Dummytraining

Alles rund um den Pudelsport, Erfahrungsaustausch, Fragen, Probleme, Geschichten usw.
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nase
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Re: Dummytraining

Beitrag von nase » So Dez 21, 2014 5:27 pm

Das sind ja tolle Fotos, ein Flugpudel!
LG, Birgit, Kalle und Pedro
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Re: Dummytraining

Beitrag von Iska » So Dez 21, 2014 5:36 pm

super! :klatsch: :wav:
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Hauptstadtpudel
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Re: Dummytraining

Beitrag von Hauptstadtpudel » So Dez 21, 2014 5:53 pm

Macht er toll, der Falco!
Schön, wenn man mal jemanden dabei hat, der die Bilder macht, so haben wir auch etwas davon! :D :D :D
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Andy
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Re: Dummytraining

Beitrag von Andy » So Dez 21, 2014 6:20 pm

Wunderbare Fotos! Wie lange dauert euer Dummytraining so in etwa?? Ich mache ja mit Majken in ihrer Freizeit immer wieder gerne Suche/Suchspiele. Das macht sie super gerne und ist mit ganzem Körpereinsatz dabei. Aber nach so 20min. ist sie platt und braucht eine Pause! ;)
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

Falbala
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Re: Dummytraining

Beitrag von Falbala » So Dez 21, 2014 7:02 pm

Es freut mich, dass es Euch gefällt.

Im Training üben wir auch mit echten, toten Enten und mit Düften von Flugwild. Das erste mal, als er eine Ente bringen sollte, dachte ich: na, der wird eine Party veranstalten! Nichts da, er brachte sie vorbildlich ohne rumzukaspern und gab sie auch sofort aus. Keine einzige Feder war verletzt: Retriever müssen ein "weiches Maul" haben, damit sie die tote Beute nicht zerstören. Das war einer unserer schönsten, eindrücklichsten Momente miteinander und ich habe mich nachher fast geschämt, so wenig Vertrauen in ihn gehabt zu haben.

Ein Grosspudel, der mit einer Ente im Fang auf einen zukommt..... da bekommt man wirklich Gänsehaut und Respekt vor dieser alten Jagdrasse! Ganz tolles Erlebnis!
Hauptstadtpudel hat geschrieben:Macht er toll, der Falco!
Schön, wenn man mal jemanden dabei hat, der die Bilder macht, so haben wir auch etwas davon! :D :D :D
Ich habe das voll ausgenützt, da wir weder im grossen Training, noch wenn wir alleine trainieren, jemanden zum fotografieren dabei haben sonst: mein Mann hat an dem Nachmittag 324 Fotos gemacht. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Andy hat geschrieben:Wunderbare Fotos! Wie lange dauert euer Dummytraining so in etwa?? Ich mache ja mit Majken in ihrer Freizeit immer wieder gerne Suche/Suchspiele. Das macht sie super gerne und ist mit ganzem Körpereinsatz dabei. Aber nach so 20min. ist sie platt und braucht eine Pause! ;)


Also unser Training mit den Retrievern ist immer Freitags und kann schon mal 2 Stunden dauern, aber 1,5 Std. ist so normal ungefähr. Da ist aber viel Warten dabei, weil ja alle Hunde einzeln geschickt werden. Aber das ist schon so, dass Falco am Ende sich fast nicht mehr konzentrieren kann. Als Belohnung gibts zum Schluss noch eine wilde Jagd und Spiel mit den 3 rauhen Cheasapeakes zum Entspannen bei soviel Konzentration. Aber manchmal finde ich das auch zuviel. Trotzdem steckt Falco das gut weg - er ist ja in seinem Element und steht mit seinen 2 Jahren nun im vollen Saft sozusagen.
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Re: Dummytraining

Beitrag von Vreni2101 » So Dez 21, 2014 9:00 pm

Super Fotos, hatte sie schon bei Facebook gesehen :D

Mit Frieda waren wir heute auch wieder beim Dummykurs. Diesmal ging es um Geländeübergänge. Als ich diese Woche mit ihr allein trainiert habe lief es leider gar nicht so gut (kann man "Voran" Essen??!!!) und ich war leicht gefrustet.
Heute hingegen hatten wir wieder die Streber-Frieda und sie hat am besten von allen Hunden gearbeitet. Das ist schon das 3. oder 4. Mal wo wir gedacht haben, dass Frieda Zuschauer braucht um gut zu arbeiten.
Viele Grüße von Verena mit Frieda

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Re: Dummytraining

Beitrag von Hauptstadtpudel » So Dez 21, 2014 9:07 pm

Es könnte ja auch sein, dass Frieda die Situation im Training einfach stärker als Leistungs-Stunde abgespeichert hat?
Bolle ist im Kurs (Tricks u.a.) auch wesentlich konzentrierter und williger, als bei unserem "privaten" Training.
Da ist dann nach 30 Minuten bis 45 Minuten Schluss (also Bolle macht zu, inzwischen kann ich den Moment aber recht gut absehen und beende meist vorher), allerdings gibt es auch immer viel Neues im Kurs :wink: .

Natürlich hat das aber auch wieder mit der eigenen Ausstrahlung zu tun - keine Frage :mrgreen: .
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Dummytraining

Beitrag von Vreni2101 » So Dez 21, 2014 9:46 pm

Unsere Trainerin meinte, das es durchaus Hunde gibt, die andere Hunde als "Ansporn" nehmen. Frieda ist auch meist besser drauf, wenn ich mit einer Freundin aus dem Kurs zusammen trainiere.

Wir werden nächstes Wochenende mal den Test machen und genau die Übungen von heute alleine an dieser Stelle machen. Mal schauen wie sie dann drauf ist. Klar kann es auch an mir liegen, deswegen werden wir versuchen zu filmen.

Es hat auf jeden Fall Riesen Spaß gemacht ihr heute beim apportieren zu zu sehen. Auch wenn sie reichlich übermotiviert war und dadurch anfängt zu bellen.
Viele Grüße von Verena mit Frieda

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Re: Dummytraining

Beitrag von Phoebe » Mo Dez 22, 2014 7:16 am

:klatsch:

Tolle Fotos :D

Ich find die dummysucharbeit auch voll toll!!!!!
Und schön das ihr in der retrievergruppe mitarbeiten könnt! Aber Prüfung geht nicht, oder? Da sind die retriever bzw der club ja irgendwie sehr eigen.
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Falbala
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Re: Dummytraining

Beitrag von Falbala » Mo Dez 22, 2014 7:32 am

Dankeschön, Phoebe! :) Ja, sehr eigen sind die :( - wir dürfen nicht zur Prüfung. Aus anderen Gründen machen wir das jetzt eh nicht, deshalb bemühe ich mich auch nicht mehr um eine Ausnahmeregelung. Ich bedauere diesen Rassismus und die Vorurteile gegen Pudel sehr. Da kann unsere Trainerin vom Retrieverclub auch nichts machen. Wegen Falco würde ich sogar den Jagdschein machen, aber wir wären dann nicht versichert für ihn.

Vreni: Oh, cool, ihr trainiert also schon feste, wie ich rauslese :klatsch: . Hab ich wohl hier wieder mal was verpasst - sorry :oops: - ich lese hier nicht alles.

Der Bruder von Falco wird als Schweisshund bei einer Jägerin eingesetzt. Die Besitzerin hat mir erzählt, dass er ein echter Kasper ist, eine hibbelige Flummi-Knalltüte manchmal. Als er jedoch seine erste echte Spur suchen musste, erzählte sie, sie habe ihn noch nie so "ernsthaft" und entschieden erlebt: ein komplett anderer Hund, der auf geradem Weg die Beute fand und anzeigte. Nichts mit Hibbel mehr. Das fand ich sehr beeindruckend. Ich bin mir sicher, dass Pudel merken, wann es "ernst wird".

Falco ist bei der Arbeit ein alter Streber :frech: , da gibt's nichts links und nichts rechts ausser dem Job. Wenn der was nicht macht, liegt es daran, dass ich es verbockt habe und ihm nicht richtig gezeigt. Wir haben aber schon mit 10 Wochen bereits mit Futterbeutel, Dummy, Balli zurückbringen, ganz leichtem Suchen angefangen. Nicht, weil ich so ehrgeizig bin, sondern weil er es angeboten hat und ich so mein Löwenbaby damals "bändigen" konnte.
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Re: Dummytraining

Beitrag von Phoebe » Mo Dez 22, 2014 8:49 am

Es ist wirklich eine tolle Arbeit mit den Hunden! Ich mach es ja ganz freizeitmässig mit meinen Miniweibsen. Aber auch für sie ist es super! Sie suchen richtig gut :) und als Ausgleich zum bunten Gerätehopsen finde ich es genial. Zumal es eben der ursprünglichen Arbeit des Pudels so nah kommt. Echt klasse :)

Das mit den Prüfungen ist echt schade ... ne bekannte hat eine retrieverhündin ohne Papiere ... sie durfte nicht mal am training teilnehmen :n010: nur mit ihrem rüden der im vdh gezogen ist.

Ich finde das schon putzig :( da wo es rein um sportliche Leistung geht, sollte das Stück Papier keine rolle spielen ...

Aber meine Freundin mit ihrem im ASCA gezogenen aussi durfte vor kurzem auch 800 km fahren um die maus phanotypisieren zu lassen (sie haben ihr drei Minuten ins Maul geschaut .... das wars) damit sie jetzt wm qualis mitlaufen darf .... ach diese vereinsmeierei :n010:
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Re: Dummytraining

Beitrag von Cindy » Mo Dez 22, 2014 9:16 am

Falbala hat geschrieben:Dankeschön, Phoebe! :) Ja, sehr eigen sind die :( - wir dürfen nicht zur Prüfung. Aus anderen Gründen machen wir das jetzt eh nicht, deshalb bemühe ich mich auch nicht mehr um eine Ausnahmeregelung. Ich bedauere diesen Rassismus und die Vorurteile gegen Pudel sehr.
Die meisten Prüfungen sind den offiziellen Jagdhunderassen vorbehalten. Das hat nichts mit Rassismus an sich zu tun sondern einfach damit, dass die Prüfungen für Jagdhunde sind und Pudel offiziell nicht mehr als Jagdhunde anerkannt sind.
Einzige Möglichkeit wäre, dass man Dummyarbeit als Sport einführt und dann eben Dummyprüfungen macht.

In unserer Obi-Gruppe ist jemand, die Dummyarbeit mit ihrem Labbi macht. Sie meint, zumindest ist es in D so, dass noch nicht mal alle Retriever in den ZV Plätze für Prüfungen haben. Und da die Prüfungen für die Zucht benötigt werden, sind die Zulassungen beschränkt.
Und auch die Zulassungen für die Trainingskurse - deshalb auch der Ausschluss aller Retriever, die keine VDH Papiere haben. Es werden auch genügend Retriever mit VDH Papieren mangels Trainingsplätze ausgeschlossen. Dass da die Zuchtverbände dann nicht noch alle Retriever aus VDH/FCI-fremden ZVs aufnehmen wollen, ist ja verständlich. Wenn man selbst mit VDH/FCI-Hunden bereits Vit B. und viel Glück braucht, um Trainingsplätze zu bekommen.
Der Bruder von Falco wird als Schweisshund bei einer Jägerin eingesetzt. Die Besitzerin hat mir erzählt, dass er ein echter Kasper ist, eine hibbelige Flummi-Knalltüte manchmal. Als er jedoch seine erste echte Spur suchen musste, erzählte sie, sie habe ihn noch nie so "ernsthaft" und entschieden erlebt: ein komplett anderer Hund, der auf geradem Weg die Beute fand und anzeigte. Nichts mit Hibbel mehr. Das fand ich sehr beeindruckend. Ich bin mir sicher, dass Pudel merken, wann es "ernst wird".
Ist bei Nele auch so - die war so ein Hibbel - und hüpft heute noch mit fast 14 Jahren teilweise wie ein Springbock durch die Gegend. Aber sobald sie das tun durfte, wofür sie gezüchtet wurde ... also Dummy, Nasenarbeit etc. ... wurde sie auf einmal völlig ruhig und "ernsthaft" konzentriert. Und unermüdlich - da zeigt sich dann, dass der ganze Trieb, den sie sonst nicht "beherrschen" konnte, bsp. im Agi, tatsächlich notwendig ist für die Arbeit und dann sogar entsprechend kanalisiert werden kann. Leider leider haben wir viel zu spät damit angefangen.
Viele Grüße
Cindy


"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast!" (Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)

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Re: Dummytraining

Beitrag von Falbala » Mo Dez 22, 2014 2:46 pm

Super Phoebe! :klatsch: Ja, warum sollen das die Kleinen nicht auch können! :klatsch:
Phoebe hat geschrieben:ach diese vereinsmeierei :n010:
:wink: Ja, für Vereine bin ich nicht der Typ. Unser Ziel wäre die Prüfung zum Jagdgebrauchshund, die besteht aus mehreren Teilen. Bei dieser Prüfung geht es darum, ob der Hund z.B. Wildschärfe hat, ob er vorstehen kann, Spurtreue, Bringtreue, Wasserarbeit, Stöbern, Gehorsam und so Sachen. Wie er als Jagdhund allgemein taugt. Diese Prüfungen braucht man auch für die Versicherung. Und da sind eben Hunde der Klasse 9 (Gesellschaft- und Begleithunde) ausgeschlossen, weil das über die Zuchtvereine geht. Trotzdem weiss ich von einer Pudeline in der Schweiz, deren Besitzerin wohl eine Ausnahmegenehmigung bekommen hat. Die Kleene macht nächstes Jahr die Prüfung. Sie ist selbst Jägerin, setzt die Pudeline schon ein (Retrieven, Schweiss).

Mir persönlich geht es also nicht um Sport, deshalb brauche ich für meinen Teil auch keine Sportprüfungen, Cindy, sondern ich wäre wohl gerne richtig auf die Jagd gegangen mit ihm, ob selbst jagen oder eben als Retriever, also nur mit Hund und ohne Jagdschein, als Begleitung für Jäger.

Die häufige Resonanz auf Pudel als Jagdhunde ist die Bekannte: waaaaas? Wird der dann auch pink gefärbt? Ist ja lächerlich.... meist von den Altvorderen, oder von Leuten, die nie einen Pudel bei der Jagd gesehen haben. Oder von welchen, die so etwas "halbbegabte Jagdhunde" haben oder gar keinen Jagdhund, nur Jäger sind. Dann gibt es aber auch welche, die ziemlich ehrfürchtig erzählen, dass sie einen GP bei der Jagd kennengelernt haben bzw. selbst Pudelpointer führen, oder halt sonst wie informiert sind, dass Pudel noch was anderes sind als ihre Frisur. Aber einiges an Gegenwind gibt's da schon bei der Jägerschaft. Das erzählt mir auch die Besitzerin von Falcos Bruder und auch die Schweizerin mit der Pudeline. Das merkt man an so Fragen, wie: kann der überhaupt vorstehen ? Wat ne Frage.... :wink:

Naja, wenn sie als Ausnahme zugelassen würden, zur Jagdhundprüfung, wäre ich für meinen Teil ja schon zufrieden. Sollten Pudel und Besitzer dann nicht taugen, könnte man ja immer noch seine Vorurteile pflegen..... danach ;-) . Aber die Chance könnte man ja den Exoten unter den Pudeln wenigstens geben.
Zuletzt geändert von Falbala am Mo Dez 22, 2014 2:56 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Zookie (Toypudel *3.2.2009) & Falco (Grosspudel *1.12.2012)

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Re: Dummytraining

Beitrag von Phoebe » Mo Dez 22, 2014 2:55 pm

Ja die Vorurteile halten sich hartnäckig ... ich bin jetzt 14 Jahre im Verein ... 13 Jahre Agi ... seit 7 Jahren mit Pü's ... und manchmal habe ich das Gefühl gegen eine Wand zu rennen ... obwohl wir in Sachen Agisport in Sachsen die letzten Jahre toll voran gekommen sind ... was vereinsdichte, Turniere und sportqualität angeht ... aber die ewig gestrigen werden nie aussterben ...

Ok zurück zum Thema ;)

Ja meine Minis suchen leidenschaftlich gerne. Sóley hat dazu auch noch nen krassen Jagdtrieb. Im Wald geht es kaum ohne Schlepp.
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Re: Dummytraining

Beitrag von isiariane » Mo Dez 22, 2014 4:28 pm

Wenn mein Mozart Lust hätte jagdlich was zu tun, dann dürfte er dies auch tun. Mein Mann ist Jäger, hat einen Jagdschein, ein eigenes Revier und in Niedersachsen dürfen Hunde ohne Papier eine sogenannte Jagdeignungsprüfung machen und sind somit anerkannte Jagdhunde, die eingesetzt werden dürfen. Eigentlich hatte ich das ja für meinen "Lockenwolf" in Erwägung gezogen, aber Mozart hat genauso viel Jagdtrieb wie ein Vollkorntoast :lol: So ist das nun mal, ich könnte meinen GroßPü jagdlich einsetzten (momentan würde er eigentlich sogar gebraucht, meine Männer haben keinen Aportierhund für die Enten- und Gänsejagd) aber Mozart ist ein lieber netter Begleiter, er aportiert auch ganz brav, sowohl zu Land als auch im/aus dem Wasser, aber ihm fehlt der sogenannte Biß, also er hat wenig Antrieb....

Andererseits mache ich meinem Pü da keinen Vorwurf, ich habe vor einem Jahr einen lieben und einfachen GP-Welpen gesucht und gefunden. Und es ist auch schön einen Hund so ganz ohne Jagdtrieb zu haben. Heute sind die Rehe um uns herum gerannt, laufend wuselten irgendwelche Viecher im Schilf rum und rannten teilweise an uns vorbei, Mozart hebt nicht mal wirklich den Kopf, sehr entspannend muß ich gestehen. Aber manchmal sehne ich mich schon nach einem "richtigen" HUnd, habe ja fast 20 Jahre Jagdhunde geführt und vermisse manchmal das gewisse Etwas bei meinem weißen Plüschhund.

Das Aportieren werde ich mit ihm wohl irgendwann noch weiter ausbauen, und wenn er möchte darf er dann auch jagdlich eingesetzt werden. Ansonsten wird er weiterhin mein Spaßpudel sein und bleiben.

Naja, wenn sie als Ausnahme zugelassen würden, zur Jagdhundprüfung, wäre ich für meinen Teil ja schon zufrieden. Sollten Pudel und Besitzer dann nicht taugen, könnte man ja immer noch seine Vorurteile pflegen..... danach ;-) . Aber die Chance könnte man ja den Exoten unter den Pudeln wenigstens geben.[/quote]
Viele Grüße von Ariane mit Mozart, Humboldt und den 4 Minis

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