Ahnenforschung ...

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Susamy
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Ahnenforschung ...

Beitrag von Susamy » Di Nov 25, 2014 8:42 pm

Das ist Anna mit gut 4 Monaten.
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Ich war ja auf der Suche nach einem kunterbunten Großpudel und fand hübsche in den amerikanischen Züchterhomepages.
Einerseits waren sie alle schon vergeben, andererseits hatte ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken an die große Entfernung.
Und so war ich froh, als ich Anna im Internet entdeckte. Die Züchterin wohnt nur 70 km von uns entfernt.
Die Homepage ließ Fragen zur Abstammung aufkommen, es sind dort nicht alle Elterntiere genannt. Das wunderte mich.
Wir riefen bei der Züchterin an und vereinbarten einen Besuchstermin.
Weil ich ein seltsames Gefühl hatte und sicher gehen wollte, ließ ich mir auch die Ahnentafeln der Eltern zeigen und auch die Bescheinigungen zur Gesundheit.
Zuchtverein ist das Ansbacher Deutsche Hundestammbuch. :n010:
Ich bin jetzt einfach mal nur vorsichtig und nenne keine Namen.
In einem anderen Thread in diesem Forum wurde auch schon über diese Zucht gesprochen sinngemäß mit der Einschätzung, dass die Zucht nicht unbedingt so ist, wie man es sich bei einem Pudelzüchter vorstellt, die Hunde aber in Ordnung seien. Das war 2012.
Wir waren etwas verstört über die Bedingungen, die wir vorfanden, nahmen Anna aber trotzdem mit.

In Annas Ahnentafel tauchen Hunde aus diesen Zuchten auf:
Kaiserburg, Miracle by Mathilda, in Annenhof, Zon's, Kit-Sue's, Rocking's Y'S, Only for you, Deichgraf's, vom blauen See.

Was mich interessiert, ist:
Was war los im Zwinger von der Kaiserburg? (gern auch per PN).
Was ist mit Benni von der Kaiserburg passiert?
Ich bekomme keine vernünftigen Antworten von der Züchterin.

Ich möchte mit Anna züchten, wunderschöne braun-weiße und schwarz-weiße Scheckenpudel.
Aber nur, wenn sie richtig gesund ist.
Folgende Gentests habe ich schon machen lassen, alle mit n/n top:
prcd-PRA, maligne Hyperthermie, von Willebrand Disease, neonatale Enzephalopathie. :streichel:
Den Test zur degenerativen Myelopathie haben wir gestern in Auftrag gegeben.
Deshalb frage ich, was ich zur Kaiserburg wissen müsste im Hinterkopf und auch, weil der Benni in der Ahnentafel steht und irgendwie verschwunden scheint ... ? :n010:

Wie gesagt, gern auch per PN.

Bitte !
Liebe Grüße
Susi & die Laubepudel

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von isiariane » Di Nov 25, 2014 8:51 pm

Ist sie eigentlich eine vom Blauen See? Ich habe da die Welpen lange beobachtet, da war eine Hündin bei, die mir super gefiel, aber ich brauche ja leider momentan keinen weiteren Pudel. :oops: Vom Alter her könnte das nämlich passen und da waren 4 braun-weiße Hündinnen im Wurf. Wir haben hier auch einige Pudeldamen aus diesem Zwinger hier im Forum.
Viele Grüße von Ariane mit Mozart, Humboldt und den 4 Minis

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Landina2011 » Di Nov 25, 2014 9:17 pm

Ja mich.... :wink:
Bei Interesse kannst du dich gerne bei mir melden.
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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Resi » Di Nov 25, 2014 10:09 pm

Susamy hat geschrieben: Zuchtverein ist das Ansbacher Deutsche Hundestammbuch. :n010:
na wenn der HUnd Papiere haben soll geht es nun mal nur über so einen Verein. Im VDH, bekommt man für Partipudel keine Papiere

Wir waren etwas verstört über die Bedingungen, die wir vorfanden, nahmen Anna aber trotzdem mit.
Warum tut man sowas???


Ich möchte mit Anna züchten, wunderschöne braun-weiße und schwarz-weiße Scheckenpudel.
sie heissen Partipudel, in schwarz-weiß auch Harlies wenn sie denn auch schwarz-weiß gezogen wurden. Allerdings wird schwarz-weiß mit dieser Abstammung schwierig, wird wohl eher weiß- silber werden (Aufhellungsgen)

Irgendwie erwarte ich von zukünftigen Züchtern etwas mehr Voraussicht und Planung und du hast ja geschrieben dass du sie explizit zur Zucht gekauft hast. :n010:
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Susamy » Mi Nov 26, 2014 6:58 pm

Hallo Resi,

"na wenn der HUnd Papiere haben soll geht es nun mal nur über so einen Verein. Im VDH, bekommt man für Partipudel keine Papiere"

Ja, ich weiß, dass der VDH/FCI keine Mehrfarbenpudel außer "schwarz-loh" und "harlekin" anerkennt,
was diesen Verbänden in meinen Augen nicht unbedingt zur Ehre gereicht.
Aber wenn schon ein Dissidentenverein, dann einer, der hohe Ansprüche stellt, denke ich.
Bevor ich Anna fand, kannte ich den DHS nicht.
Der Anna-Züchter-Kontakt war auch mein erster DHS-Kontakt und der war, wie gesagt, noch deutlich ausbaufähig.
Daraufhin telefonierte ich 2x jeweils eine halbe Stunde mit dem Telefonherrn vom DHS.
Der Herr war zwar ganz nett und hat mir auch ausgiebig versucht die Zielsetzung des DHS zu erläutern.
Aber er konnte nicht retten, was der Züchter zerstört hatte.
Daraufhin habe ich mich auf die Suche nach einem anders arbeitenden Verein gemacht (und ihn gefunden).
Mit dem die Zucht betreuenden Tierarzt telefonierte ich ebenfalls ausgiebig.

"Warum tut man sowas???"

Warum "man so etwas tut", kann ich dir leider nicht sagen.
Aber ich könnte dir erläutern, warum ICH Anna trotzdem mitgenommen habe.
Mache ich doch gern.
1. Wir wollten ursächlich einen Spielkameraden für Amy.
2. Da wir doch schon Zuchtgedanken im HINTERKOPF (!!!) hatten, also diesmal einen rassereinen Hund mit Papieren.
3. Bei den mir gefallenden parti- oder tux-poodles ist die Auswahl in Dtl. mager.
4. Uns gefiel Anna auf Anhieb vom Äußeren.

Die Mängel in Annas Zucht, welche ich kritisiere, beruhen im Wesentlichen auf Geldmangel der Besitzer.
Die Zuchtstätte war enorm unsauber und die Hunde schlecht gefüttert. Die tierärztliche Betreuung reduzierte sich auf die 1. Impfung.
Der Züchter war null daran interessiert, zu wem und wohin sein Hund kommt.

ABER:
Anna war psychisch und sozial gut entwickelt.

Wir nahmen sie also mit und stellten sie am nächsten Tag sofort unserem Tierarzt zur Untersuchung vor.
Wäre was Gravierendes gewesen, hätten wir sie zurück gebracht.
War aber nicht.
Anna hatte nicht viel kennen gelernt, ist aber sehr aufgeschlossen und lernt irre schnell.
Nach 4 Wochen Übung mit der Umwelt und 10 Trainingsstunden mit Hundetrainern hat sie ihren ungünstigen Start mehr als wett gemacht.

Liebe Resi, ich freue mich, dass du schon in deinem ersten Posting an mich deine Erwartungen an Züchter von HARLEKIN- (so heißt es wohl im VDH) Pudeln mitteilst.
Die VDH-Zuchtwarte mögen für die Pudel weder die Bezeichnung black & tan noch parti.
Wenn ich dann mal so weit bin, frage ich dich bezüglich der Farbverpaarung selbstverständlich gern um Rat.

"Irgendwie erwarte ich von zukünftigen Züchtern etwas mehr Voraussicht und Planung und du hast ja geschrieben dass du sie explizit zur Zucht gekauft hast. :n010: "

Wo genau habe ich das tolle Wort "explizit zur Zucht" geschrieben? Lies doch bitte noch einmal nach:
Ich möchte mit Anna züchten, wunderschöne braun-weiße und schwarz-weiße Scheckenpudel.
Aber nur, wenn sie richtig gesund ist.


Mir ist nicht bekannt, dass sich Dreck, Flöhe oder billiges Schrottfutter negativ auf das Genmaterial auswirken insbesondere während eines Zeitraumes von 4 Monaten.
Aber auch hier erkläre ich mich wieder gern.
1. Du hast gelesen, wie die Testergebnisse der bisherigen Gentests sind. Für dich noch mal: Alle n/n (reinerbig negativ).
2. Mit 18 Monaten erfolgen die Röntgenuntersuchungen der Gelenke.
3. Jährlich erfolgen die Augenuntersuchungen des DOK, auch wenn ich kein VDH-Formular dafür habe.
4. Meine Hunde besuchen Hundeschulen.
5. Meine Hunde werden gebarft. Ich lehne Trockenfutter energisch ab.
6. Je nach Besitzerwunsch lasse ich die Zuchttiere auf weitere Krankheiten testen.
7. Während der Welpenaufzucht werde ich von Hundetrainern unterstützt, zusätzlich zur Unterstützung durch meinen Verein.
8. Meine Hündinnen werden (wahrscheinlich) nur dann gedeckt, wenn ausreichend Vorbestellungen vorliegen.
9. Meine Tiere leben auf dem Dorf im Haus mit Garten, nicht in einer Stadtwohnung.

Bitte was genau meinst du mit "mehr Voraussicht und Planung"?

Könntest du mir weitere Tipps, Hinweise und Anfragen bitte mit ein wenig mehr Freundlichkeit übermitteln? :streichel:
Liebe Grüße
Susi & die Laubepudel

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mi Nov 26, 2014 7:19 pm

Susamy hat geschrieben:...
"Warum tut man sowas???"

Warum "man so etwas tut", kann ich dir leider nicht sagen.
Aber ich könnte dir erläutern, warum ICH Anna trotzdem mitgenommen habe.
Mache ich doch gern.
1. Wir wollten ursächlich einen Spielkameraden für Amy.
2. Da wir doch schon Zuchtgedanken im HINTERKOPF (!!!) hatten, also diesmal einen rassereinen Hund mit Papieren.
3. Bei den mir gefallenden parti- oder tux-poodles ist die Auswahl in Dtl. mager.
4. Uns gefiel Anna auf Anhieb vom Äußeren.


"Irgendwie erwarte ich von zukünftigen Züchtern etwas mehr Voraussicht und Planung und du hast ja geschrieben dass du sie explizit zur Zucht gekauft hast. :n010: "

Wo genau habe ich das tolle Wort "explizit zur Zucht" geschrieben? Lies doch bitte noch einmal nach:
Ich möchte mit Anna züchten, wunderschöne braun-weiße und schwarz-weiße Scheckenpudel.
Aber nur, wenn sie richtig gesund ist.
Also, zumindest ich habe deinen Beitrag im Vorstellungsthread anders verstanden. Da schreibst du, du findest deine Amy so toll, willst aber kein Vermehrer sein, deswegen einen Rassehund, einen Großpudel. Das empfinde ich nicht als Gedanken im Hinterkopf.

Ich finde es gut, dass dir die Gesundheit und die engagierte Aufzucht deiner zukünftigen Welpen so am Herzen liegt und halte das für das Wichtigste, mir als Welpenkäufer ist das auch am wichtigsten.
Papiere spielen für mich persönlich keine Rolle - ABER, wenn ich etwas über die Gesundheit der Linien, die sich in meiner Zuchthündin vereinen, wissen will, geht es nur über die Ahnenforschung.
Und da war ich etwas überrascht, dass du eine Hündin gekauft hast, wo eventuell Unklarheiten bestehen, oder du dir nicht so sicher bist, dass du alles erfahren kannst, was dir wichtig ist.
So habe ich Anjas Post verstanden, aber das ist ja auch immer eine Interpretationssache.
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Resi » Mi Nov 26, 2014 8:14 pm

So wie Katja es verstanden hat hab ich es auch gemeint.

Ich kopiere mal aus deinem Vorstellungsthread zu deinen Zuchtvorstellungen:
Wenn schon, dann züchten. So richtig klasse mit hohen Selbstansprüchen und keiner Ahnung.
Du hast selbst diesen Anspruch und kaufst einen Hund bei jemandem der diesen Ansprüchen laut deiner eigenen Aussagen nicht erfüllt. Für mich ist das unlogisch. Für dich scheinbar nicht. Muss man nicht drüber diskutieren.
Der Anna-Züchter-Kontakt war auch mein erster DHS-Kontakt und der war, wie gesagt, noch deutlich ausbaufähig.
Daraufhin telefonierte ich 2x jeweils eine halbe Stunde mit dem Telefonherrn vom DHS.
Der Herr war zwar ganz nett und hat mir auch ausgiebig versucht die Zielsetzung des DHS zu erläutern.
Aber er konnte nicht retten, was der Züchter zerstört hatte.
Auch hier verstehe ich die Reihenfolge nicht. Erst Hund gekauft und dann informiert :n010:
Warum tut man sowas???"

Warum "man so etwas tut", kann ich dir leider nicht sagen.
Aber ich könnte dir erläutern, warum ICH Anna trotzdem mitgenommen habe.
Mache ich doch gern.
1. Wir wollten ursächlich einen Spielkameraden für Amy. Aber auch so ein Hund soll doch top aufgezogen und auch nach bestem Wissen gezogen worden sein.
2. Da wir doch schon Zuchtgedanken im HINTERKOPF (!!!) hatten, also diesmal einen rassereinen Hund mit Papieren. Aber dann informier ich mich doch vorher über den Papierdruckenden Verein
3. Bei den mir gefallenden parti- oder tux-poodles ist die Auswahl in Dtl. mager. In den Harliwürfen hier in Deutschland fallen immer wieder Tuxedos aber da muss man eben warten und Geduld haben.und auch bei den Parties ist die Züchterauswahl inzwischen doch recht groß und es gibt tolle Züchter unter ihnen.[/b]
4. Uns gefiel Anna auf Anhieb vom Äußeren.
Vom Inneren habt ihr ja auch keine Ahnung- Ahnen und Gesundheitsforschung betreibt ihr ja erst im Nachhinein.


Die Mängel in Annas Zucht, welche ich kritisiere, beruhen im Wesentlichen auf Geldmangel der Besitzer.
Die Zuchtstätte war enorm unsauber und die Hunde schlecht gefüttert.Was hat Geldmangel mit Sauberkeit zu tun? Wischeimer und Putzmittel kosten ein paar Euro und die Welpen werden ja bezahlt und somit auch deren Futter. Gerade die ersten Wochen sind so enorm wichtig, denn hier wird der Grundstein für spätere Allergien, Unverträglichkeiten und eine allgemein gute körperliche Entwicklung gelegt- für jeden Hund egal ob nun "nur" Familienhund, Sport - oder Zuchthund Die tierärztliche Betreuung reduzierte sich auf die 1. Impfung. Abhängig vom Alter der Welpen durchaus ok
Der Züchter war null daran interessiert, zu wem und wohin sein Hund kommt. und genau da wäre für mich der Punkt gewesen ohne Hund zu gehen, wer so mit einem Lebewesen umgeht kann sich nicht wirklich Gedanken um die Verpaarung oder die Aufzucht gemacht haben, da drehen sich die Gedanken doch nur noch ums leicht verdiente Geld

ABER:
Anna war psychisch und sozial gut entwickelt.Warum brauchte sie denn dann schon einen Hundetrainer? Normal entwickelte Welpen benötigen keinen. Neben der psychisch und sozialen Entwicklung wäre mir selbst die körperliche Entwicklung genauso wichtig.


Ich habe durchaus gelesen welche Untersuchungen du bereits hast machen lassen. Wenn ich es allerdings richtig verstanden habe, ist deine durchaus niedliche Hündin noch nicht mal fertig durchgezahnt, du weißt noch nicht wo ihre körperliche und auch wesenmäßige Entwicklung hingeht, du weißt nicht wie groß sie wird, ... gut all diese Aspekte sind für eine ZTP beim DHS wahrscheinlich egal aber so wie du deine züchterischen Ansprüche beschreibst ist es dir selbst nicht egal. Also nutz die Zeit betreib in Ruhe Ahnenforschung. Wesen und Gesundheit von den Ahnen und deren Geschwistern, Probleme in den Linien usw. Und dann heißt es irgendwann ehrlich zu sich selbst sein und entscheiden ob das erworbene Wissen so gut ist dass man mit gutem Gewissem züchten kann.

Ich möchte dich nicht angreifen sondern nur meine Bedenken bezüglich deiner recht naiven Herangehensweise äussern.
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Susamy » Mi Nov 26, 2014 8:33 pm

Hallo,

irgendwie bin ich noch gar nicht richtig drin im Forum und schon in der Position, mich rechtfertigen zu müssen.
Ob für Formulierungen oder Absichten, wie auch immer.
Macht nicht wirklich Spaß.

1. Ich habe Spaß an Hunden, deshalb habe ich zwei.
2. Ich habe LUST zu züchten, deshalb habe ich einen Rassehund mit Papieren und mache seitdem nichts anderes als zu lesen, zu lernen.
3. Ich weiß, es gibt hunderte Pudel vom VDH mit guten Papieren von guten Züchtern.
4. ABER ich will einen Bunten!!!
5. Und da gibt es nur eine Handvoll Züchter in Dtl., wie ich das bisher so empfinde und da ist die Auswahl eng.
6. Ich möchte nicht jahrelang auf DEN Hund von DEM Züchter warten, die Hunde sollen in jungem Alter zusammenkommen.
7. Deshalb ging Hund vor Züchter und vor eigenen Zuchtambitionen!
8. Und weil ich weiß, dass da in der Ahnenfolge mal was war (Kaiserburg), frage ich nach, um
a) entweder bei Anna die Erbanlage als n/n bestimmen lassen zu können oder
b) zu wissen, dass ich mit Anna NICHT züchten werde!!!

Der Hund war schon da, war schon 4 Monate alt, da nehme ich mir nicht noch monatelang Zeit, um Recherchen zur Ahnenfolge anzustellen.

So, die Situation IST. Da nützt mir die Frage, warum man sowas macht, weniger als nichts.
Hilfe habe ich erbeten dahingehend, aus dieser Situation etwas zu machen.
Oder es sein zu lassen.

Ich danke an dieser Stelle all denen, die mir per PN Hilfe angeboten haben!
Liebe Grüße
Susi & die Laubepudel

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von isiariane » Mi Nov 26, 2014 9:44 pm

Mach dich nicht zu verrückt, man kann alles super planen und es klappt dann doch nicht mit dem Züchten.

Ich habe mir vor gut 14 Jahren eine schwarz-rote Teckelhündin gekauft, 8 Wochen alt, VDH-Papier, eigentlich nur als Familien- und Jagdhund, dann habe ich mit ihr meinen Zwinger als Stammhündin gegründet. Da ich aber eine richtig tolle und bunte Hündin haben wollte, habe ich meine Clara von einem rotgestromten Rüden decken lassen, ist erlaubt beim VDH, aber nicht so gerne gesehen. Es war der 2. Wurf überhaupt in Deutschland in dieser Farbe, der Vaterrüde war aus dem 1. Wurf. Dessen Vater ist aus den USA für den Deckakt eingeflogen worden und in die Niederlande weiterverkauft.

Ich habe also einen Wurf rotgestromter Dackel gehabt, 2 Hündinnen waren rotgestromt, ich habe mich für eine Hündin entschieden. Sie ist von meinem Mann begutachtet worden (ist Zuchtwart) und von der Landeszuchtwartin auch für gut befunden worden. Sie hatte ein tolles Milchgebiß und im bleibenden Gebiß dann einen Zahnfehler. Ich habe eigentlich alles richtig gemacht, kannte die Mutterhündin, die schon 3 Würfe vorher hatte, alle ohne irgendwelche Fehler, in allen 3 Würfen sämtliche Welpen. Erst später habe ich dann erfahren, das der Großvater aus den USA einiges an Fehlern vererbt hat. Ich habe die Hündin natürlich trotzdem behalten, es war mein Herzhündchen und doch war es gut, das ich mit ihr nicht züchten konnte. Sie ist mit gut 4 Jahren an Teckellähme gestorben. Ihr Wurfbruder lebt immer noch bei uns.

Also alles gut planen geht auch nicht immer. Ich wünsche dir viel Glück mit deiner Anna, egal ob du mit ihr unter die Züchter gehst oder nicht. Ich habe das Züchten zur Zeit aufgegeben, ich habe dazu keine Lust mehr, 1000 hirnrissige Vorschriften und leider auch eine Menge doofe Welpenkäufer. Aber ob das für immer ist, weiß ich noch nicht. Und ich weiß, man kann es nie allen recht machen.
Viele Grüße von Ariane mit Mozart, Humboldt und den 4 Minis

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Susamy » Do Nov 27, 2014 6:36 am

Hallo Ariane,

DANKE !!!

:klatsch:

:wav:

Und noch einmal:
DANKE an alle für die PN's und Gespräche am Telefon!!!


Es ist nämlich noch lange nicht alles Gold, was glänzen will (womit auch immer).
Wissen ist die eine Sache, Herzensbildung eine andere. :n010:
Liebe Grüße
Susi & die Laubepudel

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Buttges » Mo Jan 04, 2016 12:42 pm

Hallo, ich habe mich hier neu angemeldet, da ich "Pudel vom bauen See" gegoogelt habe. Hier fand ich mehrere Einträge.

Ich habe (schon) im Jahre 2010 einen braunen Pudel aus der Zucht vom blauen See gekauft. Ich war geschockt über die enorm unsaubere Haltung.

Der Eindruck waren die Hunde sehr ängstlich, schlecht gefüttert und teilweise in einem miserabelen Zustand waren. Diese Angst, die diese Tiere hatten konnte ich all die Jahre nicht vergessen - auch nicht, als die Züchterin uns mit den Welpen und Großpudeln, mit einer Reitgerte begrüßte. Wir ließen uns die Elterntiere zeigen und all das was in den Medien verbreitet wurde. Ich und meine Begleitung sind beruflich im Hundebereich tätig, züchten aber nicht.

Lange haben wir uns Gedanken gemacht, ob es richtig war, den Welpen mitzunehmen, nicht die Behörden einzuschalten. Auch als er bei mir zu hause richtig krank wurde, fast starb. Ich bin nicht misstrauisch gewesen, nur dieser miserabele Zustand in dem Rundherum ging mir nicht aus dem Kopf.

Erst im letzten Jahr, durch die gute Aufklärung von 4-Pfoten und deren Bildern/Video´s frage ich mich heute, was hat mein armer Hund und die anderen dort nur durchgemacht..

Ich bitte euch, was für Erfahrungen habt ihr dort gemacht?
Habt ihr einen Verkaufsvertrag bekommen?

Vielen Dank im voraus - beschümpft mich bitte nicht, ich weiß, 2010 ist lang her.....

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Andy » Mo Jan 04, 2016 1:12 pm

Magst du dich trotzdem einmal kurz im Vorstellungsthread vorstellen? Das ist irgendwie netter. ;) Dankeschön!
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Susamy » Mo Jan 04, 2016 1:19 pm

Hallo Buttges,
da man alles, was hier geschrieben wird, auch öffentlich lesen kann, schreibe ich dir meine Antworten gern per PN.
Wir können auch telefonieren, wenn du magst.
Liebe Grüße
Susi & die Laubepudel

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Re: Ahnenforschung ...

Beitrag von Susamy » Mo Jan 04, 2016 1:41 pm

Dadurch, dass Buttges diesen Beitrag wieder hoch geholt hat, habe ich natürlich auch noch mal nachgelesen, was da so geschrieben steht.
Das ist nun ein reichliches Jahr her.
Und ja, ihr habt Recht und euer Hinterfragen war berechtigt: Was war ich doch naiv ...
Ich würde nie wieder (obwohl man nie "nie" sagen soll), so bzw. dort einen Hund kaufen.
In dem letzten Jahr habe ich irre viel dazu gelernt.
Ich hatte irrsinnig hohe Ansprüche, war zu blauäugig und auch zu ungeduldig. Deshalb die Diskrepanz zwischen Wort und Tat. :oops:
Obwohl ich den Hund betreffend sagen muss, dass sie sich recht gut entwickelt hat.
Sie ist gesund (geworden :wink: ), Gentests und Röntgenbefunde sind top, sie liegt größenmäßig super in der Norm mit ihren ca. 57 cm und 16 - 16,5 kg.
Was nun die die anderen Größenverhältnisse anbelangt kann ich nicht einschätzen, wie nah sie da am Standard ist.
Eine VDH-Zuchtwartin meinte anhand von Fotos Anna als zur Zucht geeignet - so weit das per Bild möglich ist.
Glück gehabt.
So, und das Wesen/Verhalten betreffend hat sie gut aufgeholt, ist pudeltypisch noch immer ein großer Kindskopf und Clown (sie ist ja erst 18 Monate alt).
Liebe Grüße
Susi & die Laubepudel

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