Züchter*Innen Verhalten & Preise & Wartelisten

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Bupja
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Re: Züchter*Innen Verhalten & Preise & Wartelisten

Beitrag von Bupja »

Resi hat geschrieben:
So Jan 03, 2021 8:30 pm
Als ich vor 12 Jahren den ersten Pudel bekam und auch noch eine Jahre danach saßen viele Züchter gerne mal bis zu einem halben Jahr auf Welpen.
Stimmt. Ich hab ja auch vor 12 Jahren meinen ersten Pudel bekommen.
Aber da wurde auch noch nicht soviel gedoodelt. Ich glaube schon auch, dass das in die Nicht-VDH Population mit reinspielt.
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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rokkomoko93
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Re: Züchter*Innen Verhalten & Preise & Wartelisten

Beitrag von rokkomoko93 »

Hauptstadtpudel hat geschrieben:
So Jan 03, 2021 8:07 pm
So manch eine Züchterin ist momentan vielleicht froh über ihre geführte Warteliste?
Manch ein Interessent steht da vielleicht schon seit Vor-Corona-Zeiten drauf und da kann sie sich dann sicher sein, dass ihr Welpe kein Corona-Hund wird?

Aber einige haben ihre Wartelisten aufgegeben, eben weil viel dann abspringen und dann kann man sich die Listen auch sparen.
Aber auch das Abspringen ist nachvollziehbar, wenn jemand einfach nur einen Pudel will und ihm die Zuchtstätte nicht so wichtig ist.

Ich habe ein Jahr auf einen Hund von einer bestimmten Züchterin gewartet, die Hündin nahm nicht auf, ich wollte und konnte nicht ein weiteres Jahr warten. Das hat die Züchterin, nachvollziehbar, nicht toll gefunden.
Im folgenden Jahr nahm die Hündin wieder nicht auf, da war ich dann doch froh, nicht gewartet zu haben.

Alles war vorbereitet, Jahresurlaub angespart, 2 Monate Urlaub am Stück mit allen Kolleginnen abgestimmt, das kann man nicht eben aufs nächste Jahr verschieben.

Mit der Hundezucht ist, auch seriös betrieben, Geld zu verdienen, was ich auch nicht frevelhaft finde, solange es den Hunden gut geht, die Aufzucht und die medizinische Versorgung stimmt und den Kunden (und das sind wir nun mal, wir kaufen einen Hund) kein Mist erzählt wird.

Und wie bei jedem Business wird der Preis auch von Angebot und Nachfrage bestimmt.
Momentan ist die Nachfrage enorm gestiegen und das wirkt sich eben auf die Preise aus.
Ich wüßte nicht, ob ich der Versuchung widerstehen könnte, wenn ich mal eben die Preise für meine "Produkte" verdoppeln könnte...

Ich würde allerdings keine 3000 Euro für einen Hund bezahlen, weil ich diesen Hype nicht bedienen will.
Ich finde es auch nicht frevelhaft, stimme dir da total zu. Finde trotzdem wir könnten damit anders umgehen, wie wir die Hunde als Familienmitglied einbetten und wie diese auch als Lebewesen in die Obhut einer anderen Familie kommen ... und da seh ich mich, egal wie viel Geld ich zahle(n will und kann), nicht als Kunde bei einer Züchterin, eher jemand der adoptieren möchte. Natürlich kaufe ich einen Hund, ich versuche da auch nichts zu romantisieren, aber wie ist das Verhältnis zu einem Produkt und einem Lebewesen... Da könnten wir rein "markttechnisch" schon Unterschiede machen, wie Lebewesen verkauft werden.

Vielleicht denk ich da auch mehr darüber nach, dass einen Hund den ich als Familienmitglied reinbringe, ich als gleichwertig ansehe, und produkte die ich kaufe nicht als gleichwertig ansehe ... deswegen hab ich da schwierigkeiten es für mich mit in die selbe Logik von Produkt-Kauf-Kunde einzuordnen. (damit unterstelle ich keinem anderen dass er den hund nicht als gleichwertig ansieht, wollte nur bei mir nochmal formulieren, dass es bei mir glaub ich darum geht)

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rokkomoko93
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Re: Züchter*Innen Verhalten & Preise & Wartelisten

Beitrag von rokkomoko93 »

Resi hat geschrieben:
So Jan 03, 2021 8:30 pm
rokkomoko93 hat geschrieben:
So Jan 03, 2021 6:01 pm
Ich habe in Vergangenheit für viele Leute Hunde vermittelt und Züchter*Innen angerufen,
DAS finde ich echt strange. Bist du gewerbliche Hundehändler oder warum macht man sonst sowas?
rokkomoko93 hat geschrieben:
So Jan 03, 2021 6:01 pm
Pudel waren nie "out of trend" oder trendy, es passiert sehr selten dass züchter*innen ihre hunde nicht vermittelt bekommen, das man die dann durch solche argumente lukrativer macht. Und wie findet ihr Wartelisten?
Natürlich sind Pudel schon mal relativ out gewesen. Als ich vor 12 Jahren den ersten Pudel bekam und auch noch eine Jahre danach saßen viele Züchter gerne mal bis zu einem halben Jahr auf Welpen. Seit ca 4-5 Jahren nehmen Pudel ordentlich zu. Nicht unbedingt rein von den Welpenzahlen im VDH her aber was da so nebenbei vermehrt wird und rumläuft ist echt erschreckend und dass sind dann moentan die Welpen für 3000 Euro. Man kann den Preis umgehen wenn man zu einem anständigen Züchter geht da bezahlt man dann den reellen Preis.
Ob ein Züchter Wartelisten hat und warum bleibt doch jedem selbst überlassen auch wie er damit umgeht und diese pflegt. Zur zeit ist es halt so dass schon vor dem deckakt die meisten Welpen versprochen sind aber das gab es auch schon immer bei begehrten Verpaarungen. Derzeit macht halt kaum noch einer was öffentlich weil man sich vor Anfragen eh nicht retten kann.

Ich finde deinen Eindruck von Züchtern sehr seltsam. Weiß aber auch nicht in welchen Kreisen du dich da bewegst. Die Züchter die ich kenne sind immer noch solide wie eh und je und haben gerade alle Hände voll zu tun von den 1000 Bewerben immer den richtigen rauszufischen. Die potenziellen Welpenkääufer lügen ja auch gerne mal das Blaue vom Himmel runter
Ich mache das nicht beruflich, sondern weil mir Leute vertrauen und ich das auch nicht für Fremde mache. Für Bekannte und Freunde mache ich das, , ich befasse mich intensiv mit Hunden, weil ich seit mehr als 15 Jahren in einem Hundeheim wo ich aufgewachsen bin ehrenamtsarbeit geleistet habe und weitere 7 Jahre mit Funnktionshunden (Zum Beispiel Therapiehunden oder Wasserhunden) gearbeitet habe. Bin da schon sehr guten Züchter*innen über den weggelaufen und auch richtig schlimmen, es gibt alles und jeden von allerlei.Ich habe einen Wandel in den letzten 5 Jahren gemerkt nur bemerkt, in der Art und Weise, auch seriöse Züchter*Innen, wie sie ihre Welpen "vermarkten" (mir wird schon übel wenn ich dieses wort benutze).

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rokkomoko93
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Re: Züchter*Innen Verhalten & Preise & Wartelisten

Beitrag von rokkomoko93 »

Bupja hat geschrieben:
So Jan 03, 2021 8:37 pm
Resi hat geschrieben:
So Jan 03, 2021 8:30 pm
Als ich vor 12 Jahren den ersten Pudel bekam und auch noch eine Jahre danach saßen viele Züchter gerne mal bis zu einem halben Jahr auf Welpen.
Stimmt. Ich hab ja auch vor 12 Jahren meinen ersten Pudel bekommen.
Aber da wurde auch noch nicht soviel gedoodelt. Ich glaube schon auch, dass das in die Nicht-VDH Population mit reinspielt.
An die Zeiten erinnere ich mich auch noch, das stimmt, das habe ich total verdrängt. Ich habe damals in einem Tierheim, wie ich oben geschrieben habe gearbeitet, und da waren allerlei Zweitvermittlungen gängig von Züchter*Innen. Das machen viele Tierheime aber nicht mehr, weil es mehr Arbeit, Zeit und Aufwand kostet, obwohl natürlich Welpen schneller weggehen als schon gealterte Hunde.

rosa1
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Re: Züchter*Innen Verhalten & Preise & Wartelisten

Beitrag von rosa1 »

Ich finde, dass "vermarkten" schon auch das passende Wort ist, weil heute ja auch viel die Außendarstellung zählt. Als ich vor 2.5 Jahren einen Welpen gesucht habe, gab es teilweise Züchter:innen, die alle Welpen schon vor der Geburt vergeben hatten (was ich persönlich zwar grundsätzlich verstehe, aber irgendwie auch schwierig finde, weil man ja gar nicht weiß, ob das geplante Mensch-Hund-Gespann passt). Meine Züchterin dagegen hatte Probleme, ihre Welpen vermittelt zu bekommen. Ich denke nicht, weil sie eine schlechte Züchterin ist (wobei ich das sicher nicht genau einschätzen kann) sondern weil sie die nicht gut vermarktet hat. Da waren z. B. keine vielen süßen Fotos auf der Webseite in verschiedenen Entwicklungsstadien noch mit Beschreibungen und Charakterdarstellungen oder Maßen zu finden. Ich finde das durchaus auch etwas schade, weil ich so kaum Fotos von Vali aus der Zeit habe, aber das war für mich nicht das Wichtigste.

Dass die Preise um 3.000 € sich sehr nach Angebot und Nachfrage richten ist ja logisch, die Kosten sind sicher nicht in letzter Zeit so explodiert. Ich glaube behaupten zu können, dass ich als Züchterin da wahrscheinlich nicht in vollem Maße mitmachen würde (hab für meine nebenberufliche Tätigkeit auch 8 Jahre lang die Preise nicht erhöht), aber etwas würde ich davon sicher auch profitieren wollen. Und ich kann auch nicht mit Sicherheit behaupten, dass ich nicht auch die Preise zahlen würde, wenn ich unbedingt einen Hund haben wöllte. Warten auf die Nach-Corona-Zeit (bzw. auch die Hunde, die dann wie viele vermuten leider wieder abgegeben werden) wäre für mich wahrscheinlich auch keine Option.

Und was ich mich halt auch immer wieder frage - natürlich wäre mir wichtig, dass es den Hunden grundsätzlich gut geht und da ist man sicher bei einem seriösen Züchter auf der sicheren Seite. Ob man einen gesunden Hund bekommt, kann einem auch da keiner garantieren.
Und klar kann ich verstehen, dass man als Züchter an den Welpen hängt und wissen will, dass es ihnen hinterher gut geht. Manchmal wird da aber auch mit der Mitbestimmung übertrieben finde ich, denn man verkauft halt den Hund und gibt ihn damit weg. Ich habe jetzt mal eine Anzeige gelesen, in der der Züchter schrieb, dass er die Hunde nur an Halter verkauft, die ihm zusichern, dass der Pudel sein Leben lang eine "pudeltypische" Schur haben wird. Das fand ich dann doch übergriffig. Und auch schwer zu kontrollieren.

Rumo
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Re: Züchter*Innen Verhalten & Preise & Wartelisten

Beitrag von Rumo »

Es ist schon eine Form von "zwang" wenn ein*e Züchter*in am telefon sagt "naja entweder sie nehmen den hund jetzt für so und so viel (meisstens dann astrale preise) oder nicht, es gibt noch andere Interessenten" ... und diese haltung mag ich einfach nicht, obgleich wir in einer pandemie sind oder nicht.
Naja aber so ist das halt.. Willst du handeln oder feilschen? Das wird nichts. Die haben den Preis, den sie haben. Und wenn dir da etwas nicht dran gefällt, dann ist das so. Irgendwo hat jeder seine Grenze.
Ist auch immer die Frage, was einem der Hund wert ist und woraus diese Wertigkeit besteht. Da hat jeder eigene Maßstäbe.

Zu den utopischen Preisen sag ich jetzt mal nichts. Mir wurde für meine Zuchthündin schon viel Geld geboten, weil sie doch recht erfolgreich ausgestellt wurde und alle Tests sehr gut waren und man dann anfangen kann zu "produzieren". Auch im Sportbereich werden Hunde teilweise für sehr krasse Summen verkauft, aber die können dann auch richtig was vorweisen und sind extrem gut und hoch ausgebildet. Aber für einen Welpen so viel Geld zu bezahlen, wo man nicht mal sagen kann, ob er sich den angedachten Einsatz eignen wird... Naja jeden Tag steht ein Dummer auf.

Übrigens finde ich niemanden seriös, der am Telefon schon sagt "entweder Sie nehmen den Hund oder nicht". Am Telefon werden keine Hunde verkauft, da müssen die Leute schon vorher zu uns kommen und die Hündin kennenlernen und ich muss die Leute kennenlernen. Möglichst vor den Welpen und vor der Trächtigkeit. Und dann schlafen wir da alle noch paarmal drüber und wenn der Bauch dann immer noch Ja sagt, dann warten wir zusammen auf den Wurf und was da bei raus kommt und ob ein passender Welpe dabei ist. Natürlich ist dann auch irgendwann die Warteliste voll, gerade bei den kleinen Varietäten sind die Würfe halt auch nicht so groß.
Uns hat auch jemand ein Vielfaches des Welpenpreises geboten, um jetzt sofort direkt den einen Welpen aus dem Wirf zu kriegen, aber da hat mir die Person und deren Einstellung zur Hundehaltung einfach nicht gepasst, die Welpen waren schon vergeben und wir sind nicht käuflich.

Die Anfragen sind teilweise schon extrem viele und auch ganz blöde dabei. Wo man merkt, dass man sich weder die Homepage durchgelesen noch die Hündin genau angeschaut hat (zB wenn man eine Mail bekommt mit "Ihre Zuchthunde gefallen mir sehr und ich möchte fragen, ob noch Welpen zu vergeben sind" und man hat aber nur einen Rassehund und gar keine Würfe liegen).
Wo man dann zurückruft und dann muss erstmal gefragt werden "Ja ach Sie waren die Doodle Züchterin oder.. Oder Bolonka? Oder was züchten Sie nochmal?“
Da fühlt man sich dann auch echt veräppelt. Mach das mal mit 100 Anfragen und filtere da die Guten bei raus.
Natürlich sind dabei auch tolle liebe Leute, wo man ehrlich sagen muss, dass es nichts bringt, sie als 10., 12. Interessenten einzuladen. Da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering und die Leute warten ja eh schon teilweise Ewigkeiten.
Liebe Grüße
Von Marina mit Terriermix Fussel (30.05.2010) und Kleinpudel Holly (28.02.2016)

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rokkomoko93
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Re: Züchter*Innen Verhalten & Preise & Wartelisten

Beitrag von rokkomoko93 »

Rumo hat geschrieben:
So Jan 03, 2021 11:04 pm
Es ist schon eine Form von "zwang" wenn ein*e Züchter*in am telefon sagt "naja entweder sie nehmen den hund jetzt für so und so viel (meisstens dann astrale preise) oder nicht, es gibt noch andere Interessenten" ... und diese haltung mag ich einfach nicht, obgleich wir in einer pandemie sind oder nicht.
Naja aber so ist das halt.. Willst du handeln oder feilschen? Das wird nichts. Die haben den Preis, den sie haben. Und wenn dir da etwas nicht dran gefällt, dann ist das so. Irgendwo hat jeder seine Grenze.
Ist auch immer die Frage, was einem der Hund wert ist und woraus diese Wertigkeit besteht. Da hat jeder eigene Maßstäbe.

Zu den utopischen Preisen sag ich jetzt mal nichts. Mir wurde für meine Zuchthündin schon viel Geld geboten, weil sie doch recht erfolgreich ausgestellt wurde und alle Tests sehr gut waren und man dann anfangen kann zu "produzieren". Auch im Sportbereich werden Hunde teilweise für sehr krasse Summen verkauft, aber die können dann auch richtig was vorweisen und sind extrem gut und hoch ausgebildet. Aber für einen Welpen so viel Geld zu bezahlen, wo man nicht mal sagen kann, ob er sich den angedachten Einsatz eignen wird... Naja jeden Tag steht ein Dummer auf.

Übrigens finde ich niemanden seriös, der am Telefon schon sagt "entweder Sie nehmen den Hund oder nicht". Am Telefon werden keine Hunde verkauft, da müssen die Leute schon vorher zu uns kommen und die Hündin kennenlernen und ich muss die Leute kennenlernen. Möglichst vor den Welpen und vor der Trächtigkeit. Und dann schlafen wir da alle noch paarmal drüber und wenn der Bauch dann immer noch Ja sagt, dann warten wir zusammen auf den Wurf und was da bei raus kommt und ob ein passender Welpe dabei ist. Natürlich ist dann auch irgendwann die Warteliste voll, gerade bei den kleinen Varietäten sind die Würfe halt auch nicht so groß.
Uns hat auch jemand ein Vielfaches des Welpenpreises geboten, um jetzt sofort direkt den einen Welpen aus dem Wirf zu kriegen, aber da hat mir die Person und deren Einstellung zur Hundehaltung einfach nicht gepasst, die Welpen waren schon vergeben und wir sind nicht käuflich.

Die Anfragen sind teilweise schon extrem viele und auch ganz blöde dabei. Wo man merkt, dass man sich weder die Homepage durchgelesen noch die Hündin genau angeschaut hat (zB wenn man eine Mail bekommt mit "Ihre Zuchthunde gefallen mir sehr und ich möchte fragen, ob noch Welpen zu vergeben sind" und man hat aber nur einen Rassehund und gar keine Würfe liegen).
Wo man dann zurückruft und dann muss erstmal gefragt werden "Ja ach Sie waren die Doodle Züchterin oder.. Oder Bolonka? Oder was züchten Sie nochmal?“
Da fühlt man sich dann auch echt veräppelt. Mach das mal mit 100 Anfragen und filtere da die Guten bei raus.
Natürlich sind dabei auch tolle liebe Leute, wo man ehrlich sagen muss, dass es nichts bringt, sie als 10., 12. Interessenten einzuladen. Da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering und die Leute warten ja eh schon teilweise Ewigkeiten.
Ich halte auch niemanden für seriös der sowas am Telefon sagt, das geht gar nicht. Danke nochmal für Deine Sicht! Ich kann das total nachvollziehen, wenn so viele Anfragen kommen, dass man eigentlich gar nicht anders kann als durchzuschalten. Da wird man keiner Person gerecht, vorallem den Kleinen nicht.

Eine Freundin von mir aus den USA bildet in einem Zuchtzentrum in Sylmar Blindenhunde aus, und da zum Beispiel versteh ich natürlich dass es verschiedene Preisstufen je nach Sensibilität des Hundes und Spezialisierungen gibt, die kosten liegen zw 15.000 - 30.000 dollar für einen Hund.Die werden über 2-3 Jahre trainiert und ausgebildet sodass sie als Hilfshunde in die Bedürftigen Familien gehen können. Lagotto Romagnolos als Arbeitshunde zum Beispiel liegen auch bei 5.000 - 10.000 €. Dasselbe ist mit einem Zuchthund der weiter decken soll und für die Nachzucht geeignet ist und ausstellen soll und kann etc. Da verdient man ja weiter an dem Hund, diesen dann für mehr zu verkaufen als andere Welpen ist "marktechnisch" ja total logisch.

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