Kleinhunde sind anders!?

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Moderator: Judith

Rohana
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Rohana »

Pat hat geschrieben:
Do Jun 18, 2026 10:37 am
Clickern find ich super schwierig, ich hab das mehrfach probiert, für mich war das leider garnichts. Aber es hat bei mir mit dem Bücken ganz gut geklappt, ich bin zum Glück ja auch sehr klein, ich muss nur ein bisschen den Arm ausstrecken, dann krieg ich den Keks bei Bobby rein :lol:
Tatsächlich mit dem Clicker das Geräusch machen, find ich im Alltag auch oft schwierig. Aber statt dessen ein Lobwort zu haben, das man analog zum Clicker einsetzt, finde ich oft hilfreich. Auch da ist natürlich Timing gefragt, aber man hat nicht zusätzlich noch dies Ding in der Hand.
Pat hat geschrieben:
Do Jun 18, 2026 10:37 am
Für mich hat sich diese Frage irgendwie nie gestellt, hab da nichtmal drüber nachgedacht. Hund ist Hund, ein kleiner Hund kann auch Schaden anrichten und vor allem macht das Leben mit einem kleinen Hund genauso Spaß wie mit einem großen - aber eben am meisten, wenn der Hund alltagstauglich ist und man gemeinsame Abenteuer erleben kann.
Ein Glück für Deinen Bobby!
Aber ich hab genau auf der anderen Straßenseite so ein Beispiel: Der Chihuahua ist irgendwann tatsächlich in den Streik getreten und hat sich die Gassirunden ertrotzt, indem er im Garten nichts mehr gemacht hat und im Haus eher neben als ins Katzenklo :lol: . Die Leute dachten, für so einen kleinen Hund wären ein Katzenklo im Haus und dazu der Garten doch völlig ausreichend.
Liebe Grüße von
Christiane, Mika und Shari

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Pat
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Pat »

Ha, hat er alles richtig gemacht der schlaue Hund! :streichel: :lol:

Ich kenne über 2 Ecken auch so ein Beispiel. Zu 3 Kleinkindern zog dann noch ein Mini-Maltipoo ein. Der geht auch nur in den Garten, der spielt die absolut allerletzte Geige in dem Familiengefüge (also ist bei 90% der Kinderaktivitäten auch einfach nicht dabei, was ich ja sogar verstehen kann, aber dann passt ein Hund vielleicht einfach nicht in diese Lebensphase je nachdem wie man sie lebt) und eigentlich haben die den nur, damit da auf den Familienfotos noch ein süßer Hund dabei sitzt und man sagen kann "unsere Kinder wachsen mit einem Hund auf"..
Ich frag mich halt dann immer was die Intention ist, sich einen Hund anzuschaffen, um ihn zu halten wie eine Katze. Ist es was optisches? Ist es, weil Hunde vermeintlich mehr kuscheln oder anders die Nähe zu ihren Menschen suchen? Es gibt ja wirklich tolle kleine Haustiere (nicht nur Katzen) mit denen man nicht gemeinsam vor die Tür muss, oder die garnicht raus müssen und an und mit denen man indoor trotzdem Freude haben kann.
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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Iska
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Iska »

Ja, das fragt man sich leider... es "muss" scheinbar zur *perfekten Familie* so sein... zumindest kommt es einem oft so vor... :oops:

Morris ist ja nun nicht ganz klein, aber für uns doch ein sehr kleiner Hund gegen die bisherigen. Er ist unheimlich (reaktions-)schnell und unheimlich leise...;) Auch Fani war schon schnell und leise, aber je kleiner, umso flinker in allem... hier jedenfalls. Er reagiert auch viel schneller - so manches Mal wünsche ich mir, bzw. eigentlich auch ihm, ein bißchen "Molosser-Gelassenheit"...;)
Worauf man sehr aufpassen muss, ist dieses *ach, lass ihn/sie doch... er/sie ist doch so klein*... nein, ist er nicht... er ist schon auch ein "richtiger" Hund. Morris ist zum Glück kein so großartiger Anspringer, aber auch er hat *unten freuen* gelernt. Mein Weg zu ihm nach unten ist allerdings, wie bei Pat, auch nicht ganz so weit :lol:
Manchmal muss man sich selbst ermahnen, daß man bestimmte Sachen auch weiterhin nicht macht, die man bei einem größeren Hund z.T. gar nicht erst versucht hätte; wie ein Weiterziehen an der Leine. Einfach, weil man es könnte... :oops:
Das sieht man unterwegs leider wirklich oft.
viele Grüße
Sybille mit Morris; Fani Flausch, Paule, Olli & Iska im Herzen

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Rohana
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Rohana »

Iska hat geschrieben:
So Jun 21, 2026 12:54 pm
Manchmal muss man sich selbst ermahnen, daß man bestimmte Sachen auch weiterhin nicht macht, die man bei einem größeren Hund z.T. gar nicht erst versucht hätte; wie ein Weiterziehen an der Leine. Einfach, weil man es könnte... :oops:
Das erlebe ich, ganz unabhängig von der Hundegröße, übrigens auch öfter, wenn Paare mit ihrem Hund in den Verein kommen. Da wo (meistens) sie schon längst erzieht und übt, kann er noch ohne groß drüber nachzudenken Dinge über mehr Muskelkraft lösen. Das ist kein böser Wille, keine bewusste Brutalität - es funktioniert so einfach, dass man sich gar keine Gedanken macht.
Liebe Grüße von
Christiane, Mika und Shari

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Hauptstadtpudel
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Hauptstadtpudel »

Genau. Auch ich habe mich dabei schon ertappt.

Auch wenn ich selbst den Anblick kaum ertragen kann, wenn Hunde an der Leine heran gezogen werden.
Liebe Grüße von Katja mit Bolle im Herzen & Jella an meiner Seite

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Aurelia
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Aurelia »

Rohana hat geschrieben:
Do Jun 18, 2026 11:01 am
Tatsächlich mit dem Clicker das Geräusch machen, find ich im Alltag auch oft schwierig. Aber statt dessen ein Lobwort zu haben, das man analog zum Clicker einsetzt, finde ich oft hilfreich. Auch da ist natürlich Timing gefragt, aber man hat nicht zusätzlich noch dies Ding in der Hand.
Ja, ich weiß, was du meinst. Bei Caesar habe ich die ganze Grunderziehung mit dem Clicker gemacht und es damals auch noch geschafft, Clicker/Leine/Leckerchen timing-gerecht zu händeln. Bei Ruby habe ich das - warum auch immer :n010: - nicht mehr handwerklich "gebacken" bekommen :oops: und bin auf ein Markerwort umgestiegen. Das funktioniert auch ganz gut, aber ich würde lieber mit dem Clicker arbeiten. Ich persönlich finde ihn durch das "ungewöhnliche und einmalige" Geräusch für den Hund präziser zu erkennen. Ansprache hat der Hund ja öfter und da kann ein Markerwort auch mal "untergehen". Caesar auf jeden Fall hat den Clicker geliebt und auch ist noch mit über 10 Jahren vor Freude gehüpft, wenn ich den Clicker rausgeholt habe.
Liebe Grüße von Aurelia mit Ruby

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Tanja aus Haan
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Tanja aus Haan »

Hat jetzt mit dem Thema an sich nichts zu tun.
Aber bzgl Handling (👎) und Eindeutigkeit (👍) des Clickers: man kann ja auch den Aufbau mit Clicker starten und im weiteren Verlauf (wenn Hund schon einigermaßen Bescheid weiß) den Clicker durch zB Markerwort ersetzen (neues Wort vor Clicker, dann nur noch Wort).
Viele Grüße aus dem Rheinland
Tanja mit GP Nox (*3.10.18) und Helga (*14.3.14)

Rohana
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Rohana »

Ja, ist natürlich so, dass das Markerwort nicht ganz so gut erkennbar, nicht ganz so schön neutral ist. Aber es ist ein guter Kompromiss, wenn das mit dem Clicker aus welchem Grund auch immer nicht gelingen will.
Liebe Grüße von
Christiane, Mika und Shari

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Aurelia
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Aurelia »

Rohana hat geschrieben:
Mo Jun 22, 2026 3:05 pm
Aber es ist ein guter Kompromiss, wenn das mit dem Clicker aus welchem Grund auch immer nicht gelingen will.
Da hast du absolut recht. Und der Gebrauch des Markerwortes hat auch durchaus Vorteile gegenüber dem Clicker...besonders in Bezug auf das richtige Timing. Den Clicker muss man handwerklich schon sehr gut beherrschen, d. h. er sollte immer an der richtigen Stelle in der Hand liegen, um innerhalb der wenigen Sekunden, die man zur Verstärkung des gezeigten Verhaltens hat, den Knopf zum Drücken zu finden. Das kann im Alltagstraining schon mal eine Herausforderung sein, während man das Markerwort ja blitzschnell zur Hand (bzw. im Mund :wink: ) hat. Man kann es aber natürlich auch so machen, wie von Tanja vorgeschlagen:
Tanja aus Haan hat geschrieben:
Mo Jun 22, 2026 2:55 pm
man kann ja auch den Aufbau mit Clicker starten und im weiteren Verlauf (wenn Hund schon einigermaßen Bescheid weiß) den Clicker durch zB Markerwort ersetzen (neues Wort vor Clicker, dann nur noch Wort).
Also wie so oft im Leben: es führen viele Wege nach Rom... :D
Liebe Grüße von Aurelia mit Ruby

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