Pudel als Zughunde

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Boomer2009
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Re: Pudel als Zughunde

Beitrag von Boomer2009 » Do Mär 03, 2016 8:42 am

Ich hab am Anfang bei Begegnungen vom Zuggeschirr auf das Halsband umgeleint und bin abgestiegen und hab mich und Rad zwischen den Hunden vorbei geschoben - Radeln am Anfang wäre eine Freifluggarantie gewesen :(
Ich Hab allerdings auch erst mit einem Roller angefangen und da auch erst, als die Kommandos "Langsam" "Halt" "Stop" "Rechts" und "Links" großteil geklappt haben.
Auf´s Rad bin ich dann ziemlich schnell umgestiegen, weil es gut und zuverlässig funktionierte und wie gesagt, bei kritischen Begegnungen bin ich abgestiegen und oder großräumig ausgewichen.

Ich würde auch parallel daran üben, dass er bei Wildspuren nicht so abzieht, das erleichtert es am Rad später ungemein.

Mit der richtigen Ausrüstung ist aber eine Wildbegegnung teilweise gar nicht so "wild" :lol:
Da die Leine unter der Lenkstange eingehakt ist und da kann man einen plötzlich quer ziehenden Hund bis zum Stillstand des Rades meist noch gut aushalten, wenn man sein Abbiegen rechtzeitig mit bekommt.
Uns haben mehrfach Hasen gequert, wenn ich die Feldwege lang bin - ich bin einfach geradeaus weiter und hab Boomer auch sein "lass es!" und "weiter" Kommando gegeben - bin da zum Glück nie abgestiegen :lol:
Aber bin ja auch erst auf das Rad umgestiegen, wie es schon besser geklappt hat.
Beim Roller ist das ja null Problem!
LG Tanja & Boomer



"Ich brauche einen Hund, der keiner 'Mode' unterworfen ist, sondern ein lebendiges Tier, ein natürliches Geschöpf mit unverdorbener Seele."
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Bailadora
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Re: Pudel als Zughunde

Beitrag von Bailadora » Do Mär 03, 2016 10:33 am

Moin, einen Roller will ich nicht extra anschaffen, die Treterei ist nicht so meins und am Ende klappt es gar nicht, daher will ich die Kosten für Ausrüstung erst einmal gering halten. Es gibt allerdings keine Antenne ect. gebraucht in der Bucht, von einer Trendsportart scheint Bikejöring noch weit entfernt.

Absteigen habe ich auch überlegt, bin aber gerade dabei, aus Hundebegegnungen kein Bohei zu machen, sondern einfach weiter zu streben. Das klappt auch, wenn der andere Hund rechts von uns ist, dann schleppe ich Kinu einfach weiter.

Und zu Fuß an der Schlepp kann ich nicht alle Kommandos üben, weil er da gerade lernt, mich auf keinen Fall zu überholen. Ich will das Ziehen strikt aufs Rad beschränken. Links, rechts und Halt kann ich allerdings trocken üben.
Naja, der Wald ist groß und Begegnungen unter der Woche selten, das nächste mal drehe ich einfach um und suche einen anderen Weg.
Bei der Rehspur gab es auch strenge Ermahnung, aber sie war soooo taufrisch, oh welch große Aufregung! :fechten:

Ziehen wollt er übrigens auf dem Rückweg dann nicht mehr, aber wir fangen ja auch erst einmal ganz langsam an.

HG und danke für die Tipps, Anja

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Boomer2009
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Re: Pudel als Zughunde

Beitrag von Boomer2009 » Do Mär 03, 2016 2:29 pm

Ich würde wenn nach einem gebrauchten Roller schauen oder den Yedoo Mezeq - ist ein recht günstiges Einsteigermodell.
Gebraucht sind die Dinger weg wie warme Semmeln, bekommt man also spielend wieder gut verkauft!

Wenn er nicht mehr Ziehen möchte, würde ich an der Stelle auch abbrechen und ihn lieber begleiten lassen.

Hast du ein Zuggeschirr für ihn?
Meine Bikeantenne hab ich selber gemacht.
Hab die Lenkerhörnchen mit einer Vorrichtung verbunden und führe die Leine dadrüber - funktioniert genauso!

Was ist er denn, wenn er kein Pudel ist?

Warum darf er nicht vor die laufen beim normalen Spaziergang?
LG Tanja & Boomer



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Re: Pudel als Zughunde

Beitrag von Bailadora » Sa Mär 05, 2016 9:23 am

Moin Tanja, nee Du, Roller(n) ist so gar nicht meins, ich radele aber für mein Leben gern. Mein Rad hat keine Hörnchen, da müsste wohl eine Antenne her.

Kinu ist eine unbekannte Mischung aus dem Tierschutz, aus Mali und Bracke, meinte ein TA spontan, hochbeinig und lauffreudig:

Bild

Bislang habe ich ihn seitlich am Rad mit einem Strick und einem normalen Geschirr von Hunter. Deswegen trete ich auch fleißig mit.

Gestern habe ich mal versucht, ihn an der Schlepp vorne laufen zu lassen, aber dass hat er nicht verstanden, sondern ist ständig abgebogen zum Markieren (nach dem Fressen und Jagen und Kuscheln seine vierte große Leidenschaft). Da muss wohl doch mal ein Trainer ran.

Denn ich will das Ziehen nicht an der Leine üben: Er hat gezerrt wie ein Ochse, als ich ihn bekam. Mit viel Mühe hat sich die Leinenführigkeit sehr gebessert. Wenn ich ihm allerdings zu viel Freiraum gebe und vor mich lasse, wird er schnell konfus und kopflos: Schnüffelt hier, spurt da, markiert dort - und fängt wieder an zu ziehen. Wenn ich ihn hinter mich beordere, ist er ruhiger. Schnüffeln und markieren kann er neben oder hinter mir, ich warte dann.

Im Moment brauchen wir diese Begrenzung, wenn er mal vor darf und mal nicht, verwirrt ihn das. Mit einer Ausnahme: Wenn ich mit anderen Menschen unterwegs bin, herrscht Anarchie, dann kümmere ich mich nicht drum, wo er ist, sondern will mich unterhalten. Dafür habe ich mir jetzt eine Rollleine bestellt, damit er uns nicht in die Schlepp einwickelt.

Später kann er dann natürlich auch mal vorne laufen, und ich habe ja auch die Hoffnung noch lange nicht aufgegeben, was den Freilauf angeht.

Nachzulesen ist unsere Geschichte unter "Vermittlung", wenn es Dich interessiert.

HG, Anja

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