Problem: Joschi

Alles, was mit dem Verhalten Eurer Pudel zu tun hat
Samtpfote

Problem: Joschi

Beitrag von Samtpfote »

Hallo Pudelfreunde

Jetzt muss ich auch mal eure Hilfe in Anspruch nehmen! Es geht, wie oben schon geschrieben um Joschi!

Die meisten haben die Sache mit Joschi ja schon mitbekommen, aber wer es nicht weiß, dann schreib ich mal schnell die Kurzfassung:
Anfang dieses Jahres ist Joschi von einem Australian Shepherd gebissen worden! Er kannte diesen Hund schon, da er mit ihm in der gleichen Hundeschule war! Als die Hundeschule dann zuende war, hat Brigitte das Frauchen und den Hund (viertel Jahr später) im Fressnapf wieder getroffen. Die Hunde haben sich beschnuppert, dann hat Buddy (Aussie) geknurrt und sofort zugebissen! Er hat Joschi im Genick erwischt, ihn so weit hochgehoben, dass Joschi nur noch auf den Hinterbeinchen stehen konnte und ihn durch die Gegend geschüttelt! Der Tierarzt sagte uns, dass er bei Joschi den "Todesbiss" :cry: angesetzt hat! Durch eine sehr schwierige OP konnte unser Großer gerettet werden! Allerdings hat er viel durchmachen müssen und hatte große Schmerzen und hat sehr gelitten!

Jetzt geht es unserem Süßen ja zum Glück wieder supergut! Er hüpft und tobt wie ein junger Hund!!! Soderle und durch das ganze hat es jetzt ganz schöne Probleme verursacht:

Joschi versteht sich nicht mehr wirklich mit seinen Artgenossen, okay also weibchen gehen, und kleine Hunde ZUM TEIL auch! Aber großer Hund und männlich noch dazu geht gar nicht! Er fängt sofort an zu knurren und hängt sich in die Leine ... kommt natürlich nicht wirklich gut beim anderen Hund und dem Hundehalter an :roll:

Dann haben wir uns ja Coffee geholt! Und trotz anfänglicher Skepsis vertragen sich die beiden jetzt super! Sie spielen und toben zusammen und das klappt ja alles wunderbar! Aber das Problem mit den ANDEREN bleibt! Dann haben wir uns eben gedacht, wir gehen in eine Hundeschule NOCHMAL vielleicht gewöhnt er sich ja dann wieder an die anderen großen Hunde :n010: Allerdings wurde uns gesagt, wir sollen das langsam angehen und in eine Welpenstunde gehen! Um es noch dazu zu sagen: Diese "Trainerin" macht das auch mehr oder weniger kostenlos, allerdings absolut nicht gescheit (meiner Meinung nach)! Es ist keine Welpengruppe, sondern eine Welpen, Junghunde und mehr oder weniger Problemhundgruppe!!! :n010: Es ist zwar getrennt in Welpen+kleine Hunde und die großen Hunde einzeln, allerdings sind Joschi Labradorwelpen anscheinend auch schon zu groß :|
Jedenfalls ist da auch immer ein Aussiemix-Welpe (weibchen) auf dem Platz und die hat großen Spaß an Bodychecks mit anderen Hunden! Das Hündchen kommt Joschi nicht mal annähernd nahe, aber sobald sie mit anderen Hunden rauft (die machen das Spiel GERNE mit), fängt Joschi sofort an zu knurren und bellen und lässt sich gar nicht mehr beruhigen! Die Trainerin schickt uns dann immer weg vom Platz! Während die anderen rennen, sagt sie, dass wir Joschi von der Leine nehmen sollen, aber das trauen wir uns nicht ... die anderen Hunde werden doch auch aggressiv wenn Joschi bellt und knurrt und wir wollen nicht, dass er nochmal gebissen wird, oder am schluss noch selber beißt?!

Da es zeitlich momentan nicht hinhaut, waren wir jetzt bestimmt schon 2-3 Monate nicht mehr in der Hundeschule und Brigitte hat letztens mal angerufen und nachgefragt, wann die Stunden jetzt auf Samstag gelegt werden... naja jedenfalls hat diese besagte "trainerin" dann angedeutet, dass es ihr lieber wäre, wenn wir nicht mehr auf ihren platz kommen, da das ja so zu Problemen führt und sie nicht will dass am schluss noch was passiert :bekloppt:

Mich regt das sooooooooo auf die Trainerin ist soooo blöd! Bei der hat man das gefühl als wäre Pudel irgenwie kein Hund sondern irgendso ein ETWAS! Bei der gehen aber generell Hunde erst ab 40cm Größe an?! Da ist noch ein Pudel, der ein "Problemhund" ist, der wird genauso von ihr ignoriert wie Joschi! Die kommt NIE zu uns her und sagt auf was wir achten sollen, oder besser machen können oder sonst was! Die kümmert sich gar net drum! Die schickt Brigitte mit Joschi immer mit dem Frauchen und anderen Pudel weg, dass die zwei Hunde sich erst mal anfreunden können!!! So in der art, die brauchen wir hier net, die stören bloß!!!

Ich weiß net was ich machen soll, da wir eigentlich keine Freunde mit Hunden haben ... und beim spazierengehen auch nicht wirklich Hunde treffen?! Wir sind halt nur ein ganz kleines Dorf! Eine andere Hundeschule kennen wir nicht, außer vielleicht die in Weißenburg aber die ist schweineteuer ... was meint denn ihr, sollen wir nochmal da nach Eichstätt gehen oder was können wir denn machen?! Es ist unmöglich mit Joschi irgendwohin zu gehen wo große Hunde sind ... ich bin ja schon auf die CACIB in Nürnberg gespannt :n010:

Freue mich auf eure Antworten!
Liebe Grüße
Carina

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Piccolina
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Re: Problem: Joschi

Beitrag von Piccolina »

Hallo

bei uns im Boxer Club haben wir ein paar Leinen pöbler.
Mit unterschiedlichen Ursachen, bei uns laufen sie in der normalen Unterordnung mit, wo alle an der Leine sind.
wir versuchen bei solchen Hunden wenn es geht einen zweiten trainier abzustellen.

Unser ziel ist es das so ein Hund das sie erst mal lernen die anderen Hunde zu akzeptieren und zu ignorieren.
E´rst später arbeiten wir an mehr.

Weil einen Hund der angst hat vor anderen Hunden kann ich doch nicht mit den anderen Hunden laufen lassen......

Das training läuft bei so Hunden meistens so ab
die normale UO gruppe befindet sich in einem teil des platzes.
der Pöbler hält großen abstand und trainiert wie die anderen. im laufe der zeit wird der abstand zu gruppe immer geringer, wobei man immer aufpassen muss das es für den Hund nicht zu viel stress wird.
Wie gesagt wir versuchen bei so Hunden immer einen zweiten Trainer abzustellen
LG Bianca

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Cindy
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Re: Problem: Joschi

Beitrag von Cindy »

Hi Carina,

ich würde folgendermassen vorgehen:

Erst mal kompletten Hundekontakt mit allen euch unbekannten Hunden meiden. Und zwar möglichst vollständig. Spontanen Kontakt nur noch mit Hunden, die ihr kennt und wo ihr wisst, dass Joschi "wünschenswert" reagiert.

Spontan heisst wirklich spontan, also so beim Spazierengehen ohne vorherige gezielte Verabredung zum Training.

Trefft ihr auf andere Hunde, dann seht ihr das idR schon von weitem. Da würde ich dann hergehen, Hand mit Leckerlies (supertollen logischerweise) bewaffnen und Joschi noch BEVOR er anfängt, Abwehrsignale zu zeigen (Körperhaltung -GANZ wichtig, nicht erst wenn's bereits ans Knurren geht), vorbei"füttern".

Und dann würde ich gezielt Hundehalter suchen, die Hunde haben, die in Joschi's Aggressionsschema passen (ihr wisst ja in etwa welche). Ihr solltet die Hunde allerdings auch idealerweise kennen. Notfalls geht ein paar Mal nur mit Coffee mit den Hunden spazieren um zu sehen, wie die so drauf sind. Ich würde mich dann mit diesen Haltern (müssen natürlich mitmachen, das könnte ein Problem werden, so von wegen Zeit und Aufwand) auf einer grossen Wiese treffen.
Zunächst mal sollte der Halter des anderen Hundes mit diesem an einem Ende der Wiese etwas rumstehen oder sich leicht bewegen. Keine hektischen Bewegungen etc. Ihr nähert euch mit Joschi in grossen Bögen langsam an. Also quer zu besagtem Hund über die Wiese hin und her gehen und dabei langsam näher kommen. Und immer wieder dabei mal Leckerlies geben, oder mal ein kleines Spiel zwischendurch. ACHTUNG! das Ganze NUR so nahe, wie Joschi es erträgt, ohne Unsicherheiten zu zeigen. Wenn er meint, Abwehrknurren zu zeigen ist das schon viel zu nahe. Achtet auf die Körpersprache, wird er unruhig, schaut immer wieder zu dem anderen Hund und zeigt dabei Unsicherheit, dann ist das zu nahe.

Das Ganze übt ihr, bis ihr problemlos an dem Trainingshund in Feldwegabstand vorbeigehen könnt. Ihr könnt dabei durchaus auch mal den Ort wechseln oder das Trainingsteam. Denn eines sollte euch klar sein, das ist mit einmal Training nicht getan. Je nachdem, wie tief bei Joschi der "Schock" sitzt und wie schnell er das Ganze verarbeitet, kann das ein paar Wochen dauern oder auch ein paar Monate. Dauer einer Trainingseinheit maximal 3-4 min. Wenn euer Trainingspartner Zeit hat, könnt ihr ja dann erst mal getrennt etwas spazierengehen und das Ganze wiederholen.

Wenn das mit einem relativ ruhig auf einem begrenzten Raum bleibenden Trainingspartner gut funktioniert, würde ich zum nächsten Schritt übergehen. Sowohl der Trainingspartner als auch ihr bewegt euch über die gesamte Breite der Wiese. Auch hier, langsame Annäherung, aber immer nur soviel, wie Joschi verkraftet, ohne unsicher zu werden.

Funktioniert das auch wieder so, dass ihr euch auf typischer Feldwegbreite begegnen könnt, würde ich dazu übergehen, "spontane" Begegnungen zu stellen. Spontan heisst,ihr verabredet euch mit euren Trainingspartnern, dass ihr euch zu einer bestimmten Zeit auf einer Spaziergangstrecke begegnet. Ist etwas aufwändig, aber im Zeitalter der Handys sollte das möglich sein. Hier habt ihr schon eine gewisse "Ungewissheit" in der Begegnung drin. Auch hier, immer viel mit Leckerlie oder Spiel bestätigen. Idealerweise gar nicht zulassen, dass Joschi Unsicherheiten zeigt.

Klappt das problemlos, würde ich, VORAUSGESETZT ihr wisst, wie diese Hunde im Spiel mit anderen Hunden agieren, dazu übergehen, aus diesen "spontanen" Spaziergängen ein "miteinander weitergehen" zu machen. Joschi hat die anderen Hunde dann ja auch schon kennengelernt.

Und dann eben, immer wieder bei Begegnungen mit unbekannten Hunden schon bevor Joschi zeigt, dass er unsicher wird, Leckerlies raus und "neutrales Verhalten" bestätigen.

Und dann für die Zukunft immer wieder gemeinsame Spaziergänge organisieren mit Hunden, die rein äusserlich zwar in Joschi's "Alptraumschema" passen, die aber vom Verhalten her für ihn keine "Bedrohung" darstellen.

Ganz sicher würde ich Joschi NICHT in eine Gruppe mit Junghunden oder gar Problemhunden stecken zum spielen. Er hat im Moment ein Problem mit anderen Hunden. Das ist verständlich. Nur wird Joschi dadurch, dass er in einem vielleicht groben Spiel von anderen Hunden noch "bedrängt" und "belästigt" wird, eher in seinem Trauma bestätigt und bestärkt als dass es ihm hilft, das zu überwinden.

Oberstes Ziel sollte erst mal sein, Joschi klarzumachen, dass neutrales Verhalten gegenüber anderen, unbekannten Hunden wünschenswert ist. Er muss nicht mit allen anderen Hunden lieb Kind sein und spielen wollen. Er muss sich neutral verhalten und sollte seine verständliche Angst und Unsicherheit wieder los werden.
Gemeinsames Spiel mit anderen Hunden, das kann man gezielt erst mal mit Hunden fördern, die Joschi gut kennt. Und dann mal in der Gruppe einen Hund dazu nehmen, der zwar vom Aussehen her Joschi's Trauma entspricht, aber eben vom Verhalten her eher ein ruhiger, gelassener, souveräner Hund ist.

So, das ist jetzt erst mal die kurz und knapp Version.

Werde mal versuchen, das Ganze am Wochenende auszuformulieren und Dir dann per Mail zu schicken. Aber ich denke, das Prinzip ist erst mal klar.
Zwei Punkte:
a) keine Unsicherheit aufkommen lassen
b) keine Begegnungen erzwingen, die für Joschi gerade mal erst recht wieder schlechte Erfahrungen bedeuten

Klar ist das ein massiver Aufwand. Und wenn es bei euch eher wenig Hunde gibt ...... auch ein Problem.
BTW: ich würde Joschi nicht mit auf die CACIB nehmen. Das wäre mir für diesen Hund zu viel Stress.
Viele Grüße
Cindy


"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast!" (Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)

Samtpfote

Re: Problem: Joschi

Beitrag von Samtpfote »

Hallo Cindy und Hallo Piccolina

Danke für eure ANtworten

@Piccolina: EBEN, das kam mir auch komisch vor, dass wir Joschi laufen lassen sollten ... das ist sowohl für Joschi, als auch für alle anderen Hunde gefährlich! Wir lassen Joschi NIE ohne leine laufen und er ist das auch gar nicht gewöhnt, denn er büxt immer aus :( , aber wir wissen nicht, wie er in so einer Situation reagieren würde, wenn er nicht angeleint ist und ihm so raufende Hunde entgegenkommen ... beißt er, beißen die anderen?!

@Cindy: Danke auch dir für deine sehr ausführliche Antwort! Also ich glaub ich hab mich unten bissl unklar ausgedrückt!! Inzwischen geht es, wenn ein anderen männlicher Hund von Joschis Alptraumschema kommt, dann fängt er nicht einfach so das knurren an!!! Nur, wenn andere Hunde (egal ob klein oder groß) zum raufen anfangen bzw. einfach eben umherrennen und spielen! Ich muss sagen wie das im Moment ist weiß ich gar nicht, da wir Joschi ja vor lauter unsicherheit schon zu gar keinem Hund mehr ranlassen ... WENN wir mal einem begegnen?! Ziemlich selten, dass mal aufm Spazierweg ein Hund entgegenkommt ... wir haben im Dorf vielleicht ... 3/4 ?! Hunde und die meist nur so Hof- oder Zwingerhunde ... wo bzw. ob die spazierengehen, keine ahnung!!!!
Also prinzipiell ist das ja alles ganz logisch und superlieb von dir dass du das alles so ausführlich erklärt hast aber 1. keine ahnung, wo ich so einen netten, lieben, souveränen Hund finden soll ... also WENN ich so einen finde (habe einen im gedanken) spielt da wohl das herrchen nicht mit ?! Keine Ahnung ... wüsste jemand nicht eine gute Hundeschule in der Nähe?! Und jetzt zum 2. Punkt warum das nicht klappen könnte! Sobald Joschi zur Tür raus ist, interessieren ihn keine Leckerlies mehr ... selbst wenns noch so gute sind! Joschi ist nicht so ein toller ESSER ... ganz im gegensatz zu Coffee und fast allen anderen Hunden die ich kenne! Leckerlies mag er schon gerne und drinnen beim lernen ist er ganz scharf darauf aber draußen ... keine Chance ... da kannst du sie ihm vor die Nase halten und es interessiert ihn nicht ... das habe ich ja auch schon versucht, weil er doch immer so an der Leine zieht, da akzeptiert er es auch nicht ... aber das mit der leinenführigkeit ist ein anderes problem ...

ganz liebe grüße
Carina

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Piccolina
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Re: Problem: Joschi

Beitrag von Piccolina »

Hallo

also ich glaube auch das eure Hundeschule nicht so das richtig für das problem ist

schaut euch doch nach einer anderen um bzw. auch nach einem Verein.
Bei uns darf jeder sich das training anschauen und auch kostenloses Probetraining machen.

Bei uns in der Ecke sind Hundeschulen wie auch Vereine die nicht empfehlenswert sind
und wir haben Hundeschulen und Vereine die richtig gut sind.
LG Bianca

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Samtpfote

Re: Problem: Joschi

Beitrag von Samtpfote »

Wo finde ich denn Hundeschule und Vereine in meiner Nähe! Google spuckt da nicht allzuviel aus ...

gibts da vielleicht irgend ein verzeichnis oder wisst ihr was ... Nähe Eichstätt?!

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Piccolina
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Re: Problem: Joschi

Beitrag von Piccolina »

Hallo

in Eichstätt gibt es einen SchäferhundVerein
aber wie gut oder wie schlecht der ist weis ich nicht
da musst du selbst schauen gehen
Teil weise sind im SV die Ortsgruppen nur VPGler, das wäre dann eher nichts für dich, teilweise sind die Ortsgruppen buntgeschmischt.
geh mal hin schau dir das training an, dann weist du ob es was sein könnte
http://www.schaeferhunde.de/site/index. ... %3C%2Fa%3E
LG Bianca

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Momo

Re: Problem: Joschi

Beitrag von Momo »

Mhhh.

Wirklich schwierig, wenn man keine Hunde trifft. Das "Programm" von Cindy hört sich ja klasse an. Ich finde es wirklich wahnsinnig super Cindy, dass du dir bei der Beantwortung der Fragen immer so viel Mühe gibst.

Wenn man keinen Hundebesitzer kennt..mhh.. vielleicht findest du ja per Internet einen Hundegassipartner. Ich habe schonmal was von so Hundetreffbörsen gehört, kann dir aber leider keinen Link schicken. Idealerweise gibts hier vllt. jemand der nicht allzuweit von dir entfernt wohnt.
Ein anderer Weg wäre sicher: Hundetrainer, die du für kompetent hälst, vllt. wie eine Art Einzelstunde (von der Bezahlung) zu bitten soetwas wöchentlich mit dir durchzugehen. Das wäre zwar eine Investition, aber falls es klappt wäre sies auf jeden Fall wert!
Schäferhundverein wäre doch auch klasse. Wenn es dort sowas wie bei Cindy mit zB dem Zusatztrainer gibt und du entspannt mit Abstand trainieren könntest. Schäferhunde passen ja 100% in sein Horrorschema.

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Piccolina
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Re: Problem: Joschi

Beitrag von Piccolina »

Momo hat geschrieben: Schäferhunde passen ja 100% in sein Horrorschema.
Darum gings mir eigentlich nicht.... sondern eher einen trainer zu finden der hilft....ich hätte auch einen Pudelklub vorgeschlagen wenn ich einen gefunden hätte

schau dir den Platz erst mal ohne Hund an ob du mit den Leuten die da rumlaufen klar kommst.
Denn zu einem Verein zu gehen wo man mit den Leuten nciht klar kommt /bzw einen trainer zu haben mit dem man nicht klar kommt ist furchtbar
LG Bianca

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Momo

Re: Problem: Joschi

Beitrag von Momo »

Stimmt.

wun

Re: Problem: Joschi

Beitrag von wun »

Huhu Carina,

ich würde mich auch anschließen.
Such einen guten Hundetrainer und übe genau dieses Situationen.

Es ist nicht leicht, jemanden zu finden.
Weil sich eigentlich jeder HUndetrainer nennen darf, also schau dir ruhig ein paar an.

Mir und Satch bringt es sehr viel, unter Kontrolle Rüdenbegegnungen zu haben,
wo wir beide wissen, dass sicher sind und der andere Hundehalter weiß, was er machen soll.
Das schafft einfach auch wieder das Vertrauen!
Und pormpt klappt es immer besser und alles wird wieder entspannter.

Liebe gRüße
Julia

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Elli
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Re: Problem: Joschi

Beitrag von Elli »

moin, moin,
ja das Problem kenne ich auch. Mit Rocky bin ich immer dran am üben. In der Welpengruppe vor ungefähr 6,5 Jahren, da waren überwiegend große Hunde gewesen. (Labbi, Goldi, Sh usw.)
Ich damals doof und gutgläubig dachter der Trainer weiß was er tut. :cry:
Die großen haben klein Rocky immer umgerannt und einer hat ihn sogar gebissen.
Also ich in der Freizeit beim gassi gehen, mich einer Bekannten angeschlossen mit einem Goldi. Der aber mit zunehmenden Alter auch immer rüpeliger wurde. Also fing alles wieder von vorne an.
Ging dann meine eigenen Wege und habe alleine mit zufallsbegegnungen geübt. :)
Was zunehmend besser funktionierte.
Bis eines Tages im Training ein Rotti-oder Aussi Mix sowas in der Grösse und Masse meinen Rocky unter sich vergrub. :evil:
Wieder ging es von vorne los. Immer wieder diesen Ärger. Was hat man davon :(
Jedenfalls gebe ich nicht auf und das wir Abby zu uns genommen haben war eine super gute Endscheidung. Denn Rocky geht jetzt in manchen Situationen viel lockerer damit um.
Dann geht er mit einer Selbstsicherheit und Ruhe vorraus, und das kläffen ist auch weniger geworden. Ich kann das zwar nicht fachmännig erklären, aber ich finde es gut.
Bis zum nächsten mal wenn wir auf einen "Der tut nix" treffen.
Bin mit Abby auch in einer Welpergruppe, aber jetzt weiß ich, wenn ein Riesenbaby angallopiert kommt, dann muss es erst mal an mir vorbei. Dann klein Abby soll auf keinen Fall schlechte Erfahrung machen. :keule:
Dazu muss ich sagen, die Hundeschule die mir so richtig gefallen würde ist viel zu weit weg :(
Leider, aber ich gebe nicht auf und wenn ich das alleine durchziehe. Denn die Besitzer von den Rüpelhunden kann man als Trainingspartner total vergessen. Die erkennen das Problem nicht. Für die bin ich ein Pudelbesitzer :bekloppt:
Egal, ja ich bin ein Pudelbesitzer aber unentlich glücklich :D
Jedenfalls halt gut die Augen auf und schau dir genau an wer, und wie trainiert wird.
Drücke dir ganz feste die Daumen das du jemand kompetentes findest.
Übrigens Cindys erklärungen sind wie immer super und ich werde davon auch so einiges umsetzen.
LG Elli
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Semper Fi

Samtpfote

Re: Problem: Joschi

Beitrag von Samtpfote »

Ja finde das auch superlieb dass Cindy immer so ausführlich erklärt ... dann checkens auch die Dummen unter uns *auf mich zeig* :n010:

Ich werde mal das world wide web zur hilfe ziehen und schauen ob sich nicht doch noch irgendwo eine geeignete Hundeschule bei uns in der Nähe zeigt!!! Ich hoffe ich finde etwas passendes!

Übrigens noch eine kleine Frage ... habe jetzt schon oft von Junghunden bzw. Junghundekursen gelesen ... BIS WANN ist ein hund ein junghund?! Coffee ist jetzt 14 Monate alt?! Ist das noch Junghund oder Ausgewachsen?!?! Geht das nicht bis 15 Monate?!

Ganz liebe Grüße und vielen DAnk nochmal für alle eure lieben Antworten!
Das hilft mir wirklich weiter und macht auch total Mut!

Rennlocke

Re: Problem: Joschi

Beitrag von Rennlocke »

Hallo!

Meiner Meinung nach trennen die meisten Hundetrainer die Gruppen vielzu wenig ein.
Bei mir ist ein Welpe bist 14 Wochen in der Welpengruppe.
Danach geht es in die Junghundegruppe, die je nach Einstiegsalter dann mit 6-7 Monaten zu Ende ist. Danach geht es in die normalen und bunt gemischten Gruppen, wo auhc das freispiel keine Rolle mehr spielt.

Ich möchte zwar nette Kontakte fördern, aber meine Kunden lernen, dass freies Spiel meist eben schnell mal unerwünschte folgen hat. Man kann es als Trainer nur schwer kontrollieren, und gerade, wenn es große Gruppen ( mehr als 4 Hunde) sind, eskaliert das Spiel schnell, und kleinere bleiben auf der Strecke.

Nochmal zu Deinem "Vorwurf" an die trainerin, ob Hunde da erst ab 40cm losgehen? Ich häte total gern mehr kleine Hunde in meinen Gruppen, aber die klein Hundebesitzer halten es kaum für nötig, mehr als max. 6 mal Welpen/Junghundegruppe zu machen, wenn denn überhaupt... Und ich hatte sogar schon im Angebot, dass es extra Kleinhundegruppe gibt.

Mit 14 Monaten ist dein hund auf jeden Fall erwachsen, wenn auch weitere Wesensentwicklungen immer bis ca. 3 Jahre Alter andauern. Du kannst ihn in etwa mit einem 18 Jährigen vergleichen...

Momo

Re: Problem: Joschi

Beitrag von Momo »

Meine Hundeschule nimmt es nicht ganz so genau.
Die Hunde starten den Welpenkurs zwischen ca. 10 und 14 Wochen. Wenn dann weitere 9 Wochen Training vergangen sind, zählen sie dann als Junghund. Gab aber auch ein paar ältere Ausnahmen, die dann aber beim Spielen nicht mitmachen dürften, oder wirklich ruhige liebe Wuffs waren.
Momo ist jetzt 5 Monate alt und wir sind gerade in der Junghundwarteliste.
Da es bei uns eine Art Abschlussjunghundprüfung (zur Freude der Besitzer, aber nichts offizielles) gibt, empfehlen die Trainer weitere 10 Wochen. Das wäre dann auch so fast 8 Monate (mit Warteliste), mit denen wir dann in den "normalen" Kurs wechseln.

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