Ist ein Pudel ein Hund für mich?

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Resi
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Re: Ist ein Pudel ein Hund für mich?

Beitrag von Resi » Mi Mai 23, 2018 8:28 pm

die meisten GPs sind so zwischen 58-65cm. Hier leben drei Jungs zwischen 61-62cm.

Als Wanderreitbegleithund kann ich persönlich mir einen Pudel nicht vorstellen. Sie machen das zwar sicher mit (meine laufen täglcih zwischen 6-20km am Rad oder wir wandern auch mal 30km) aber da such ich mir das Wetter und die Umgebung auch aus. Wenn wir auf bzw mit dem Pferd unterewegs sind hab ich hier die reinen Schweine hocken. An trockenen Tagen sind sie staubig- was zu Filz führt, an nassen Tagen sind sie eben nass und trocknen nicht einfach mal so von alleine. Naturdeko gibt es gerade wenn es mal wieder etwas rasanter war natürlich in Unmengen. Bis ich die dann wieder gerichtet habe kann mal ne stunde und mehr draufgehen. Und gerade wenn man mehrere Tage hintereinander unterwegs ist und es regnet wird es wirklich bescheiden. Meine haben ordentlich Wolle drauf (Conti und klassische Löwenschur) und werden nicht bis auf die Knochen nass solange es normal regnet aber selbst die sind irgendwann durch und dann trocknen sie eben teilweise nichtmal über Nacht. Was dazu führen würde dass sie frieren und krank werden. Der dritte trägt kurze Locken aber ansich malcht das in der Pflege nichts. Er ist schneller nass, sammelt noch mehr Dreck ein und trocknet auch nicht wirklich schneller. Meinen Huskymix mit richtigem Stockhaar haben solche Tage nichts ausgemacht den konnte ich ohne Pflegeprogramm abends schnell mal den Sand aus den Beinen rubbeln und dann kam er mit in den Schlafsack. Das würde mit den Pudeljungs im Leben nicht gehen. Entweder ich schlafe dann mit nassen, kalten und klettigen Hunden oder ich hab die Pflegeausrüstung inkl Blower bei (geile Vorstellung).
Ich bin sonst echt eine die sagt klar die machen alles mit aber beim Wanderreiten hätte ich auf Grund der Haare keinen Bock auf Pudel.
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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Hauptstadtpudel
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Re: Ist ein Pudel ein Hund für mich?

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mi Mai 23, 2018 8:49 pm

Mensch ja, da hast du recht, Anja.
Dreck ist das eine, naja, das ginge kurzgeschoren noch ganz gut.
Aber Nässe ist eindeutig ein Problem, nass bis auf die Haut ist einfach unpraktisch und ungesund...

Der begossene Pudel halt. :?
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Ist ein Pudel ein Hund für mich?

Beitrag von Isi » Mi Mai 23, 2018 10:42 pm

Stimmt, Anja! Wanderritte sind echt noch mal ein anderes Kaliber.

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Re: Ist ein Pudel ein Hund für mich?

Beitrag von JohnnyP » Do Mai 24, 2018 10:47 am

Die Nässe ist ein Argument, aber mit ensprechenden Mäntelchen, kein No Go.
Meine sind ja täglich mit bei den Pferden und im Sommer Staub und im Winter Matsch leider an der Tagesordnung.
Und ich bin nun niemand der dauernd bürstet und badet. 1x im Monat ist Badetag.

Was mir im übrigen etwas negativ auffällt ist, wenn die Pudels die Füße mal in Boden stecken der typisch nach Amoniak riecht (Pferdepippi), dass sie diesen Geruch nicht so rinfach ablegen. Sprich der Groomer muss schon sehr ordentlich waschen, damit die Pfoten den Geruch ablegen. Man merkt das nur beim nahe riechen und nicht in der Umgebung.

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