Die schwarze Rondra

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Andy
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Andy » Do Mai 24, 2018 5:19 pm

Kara hat geschrieben:
Do Mai 24, 2018 9:40 am
Hi,

Bild
Bei diesem Foto habe ich erst einen Schreck bekommen! Das sieht so aus, als ob sie etwas im Maul hat an dem sie fast erstickt ist..... :shock: Zum Glück ist alles in Ordnung!!
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Kara
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Kara » Do Mai 24, 2018 9:57 pm

Naa, keine Panik! Alles gut! Aber wenn du das so schreibst, kommt mir die Idee, dass man die Schnüre rot/gelb färben müsste. Dann sieht es aus als würde sie Feuer speien :mrgreen:
Grüßle von Kathi mit Rondra

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Isi
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Isi » Do Mai 24, 2018 10:00 pm

:lol:
- Wobei ein Schreck natürlich blöd ist, sorry.

Ich finde es eine schöne Beschäftigung, wenn sie das Seil zerlegt :)
Sie sieht auch richtig klasse aus, finde ich. Inkl. Schur und Gesicht :)
Und den Tanz mit dem Handtuchknoten, ich seh es vor mir.
Viel Spaß beim Junghundekurs!

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Kara
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Kara » So Jun 10, 2018 9:16 pm

Hallo ihr =)

ihr seid es ja nicht anders von mir gewohnt: es folgt ein kleiner Roman...
Hier ist es etwas ruhiger geworden, da es mich für einige Zeit zu meinen Eltern verschlagen hat - Rondra natürlich im Schlepptau.
Es war ganz faszinierend zu sehen, wie anders sie sich hier verhält. Anders = selbstverständlich.
Ich hatte dafür zwei Erklärungsansätze: entweder sie hat sich abgeschaut, wie selbstverständlich ich mich hier bewege, oder/und sie fühlt sich in den "Weiten eines Hauses" wohler. In einem solchen ist sie immerhin groß geworden.
Nach einer Nacht mit ihr in einem Zimmer konnte ich danach sogar nachts ganz ohne Probleme in mein altes Kinderzimmer eine Etage höher umziehen, wo sie nicht hin soll. :streichel:

Eine Sache möchte ich euch aber auf jeden Fall schildern und um eure Meinung bitten.
Mein Vater macht ihr nicht wirklich klare Ansagen (aus Hundesicht). Wenn er sie gerade nicht streicheln möchte oder sie als Erwiederung zum Streicheln anfängt an ihm herumzuknabbern, sagt er nicht in klarem Tonfall "Nein" oder "äh-äh", sondern es wird eher ein - wie beschreibe ich das jetzt am besten? - "empörtes?" "Eeeey, lass mal deine Zähne aus dem Spiel!", was sie eher noch als Ermunterung versteht.
Wie es für sie verständlicher wäre, habe ich ihm schon erklärt - es wird besser ;)
Aber darum geht es nur zum Teil. Rondra führt ja zu jedem Menschen so eine Akte. In der Akte zu meinem Vater steht - so interpretiere ich ihr Verhalten - "Welpe - muss beschützt werden/Streichel-Angestellter - hat nix zu sagen".
Als sie drinnen an der Terrassentür gestanden hat und ihn draußen werkeln/laufen gesehen hat, dann ist ihr, die in knapp 3 Monaten erst gefühlte 10 Mal gebellt hat, doch tatsächlich ein gefrustetes/Aufmerksamkeit heischendes Bellen (eher Kläffen) entfahren.
Regeln, wie Türschwellen nach draußen zu Übertreten, missachtet sie bei ihm gekonnt. Bei meiner Mutter und mir nicht.
Hin und wieder macht sie Anstalten an den aufgenähten Taschen seiner Hose zu knabbern, wenn er sich gerade bewegt. Und als er einmal die auf den Kopfsteinpflaster der Einfahrt rumpelnde Mülltonne reingeholt hat, war das mit dem Hose Knabbern ganz besonders ausgeprägt.
Auch, wenn ihr euch auf meine Schilderung verlassen müsst: klingt das für euch auch nach einem Ansatz von Beschützerinstinkt und sogar (sanftes?) Maßregeln?

Ich mache mir nicht wirklich Sorgen, denn durch beständige und frühzeitige Intervention von mir oder auch meiner Mutter wird das Verhalten zusehends weniger und war nie so extrem, dass sie jemandem weh getan hätte. Ich bin eher fasziniert und frage mich, ob ich das richtig einschätze ^^

Wenn ich wieder zurück in der eigenen Wohnung bin oder mal ausreichend Zeit finde, werde ich ein paar tolle Bilder hochladen =) es geht doch nichts über einen guten Hobby-Fotographen in der Familie!

Oh - und was ich noch loswerden muss: ich bin sooooooo stolz auf mein Mädchen, dass sie die unzähligen kläffenden Hunde hier einfach links liegen lässt - sowohl im Garten als auch auf Spaziergängen! Sogar die zwei Dackel im Nachbargrundstück, von denen sie teilweise nur ein Maschendrahtzaun und eine kleine Stufe trennt.
Und worüber ich mich auch freue, ist ihre Blindheit. Ich komme mittlerweile auf 3 Rehe, 1 Rehkitz, 2 Hasen, 3 Kaninchen, die ich gesehen habe und sie nicht! :D :D :D

Und wir haben heute das Gruppentraining des Hundetrainers besucht, der mich vor der endgültigen Entscheidung zum Hund/Pudel mit seinem GP Leo beraten hat =) Es war zwar seeeehr anstrengend mit Rondra in einer Hundegruppe halbwegs bei Fuß zu laufen, aber im Rückblick hat es schon Spaß gemacht. Bei Fuß-Training in der Gruppe, Grundkommandos, Absetzen/-legen und warten, Slalom mit/ohne Leine um Hütchen/Luftballons/Kuscheltiere, Revier um einen Pfeiler. Geübt haben wir größtenteils in einer Tiefgarage.
Habe einen neuen Ansatz zum "bei Fuß"-Training bekommen, dem ich eine Chance geben möchte... auch wenn er meinen Leckerli-Verbrauch in die Höhe treiben wird...

Und damit es nicht ganz so trist wird, noch ein Bild für euch: Rondra nach der Badeaktion in meinem Kinder-Bademantel (die Ärmellänge hat wirklich gut gepasst!):
Bild
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Doro » So Jun 10, 2018 10:02 pm

Das Bild ist ja süß 😍
Zu dem Umgang mit deinem Vater würde ich es aus der Entfernung so einschätzen das Ronda etwas respektlos ist und in ihm einen Kumpel zum spielen sieht.
Mit Schutztrieb hat das nichts zu tun.
Du musst halt schauen ob die beiden sich einigen oder ob du deinen Vater retten musst.
Wenn Lemmy solche Spiele mit meinem Vater machen will schreite ich ein. Mein Papa ist 84 und die Gefahr das er stürzt ist zu groß und er kann einfach nicht mehr mit so einem großen Hund raufen. Wenn mein Partner mit ihm tobt halte ich mich raus, die beiden machen das schon. Ich sehe das immer situationsabhängig.
Sie sind noch in einem Alter in dem der Kopf noch voll mit bunter Knete ist, Rondra ist doch auch noch so jung.
Viele Grüße
Doro

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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Isi » Mo Jun 11, 2018 1:59 pm

Was für ein süßes Bademantelbild. Ich denke gleich: Sie ist ein Enkelhund :D

Mit deinem Vater: Vielleicht klappt es, wenn er bewusst ein Kommando sagt, wenn du dabei bist. Und du bestätigst: Ja, er hat auch was zu sagen.
- Aber dann muss dein Papa auch willens sein, ein wenig mehr Autorität auszustrahlen :wink:

Punkto Grenze überlaufen bei deinem Vater: Könntest du ja bewusst provozieren und dann etwas fliegen/knallen lassen oder Wasserpistole, bestenfalls ohne dass sie dich sieht. (Learning: Aha, das gilt immer, auch wenn Frauchen nicht da ist.)
Hier geht es um den Überraschungseffekt, der sich einbrennt (also nicht gleich ne Bombe zünden oder den Hund anderweitig komplett traumatisieren :wink: ).


Ansonsten: :klatsch: zu den anderen Trainingserfolgen, speziell deinem geschulten Wildblick :D

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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Kara » Do Jun 14, 2018 9:18 am

Owai owai - hätteste das mit dem Wildblick mal nicht gesagt :wink: :wink:

Nun hab ich den Salat: Rondra hatte ihren ersten Jagderfolg - im Sinne von Lossprinten und Adrenalin; Beute gab's zum Glück keine. Ich hab's vergeigt.

Sie läuft ja prinzipiell nur mit ihrer 7m-Schleppleine "frei", aber eben teilweise in 15m Entfernung zu mir. Und ich sah noch, wie sie der tief fliegenden Schwalbe hinterherstarrte und war so sicher, dass es bei Gucken bleibt...
...da sprintete sie auch schon los. Ich habe einen strengen Ruf losgelassen und bin zielstrebig in die genau entgegengesetzte Richtung davongerannt und habe mich zwischen den Weinreben versteckt. Aber Rondra war schon um die nächste Ecke verschwunden. Etwa eine halbe Minute später kam sie im Affenzahn zu mir zurückgefetzt.
Da kann ich ja wirklich nicht klagen - sie sieht in der Regel schon gut zu, dass sie weiß, wo ich bin.

Allzu viel will ich ja nun gar nicht schreiben. Nur ist es seit dem Erlebnis so, dass sie gefühlt JEDEM Vogel hinterherstarrt. Draußen war sie am Tag des Geschehens bei fliegenden Vögeln kaum noch ansprechbar. Jetzt wird es besser, da ich sie dann immer anspreche und mit leckeren Dingen dazu bringe, den Blick abzuwenden.

Irgendwie bin ich ja auch froh, dass es Vögel sind, die es ihr so angetan haben. Die entschwinden durch ihre Flughöhe oder das Laub von Bäumen schnell dem Bereich, der für Rondra interessant ist. Kaninchen gegenüber ist sie nach wie vor blind.
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von ophelia22 » Do Jun 14, 2018 10:33 am

Kara hat geschrieben:
Do Jun 14, 2018 9:18 am

Sie läuft ja prinzipiell nur mit ihrer 7m-Schleppleine "frei", aber eben teilweise in 15m Entfernung zu mir. Und ich sah noch, wie sie der tief fliegenden Schwalbe hinterherstarrte und war so sicher, dass es bei Gucken bleibt...
...da sprintete sie auch schon los. Ich habe einen strengen Ruf losgelassen und bin zielstrebig in die genau entgegengesetzte Richtung davongerannt und habe mich zwischen den Weinreben versteckt.
So einen ähnlichen "Vorfall" hatten wir auch schon. Hatte ich in Elmos Thread geschrieben.
Wie schaffst du es, so konsequent stehen zu bleiben oder dich gar umzudrehen?!?!
Ich bekomme in solchen Momenten voll die Panik und renne und schreie bis entweder Knie oder Stimme versagt......... Ich bekomme regelrecht Todesangst um meinen ELMO. Gut, in unserem Fall war die Straße vielleicht 50m entfernt, das kam noch erschwerdend dazu. Und mein Sohn (8J) war dabei und ich war irgendwie nicht so aufmerksam, wie sonst.

Ich führe zwar keine Strichliste, aber mir geht es wie dir: Ich habe schon mehr Tiere im Wald entdeckt, als Elmo. Aber Elmo macht das alles auch mehr mit der Nase. Der riecht etwas, wo ich nichts sehe. Das sind dann auch die kritischen Momente, in denen man die "Reißleine" ziehen muss. Es ist schon ganz schön anstrengend, da man ja ständig in Hab Acht Stellung ist. Aber die SL gibt einem in bissl Sicherheit.

Übrigens ist das Bademantelbild sehr sehr cool - Frau YODA ;-) ich sie erkennen kann :lol:
Corina
mit ELMO an der Seite und
mit RONJA & WILLOW im Herzen

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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Kara » Do Jun 14, 2018 11:47 am

Hallo Corina,

den Beitrag von Elmo habe ich auch gelesen...
In unserem Fall waren wir auf einem Feldweg am Ortsrand und Rondra stürmte in die erste angrenzende bewohnte Straße. Ich schätze mal, dass meine Reaktion daher rührte, dass ich mit dem Umdrehen und Weggehen bisher auch die besten Erfahrungen gemacht habe. Sowohl was Hundebegegnungen angeht als auch alles andere VOR mir, was sie interessant findet. Sobald ich aber umdrehe und sogar außer Sichtweite verschwinde, sieht sie (bisher? :S) meist zu, dass sie hinterherkommt.
Wenn ich mich an manche Beiträge hier im Forum erinnere, geht es aber auch anderen so, dass Weggehen teilweise die erfolgreichste Reaktion ist.

Es hätte auch schief gehen können - ja. Daran hätte ich aber meines Erachtens nichts geändert, indem ich hinterhergerannt wäre :?
Dass sie komplett auf den Vogel fixiert war, habe ich in dem Moment erkennen müssen, als sie meinen Ruf wirklich absolut nicht wahrgenommen hat.

Nunja, nun wird sie sich an einen Bewegungsradius von 7m gewöhnen müssen, bis ich entweder Zeit für ein entsprechendes Anti-Jagd-Training hatte oder aber ihr ggf. eine längere Schleppleine gönne. :mrgreen:

Edit: Yoda war übrigens auch mein erster Gedanke, als sie versucht hat mit dem Bademantel zu laufen :lol: :lol:
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Isi » So Jun 17, 2018 11:28 am

Du könntest dir das Bademantelbild auch ins Bad hängen :D
Ich finde schwarze Pudel echt cool :D

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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Hauptstadtpudel » So Jun 17, 2018 12:25 pm

Du könntest auch überlegen, ob du das Anzeigen belohnst. Also wenn sie den Vogel fixiert und innehält. So habe ich das bei Bolle gemacht, und das funktioniert gut, weil er in dem Moment dann das Leckerchen erwartet. Bolle hat aber auch keinen starken Jagdtrieb.

Oder du trainierst das Sitz auf Entfernung. Das funktioniert oft besser, als der Rückruf. Den Hund aber stets abholen aus dem Sitz und nicht abrufen. Weil er dann später doch noch dem Wild hinterhersetzen könnte.
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Iska » So Jun 17, 2018 2:02 pm

ja, genau.... Iska bekam „für Eichhörnchen“ auch Leckerlis.... also für angezeigte....😇😃
wenn sie schon das Laufen von den kleinen Krallen an den Kiefern hörte, schaute sie mich erwartungsvoll an....🤗
Nachdem sie mich, wegen meiner Blödheit, mal vom Rad gerissen hat, als ein Eichhörnchen den Weg kreutzte, habe ich das mit ihr geübt... bis es klappte....🐿❌🎂
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Kara » Fr Jun 22, 2018 7:54 pm

Halli hallo,

ich hab euch Bilder versprochen - hier kommen sie :mrgreen:
...und damit es nicht untergeht, wird einen Beitrag später folgen, was gerade nicht so gut läuft x.x

Man sieht es nicht so gut, aber hier hatten doch tatsächlich zwei Fliegen die absolut grenzenlose Unverschämtheit, sich auf IHREM Knochen niederzulassen. Genau so und nicht anders hat sie das gesehen. Als das Bild gemacht wurde, lag sie wie versteinert und hat höchst empört eine der Fliegen angestarrt - und zwar so lange, bis ich sie verscheucht habe :lol:
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Nach anfänglicher Skepsis Springbrunnen gegenüber konnte ich sie endlich überreden, sich das Wasser mal genauer anzuschauen - und prompt wollte sie reinbeißen.
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"Mein Ball, mein Ball!"
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"Beweg dich endlich, Ball!!!"
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Hier ist sie dem Ball gerade auf der Spur - ich finde es einfach eine wunderschöne Momentaufnahme!
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Kara » Fr Jun 22, 2018 8:04 pm

Und jetzt wie versprochen (angedroht?) der Textteil ...
...ich glaube, wir sind angekommen... in dieser Phase der Hirnumstrukturierung, liebevoll auch "Watte in den Ohren" oder "Frauchen, die Spielverderberin" oder "Alles vergessen, was gestern noch selbstverständlich war" genannt.
Die Phase, in der man von allen Seiten mit einem wissenden, mitleidigen Schmunzeln geraten bekommt "liebevoll konsequent" zu sein.
Wenn "liebevoll konsequent" bedeutet, sie auch noch ein 5. Mal zum Sitz aufzufordern, dann komme ich damit klar. Aber dass mein sonst so nettes Mädel draußen nicht nur schubweise zum Zugochsen mutiert, sondern auf dem kompletten Spaziergang einen unbändigen Vorwärtsdrang entwickelt, ständig vor bzw. zwischen die Füße rennt und so sehr zu anderen Menschen oder Hunden hin will, dass sie schon auf den Hinterbeinen steht, das ist gerade der Tropfen, der mein Geduldsfass heute im Minutentakt zum Überlaufen gebracht hat.

Wir beide haben derzeit (seit geschätzt einer Woche vermehrt...) deutlich mehr negative Erfahrungen miteinander als positive. Ich habe das Gefühl, dass sich unser Verhältnis bei jedem Spaziergang weiter verschlechtert und das macht mich traurig, frustriert, hilflos.

Aus ihrer Sicht: Frauchen
... lässt mich nicht überall hin (Hunde schnüffeln/spielen, Menschen begrüßen/anspringen, Vögel jagen)
... grabbelt ständig an meinen Füßen rum - das NERVT!!
... ruft mich ständig zu sich und lässt mich Dinge für sich machen
... rauft hin und wieder ganz toll mit mir
... lässt mich meinem Lieblings-Seilknoten hinterherhetzen - yeah! Auch wenn ich immer erst mal aufs "Los!" warten muss...

Aus meiner Sicht: Rondra
... zieht überall hin, will sich von allen Menschen, die sie anschauen, knuddeln lassen und sie anspringen - das mag nicht jeder, Fremde schon gar nicht
... rennt unbedarft auf Straßen, Radwege, um Ecken herum wo ich nicht sehe, wem sie gerade vor die Füße rennt
... ist enorm genervt von allem, was mit ihren Füßen zu tun hat, dabei sitzen dort in letzter Zeit vermehrt die Zeckennymphen
... heranrufen, um den kläglichen Versuch zu unternehmen, den Spaziergang interessant zu machen, klappt immer schlechter und scheint ihr auch zunehmend weniger Spaß zu machen
... Raufen ist neben der Reizangel noch so ziemlich das einzige, was mir spontan einfällt, was uns beiden viel Spaß macht - bis auf die Pfoten mit spitzen Krallen, die dabei definitiv zu oft in meinem Gesicht landen...
... Reizangel macht ihr Spaß und bietet ne gute Möglichkeit ihre Impulskontrolle zu trainieren - ich bilde mir ein, sie ist bei Anwesenheit von Vögeln und Wild seitdem besser ansprechbar

Am Sonntag werde ich in der Gruppenstunde mal einen Hundetrainer darauf ansprechen. Aber bei ihm funktioniert es dann plötzlich wieder mit der Aufmerksamheit. Da zeigt sich dann die jahrelange Erfahrung, eindeutige Körpersprache und die unbekannten, leckeren Sachen, die er immer hervorzaubert...

Vielleicht ist es auch nur eine Woche in der einfach alles doof ist, aber es ist zumindest mal gut, sich das alles von der Seele zu schreiben.
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Re: Die schwarze Rondra

Beitrag von Xanny » Sa Jun 23, 2018 6:29 am

Herzlichen Willkommen im Club der pubertierenden Pudeltiere. Bei mir läuft auch so ein Exemplar rum :mrgreen:
"Platz" scheinen wir von einen Tag auf den anderen verlernt zu haben und weil Frauchen den ganzen Tag über keine Zeit für mich hat, muss ich nachts extra mit Roxi toben und sie ankleffen, wenn sie keine Lust mehr zum Spielen hat, damit auch ja jeder im Haus weiß, wie langweilig mir gerade ist :cry: Kleffen ist derzeit unser größtes Problem. So richtiges "Trotzkleffen": wenn ich nicht bekomme, was ich will, dann kleffe ich halt. Hoffentlich geht das Frauchen so sehr auf den Keks, dass sie nachgibt. :mrgreen: Mir wurde gesagt, dass auch diese Phase vorbei geht. Nur soll sie ca. 2 Jahre dauern :shock:
Ich persönlich finde, dass Ihr Zwei es sehr gut macht. Du beschäftigst Dich viel mit Rondra und das ist unschätzbare Aufmerksamkeit, die nicht jeder Hund jeden Tag bekommt :!: Also auf in die nächste Runde mit dem Pubertier und wenn es wieder zu viel wird, ist hier GsD genügend Platz, sich den Frust von der Seele zu schreiben :D
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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