Zwergpudel und Pferde

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Ninnii
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Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Ninnii »

Hallo zusammen,
Erstmal zu mir: ich bin ganz neu hier, 25 Jahre alt und aus einem ländlichen Ort in Bayern :) als ich 12 Jahre war, bin ich das erste mal mit Zwergpudeln in Verbindung gekommen und dann war es eigentlich um mich geschehen. Ich bin mit zwei Austrailian Sheperds aufgewachsen, aber nichtsdestotrotz blieb der Wunsch nach einem Zwergi immer präsent. Jaaaahre später habe ich mich nun entschieden, dies in Angriff zu nehmen :) nun zu meiner Frage: hat jemand von euch Erfahrungen mit Pferden und Zwergpudeln? Bzw. nehmt ihr die auch zu Ausritten mit? Natürlich nicht 4 Stunden im Schweinsgalopp. Ich reite seitdem ich 10 bin und habe auch mein eigenes Pferd (Gott sei dank auch kein Riese) Ab und zu gehe ich auch mal „joggen“ (nie mehr als 5 km :oops: ) das wäre ja nicht das Problem. Aber eure Berichte zum ausreiten würde mich interessieren :) natürlich ist das ganze nicht Voraussetzung, aber ich würde den zukünftigen Hund natürlich auch mal gerne mitnehmen.
Ich freue mich auf eure antworten und es tut mir leid, falls so ein Eintrag schon vorhanden ist, ich habe allerdings nicht dazu gefunden :)
Ninni

Karo
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Karo »

Hallo Ninni, erstmal :willk:
Die kleinen Hunde werden allgemein sehr unterschätzt. Ich denke, dass grade ein kleinerer Pudel aufgrund seiner "Bauweise" viel mehr Power hat als andere Kleinhunde. Ich kenne bislang leider nur Pferdemenschen mit größeren Hunden. Aber bei ausgiebigeren Ausritten könnte "das Kleine" eventuell in irgendwelchen Satteltaschen mitgenommen werden. Voraussetzung wäre natürlich die rechtzeitige Gewöhnung daran. Ich weiß ja nicht, wie ausgiebig eure Ausritte so sind.

Ninnii
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Ninnii »

Hi Karo :)
das ging ja super fix! Danke für die schnelle Antwort :)
Puh, ganz unterschiedlich, natürlich sind wir auch mal 4 Stunden unterwegs, aber das ist nicht die Regel (sonntags ist meistens „langer Tag“) aber da müsste das kleine Hündchen natürlich dann nicht permanent mitlaufen. Unsere Aussies waren anfangs immer in einer Art Bauchtasche, als die noch sehr jung waren. Natürlich waren Tagesausflüge dann irgendwann für die Aussies kein Problem. Aber ehrlicherweise muss ich schon gestehen, dass ich lieber öfter gehe, dafür aber kürzer :D bzw. gehe ich auch oft mit meinem Pferd einfach spazieren.
Ich kenne auch keine Reiter mit einem Zwergpudel, aber ich denke auch mit Training und genug Zeit und Geduld, sollte dies auch gehen. Ich würde natürlich dann auch Rücksicht nehmen und habe mir auch gedacht, wenn der Zwerg dann irgendwann kaputt ist, könnte ich ihn oder sie auch „einpacken“. Ich habe schon oft davon gelesen, dass die kleinen nicht zu unterschätzen sind, aber ja ein typischer reitbegleithund ist es eben auch nicht :D allerdings muss ich ich sagen, dass es eben kein muss ist. Ich bin ja nicht 24 Stunden am Tag auf dem Pferd :)

Luise2016
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Luise2016 »

Mein Zwerg Artur läuft problemlos mit am Pferd. Allerdings ist ein gestreckter Galopp für ihn schon schwierig wegen seiner kurzen Übertragung und auf ein Stoppelfeld geht er auch nicht mit, da sind die Stoppeln zu hoch :?
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galina
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von galina »

Ich habe einen Zwerg und nehme ihn ab und zu am Pferd mit. Was die Leistungsfähigkeit angeht, ist das gar kein Problem. Lange Ausritte, auch längere, gleichmässige Trabpassagen. Auf langen Ritten ist schneller Galopp ohnehin eher selten. Einzig, wie Luise schon schrieb, Stoppeln sind ungünstig. Ich habe einen Rucksack (normaler Tagesrucksack), eng an den Rücken geschnallt, da kommt sie rein, wenn sie müde wird oder wenn der Boden schwierig ist.
Vielleicht noch wichtiger als bei normal großen Hunden, ist beim Zwerg, dass er wirklich gut hört - zu schnell gerät so ein Mini sonst unter einen Huf. Ich habe verschiedene Kommandos, zum Beispiel "rüber", für Spur wechseln, mal kurz schnüffeln am Wegrand geht halt nicht, wenn sie vorne läuft. Warten vor Straßen, bei Fuß, auch am Pferd. Aber das weißt du bestimmt schon von den Aussies.
Natürlich ist auch Training wichtig, mal eben zehn, zwanzig Kilometer aus dem Stand ist eher ungesund. Da ich selber kein Pferd mehr habe, machen wir halt auch regelmässig Ausflüge mit dem Rad (frei).

Ninnii
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Ninnii »

Guten Morgen zusammen,
ich finde es echt super, dass so viele hier antworten :)
Wie lange wart ihr dann unterwegs mit euren kleinen und Pferd?
Ja gut Stoppelfelder mochten sogar unsere aussies nicht.. das mit den Kommandos ist auch völlig klar :-) ich könnte den Zwerg ja sowieso erst nach einiger Zeit mitnehmen, das ist alles total klar :) mein Pferd ist super vorsichtig mit den Hunden, von daher gibt es da keine Probleme. Die kennen ja auch alle Hunde :) ach das wäre so schön, wenn das alles klappen würde und ich „bald“ mit den Traum erfüllen kann :)

Karo
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Karo »

Guten Morgen, ist denn der Zwerg ein Muss, oder könnte es auch ein kleinerer Kleinpudel sein bzw. ein größerer Zwerg. Ich denke, dass da ein paar Zentimeter Beinlänge schon gewisse Vorteile bringen, grade bei höherem Gras, Unebenheiten auf dem Weg usw. Ich weiß, dass das bei kleinen Hunden oft die meiste Energie kostet, da sie dann viel springen müssen, sie haben ungerne etwas vorm Gesicht bzw. Augen. Das geht natürlich dann auch entsprechend auf die Gelenke.

Ninnii
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Ninnii »

Hi Karo,
ich hätte meine Wahl dann schon auf den größten/stärksten im Wurf getroffen (wenn möglich). Kleinpudel gibt es bei uns nämlich kaum. Bzw. Finde ich allgemein eher Zwerg oder Todpudel bzw dann den Großpudel. Bei uns im Nachbardorf ist eine private Zwergpudelzucht, die den Zwergpudel in allen Größen haben.. bis eben 34 cm. Das war auf jeden Fall auch mein Hintergedanke, bei der Auswahl :-)

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Isi
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Isi »

:willk:

Ich würde bei der Züchterin noch die Kniescheibenproblematik ansprechen und fragen, wie sie damit umgeht und mir die älteren Pudeln der Züchterin genau ansehen, ob deren Knien ok sind.
Gerade weil du einen Reitbegleithund suchst!

Sonst ist es natürlich ein Traum, die Züchterin so nah zu haben :)

Hast du schon eine zeitliche Vorstellung, wann es so weit sein kann?
Aufregend :)
Unvergessen: JOY - Sonnenhund-Terriermix (ca. 2005 bis 2021)

Ninnii
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Ninnii »

Hi:)
Danke für den Tipp, mache ich auf jeden Fall!
Die Züchterin hat echt einen Haufen Pudel 😀 aber aus diesem Grund, möchte ich jetzt nicht auf biegen und brechen einen Hund mir holen von ewig weit weg.. ist ja auch nicht notwendig, ich kann ja warten.
Sie meinte zu mir, dass ich wohl mit einen halben Jahr bis zu einem Jahr rechnen müsste, da sie auch eine Menge an Anfragen hat. Kennt ihr zufällig den Zwergpudel Tammie? Die Besitzerin müsste aus Hamburg sein und ist auf YouTube aktiv.. die ist auch von dort 😁 schon verrückt, wenn ich denke, was das für ein kleiner Ort ist und von mir wirklich nur 5 Minuten weg..
Grundsätzlich denke ich mir schon, wäre ein großer Pudel super, eben fürs reiten. Aber wie schon gesagt, ich bin auch nicht 24 Stunden am reiten und ich weiß nicht ob mir das nicht „zu viel Hund ist“ und dann kommt eben noch meine Liebe für die kleinen dazu.. 😁 für mich und meinen Partner steht eigentlich schon fest, dass wir einen großen Zwerg oder kleinen Kleinpudel möchten.

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Landei
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Landei »

Hallo und herzlich :willk:
Ich wollte ja eigentlich auch einen großen Zwerg -die Aussichten waren gut: Vater 8 kg, Mutter 6 kg. Jetzt habe ich Jule : 29 cm und 3,8 kg :lol:
Aber auch daran gewöhnt man sich recht schnell - und wenn`s mal sein sollte, ist der Rucksack auch nicht all zu schwer :D

Ninnii
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Re: Zwergpudel und Pferde

Beitrag von Ninnii »

Halli hallo :-)
Oh ja stimmt, die ist ja ein Fliegengewicht 😁 bist du dann mit ihr auch manchmal „ordentlich on Tour“ ? Rad, joggen oder wie auch immer?

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