rennattacken
rennattacken
Hallo liebe Fories
Also, Teddy, Zwergpudel, Harlekin, reagiert auf Druck mit einer regelrechten Rennattacke. Mit Druck meine ich, dass ich darauf bestehe, dass er zu mir kommt, wenn ich ich rufe, oder dass er sich hinlegt, wenn ich das möchte. Er scheint nciht den geringsten Druck zu vertragen und seine Reaktion ist dann, dass er lossprintet und wie verrückt und kopflos einfach nur losrennt. Es ist dann auch nicht mehr zu stoppen. Und je mehr ich mich aufrege und lauter werde, desto länger rennt er. Am besten ist es, wenn ich ihn dann einfach machen lasse, mich nach Möglichkeit hinsetze und ruhig abwarte bis er wieder bereit ist, mir zuzuhören. Jam, meine Grosse (Border Collie), rennt dann los und stoppt ihn, solange, bis er wieder runtergefahren ist. Das war und ist die einzige Situation, in der Jam eingreift, was mir zeigt, dass dieses Verhalten nicht toleriert werden sollte. Ich versuche, erstens zu vermeiden, dass es soweit kommt, d.h. ohne Druck und ruhig zu arbeiten, wenn er nicht hört, dann lieber gleich deutlich, kurz und trocken durchsetzten was ich will (wenn ich erst lange mich x-mal wiederhole, dreht er umso schneller auf). Zweitens verlange ich nur noch was, wenn er an der Leine ist, so dass ich ihn auch korrigieren kann, wenn er wieder hochdreht. Aber manchmal kann auch eine Katze der Auslöser sein. Etwa, wenn die ihn in Schach hält oder ihn anfaucht.
Ist das pudeltypisch? Harlekintypisch? Zwergpudeltypisch? Oder was?
Klärt mich Pudelneuling bitte auf.
Nel
Also, Teddy, Zwergpudel, Harlekin, reagiert auf Druck mit einer regelrechten Rennattacke. Mit Druck meine ich, dass ich darauf bestehe, dass er zu mir kommt, wenn ich ich rufe, oder dass er sich hinlegt, wenn ich das möchte. Er scheint nciht den geringsten Druck zu vertragen und seine Reaktion ist dann, dass er lossprintet und wie verrückt und kopflos einfach nur losrennt. Es ist dann auch nicht mehr zu stoppen. Und je mehr ich mich aufrege und lauter werde, desto länger rennt er. Am besten ist es, wenn ich ihn dann einfach machen lasse, mich nach Möglichkeit hinsetze und ruhig abwarte bis er wieder bereit ist, mir zuzuhören. Jam, meine Grosse (Border Collie), rennt dann los und stoppt ihn, solange, bis er wieder runtergefahren ist. Das war und ist die einzige Situation, in der Jam eingreift, was mir zeigt, dass dieses Verhalten nicht toleriert werden sollte. Ich versuche, erstens zu vermeiden, dass es soweit kommt, d.h. ohne Druck und ruhig zu arbeiten, wenn er nicht hört, dann lieber gleich deutlich, kurz und trocken durchsetzten was ich will (wenn ich erst lange mich x-mal wiederhole, dreht er umso schneller auf). Zweitens verlange ich nur noch was, wenn er an der Leine ist, so dass ich ihn auch korrigieren kann, wenn er wieder hochdreht. Aber manchmal kann auch eine Katze der Auslöser sein. Etwa, wenn die ihn in Schach hält oder ihn anfaucht.
Ist das pudeltypisch? Harlekintypisch? Zwergpudeltypisch? Oder was?
Klärt mich Pudelneuling bitte auf.
Nel
Re: rennattacken
Ich würde in dem Fall eher mal das Verhalten von Jam nicht tolerieren. Denn das ist Hüteverhalten. Und hat NICHTS mit "dieses Verhalten nicht toleriert werden sollte" zu tun.TeddyZ hat geschrieben:Jam, meine Grosse (Border Collie), rennt dann los und stoppt ihn, solange, bis er wieder runtergefahren ist. Das war und ist die einzige Situation, in der Jam eingreift, was mir zeigt, dass dieses Verhalten nicht toleriert werden sollte.
Zu allem weiteren heute abend, da habe ich mehr Zeit.
Viele Grüße
Cindy
"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast!" (Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)
Cindy
"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast!" (Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)
Re: rennattacken
Das war auch mein erster Gedanke,auch wenn ich noch Laie bin.Dadurch das ich eine BC-Mix Hündin habe,habe ich mich etwas mit dieser Rasse beschäftigt und sehe Jams Verhalten als typisches Hüten,das durch Teddys Verhalten ausgelöst wird.Das würde ich nicht tolerieren,damit es nicht zum Problem wird.Cindy hat geschrieben:Ich würde in dem Fall eher mal das Verhalten von Jam nicht tolerieren. Denn das ist Hüteverhalten. Und hat NICHTS mit "dieses Verhalten nicht toleriert werden sollte" zu tun.TeddyZ hat geschrieben:Jam, meine Grosse (Border Collie), rennt dann los und stoppt ihn, solange, bis er wieder runtergefahren ist. Das war und ist die einzige Situation, in der Jam eingreift, was mir zeigt, dass dieses Verhalten nicht toleriert werden sollte.
Zu allem weiteren heute abend, da habe ich mehr Zeit.
Re: rennattacken
So, also ich kenne solche Rennattacken durchaus beim Pudel.
Meine Älteste, Yanta (apricot GP), hat in den ersten Jahren ihres Lebens solche "Rennattacken" öfter mal gehabt. Und zwar einfach just for fun. Ohne dass sie durch Druck/Stress oder wie auch immer motiviert waren. Zumindest konnte ich nichts derartiges entdecken. Einfach während der Spaziergänge fing sie plötzlich an in vollem Tempo in grossen Kreisen über die Felder und Wiesen zu rennen. Offensichtlich kein Jagen, da sie nicht zielgerichtet rannte. Und auch ganz offensichtlich keine Spur verfolgte. Es sah so aus, als ob sie just for fun rennen würde.
Auf dem Hundeplatz hat sie ähnliches gemacht mit Spielzeug. Spielzeug als Bestätigung geworfen und sie rannte dann 1-2 Runden in vollem Galopp um den Platz. Da hätte sie sich dann nur noch mit Gewalt davon abbringen lassen.
Nele, die Zweite (weisse GP), zeigt ein ähnliches Verhalten. Allerdings bei ihr ganz eindeutig nur wenn sie gestresst ist. Wobei es bei ihre eher ein wildgewordenes Rumgehüpfe ist. Sie reagiert bsp. sofort, wenn sie merkt, dass ich nervös bin. Dann fängt sie mit solchem Verhalten an. Hat nichts mit Erziehungsfehler zu tun. Sondern ist einfach ihre Art, Stress/Druck zu "kompensieren". Im Prinzip so, wie viele Menschen in stressigen Situationen "hysterisch" werden. Hier hilft nur ruhiges, bedächtiges Arbeiten, selbst gelassen bleiben und sich nicht aufregen. Strenge, Drohverhalten usw. bewirkt genau das Gegenteil.
Das ist übrigens auch der Grund, warum sie, im Gegensatz zu meinen anderen Hunden, zu Beginn eines Spaziergangs in die Leine "beissen" darf. Sie braucht das in dem Moment um runterzufahren. Ich könnte ja einfach auch ein Spielzeug mitnehmen, das sie tragen kann. Hat den gleichen Effekt - sie wird sofort ruhig, wenn sie was im Maul hat. Aber dazu bin ich grösstenteils schlicht zu faul. Dann müsste ich da auch ständig drauf achten.
Wusch, die Jüngste (weisse GP), zeigt ab und an ähnliches Verhalten wie Yanta. Aber längst nicht so häufig wie Yanta das im jeweiligen Alter gemacht hat.
Generell kann man sagen, wenn ein Hund das in Stresssituationen zeigt, hat das nichts mit mangelnder Erziehung oder mit "auf der Nase herumtanzen" zu tun. Sondern ist eine Form der Stressbewältigung. Vielmehr würde ich mir hier überlegen, wie ich den Hund dazu bekommen kann, stressresistenter zu werden. Durch Verbieten dieses Verhaltens wird nur noch mehr Stress aufgebaut.
Klar kann man sagen, dass dieses Verhalten u.U. dazu führt, dass Hund lernt, wenn er sich so verhält, kommt er damit durch sich bsp. einem Kommando zu widersetzen.
ABER! andererseits ist es eben Aufgabe des Halters, seinem Hund verständlich zu machen, dass das Ausführen eines Kommandos eben keinen Stress für den Hund bedeutet. Das ist dann wiederum eine Trainingsfrage.
Meine Älteste, Yanta (apricot GP), hat in den ersten Jahren ihres Lebens solche "Rennattacken" öfter mal gehabt. Und zwar einfach just for fun. Ohne dass sie durch Druck/Stress oder wie auch immer motiviert waren. Zumindest konnte ich nichts derartiges entdecken. Einfach während der Spaziergänge fing sie plötzlich an in vollem Tempo in grossen Kreisen über die Felder und Wiesen zu rennen. Offensichtlich kein Jagen, da sie nicht zielgerichtet rannte. Und auch ganz offensichtlich keine Spur verfolgte. Es sah so aus, als ob sie just for fun rennen würde.
Auf dem Hundeplatz hat sie ähnliches gemacht mit Spielzeug. Spielzeug als Bestätigung geworfen und sie rannte dann 1-2 Runden in vollem Galopp um den Platz. Da hätte sie sich dann nur noch mit Gewalt davon abbringen lassen.
Nele, die Zweite (weisse GP), zeigt ein ähnliches Verhalten. Allerdings bei ihr ganz eindeutig nur wenn sie gestresst ist. Wobei es bei ihre eher ein wildgewordenes Rumgehüpfe ist. Sie reagiert bsp. sofort, wenn sie merkt, dass ich nervös bin. Dann fängt sie mit solchem Verhalten an. Hat nichts mit Erziehungsfehler zu tun. Sondern ist einfach ihre Art, Stress/Druck zu "kompensieren". Im Prinzip so, wie viele Menschen in stressigen Situationen "hysterisch" werden. Hier hilft nur ruhiges, bedächtiges Arbeiten, selbst gelassen bleiben und sich nicht aufregen. Strenge, Drohverhalten usw. bewirkt genau das Gegenteil.
Das ist übrigens auch der Grund, warum sie, im Gegensatz zu meinen anderen Hunden, zu Beginn eines Spaziergangs in die Leine "beissen" darf. Sie braucht das in dem Moment um runterzufahren. Ich könnte ja einfach auch ein Spielzeug mitnehmen, das sie tragen kann. Hat den gleichen Effekt - sie wird sofort ruhig, wenn sie was im Maul hat. Aber dazu bin ich grösstenteils schlicht zu faul. Dann müsste ich da auch ständig drauf achten.
Wusch, die Jüngste (weisse GP), zeigt ab und an ähnliches Verhalten wie Yanta. Aber längst nicht so häufig wie Yanta das im jeweiligen Alter gemacht hat.
Generell kann man sagen, wenn ein Hund das in Stresssituationen zeigt, hat das nichts mit mangelnder Erziehung oder mit "auf der Nase herumtanzen" zu tun. Sondern ist eine Form der Stressbewältigung. Vielmehr würde ich mir hier überlegen, wie ich den Hund dazu bekommen kann, stressresistenter zu werden. Durch Verbieten dieses Verhaltens wird nur noch mehr Stress aufgebaut.
Klar kann man sagen, dass dieses Verhalten u.U. dazu führt, dass Hund lernt, wenn er sich so verhält, kommt er damit durch sich bsp. einem Kommando zu widersetzen.
ABER! andererseits ist es eben Aufgabe des Halters, seinem Hund verständlich zu machen, dass das Ausführen eines Kommandos eben keinen Stress für den Hund bedeutet. Das ist dann wiederum eine Trainingsfrage.
Viele Grüße
Cindy
"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast!" (Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)
Cindy
"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast!" (Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)
Re: rennattacken
Hallo Cindy,Cindy hat geschrieben:So, also ich kenne solche Rennattacken durchaus beim Pudel.
Meine Älteste, Yanta (apricot GP), hat in den ersten Jahren ihres Lebens solche "Rennattacken" öfter mal gehabt. Und zwar einfach just for fun. Ohne dass sie durch Druck/Stress oder wie auch immer motiviert waren. Zumindest konnte ich nichts derartiges entdecken. Einfach während der Spaziergänge fing sie plötzlich an in vollem Tempo in grossen Kreisen über die Felder und Wiesen zu rennen. Offensichtlich kein Jagen, da sie nicht zielgerichtet rannte. Und auch ganz offensichtlich keine Spur verfolgte. Es sah so aus, als ob sie just for fun rennen würde.
ich meine gerade du beschreibst das Verhalten von Jason....genauso läuft es bei ihm ab...einfach während des entspannten Spazierengehens fangen diese *Rennattacken* an.....ohne jeden ersichtlichen Grund. Die ersten Male war ich doch schon etwas nervös und unruhig...ich konnte mir dieses Verhalten nicht erklären. Er jagt nicht und er nimmt auch keine Spur auf....wie du schreibst einfach *Just for Fun*.Mittlerweile bin ich ganz ruhig und kann ihn meistens mit einem *lass das* davon abhalten....manchmal auch nicht


Re: rennattacken
Rika macht das auch ab und zu.
Am Anfang habe ich fast Zustände bekommen, weil meine Maus doch weiter weggerannt ist (sie dreht dann so große Runden um mich rum) als sonst
Aber es konnte nichts passieren, da die Straßen weit weg waren und wir sowieso mitten auf dem Feld standen.
Beim Training hatte ich das auch mal angesprochen und mir wurde gesagt, dass es Stressabbau ist. Manchmal konnte ich gar nicht verstehen was jetzt Stress verursacht haben könnte
Am Anfang habe ich fast Zustände bekommen, weil meine Maus doch weiter weggerannt ist (sie dreht dann so große Runden um mich rum) als sonst

Aber es konnte nichts passieren, da die Straßen weit weg waren und wir sowieso mitten auf dem Feld standen.
Beim Training hatte ich das auch mal angesprochen und mir wurde gesagt, dass es Stressabbau ist. Manchmal konnte ich gar nicht verstehen was jetzt Stress verursacht haben könnte


Re: rennattacken
Ich bin mir sicher, dass diese Rennattacken kein Grund zur Sorge sind!! Und pudeltypisch sind sie sicher nicht.
Ich kenne keinen Hund, der diese "narrischen Momente" (wie ich sie immer nenne) noch nie gehabt hat.
Wenn der Hund älter wird, werden sie meistens seltener bzw. gehen ganz vorbei.
Asta bekommt ihre "narrischen Momente", nur wenn sie so richtig fröhlich ist, also wenn sie mit mir/einem anderen Hund spielt, beim Spazierengehen, aber auch einfach so im Garten. Deshalb versuche ich auch nicht sie zu verbieten. Als Stressabbau hat sie das noch nie getan - in so einem Fall beschwichtigt sie eigentlich immer. Ich glaube das ist von Hund zu Hund ganz unterschiedlich!! Also nicht immer Stressabbau!
Aber ich könnte mir vorstellen, dass einige Hunde tatsächlich mit den "narrischen Momenten" Stress abbauen. Bewegung verhilft ja dazu.
Wie alt ist Teddy denn?? Gerade in der Pubertät haben die meisten Hunde diese Rennattacken vermehrt und sie probieren auch teilweise dabei aus, wie weit ihre Grenzen gehen. Bekommt Teddy eine Rennattacke würde ich nicht darauf reagieren - also ignorieren, weggehen auf die Art "ok, wenn du so bist, dann will ich nichts mehr mit dir zu tun haben - du bist mir egal!" und NICHT versuchen zu rufen. Zu ziemlich großer Sicherheit kommt er dann ja nicht (gleich) - muss er auch noch nicht können, wenn er erst so jung ist. Aber wie gesagt: Den Hund nur rufen, wenn man weiß, dass er jetzt kommen wird. Wenn er schon älter ist, sollte er "hier" schon so gut beherrschen, dass du ihn auch aus solchen Situationen abrufen kannst.
Wenn der Hund schon weiter weg ist, als er soll, oder nicht mehr ordentlich auf dich achtet (also aufpasst, wo du bist), dann kannst du dich ja auch einfach mal verstecken. Beim Spaziergang ist das ein großer Schreck, wenn plötzlich weit und breit kein Frauli/Herrli zu sehen ist.
Ich kenne keinen Hund, der diese "narrischen Momente" (wie ich sie immer nenne) noch nie gehabt hat.
Wenn der Hund älter wird, werden sie meistens seltener bzw. gehen ganz vorbei.
Asta bekommt ihre "narrischen Momente", nur wenn sie so richtig fröhlich ist, also wenn sie mit mir/einem anderen Hund spielt, beim Spazierengehen, aber auch einfach so im Garten. Deshalb versuche ich auch nicht sie zu verbieten. Als Stressabbau hat sie das noch nie getan - in so einem Fall beschwichtigt sie eigentlich immer. Ich glaube das ist von Hund zu Hund ganz unterschiedlich!! Also nicht immer Stressabbau!
Aber ich könnte mir vorstellen, dass einige Hunde tatsächlich mit den "narrischen Momenten" Stress abbauen. Bewegung verhilft ja dazu.
Wie alt ist Teddy denn?? Gerade in der Pubertät haben die meisten Hunde diese Rennattacken vermehrt und sie probieren auch teilweise dabei aus, wie weit ihre Grenzen gehen. Bekommt Teddy eine Rennattacke würde ich nicht darauf reagieren - also ignorieren, weggehen auf die Art "ok, wenn du so bist, dann will ich nichts mehr mit dir zu tun haben - du bist mir egal!" und NICHT versuchen zu rufen. Zu ziemlich großer Sicherheit kommt er dann ja nicht (gleich) - muss er auch noch nicht können, wenn er erst so jung ist. Aber wie gesagt: Den Hund nur rufen, wenn man weiß, dass er jetzt kommen wird. Wenn er schon älter ist, sollte er "hier" schon so gut beherrschen, dass du ihn auch aus solchen Situationen abrufen kannst.
Wenn der Hund schon weiter weg ist, als er soll, oder nicht mehr ordentlich auf dich achtet (also aufpasst, wo du bist), dann kannst du dich ja auch einfach mal verstecken. Beim Spaziergang ist das ein großer Schreck, wenn plötzlich weit und breit kein Frauli/Herrli zu sehen ist.
Re: rennattacken
das Gerenne kenn ich auch, bei uns findet das allerdings so gut wie immer im Wohnzimmer statt. Draußen macht sie das nur, wenn sie ein Spielzeug in der schnauze hat (das beispielsweise als Belohnung bekommen hat) so wie Cindy das oben auch schon von Nele (oder war es Yanta oder Wusch??) geschrieben hat. Da hilft bloß ignorieren, bzw weggehen, dann kommt sie mit. Im Wohnzimmer lässt sie sich auch so wieder runterholen. Solange ihr das nicht auf einem Spaziergang in weniger ruhiger Umgebung einfällt, ist alles in Ordnung.
Ist aber interessant, wie viele Hunde Stress durch Rennen abbauen.
Ist aber interessant, wie viele Hunde Stress durch Rennen abbauen.
Re: rennattacken
Paco dreht auch noch ziemlich häufig seine Runden. Er macht das immer, wenn er ganz gut drauf ist und sich wohl fühlt. Man sieht dann auch immer die Freude, die er hat, wenn er so rennt. Bei uns vorne im Garten dreht er grundsätzlich so seine Runden, egal wie lange wie vorher spazieren waren. Auch auf Feldern macht er das sehr gerne und im Training (bzw. eher nach dem Training) macht er das auch ab und zu.
Wenn er das hat, lasse ich ihn einfach rennen bis er von selber aufhört. Sorgen mache ich mir dabei keine, da er zum einen keine sehr großen Runden dreht und zum anderen ich die Hunde sowieso nur an Stellen freilaufen lasse, wo keine Autos fahren. Manchmal gehe ich auch einfach weiter, dann hört er von selber auf und kommt nach.
Wenn er das hat, lasse ich ihn einfach rennen bis er von selber aufhört. Sorgen mache ich mir dabei keine, da er zum einen keine sehr großen Runden dreht und zum anderen ich die Hunde sowieso nur an Stellen freilaufen lasse, wo keine Autos fahren. Manchmal gehe ich auch einfach weiter, dann hört er von selber auf und kommt nach.
Re: rennattacken
Hi Steffi,Paula hat geschrieben:Paco dreht auch noch ziemlich häufig seine Runden. Er macht das immer, wenn er ganz gut drauf ist und sich wohl fühlt. Man sieht dann auch immer die Freude, die er hat, wenn er so rennt. Bei uns vorne im Garten dreht er grundsätzlich so seine Runden, egal wie lange wie vorher spazieren waren. Auch auf Feldern macht er das sehr gerne und im Training (bzw. eher nach dem Training) macht er das auch ab und zu.
Wenn er das hat, lasse ich ihn einfach rennen bis er von selber aufhört. Sorgen mache ich mir dabei keine, da er zum einen keine sehr großen Runden dreht und zum anderen ich die Hunde sowieso nur an Stellen freilaufen lasse, wo keine Autos fahren. Manchmal gehe ich auch einfach weiter, dann hört er von selber auf und kommt nach.
genau so ist es bei uns auch, bei Beiden.
Wir nennen es die "5 Minuten".
Marley hat nur häufiger am Tag diese Minuten *g* als Satch.
Aber bei meinen Beiden ist es auch Ausdruck Lebensfreude pur.
Und was Cindy beschreibt, macht Marley auch.
Wenn ich ihm sein Spielzeug werfe z.b. beim Agi, dreht er damit erstmal eine Runde, wirft es hoch, fängt es etc.
wenn er dann wieder runtergekommen ist, erst dann kann ich ihn abrufen *g* Aber ich finde es toll,
weil er in dem Moment voller Energie und Freude ist, was er geschafft/gut gemacht hat.
Lg Julia
Re: rennattacken
Seine "verrückten Viertelstunden" hat Siran auch regelmäßig und rennt, wie die meisten schon beschrieben haben, in großen Kreisen um mich herum oder auf den Waldwegen flitzemäßig vor und zurück - vor und zurück - vor und ... , eigentlich Lebensfreude pur. Und solange er mich dabei nicht auch noch zum Mitrennen und Mitspielen durch Beißen in meine Hose auffordern will, lasse ich ihn auch rennen, nach ein paar Runden ist der Spuk dann wieder vorbei. Aber wenn er noch anfängt zu schnappen, dann versuche ich es schon zu unterbinden, was allerdings nicht immer ganz einfach ist, weil er dabei eben so aufgedreht ist. 

Re: rennattacken
*lol*
nachdem ich inzwischen per PN einige Nachfragen erhalten habe ...... selbstverständlich ist das Wusch KEIN Grosspudel, sondern ein Zwergpudel (alternativ könnte man natürlich auch sagen, sie ein 1/4-Grosspudel, dann würde das GP wieder stimmen).
Das "GP" diente nur dazu, festzustellen, wer hier aufmerksam mitliest
um nicht zu sagen "ich habe mich schlicht vertippt" 
nachdem ich inzwischen per PN einige Nachfragen erhalten habe ...... selbstverständlich ist das Wusch KEIN Grosspudel, sondern ein Zwergpudel (alternativ könnte man natürlich auch sagen, sie ein 1/4-Grosspudel, dann würde das GP wieder stimmen).
Das "GP" diente nur dazu, festzustellen, wer hier aufmerksam mitliest


Viele Grüße
Cindy
"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast!" (Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)
Cindy
"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast!" (Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)
Re: rennattacken
Von Nino kenne ich das auch. Er bekommt auch jeden Tag seine "5 Minuten". Man sieht ihm richtig an, das es ihm Spaß macht und anschließend
sieht er immer richtig zufrieden aus.
sieht er immer richtig zufrieden aus.


Re: rennattacken
Das Fussel hat gerne mal so Attacken, kann überall passieren. Auch in unserem zwar recht großen, dafür aber doch wieder zu kleinen Garten. Er hat jeweils an den enden der Buchshecke auch schon ne Steilkurve eingegraben...^^
Also bei ihm zeigt sich das, wenn er gut drauf ist, nach dem Motto "Let's have some fun", da rennt er dann auch sehr dich an einem vorbei, streift auch teilweise. Da muss man auf der Hut und standfest sein.^^
Alternativ dreht er auch schonmal so n'paar Runden, wenn er käcken muss. Dann rennt er erstmal und sucht sich dann ein Eckchen. Er haut dann aus dem Galopp ne Vollbremsung rein und macht sein Häufchen...^^
Also bei ihm zeigt sich das, wenn er gut drauf ist, nach dem Motto "Let's have some fun", da rennt er dann auch sehr dich an einem vorbei, streift auch teilweise. Da muss man auf der Hut und standfest sein.^^
Alternativ dreht er auch schonmal so n'paar Runden, wenn er käcken muss. Dann rennt er erstmal und sucht sich dann ein Eckchen. Er haut dann aus dem Galopp ne Vollbremsung rein und macht sein Häufchen...^^
Re: rennattacken
Hallo
Danke für all die interessanten Antworten und Beiträge. Es scheint also doch in Richtung "pudeltypisch" oder zp-typisch (?) zu gehen, da doch einige von Euch das auch kennen.
Also Teddy ist jetzt 8 Monate alt, hat dieses Verhalten aber sozusagen von Anfang an gezeigt (habe ihn mit 12 Wochen erhalten). Hat sich jetzt in der Pubertät nicht wirklich gesteigert. Ich dringe jetzt aber manchmal besser zu ihm durch. Wenn er dann wieder hört, lasse ich ihn sich ablegen. Dann ist er schnell wieder ruhiger. Ich habe eben nicht das Gefühl, dass er das zum Spass macht (auch wenn es lustig aussieht), sondern dass es Stressabbau (anstatt von Stress kann man vielleicht auch einfach von Aufregung sprechen) ist. Hysterie könnte man das auch nennen. Der Stress kann durch eine Erziehungslektion entstehen. Wobei er das Rennen dann meist unmittelbar nachher zeigt, wenn ich ihn frei lasse. Damit er lernt, anders damit umzugehen, lasse ich ihn jetzt jeweils erst ein paar Schritte an der Leine gehen, ein paar Sekunden sich hinlegen oder geh einfach wieder ins Haus. Er kriegt aber auch manchmal eine solche Rennattacke, wenn er sich getraut hat einer unserer Katzen am Po zu schnuppern oder mit ihr spielen will, die aber keine Anstalten dazu macht oder ihn als Antwort bloss anfaucht. Aber auch auf dem Spaziergang kenne ich das. Da läuft es dann so ab: ich rufe Teddy zu mir, er reagiert nicht, ich warne ihn, er reagiert noch immer nicht, ich mach einen unfreundlichen Schritt auf ihn zu, Teddy schaut mich kurz perplex an und in der nächsten Sekunde spurtet er los. Und es ist genau wie einige von euch das auch beschreiben, nach ein paar Runden ist es vorbei und er kommt wieder von selbst runter. Meist kommt er zwar schon auch mein rufen zu mir, aber eben nicht immer (was durchaus noch alterstypisch ist), dass ich mich nicht getraue, ihn an Orten freizulassen, wo irgendwas plötzlich auftauchen könnte oder in der Nähe eines Flusses. Ich glaube, der würde sich kopflos in des stärksten Wildbach stürzen oder blindlings vor ein Fahrrad oder Auto rennen.
An die, die dieses Verhalten auch kennen: Legt sich das mit der Zeit bzw. Alter? Wenn ja, wann. Oder muss ich da weiter dran arbeiten?
Liebe Grüsse
Nel
Danke für all die interessanten Antworten und Beiträge. Es scheint also doch in Richtung "pudeltypisch" oder zp-typisch (?) zu gehen, da doch einige von Euch das auch kennen.
Also Teddy ist jetzt 8 Monate alt, hat dieses Verhalten aber sozusagen von Anfang an gezeigt (habe ihn mit 12 Wochen erhalten). Hat sich jetzt in der Pubertät nicht wirklich gesteigert. Ich dringe jetzt aber manchmal besser zu ihm durch. Wenn er dann wieder hört, lasse ich ihn sich ablegen. Dann ist er schnell wieder ruhiger. Ich habe eben nicht das Gefühl, dass er das zum Spass macht (auch wenn es lustig aussieht), sondern dass es Stressabbau (anstatt von Stress kann man vielleicht auch einfach von Aufregung sprechen) ist. Hysterie könnte man das auch nennen. Der Stress kann durch eine Erziehungslektion entstehen. Wobei er das Rennen dann meist unmittelbar nachher zeigt, wenn ich ihn frei lasse. Damit er lernt, anders damit umzugehen, lasse ich ihn jetzt jeweils erst ein paar Schritte an der Leine gehen, ein paar Sekunden sich hinlegen oder geh einfach wieder ins Haus. Er kriegt aber auch manchmal eine solche Rennattacke, wenn er sich getraut hat einer unserer Katzen am Po zu schnuppern oder mit ihr spielen will, die aber keine Anstalten dazu macht oder ihn als Antwort bloss anfaucht. Aber auch auf dem Spaziergang kenne ich das. Da läuft es dann so ab: ich rufe Teddy zu mir, er reagiert nicht, ich warne ihn, er reagiert noch immer nicht, ich mach einen unfreundlichen Schritt auf ihn zu, Teddy schaut mich kurz perplex an und in der nächsten Sekunde spurtet er los. Und es ist genau wie einige von euch das auch beschreiben, nach ein paar Runden ist es vorbei und er kommt wieder von selbst runter. Meist kommt er zwar schon auch mein rufen zu mir, aber eben nicht immer (was durchaus noch alterstypisch ist), dass ich mich nicht getraue, ihn an Orten freizulassen, wo irgendwas plötzlich auftauchen könnte oder in der Nähe eines Flusses. Ich glaube, der würde sich kopflos in des stärksten Wildbach stürzen oder blindlings vor ein Fahrrad oder Auto rennen.
An die, die dieses Verhalten auch kennen: Legt sich das mit der Zeit bzw. Alter? Wenn ja, wann. Oder muss ich da weiter dran arbeiten?
Liebe Grüsse
Nel