nochmal merle-thema

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Resi
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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Resi » Do Sep 24, 2015 8:23 am

und wer immer noch glaubt das Merle was Schönes ist sollte sich dieses Gutachten mal zu Gemüte führen. besonders Punkt 2.1.1.1.7 Merlesyndrom ist zu beachten. Dort findet sich auch ganz klar die Empfehlung, auf die Zucht mit dem Merlegen generell zu verzichten

https://www.bmel.de/SharedDocs/Download ... cationFile
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Rohana » Do Sep 24, 2015 12:37 pm

Super, vielen Dank für den interessanten Link!!!
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Cindy
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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Cindy » Do Sep 24, 2015 3:01 pm

Nützt nur nichts, weil die, die es interessieren sollte, hi Hz lesen
Viele Grüße
Cindy


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elkel
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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von elkel » Do Sep 24, 2015 6:53 pm

ist zu befürchten , die ändern nur ihre Strategie und machen weiter .
wenn Ostern und weihnachte zusammenfällt kommt vielleicht das Statement: mensch leute ihr habt recht , ich bin zur Vernunft gekommen und stecke meinen ergeiz in die pudelzucht , nämlich an den dingen kämpfen wo diese wunderbare rasse ihre Probleme hat .


ok, ich bin grade aufgewacht.

jetzt werde ich noch philosophisch

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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Resi » Do Sep 24, 2015 8:56 pm

ja ja weihnachten und Ostern zusammen ... aber ich denke das würde diesen Leuten immer noch nicht genügen. :streichel:
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von elkel » Mo Feb 08, 2016 9:32 am

Ich habe mir erlaubt einen super Artikel hierein zu kopieren.
Tausche Labrador gegen pudel und silver in merle!!!
Petra-curly , vielleicht findest du auch ein wenig zeit , dich zwischen bauer sucht frau und deiner hundeversorgung weiter zu bilden.




Der hohe medizinische Preis für einen „Exoten“ am Beispiel der Sonderfarben unter den Labradors

Die Geschichte eines Mythos..

Für mich als Labrador Liebhaber, aber auch als Wissenschaftlerin, ist es nicht verständlich und nicht erklärbar, warum Menschen unbedingt einen „Exoten“ zu überteuertem Preis kaufen, der sich dann Labrador „charcoal“ oder gar „silber“ nennt. Farbschläge, die aus braun und schwarz resultieren. „Champagner“ aus dem Farbschlag gelb.

Schaut man in einschlägigen Foren, auf Züchterseiten und in Facebook-Gruppen, so trifft man fast ausschließlich auf Menschen, die auf Erkrankungen und Wesensabnormitäten der Hunde nur mit heftigem, verneinendem Kopfschütteln reagieren und mit den Worten: Ihr seid ja nur neidisch, weil ihr nicht etwas Besonderes besitzt!.
Fakt ist: Es gibt keinen reinrassigen Labradore in der Farbe „charcoal“, „silber“, oder „champagner“.

Aber nehmen wir mal wissenschaftlich einen Blick auf die Geschichte dieser Farben und auf die Genetik mit ihren heutigen Möglichkeiten und Erkenntnissen.

Im September 2015 gab es erstmals eine anerkannte Veröffentlichung in den USA von Jack Vanderwyk zum Thema der „Dilutes“ unter den Labbis.
Nach dieser Recherche kamen tatsächlich alle „Sonderfarben“ aus dem bekannten Labrador Kennel „Kellogg“ in den USA. Dieser Kennel gilt offiziell als alleinige Herkunft der „Dilutes“.

Die Familie Kellogg züchtet seit den 1920er Jahren Labradors. Mayo Kellogg hat demzufolge im Alter von nur 8 Jahren begonnen, Labradors mit Pointern zu verpaaren. Mayo wollte die Optik des Labbis mit einem Pointer aufwerten.
Jedoch kam der eingekreuzte Pointer nicht aus bekannter Zucht, sondern kam aus South Dacota und dieses Tier trug optisch eindeutige Züge eines Weimaraners. Diese Optik bestätigte sich bei näherer Recherche.
Es war ein Labrador, der mit einem Weimaraner gekreuzt wurde, um wie ein „Pointing Labrador“ auszusehen und genau dieses Tier floss in die Zucht der Familie Kellogg ein.
Mayo Kellogg aber, verbrachte die nächsten 40 Jahre nach der ersten Verkreuzung von Delutes damit, die Rasse zu perfektionieren. Mangelnde genetische Erkenntnisse und das Wissen um erbgenetische Schwierigkeiten taten Probleme auf, derer man auch heute nicht Herr wird.

Die Labradors in den Sonderfarben (Dilutes) wurden vom AKC (American Kennel Club) in den frühen 1980er Jahren in die Zuchtbücher aufgenommen. Ein fataler Fehler gesundheitlich betrachtet, den der AKC nicht revidieren konnte, ohne sein Ansehen schwer zu schädigen. So wurden bis heute nur hohe Zuchtauflagen vorgenommen, um größere Schäden zu vermeiden. Jedoch erkennt der AKC an, mit der Zulassung der „Dilutes“ einen Fehler großen Ausmaßes begangen zu haben.
In den USA wird ein gesteigerter Wert auf „Zuchthygiene“ gelegt, um das Auftreten der unerwünschten Erkrankung CDA zu verhindern.

Schaut man aktuell in die weltweite Labrador Data Base, erkennt man, dass 99,3% a l l e r sogenannten „Sonderfarben“ aus dem Pool der Familie Kellogg abstammt. Von 2.471 registrierten Tieren gehören lediglich 17 n i c h t in die Linie der Familie Kellogg.

Der Verbreitung von CDA wird durch eine unkontrollierte Zucht in Europa Vorschub geleistet. Es entstehen Schäden, die sich zumindest deutlich vermindern lassen, wenn nicht gar komplett umgehen.

Wenden wir uns als der Genetik zu.

Ich versuche, es einfach zu erklären. Gene bauen sich auf wie Dominosteine. Eine Hälfte des Steins wird dabei vom Vater, die zweite Hälfte vom Muttertier vererbt.
Da auch die Eltern wieder von ihren Eltern diesen „Dominostein“ erbten, bleibt es dem Zufall überlassen, welche Seite des Gens an die jeweiligen Nachkommen vererbt werden.

Das sogenannte „Dilute-Gen“ ist ein Gen, welches eine Verdünnungsfunktion der Farbe in sich trägt. Das Dilutionsgen wird als „D-Lokus“ bezeichnet. Die beiden Hälften des Gens (Dominostein) bezeichnet man als Allele. Ein gesundes Gen trägt auf beiden Hälften die Bezeichnung „D“. Eine mit einem Gendefekt behaftete Hälfte wird mit „d“ gekennzeichnet.

Ein Züchter kann nun einen Gentest im Labor anfertigen lassen. Dieser Test wird zeigen, ob ein Hund die Gen-Teile D/D trägt. Es handelt sich dann um ein gesundes Tier, welches keine Dilution (Farbverdünnung) vererbt und damit keinen Gendefekt.

Trägt ein Hund die Gen-Teile D/d, so trägt er einen Teil eines mutierten Gens, also eines Gendefekts. Das Tier selbst zeigt keine Dilution, kann aber bei Verpaarung mit einer 50%- Wahrscheinlichkeit das Dilute-Gen und damit den Gendefekt auch vererben. Diese Tiere bezeichnet man als „Träger“.

Trägt ein Hund jedoch d/d, so sind alle weiteren Tests nicht mehr von Belang! Das Tier trägt den Gendefekt im vollen Umfang, da er von beiden Elternteilen eine Hälfte der Dilution vererbt bekam. Die Dilution vererbt sich autosomal rezessiv, was bedeutet, dass nur reinerbige Tiere (d/d) die Auswirkungen des Gendefekts zeigen. Man bezeichnet diese Tiere als sogenannte „Zeiger“.

Die letzte Möglichkeit besteht darin, dass ein Hund verdeckt „d/d“ trägt. Das ist der Fall bei cremefarbenen Tieren, die basierend auf der Trägerschaft des E-Allels cremefarben sind. Aber diese Erläuterung wird in diesem Thema zu weitschweifend.

Sie wundern sich, dass ich das Dilte-Gen als „Gendefekt“ bezeichne? Kann man getrost immer dann tun, wenn wir von einer Hunderasse – wie eben unserem Labrador – sprechen, der von Natur kein Dilute-Gen trägt. Es ist also eine Form der Gen-Unverträglichkeit, bzw. Mutation, eine Anomalie, die ein Krankheitsbild hervorruft.
Wie immer rächt sich die Natur, wenn der Mensch massiv in die Genetik einzugreifen versucht.

Die Erkrankung CDA (Color delution alopecia), auch blue dog disease genannt.
- Als “blau” bezeichnet man die Farbmutationen im Bereich der Labbis “silber” und auch “charcoal”.

Die CDA kann bei den Labbis auf alle Sonderfarben – in diesem Fall auch auf champagner (falb)- zutreffen.
Die ungewöhnliche Fellfarbe wird durch eine Farbmutation hervorgerufen, wie wir gerade nachlesen konnten.
Das Dilute Gen kann zu einer Farbaufhellung und zu einer Verhornungsstörung der Haut führen. Das Gen führt zu einer abnormalen Verfärbung der Haare, es verklumpt. Die Haare sind dünn und brechen leicht, oder fallen komplett aus (Alopezie – Haarausfall). Die damit einhergehende Keratinisierungsstörung führt unweigerlich zu schwersten Hautproblemen und rezidivierenden Entzündungen.

Durch die rezessive Vererbung müssen beide Elterntiere „d/d“ sein, um die Prädisposition für die CDA zu vererben.
Wohl gibt es einen entsprechenden Gen-Test, um das Vorhandensein beidseits mutierter Gene zu erkennen.
Einen Gentest für das Vorhandensein CDA gibt es aber leider bis heute nicht und wird es auch weiträumig nach Aussage von Prof. Dr. Tosso Leeb von der Uni Bern – Institut für Genetik nicht geben. Wissenschaftlich ist ein solcher Test leider noch nicht umsetzbar.

Wir sind jetzt beim Thema „Zuchthygiene“. Da es keinen genetischen Ausschluss der CDA gibt, kann man als Züchter im Grunde nur schauen, dass man niemals Elterntiere verpaart, die beidseits Träger „d/d“ sind.
Allenfalls eine Verpaarung „D/d“ mit „D/d“ würde ein Auftreten der CDA etwas minimieren. Eine Verpaarung „D/D“ mit „D/d“ würde die Krankheit deutlicher verhindern, bedeutet für den Züchter jedoch das „Risiko“, dass der gefallene Wurf nicht die „gewünschte“ Farbe hat und damit auch nicht den angepeilten finanziellen Erfolg zeigt.

Wie zeigt sich die Erkrankung CDA?

Die Erkrankung ist im frühen Alter nicht sichtbar. Erste Auffälligkeiten stellen sich frühestens im Alter von 6 Monaten ein, in der Regel aber erst etwas zwischen dem ersten und dem zweiten Lebensjahr.
Das Fell des Tieres scheint trocken und schuppig. Es kommt zu Haarausfällen (permanent und verstärkt) vor allem im Bereich des Rückens. Es kommt zu starken Entzündungen der Haut mit schwerem Juckreiz.
Der Gang zum Tierarzt ist für die Halter der betroffenen Tiere zumeist unbefriedigend, denn diese Erkrankung ist unter Veterinären noch weitestgehend unbekannt, da sie viel zu speziell ist. Leider wird oft auf eine Allergie diagnostiziert. Futterumstellung, Gaben von Kortison und weitere entsprechende Maßnahmen zeigen keine, bis wenig dauernde Wirkung.
Ein unschöner Kreislauf für Hund und Halter beginnt.
Ein versierter Tierarzt kann durch ein Trichogramm (Haaranalyse) einen ersten Verdacht eingrenzen. Endgültige Sicherheit bringt jedoch nur eine histologisch untersuchte Biopsie der betroffenen Hautstellen.

Ist die CDA heilbar?

N E I N !

Eine mindestens vierwöchige Gabe von Antibiotikum wird die Entzündung der Haut für einen gewissen Zeitraum eindämmen. Diese Gabe muss regelmäßig in vorgegebenen Abständen (spätestens beim Auftreten neuer Entzündungsherde) wiederholt werden. Der Haarverlust ist irreversibel – der Hund bleibt „kahl“.
Die Haut des Tieres und das Fell müssen ein ganzes Leben sorgfältig gepflegt werden. Dazu gibt es spezielle Shampoos und Lotionen für die Haut.
Der permanente Juckreiz erfordert eine langfristige (bis lebenslange Gabe) von juckreizhemmender Medikamente.
Das Tier leidet und das Tag für Tag!!!

Persönliches Fazit:

Eine Eindämmung der Erbkrankheit CDA ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich! Diese Voraussetzungen werden aber aus zwei Gründen nicht umsetzbar sein:

a) Es gibt in den einschlägigen Verbänden der Sonderzüchter keine Zuchtauflage, die einen DNA-Test zur Bestimmung des „Trägers“ und/oder des „Zeigers“ vorschreibt.

b) Haben Züchter von Sonderfarben unter Umständen keinen Gefallen daran, Würfe zu produzieren, bei denen sich die Zahl der gefallenen Welpen mit Sonderfarben nicht vorhersehen lassen. Die Sonderfarben bringen schließlich das Geld ein.

Der allseits laute Ruf, dass Labradore in Sonderfarben sicher schon bald beim VDH anerkannt sind und gar im LCD oder DRC gezüchtet werden, diesem Ruf vermag ich in keiner Form zu folgen.
Warum nicht?
Nicht, weil sie im Grunde erbgenetisch „Mischlinge“ sind. Dafür gibt es unter den anerkannten Rassen zu viele, in denen unterschiedliche Hunderassen vereint sind. Vielleicht wird nicht mal der gesundheitliche Hintergrund allein einen Anlass bieten, Sonderfarben unter den Labbis nicht anzuerkennen.
Ich denke vielmehr, man hat aus den Fehlern des AKC gelernt. Rassereinheit, typisches Wesen, Gesundheit u n d Optik. Alles Dinge, die bei einem sonderfarbigen „Labrador“ nicht zutreffen, oder… nur bedingt.
Der Rassestandard des Labrador Retriever sieht Punkte vor, die ein Hund in Sonderfarbe nicht erfüllt, nicht erfüllen kann und das mal ganz abgesehen vom Ursprung der Rasse. Wo immer man darüber nachliest, wird man in der Geschichte des Labbis niemals auf die Farben silber, charcoal und champagner stoßen, denn es gab und gibt sie nicht als Labrador!

Neben den gesundheitlichen Aspekten bin ich nicht mal darauf eingegangen, dass Labbis in Sonderfarben oftmals auch Wesenseigenschaften wie Übernervosität, Schreckhaftigkeit, handscheu sein und mehr zeigen.

Jeder Hundehalter liebt seinen Hund und für jeden von uns ist das eigene Tier das wunderschönste Wesen auf der ganzen Welt. Das ist gut so und richtig.
Auch sind nicht alle „Sonderlinge“ krank, oder verhaltensauffällig. Wäre das so, gäbe es sicher längst das geforderte Zucht- und Verbreitungsverbot für diese Hunde.

Ich wünsche mir persönlich nur, dass jeder Mensch, der sich so einen Hund anschaffen möchte, auch weiß, auf was er sich einlässt und was auf ihn und vor allem den Hund zukommen kann (nicht zwangsläufig muss).

Und … nein! Wir Besitzer der gängigen Farben sind nicht „neidisch“ auf das vermeintlich „Besondere“.
Wir haben uns nur bewusst für eine ganz besondere Rasse entschieden, den „Labrador Retriever“ und den gibt’s nur in schwarz, braun und gelb.

Wenn dieses Thema für mich auch sehr emotional geprägt ist, so hoffe ich doch, dass ich einen informativen und neutralen Ton in meinem Bericht getroffen habe.
Es ist nicht an mir, Dinge und/oder Wesen zu bewerten, zu beurteilen. Seit meiner Doktorarbeit zu diesem Thema lässt es mich jedoch nicht los und ich hoffe, ich konnte neutral und angemessen einen kleinen und relativ verständlichen Einblick in die Thematik schaffen.

Herzliche Grüße
Daniela

© Dr. rer. biol. vet. Daniela Koppenhöfer 02/2016
© Foto: Blaue Hunde

Quellen:

-DermaVet: Farbmutantenalopezie
-Universität Bern Institut für Genetik Prof. Dr. Tosso Leeb
-Jack Vanderwyk 9/2015 „All dilutes come from Kellogg´s Dogs”
-AKC
-LabradorNet Database - Pedigrees
-Kellogg´s Weimaraner and other “coincidences

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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Bupja » Mo Feb 08, 2016 11:28 am

Interessanter Artikel.
Wo ist der her?
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Tamino
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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Tamino » Mo Feb 08, 2016 11:33 am

Ich habe ihn schon bei Facebook gesehen.
Viele Grüße
Dagmar


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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Phoebe » Mo Feb 08, 2016 1:12 pm

Sehr interessant!
Tamino hat geschrieben:Ich habe ihn schon bei Facebook gesehen.
Ja ich auch. Eine Freundin die einen Labbi aus VDH Arbeitslinie hat, hat ihn mir da gezeigt.
Dort wurde von Haltern und Züchtern der Labradormischlinge mit Defekt ebenfalls vehement abgestritten, dass ihre Hunde keine reinen Labbis sind. Und das die Anderen alle nur neidisch wären und lügen würden :roll:
Diesen Standpunkt kennen wir ja bereits ...
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weißtiger
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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von weißtiger » Mo Feb 08, 2016 1:39 pm

Uh!
Manche Leute wollen einfach nix wissen! Bei uns gibt's auch einen Labbi, merkwürdige Farbe, so ganz hellbraun und die Augen sind ganz komisch bläulich-gelblich. Und ich frag auch noch, was das für eine Rasse ist. Ja, ein Labrador natürlich, aus einer ganz exklusiven Zucht! Ich sag in so einem Fall gar nix mehr, sondern schau eher, wie der Hund vom Wesen her ist. Nun, das ist ein wirklich netter Hund, meine beiden spielen auch bisschen mit ihm, Kleinpudel Rio mag am liebsten halt Rennspiele. Nur ist dies mit diesem Labrador nicht möglich, da der arme Hund ständig gegen die Bäume rennt, die Rio elegant umrundet! Ich hab dann gesagt, er sollte mal seinen Hund bezüglich der Augen untersuchen lassen, aber nein, ist alles normal, ein 9 Monate alter Hund ist halt tolpatschig! Ehrlich gesagt, hab ich noch nie gesehen, dass ein gesunder Hund mehrmals gegen Hindernisse stößt!
Traurige Grüße Gina

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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Doro » Mo Feb 08, 2016 4:15 pm

Wir haben im Nachbarort auch so einen exklusiven Labbi :twisted:
Er ist noch sehr jung und ich wünsche ihm das er gesund groß werden kann.
Viele Grüße
Doro

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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Curly-Petra » Mo Feb 08, 2016 9:59 pm

Ja ich merke schon, das Nivau hier hat sich noch nicht gebessert. Aber was will man machen, man passt sich nach unten an auch mit der augenscheinlichen Bildung die manche meinen im Überfluß zu haben.
Aber genau, alle Hunde mit verdünnter Farbe sind zumindest genetisch krank, denn nix anderes ist ein Gendefekt. Aber warum geht ihr den Weg dann nicht ganz und sagt alles was was von der Norm abweicht ist ein Defekt und daher krank und damit sind nicht nur Farben gemeint. Alles was züchterisch bearbeitet wurde vom Menschen. Alles was kein Wolf ist eigentlich auch... Ich glaube alle Menschen sind und wenn nur indirekt Qualzüchter, einige Veganer vielleicht ausgenommen. Also ihr lieben, zurück in die Höhlen, das Niveau einiger ist eh schon dort.
Ich bin nicht auf der Welt um so zu seine wie andere mich haben wollen!
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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Schneeflöckchen » Di Feb 09, 2016 6:25 am

Aaaah ja, wenn man keine Argumente mehr hat - schreit man nach Niveau......
Liebe Grüße,
Petra, Lou Lou und Lili, mit Kessi im Herzen

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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von Phoebe » Di Feb 09, 2016 7:59 am

Curly-Petra hat geschrieben:Ja ich merke schon, das Nivau hier hat sich noch nicht gebessert. Aber was will man machen, man passt sich nach unten an auch mit der augenscheinlichen Bildung die manche meinen im Überfluß zu haben.
Ich empfinde das Niveau in diesem Forum als sehr hoch! Hier wird konstruktiv über unsere verschiedenen Hunde berichtet/ auseinandergesetzt. Bei Problemen im Alltag und im Sport kann man sich immer einen guten Rat holen. Durch die vielen Pü´s die hier als Assistenzhunde arbeiten/ ausgebildet werden konnte ich meinen Horizont enorm erweitern und bin immer wieder von der Arbeit der Foris mit ihren Hunden beeindruckt! Von Andys Hilfestellungen und Ideen zur Barferei will ich gar nicht erst anfangen! Von denen du übrigens auch profitierst!!!

Also bitte sag mir wo jetzt das Niveau an welcher Stelle tief ist?

Bisher in meinen Augen nur in deiner gewählten Ausdrucksweise.
Zuletzt geändert von Phoebe am Di Feb 09, 2016 10:27 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: nochmal merle-thema

Beitrag von elkel » Di Feb 09, 2016 8:09 am

"Und … nein! Wir Besitzer der gängigen Farben sind nicht „neidisch“ auf das vermeintlich „Besondere“.
Wir haben uns nur bewusst für eine ganz besondere Rasse entschieden, den „Labrador Retriever“ und den gibt’s nur in schwarz, braun und gelb.

Wenn dieses Thema für mich auch sehr emotional geprägt ist, so hoffe ich doch, dass ich einen informativen und neutralen Ton in meinem Bericht getroffen habe.
Es ist nicht an mir, Dinge und/oder Wesen zu bewerten, zu beurteilen. Seit meiner Doktorarbeit zu diesem Thema lässt es mich jedoch nicht los und ich hoffe, ich konnte neutral und angemessen einen kleinen und relativ verständlichen Einblick in die Thematik schaffen"


und hier steht genau die Reaktion (1Satz!!!!) die hilflos in den raum geschmissen wird , wenn man wissenschaftlich nichts entgegen setzen kann.

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