Wie war die "Haltung der Hunde" bei euren Züchtern?

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caramia
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Re: Wie war die "Haltung der Hunde" bei euren Züchtern?

Beitrag von caramia » Fr Feb 02, 2018 1:26 pm

Lieben Dank Sybille für deinen ausführlichen Bericht ! Und natürlich auch die anderen Schreiberlinge.
Sicher hat alles sein Für und Wieder ! Bei mir sind letztendlich nie die Hunde , die Rasse , eingezogen . für die ich mich so begeistert und interessiert hatte . Wie es im Leben immer so ist , kam immer das an Fellnase zu mir , was ich partout nicht wollte . Seitdem bin ich vorsichtig mit der Formulierung : sage ich , diese Rasse X mag ich nicht, will ich nicht....dann wird es diese höchstwahrscheinlich werden.
Man sagt ja auch immer , jeder bekommt den Hund , den er verdient :wav:
Mein Herz bellt :D
Doris

caramia
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Re: Wie war die "Haltung der Hunde" bei euren Züchtern?

Beitrag von caramia » Fr Feb 02, 2018 1:30 pm

Christiane , beim Kromfohrländer ist der Inzuchtkoeffizient so erschreckend hoch , dass man mit einem Einkreuzungsprogramm fremder Rassen begonnen hat , um diese Rasse überhaupt noch zu retten. Die Englische Bulldogge los dagegen nicht mehr zu retten sein !
Mein Herz bellt :D
Doris

Rohana
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Re: Wie war die "Haltung der Hunde" bei euren Züchtern?

Beitrag von Rohana » Sa Feb 03, 2018 12:29 am

Ja ich weiß, es gibt leider Rassen, bei denen einfach Hopfen und Malz verloren ist. Es nützt ja auch nichts, wenn man den 'Kurznasen' äußerlich eine lange Nase anzüchtet. Keiner kann sagen, dass dabei auch die inneren Strukturen so werden, dass sie wieder wie bei einem gesunden Hund funktionieren. Dafür sind daran viel zu viele Gene beteiligt.
Aber es gibt sicher noch andere Rassen, bei denen das überlegte Einkreuzen rassefremder Hunde hilfreich ist. Aber das ist für die meisten Rassehunde-Leute ja völlig unvorstellbar :roll: .
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Rumo
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Re: Wie war die "Haltung der Hunde" bei euren Züchtern?

Beitrag von Rumo » Sa Feb 03, 2018 12:50 am

Ein Mischling ist nicht unbedingt gesünder als ein Rassehund. Im schlechtesten Fall erbt er die schlechten Dispositionen beider Elternteile oder ist völlig verbaut. So wie mein Mischling von privat (ein Kind der Liebe, hach wie romantisch...), sie hat diese großen dauertränenden und entzündeten Glupscher des Shih Tzu mit nur teilweise angelegten Tränenkanälen und dazu die kurze Schnute und die schiefen Zähnchen. Und der Jack Russell hat ihr schön die PL mitgegeben, den langen Rücken und dieses Terrierzittern bei Aufregung.

Außerdem heißt ja nicht, dass Papierlosigkeit gleichzeitig weniger Inzucht bedeutet. Ich komme ja aus Osteuropa vom Dorf. Da ist eine Hündin läufig und alle versuchen einmal drüber zu hüppen, auch Papi, der nur drei Häuser weiter lebt, und die zwei Brüder der läufigen Hündin, die beim Bauern gelandet sind, ebenso wie der Rest der Sippschaft, der mit der Zeit immer wieder mal irgendwo im Dorf oder zwei Dörfer weiter untergebracht wurde. Da ist jeder mit jedem verwandt und keiner kann überprüfen, wer es diesmal auf die Hündin geschafft hat.

Der Pudel ist doch eine recht gesunde und langlebige Rasse mit wenigen Erkrankungen, mit einer geringen Sterblichkeit und einer ziemlich hohen Lebenserwartung. Wer einen Pudel aus einer richtigen Zucht nimmt, kann einige rassetypischen Krankheiten über die Gentests der Eltern bereits für seinen Welpen ausschließen, ohne auch nur selbst etwas dafür tun zu müssen. Viele Züchter lassen zudem deutlich mehr als vorgegeben testen.
Liebe Grüße
Von Marina mit Terriermix Fussel (30.05.2010) und Kleinpudel Holly (28.02.2016)

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