehen und sich hinlegen. Dann kurz bleiben und dann immer länger. dabei auch üben dass du dich bewegst. Erst nur im gleichen Raum dann später auch ausser Sicht. Da kann sie merken dass du die Dinge regelst und dass du immer wieder kommst. Da sie ja da liegen soll bis du es aufhebst hat sie auch eine Aufgabe zu erfüllen. Aber das musst du wirklich kleinschrittig üben und wenn sie aufstehen sollte bringst du sie am kurzen Hausleinchen zurück zu diesem Platz wobei du dabei schon deutlich vor dich hinzetern darfst was für eine kleine dumme Nuss die Lani doch ist weil sie sich mit de Aufstehen leider kein Leckerlie verdient hat weil das gibt es ja nur wenn die kleine dumme Lani auf ihrem Platz wartet bis du ihr ein Lecker bringst. Man kann sowas echt toll vor sich hinmeckern
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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von inci » Di Mai 14, 2019 9:30 pm

Das mit auf ihrem Platz bleiben, haben wir schon geübt und sie kann es, auchbwenn nicht gerne. Ich sage ihr " ins Körbchen" Zeige drauf und sie springt rein. Dort bleibt sie bis ich sie rufe, sie weis sonst gibt es meckern und sie muss wieder rein. Ist sie müde, schläft sie ein, wenn nicht meckert sie auch schonmal vor sich hin. Sie darf aber erst raus wenn sie ruhig ist. Also sie hat hier keinen Prinzessinnensatus, sie muss sich schon auch wenn zähneknirschend an gewisse Dinge halten. Wenn ich ihr sage, sie darf nicht in die Küche oder andren Raum, setzte ich es durch und sie akzeptiert es auch. Mitterlerweile denke ich manchmal heul und lerne dich selber zu beruhigen, ich gehe einfach, denn das ist ihr Problem , sobald sie wach ist denkt sie ich muss da sein. Aber auch das muss sie ja lernen, aber bisher hat sie geschlafen wenn ich weg war und es klappte. Vllt sollte ich die Zeit bewusst rauszögern, damit sie es lernt, ich weis es nicht...

Wie gesagt, sie ist 16 Wochen alt, seid 7 Wochen hier wo wir täglich. Üben, ich lasse den Fernseher an, lege ihr was zu kauen hin( nimmt sie nicht an) lasse ein getragenes Shirt von mir da und laste sie vorher aus. Problem ist wenn sie wach wird, kann sie nicht wieder in die Ruhe finden und nichts mit sich anfangen, so sucht sie mich dann. Dann fängt sie an zu weinen, kratzen an der Türe, bis lautes Gebell bis jetzt habe ich die Zeit nicht über 1,5 Std ausgedehnt, das ist so die Zeit die sie schläft. Hatte sie keinen Spaziergang und ist gerade aktiv ist an ruhiges alleine sein nicht zu denken und ich denke das ist auch das Problem, da macht sie direkt Rabatz wenn ich die Wohnung verlasse.

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von Resi » Di Mai 14, 2019 10:08 pm

ganz ehrlich wenn ich in Gesellschaft einschlafe und dann aufwache und alleine bin würde ich auch sparsam gucken. Als Baby und Kind hättre ich mich zu tode gegruselt. ich würde versuchen sie alleine zu lassen wenn sie ruhig ist aber noch nicht schläft. Ich würde auch nicht zu viel üben. Einfach nur wenn es sich anbietet raus aus der Wohnung, Müll rausbringen und wieder rein. oder eben sowas. So ganz kurze Sachen ohne Drame mit Verabschieden oder Begrüßung. Kommen und gehen als ob es normal ist. je mehr ihr jetzt immer wieder das Gejaule von ihr habt desto weniger wird das was werden da sie es ja immer mehr verinnerlicht
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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von inci » Mi Mai 15, 2019 6:49 am

@Resi ich gehe nicht wenn sie schläft, sie bekommt es mit wenn ich gehe, darauf achte ich.
Es läuft so ab, wir kommen vom Spaziergang und ich schicke sie in ihr Körbchen zum runterkommen, sie beobachte mich, also sieht genau das ich gehe, hört wie ich den Schlüssel nehme, das mache ich extra laut, denn sie weiß, dass ist das Zeichen das ich geht. Ich schließe laut ab und sie hat auch die Augen auf und bekommt es mit. Wenn sie dann müde ist, erträgt sie es und schläft dann wohl ein. Nur wenn sie wach wird, dann kommt sie nicht klar wenn keiner da ist und das ist nicht lange.
Also ich achte sehr darauf, das sie nicht schläft wenn ich gehe, sondern nur runtergekommen ist. Außerdem kennt sie den Ablauf mittlerweile schon, nach dem Spaziergang geht sie....ich denke sie hat Schwierigkeiten mit Langeweile klar zu kommen, obwohl wir auch das üben und sie keine Dauerbeschäftigung hat. Sie beschäftigt sich auch gut alleine wenn ich da bin, kann wunderbar spielen. Vllt sollte ich die Spielsachen öfter wegräumen, aber dann läuft sie halt mir hinterher

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von inci » Mi Mai 15, 2019 6:53 am

@Resi ich gehe nicht wenn sie schläft, sie bekommt es mit wenn ich gehe, darauf achte ich.
Es läuft so ab, wir kommen vom Spaziergang und ich schicke sie in ihr Körbchen zum runterkommen, sie beobachte mich, also sieht genau das ich gehe, hört wie ich den Schlüssel nehme, das mache ich extra laut, denn sie weiß, dass ist das Zeichen das ich geht. Ich schließe laut ab und sie hat auch die Augen auf und bekommt es mit. Wenn sie dann müde ist, erträgt sie es und schläft dann wohl ein. Nur wenn sie wach wird, dann kommt sie nicht klar wenn keiner da ist und das ist nicht lange.
Also ich achte sehr darauf, das sie nicht schläft wenn ich gehe, sondern nur runtergekommen ist. Außerdem kennt sie den Ablauf mittlerweile schon, nach dem Spaziergang geht sie....ich denke sie hat Schwierigkeiten mit Langeweile klar zu kommen, obwohl wir auch das üben und sie keine Dauerbeschäftigung hat. Sie beschäftigt sich auch gut alleine wenn ich da bin, kann wunderbar spielen. Vllt sollte ich die Spielsachen öfter wegräumen, aber dann läuft sie halt mir hinterher.

Das sie weis wie es abläuft sieht man auch daran, gestern nach der Hundeschule, ich mache mich fertig um zu gehen, und das Fräulein war müde und legt sich an die Haustüre , aha also schön die Türe bewachen damit ich nicht gehe!
Das mit dem zum Müll gegen ect. Haben wir alles gemacht, ganz selbstverständlich, nur jedesmal hat sie so geheult, regelrecht geschrien, tja und dann soll man ja nicht rein gehen, was logisch ist, nur Madame machte anfangs keine Pause, das ist zum Glück jetzt besser.

Danke für deine lieben Tips und Gedanken @ Resi, Madame ist eine harte Nuss.... sie ist nicht mein erster Hund und ich hab das alles schonmal durch, aberces war nie so schwierig :roll:

Ich möchte noch hinzufügen, ich hatte mir einen lebhaften, verspielten aber auch schmusigen Welpen gewünscht, der eine gute Bindung aufbaut, das die Kehrseite so sein kann, das habe ich wirklich nicht gedacht. Ansonsten ist sie wirklich ein Traum, lieb, lustig, gelehrig. Mit den Enkelkindern überaus lieb. Sie hat auch schon jede Menge gelernt, hört draußen sehr gut. Wenn wir nach Hause kommen, wartet sie brav im Treppenhaus bis ich sie reinrufe, ich kann leckerli auf die Erde schmeißen, sie nimmt es erst auf ok. Wenn wir spielen, ( Zerrspiegel oder Wurfspiel)kann sie das aus auf den Punkt und das ok als Freigabe auch. Wurfspieß heisst, ich werfe und sie darf nur auf ok hinterher. Was ich damit sagen will, ich gebe ihr schon die Regel vor, das ich Entscheidungen treffe und nicht sie, belohne sie aber auch. SpaziergängerJogfer, Fahrradfahrer haben wir scgonbsoweit im Griff, das ich sie Abrufe, ins Sitze bringe und sie wartet bis sie vorbei sind, dabei hält sie immer wieder Blickkontakt und wird dann auch belohnt.ich lasse sie nicht ungefragt zu anderen Hunden, was auch schon besser klappt. Kurz gesagt, wir arbeiten an der Unterordnung und Spielen auch draußen viel miteinander. Abruf aus einem wilden Spiel, ja das ist schwierig, aber das bekommen wir auch noch hin. Ich beschäftige mich gerne mit meinen Hunden und mag sie auch gerne auslasten( wobei ich da bei einem Welpen noch nicht von reden mag, er braucht ja erstmal Ruhe)
Zur Zeit kommt halt auch einiges zu kurz, weil wir soviel Zeit ins das Training des alleine sein investieren, das finde ich auch so schade. Es heißt ja viele Wiederholungen, obwohl ich denke 7 Wochen übe ich jetzt täglich. Sie müsste es wissen, oder...
Letzte Woche hatten wir nochmal so einen Einbruch, wo sie schon beim Gehen protestiert hat, ich bin gegangen kam zurück und sie bellte immer noch. Ich hab es aufgenommen, meiner Züchterin und Trainerin gezeigt, beide meinten Wutgebrüll, wie kannst du es wagen, mach die Türe auf, komm sofort zurück, so nach dem Motto .
Zuletzt geändert von inci am Mi Mai 15, 2019 7:23 am, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von Tschucki » Mi Mai 15, 2019 7:18 am

In dem Alter, in dem die Kleine ist, habe ich meinen erst bekommen. An alleine bleiben war anfangs gar nicht zu denken. Er durfte zum Glück mit zur Arbeit.
Später habe ich ihn per Videokamera kontrolliert, als mir die Nachbarn sagten, dass er ab und zu heult. Es wurde schrittweise besser, heute ist er ruhig.
Rückblickend bin ich der Meinung, dass viele Sachen in dem Alter noch nicht funktionieren können weil das Hirn noch nicht reif genug ist.
Bleib dran und verzweifle nicht. Vergleiche nicht mit dem Geschwisterchen (wer weiß ob das alles so stimmt was die erzählen). Und kehre niemals um, wenn sie zu fiepen anfängt auch wenn es hart ist. Sonst lernt sie, dass sie dich mit Gefiepe zurückholen kann.
Was ich bei Rösti anwende: beruhigende kurze Massage, bis er sich auf den Rücken dreht und die Augen zu macht; das Pheromon-Dings für die Steckdose; manchmal lasse ich das Radio an.
Hoffentlich habt ihr keine bösen Nachbarn 😯
Schöne Grüße,
Tschucki mit Zwergpudel Rösti ⌚2016

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von inci » Mi Mai 15, 2019 7:28 am

@ Tschuki
Danke für deine aufmunternden Worte, ja ich denke auch das es zum Teil mit ihrem Alter zutuen hat und es noch schwierig ist.
Da ist nur immer die Angst, das sie größer, lauter und ausdauernder wird, vllt garnicht angebracht die Angst. Die Nachbarn haben zum Glück noch nichts gesagt. Außerdem haben wir im Haus noch zwei Hunde die gerne bellen, nur nicht so am Stück

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von steinmarder » Mi Mai 15, 2019 9:00 am

Hm.. Ich habe mit meinen auch geübt, irgendwie. Müll raus, Wäsche in den Keller - ohne Hund. Allerdings habe ich nur wenig (manchmal mehr, manchmal weniger) darauf geachtet, ob sie still sind, wenn ich wiederkomme. 8)

Ich bin einfach gekommen und gegangen, wie es mir passt - ohne Tamtam! Dann habe ich angefangen, es auszudehnen... aber nicht Minutenweise. Nach 4 bzw. 6 Wochen musste ich wieder arbeiten, das ging. Alfred hat anfangs etwas gejammert, aber dann war alles gut.

Wenn ich sie heute zu zweit alleine lasse, stört sie mein Fortgehen in der Regel gar nicht. Jeder für sich gibt kurzes Gemecker und dann ist Ruhe. Kein Geheule oder Gekläffe, kein Schreddern - das gab es nur am Anfang bei Else. Der war nach einiger Zeit langweilig, weil Alfred nicht mehr mit ihr spielen wollte.

Manchmal denke ich, der Stress, den sich manche Zweibeiner machen - unabhängig von Dir gesprochen, überträgt sich auf die Hunde... nur als Idee. Natürlich muss geübt werden, natürlich soll der Hund keinen massiven Stress haben... aber man sollte auch keine Wissenschaft daraus machen.

P.S.: Vielleicht haben es mir meine zwei Kandidaten aber auch einfach gemacht? :roll:

Gruß steinmarder
... das ist kein Hund. Das ist ein Pudel!!!

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von Lalilo » Mi Mai 15, 2019 10:08 am

ich habe mal gelesen, dass man einen Hund nicht alleine lassen soll, bis er 6 Monate alt ist. Das sei für ein Rudeltier wie den Hund unnatürlich und Stress.
Luna ist jetzt gut 6 Monate alt und nun steigern wir das allein sein langsam, aber wir haben uns wirklich dran gehalten. Mal die Tür zu gemacht wenn ich aufs Klo bin, aber das war so ziemlich das einzige, bei dem sie dann vor der Tür warten musste. Gehe ich in den Keller, die Garage oder den Garten begleitet sie mich wie ein Schatten.

Ich würde nochmal ganz von vorne anfangen, sie immer mit lassen und dann langsam mal hinter eine Tür gehen und wieder zurück usw. - einfach nochmal ganz von vorne anfangen.

Es nutzt dir ja nichts, wenn andere Hunde in dem Alter schon alleine bleiben können, deine kann es nicht, und dann muss man sich drauf einstellen. Luna hatte dafür mit dem stubenrein werden ein riesen Problem, aber nun nach 5,5 Monaten ist auch das Problem ausgestanden.

Ich arbeite 20 Stunden in der Woche, aber bin viel im Homeoffice, wenn ich doch mal ins Büro muss, macht mein Mann an dem Tag mobile Telearbeit oder ich geh erst am Nachmittag wenn mind. eins der Kinder zu Hause ist.
Liebe Grüße von der Alb
Lalilo mit Großpudel Luna

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von Resi » Mi Mai 15, 2019 11:58 am

du schreibst wiederholt dass soviel Zeit für das Training draufgeht. Wie denn das? Was macht ihr schreib doch mal auf.

Klar beim Lernen geht es um Wiederholungen aber Wiederholungen von richtigem Verhalten. Beim Alleinebleiben braucht es aber erstmal grundsätzlich eine relaxte Grundstimmung sobald der Hund unter Spannung alleine bleibt und wieder weint kannst du wiederholen was du willst, der Hund lernt leider das Falsche.
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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von Pinch » Mi Mai 15, 2019 3:28 pm

16 Wochen ist doch noch sehr jung, da ist Gisela auch nicht allein geblieben. Inzwischen ist es besser. Ihr hilft ein begrenzter Raum, bei uns der HWI, bei ihren Vorgängern die Box. Das höhlenartige gibt Sicherheit, was auch nicht verwunderlich ist, das ist sicher das Wolfserbe. Ich würde es entspannt angehen lassen und den normalen Alltag für das Üben nutzen.
Pudel 🐩 tanzen 💃🏿 durchs Leben🐾
:wav:Petra mit GPH Gisela 12/17🌺Platon, Ninja, Aron und Tiffy im Herzen♥️

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von Pudelhalter » Mi Mai 15, 2019 6:32 pm

Einige gute Tipps wurden dir ja hier schon gegeben...
Das Alleinesein üben wir ja auch gerade (viewtopic.php?f=4&t=19448und so langsam fahren wir kleine Erfolge rein.
Also unser Weg ist:
- Beharrlichkeit ( immer wieder regelmäßig, am Besten täglich, üben)
- tägliche Routinen mit dem Hund überdenken. Läuft er mit ins Bad, wenn ich pinkeln muss? Tür zu- Hund draußen. Nett, aber bestimmt den Hund in seinem Aktionsradius etwas beschneiden. Er muss und darf nicht ständig in meiner Wohnung/Haus in meiner Nähe sein.
Dem Hund mitteilen, dass du jetzt gehst, machst du ja schon. Wie ist es beim Nachhause kommen? Nicht viel Rummel um ihm machen. Erst in Ruhe ankommen und dann dem Hund Aufmerksamkeit schenken. Kann dein Hund später alleine bleiben, kehrt sich das Prinzip eh um😂
Wie sieht es aus mit dem Warten im Auto? Übt ihr das? Da kann man schön Alleine sein in unterschiedlichen Umgebungen üben.

Aber ich kann deinen Frust sehr gut verstehen. Unser ehemaliger Hund hat das Alleinesein mit Unruhe und Fiepen, gelegentlichem Wolfsgeheul begleitet. Unser GP bellt und heult. Das ist wirklich anstrengender. Für Beide und die Nachbarn.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von inci » Mi Mai 15, 2019 8:25 pm

@ Pudelhalter Danke für dein Mutmachen und ja es ist gerade sehr fustriend, wenn man seid 2 Monaten täglich übt, und immer wenn man denkt es ist Land in Sicht macht man Rückschritte und weis nicht warum? Sie konnte die letzte Zeit schon alleine bleiben, das höchste 1,5 Std. Sie kam mir verschlafen entgegen, gestern war ich dann ganz stolz auf sie. Sie blieb schön lieb zu Hause obwohl Krach im Treppenhaus war(Reinigungsfirma) Die Frau sagte, ihr Hund war ganze Zeit ruhig, kein Ton und ja sie kam mir verschlafen entgegen. Dann am Spätennachmittag war ich nochmal weg und sie bellte als ich kam. Seid dem weint sie sofort wenn ich raus gehe, nur heute Nachmittag ( nach Spaziergang) hat sie eine viertel Stunde ohne bellen geschafft.
Seid sie länger aushielt, bin ich nur zweimal am Tag halt länger raus. Vllt sollte ich besser öfter und kürzer machen, und variieren. Sie schläft nicht wirklich viel, darum ist es schwierig mit Erfolg raus zugehen, damit sie nicht bellt.

Ich hatte anfangs den Eindruck dass es sie mehr stresste wenn ich oft rausgehe, da sie ständig damit rechnen musste das ich gehe, wenn auch nur kurz, und es trotz vieler Wiederholungen nicht besser wurde.
Vllt liegt es wirklich noch an ihrer Reife und jeder Hund ist anders, ich glaube es ist ihre persönliche Baustelle.


@Pinch
Wie alt ist Gisela jetzt und wann wurde es besser?

Nickel76
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Re: Hund kann nur schwer alleine bleiben

Beitrag von Nickel76 » Mi Mai 15, 2019 9:00 pm

Also Paul ist jetzt 5 Jahre alt und bleibt "schlecht" alleine, obwohl er täglich alleine bleibt und wir ab Einzug, also 10/12 Wochen geübt haben.
Je nach Tagesform bellt er auch ausdauernd. War als junger Hund schon so, wenn ich das Haus verlassen habe (unabhängig vom Rest der Familie). Sie sind im Rudel zu dritt zu Hause alleine. Manchmal macht er auch im Auto Radau. Er ist so (und sein Vater auch), es ist also ein Stück vererbt und er bezieht das alleine sein speziell auf mich.
So einen Hund hatte ich noch nie! Meine Hunde mussten immer täglich alleine bleiben und es war immer problemlos. Er ist der erste, der das nicht gut mitmacht. Zum Glück habe ich ein Haus und daher nicht so viele Nachbarschafts Probleme, wenn er bellt....
Viele Grüße von Nicole mit Emma, Paul und Theo

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