NO GOES ?

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caramia
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NO GOES ?

Beitrag von caramia » Do Aug 02, 2018 12:38 pm

Heute Morgen auf unserer Gassirunde unterhielt ich mich mit 2 Hundefrauen über die Abneigungen bestimmter Charaktereigenschaften bei Hunden , sprich NO GOES , mit denen man sich schwer oder kaum abfinden kann oder mag . Interessant war , wie unterschiedlich Vorlieben und Abneigungen ausfallen. Für die eine Hundefrau wäre ein Kläffer das Schlimmste , für die andere wiederum ein langhaariger Hund , nicht nur wegen des Pflegeaufwandes , sondern sie mag die Körperkonturen und Bewegungen des Hundes gerne sehen , und nicht mit Fell verdeckt haben, ein lauter Hund wäre für sie kein NO GO..... ach ja , und kleine Hunde , unter 40cm gehören auch zu ihren NO GOES.
Gut , dass es eine so große Artenvielfalt bei unseren geliebten Fellnasen gibt :wav:
Habt ihr NO GOES :n010:
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Re: NO GOES ?

Beitrag von Iska » Do Aug 02, 2018 1:55 pm

wenn ein Hund keine Luft bekommt und sich nicht „normal“ bewegen kann....
also Qualzuchten in alle Richtungen....😑
viele Grüße
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Re: NO GOES ?

Beitrag von caramia » Do Aug 02, 2018 2:30 pm

Plattnasen kämen mir auch nicht ins Haus , nee , ich unterstütze keine Qualzuchten !
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Re: NO GOES ?

Beitrag von caramia » Do Aug 02, 2018 2:36 pm

NO GOES wären für mich auch bärige Hunde , alla Neufundländer , Leonberger und co . Ringelruten , wie beim Mops mag ich auch nicht . Okay , wenn ein Ringelruter vor meiner Tür stehen würde , würde ich sicher nicht nein sagen :wink:
Ich mag ja sehr gerne die Windigen , sprich Whippet , Saluki , so rein vom Körperbau und Gangwerk . Allerdings hab ich heiden Respekt vorm Jagdtrieb und eigen sollen sie auch sein , eher was katzenhaftes haben.
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Re: NO GOES ?

Beitrag von Rohana » Do Aug 02, 2018 3:36 pm

Ich merke bei mir, dass meine Liste der no goes mit den Jahren immer länger wird :n010: :lol: .

Vorhin war ich kurz in der Tierarztpraxis (was man so 'kurz' nett - ich kam zu Praxisschluss und wir haben erstmal gepflegt 2 Stunden gequatscht, weil wir uns ein Weilchen nicht gesehen hatten :lol: ). Dort war ein kleiner Zwergpinscher mit einem Beinbrucht - er war dem Zweibeiner vom Arm gehopst und Elle und Speiche sind durch. Wurde operiert. Aber das eine Knöchelchen war zu dünn, um es mit Metall zu stabilisieren. Da weiß ich doch ganz genau, warum ein Hund für mich nicht soooo zart und winzig sein soll! Ich möchte nicht ständig Angst um meinen Hund haben müssen.

Dann mag ich zu dicken Pelz nicht, weil das Rauskämmen der Unterwolle doch sehr mühsam ist und weder mir noch dem Hund so viel Freude macht, wie ich gerade wieder bei meinen Gästen feststellen musste.

Alles was so ein bisschen schwerer im Körperbau ist, mag ich auch nicht so sehr. Mir liegen die 'windschnittigen', eleganten Hunde.

Plattnasen und andere Qualzuchten sind definitiv no go und auch Merle möchte ich nicht haben. Nordische Rassen passen in unsere Gegend m.E. auch immer weniger, wenn die Sommer immer heißer werden.

Ich mag Hunde mit verschiedenfarbigen Augen nicht.

Was das Verhalten angeht möchte ich nicht gern einen Hund mit Wach- und Schutztrieb und auch Herdenschutzhund passt nicht in meine Lebensumwelt.

- Natürlich kann es immer passieren, dass einem so ein Tierchen ungewollt vor die Füße rollt und da ist es dann halt und man lässt es rein in Haus und Herz. Aber aussuchen würd ich so einen Hund nicht.
Liebe Grüße von
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Re: NO GOES ?

Beitrag von Pinch » Sa Aug 04, 2018 11:56 am

Plattnasen, alle Hunderassen mit schweren Erbkrankheit (Dobi, Wolfshund, Deutscher Schäferhund..., sehr große Hunde, alle Herdenschutzhunde, langhaarige mit dickem Fell, Winzlinge unter 2kg, ja, Charaktereigenschaften: starker Schutztrieb und tendenziell Unverträglichkeit mit anderen Hunden wie Staffort und Co.
Schön ist es auf der Welt zu sein
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Re: NO GOES ?

Beitrag von caramia » Sa Aug 04, 2018 2:30 pm

Petra, in allen Punkten gehe ich mit dir konform . Alles was ins EXTREM gezüchtet wurde ist nicht meins , und bestimmte Charaktereigenschaften , wie Schutz und Wachtrieb brauche ich auch nicht . Fellmassen , nein danke !...obwohl ich Bobtails vom Wesen total gerne mag ,allerdings kenne ich nicht sonderlich viele. Vielleicht bin ich auch nur von meinem Bobbypflegling von früher geprägt . Der war geschoren und der größte Schatz :wav:
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Re: NO GOES ?

Beitrag von Rohana » Sa Aug 04, 2018 3:01 pm

Fast passend zum Thema bin ich heute über einen älteren Artikel gestolpert, bei dem es um die Irrungen der Rassehundezucht geht. Acht Jahre alt und hat leider Gottes nichts an Aktualität verloren...

https://www.wuff.eu/wp/der-rassehund-ir ... r-loesung/
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Re: NO GOES ?

Beitrag von caramia » Sa Aug 04, 2018 3:25 pm

Vielen Dank für den Link ! Mit den Deckrüden ist schon schlimm , weiss ich aus erster Quelle . Eine Freundin züchtet im VDH. Seit einigen Jahren ist ein schwarzer Rüde mehr als gefragt, hat Anfragen aus ganz Europa . Der verbreitet seine Gene flächendecken. Optisch entspricht er mehr als den Vorgaben , nur sein Charakter lässt zu wünschen übrig . Aggressiv selbst beim Deckakt und auch bei den Richtern , egal , er hat seine Zuchtzuslassung bekommen und die Besitzer der Hündinnen reissen sich um den Rüden , denn die Nachfrage seine Kinder ist groß .
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Re: NO GOES ?

Beitrag von Pinch » Mi Sep 05, 2018 6:46 pm

dass ist wirklich schlecht, dass es keine Deckbegrenzung gibt, so ist der Dobermann kaputt gemacht worden.Der VDH scheint seine Verantwortung in dem Punkt nicht wahrzunehmen :fechten: aber die Züchter trifft auch schuld, nur der Ehrgeiz zählt, schade😢
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Re: NO GOES ?

Beitrag von JohnnyP » Do Sep 06, 2018 12:25 pm

Interessanter Thread.

Durch Erfahrung mit eigenen und vielen Urlaubs und Tierschutzhunden kritalisiert sich bei mir auch eine No Go Liste heraus.
Wobei ich fürchte, dass wenn ich auf der Suche bin sich alle diese in einem unüberlegten Moment über den Haufen werfen ließen. :roll:

-kein Hund mit Unterwolle
-kein Kläffer
-keine Plattnase mit Atemproblemen
-keine Zwergrasse sprich Toy großen unter 2kg
-keine Staubsaugerrassen a la Beagle oder Labrador
-keine Zwangsleinengänger wie Husky/Podenco/Galgo
-keine Zwangsneurotiker a la Border Collie
-keine komplette Unverträglichkeit mit anderen Tieren/Hunden
-keine Sabberneigung

Den hier oft erwähnten Schutztrieb fände ich sogar positiv, der fehlt mir bei meinen sehr.
Jagdtrieb im Rahmen, habe ich auch bei alle meinen Hunden gut im Griff gehabt- somit kein Ausschlusskriterium.

Bin gespannt was eines Tages einziehen wird und ob ich mich an meine Liste gehalten habe. Ich gehe davon aus dass nicht.
Die Nachteile einer Katze hatte ich auch 2 Jahre nach dem Tod verdrängt und schwups, hatte ich wieder Extremhaarkratztyrannen im Haus. :lol:

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Re: NO GOES ?

Beitrag von Rohana » Do Sep 06, 2018 12:48 pm

Ich find die Listen von anderen ja auch immer spannend - und weiß, dass ein einziger Blick aus Hundeaugen im 'passenden Moment' alle No goes übern Haufen werfen kann :lol: .
Was mir bei Deiner Liste auffällt:
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
-kein Hund mit Unterwolle
Dann wird es kein Pudel?! Die bestehen ja zu 99% aus Unterwolle :mrgreen: .
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
-keine Zwergrasse sprich Toy großen unter 2kg
Zwerg fängt bei mir gefühlt viel früher an :lol: .
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
-kein Kläffer
-keine Staubsaugerrassen a la Beagle oder Labrador
-keine Zwangsleinengänger wie Husky/Podenco/Galgo
-keine Zwangsneurotiker a la Border Collie
Das ist bei vielen ihrer jeweiligen Rasse durchaus durch Erziehung steuerbar. Aber ich kann gut verstehen, dass man diese Eigenschaften eher nicht braucht :roll: .
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
Den hier oft erwähnten Schutztrieb fände ich sogar positiv, der fehlt mir bei meinen sehr.
Echt? Willst Du den zukünftigen Hund denn dahingehend ausbilden? Was ich immer etwas bedenklich finde sind Hunde mit unkanalisiertem Schutztrieb, die dann nach eigenem Gutdünken entscheiden was und wo etwas zu schützen ist :| .
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
Jagdtrieb im Rahmen, habe ich auch bei alle meinen Hunden gut im Griff gehabt- somit kein Ausschlusskriterium.
Bis der passionierte Jäger kommt, bei dem das letztlich nie wirklich 'im Griff' ist... :wink: -aber nein, ich will da nix berufen ... *flöt*
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: NO GOES ?

Beitrag von JohnnyP » Do Sep 06, 2018 1:18 pm

Rohana hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:48 pm

Was mir bei Deiner Liste auffällt:
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
-kein Hund mit Unterwolle
Dann wird es kein Pudel?! Die bestehen ja zu 99% aus Unterwolle :mrgreen: .
??? Also ein Pudel hat doch Haar und kein Fell und zählt für mich definitiv nicht zur Unterwollefaktion, wie ich sie kenne.
Unterwolle Paradebeispiele sind Hütehunde a la Aussies oder auch Schäferhunde.Die fallen raus.
Großpudel wäre definitiv ganz oben auf meiner Want Liste <3
Rohana hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:48 pm
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
-keine Zwergrasse sprich Toy großen unter 2kg
Zwerg fängt bei mir gefühlt viel früher an :lol: .
Naja, für mich sind damit Zwerge gemeint, die beim Tierarzt Sonderbehandlung bedürfen.
Selber habe ich ja nun einen ZP und das sind schon noch Hunde. Unser 2kg Chi ist für mich schon zu klein, da man schon bei jedern zufallenden Tür den Atem anhalten muss. Toy Pü, Kaninchenteckel, Toy Spitz etc sind Qualzuchten die für ausgeschlossen sind.
Rohana hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:48 pm
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
-kein Kläffer
-keine Staubsaugerrassen a la Beagle oder Labrador
-keine Zwangsleinengänger wie Husky/Podenco/Galgo
-keine Zwangsneurotiker a la Border Collie
Das ist bei vielen ihrer jeweiligen Rasse durchaus durch Erziehung steuerbar. Aber ich kann gut verstehen, dass man diese Eigenschaften eher nicht braucht :roll: .
Da ich selber zwei Beagle besessen habe und auch Labbis kannte die beim Tierarzt landeten, wegen Hefeteig im Bauch, weiß ich dass es nicht so einfach nur Erziehung ist. Natürlich kann man vieles kanalisieren, aber ich bräuchte es jetzt nicht im Grundcharakter der Rasse.
Rohana hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:48 pm
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
Den hier oft erwähnten Schutztrieb fände ich sogar positiv, der fehlt mir bei meinen sehr.
Echt? Willst Du den zukünftigen Hund denn dahingehend ausbilden? Was ich immer etwas bedenklich finde sind Hunde mit unkanalisiertem Schutztrieb, die dann nach eigenem Gutdünken entscheiden was und wo etwas zu schützen ist :| .
Nein, ausbilden will ich gar nichts richtung Schutz, meine Hundeplatz Zeiten sind vorbei.
Beim ehemaliger Rumäne und auch Riesenschnauzer haben einfach Schutz geboten indem sie da waren und genug Mißtrauen gegenüber Fremden an den Tag gelegt haben, dass ich es als schützend empfunden habe. Da hätte mich niemand angreifen können. Bei Johnny wäre das ein leichtes.
Mein Hund hat immer auf ein "Pass auf" reagiert. Selber entscheiden wer Freund oder Feind ist, wenn ich dabei bin darf der Hund nicht. Hinter der Haustür oder Gartenzaun, darf der Hund bellen und eben klar machen, dass er aufpasst.
Was fehlt mir manchmal der an der Haustür bellende Hund, der Eindruck schindet. Das hatte mein grottenbraver Rumäne richtig gut gemacht.
Meine Pflege Labbi Mix Dame allerdings auch.
Rohana hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:48 pm
JohnnyP hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 12:25 pm
Jagdtrieb im Rahmen, habe ich auch bei alle meinen Hunden gut im Griff gehabt- somit kein Ausschlusskriterium.
Bis der passionierte Jäger kommt, bei dem das letztlich nie wirklich 'im Griff' ist... :wink: -aber nein, ich will da nix berufen ... *flöt*

Mein Hundetrainer ist spezialisiert auf Jagdhunde und sein Irish Setter war sowas von top erzogen dass kein Hase Angst haben musste. Er sagt wenn man direkt ran geht, kann man jede Rasse als Welpe zum anti Jäger erziehen.
Ich schrieb ja oben das die Zwangsleinengänger wie Husky, Podenco und Galgo eben rausfallen, weil da der Trieb eben nicht abtrainierbar ist, oder extrem gegen die gezüchteten Eigenschaften geht.
Meine Beagle, Pointer und Pudel habe ich jedenfalls gut trainiert bekommen und mir liegt diese Art Hund eher als ein Hüti.

Ich finde den Gedanken heute schon spannend, was eines Tages kommen wird. Da man in jeder Rasse eben auch immer Ausnahmen hat, wie ein nicht jagender Husky, oder ein schützender Pudel, halte ich es wie immer offen. Allerdings gibt mir die Pflegehundearbeit eben sehr viel Input, was ich eben gerne hätte, oder eben nicht.

Man kann zwar vieles trainieren und anerziehen, aber wenn ich meinem Hund das Bellen an der Tür antrainiere, tut er es aus anderem Grund als eben ein Hund der das territoriale im Blut hat. Ich werde keinen Bloodhound anschaffen und dann die Nasenarbeit verwehren.

Hunde die mir persönlich gefallen sind:
-Großpudel
-Dobermann
-Bull Rassen
-Schnauzer
-Setter
-Doggen Mixe

Da meine Hunde alle aus dem Tierschutz stammen, schaue ich was in einigen Jahren eben einziehen wird. Denke meine Erfahrung wird mir dann den Hund zuspielen den ich brauche, nicht den den ich mir vorgestellt hab. :frech:

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Re: NO GOES ?

Beitrag von Rohana » Do Sep 06, 2018 1:59 pm

Als erstes noch sicherheitshalber: ich will Dir in keiner Weise an den Karren fahren, bin nur neugierig :) .

-> Ja, ich weiß: das Pudelfell ist natürlich ganz was anderes als das klassische Unterfell, das z.B. der Aussie hat. Aber genetisch betrachtet hat der Pudel das Deckhaar weitestgehend verloren. Und die Unterwolle kringelt sich. *Klugscheißmodus aus* :wink:

-> Das mit den Zwergen ist natürlich viel Gewohnheit. Meine kleinsten waren ein Terriermix von rund 10 kg und ein Dackel-Cockermix von ca. 12 kg. Alles was zarter ist als die beiden find ich immer ein wenig beängstigend und hab Angst, der Hund hockt mal hinter mir und ich tret drauf und er ist kaputt :shock: . Außerdem mag mein Rücken sich nicht mehr so viel bücken.

-> Mein Dackel-Cocker war auch so ein hemmungslos verfressenes und unbelehrbares Etwas. Es ist nur seinem überaus robusten Magen zu verdanken, dass er nicht Dauergast beim TA war. Von daher wie gesagt: ich versteh gut, dass man das als Grundzug des Charakters nicht braucht. Wollte nur anmerken, dass ja nun nicht alle Hunde der Rassen so extrem drauf sind. Und bei den Labbys ist es meines Wissens ja so, dass man inzwischen das 'Verfressenheitsgen' kennt und das haben wenn ich mich recht erinnere, etwa 60 oder 70% der Labradöre. So oder ähnlich hab ich das glaub ich mal gelesen (da ging es im Kern um Adipositas-Forschung).
Die Zwangsneurosen beim Border sind m.E. nach zum größten Teil hausgemacht. Das geht bei der Rasse sehr schnell - aber man kann das durchaus auch lassen, den Hund so gaga zu machen. Aber sie verzeihen da keine Fehler...

-> Bei Schutztrieb denk ich schon sofort an Hunde, die aktiv nach vorn gehen. So ein Hund, der wie Dein Rumäne vor allem durch Präsenz und Haltung beeindruckt, ist natürlich super.
Das Territoriale mag ich so gar nicht. Ich genieße es gerade, dass Kaba bereitwillig auch jeden anderen Hund in unser Haus lässt. Das kann man mit einem Territorialen zwar auch üben, aber es ist doch nie so entspannt. Und ich hab einfach gern Gasthunde.

Ja, unsere Setter waren in Sachen Jagd auch prima. Aber seit Padge weiß ich was es heißt, wenn Jagdleidenschaft und unglaubliche Reaktionsschnelligkeit zusammenkommen. Von daher bin ich in dieser Hinsicht 'gebranntes Kind'.

Deine 'Hitliste' deckt sich immerhin in Teilen mit meiner. GP mag ich auch (nur die Fellpflege ist für mich das Kickout-Argument). Dobermann und Doggenmixe find ich klasse. Riesenschnauzer find ich toll wenn jemand anders eine hat - für das Zusammenleben stört mich dann doch, dass sie oft so grobmotorisch sind und eben den Schutztrieb mitbringen. Na, und dass Setter meine absoluten Favoriten sind, hat sich möglicherweise hier schon rumgesprochen :lol: . Deshalb bin ich mit unserm Neuzugang ja grad auch so glücklich.

Du siehst: meine Anmerkungen beruhen natürlich auf dem, was ich mit meinen Hunden schon erlebt hab. So wie Du Deine Liste aus dem heraus bastelst, was Dir schon so mit Hunden passiert ist. Ist eben alles sehr subjektiv und immer spannend :D .
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: NO GOES ?

Beitrag von JohnnyP » Do Sep 06, 2018 2:40 pm

Rohana hat geschrieben:
Do Sep 06, 2018 1:59 pm
Als erstes noch sicherheitshalber: ich will Dir in keiner Weise an den Karren fahren, bin nur neugierig :) .
Alles gut, aber das Gefühl es erklären zu wollen, war da ;-)
-> Ja, ich weiß: das Pudelfell ist natürlich ganz was anderes als das klassische Unterfell, das z.B. der Aussie hat. Aber genetisch betrachtet hat der Pudel das Deckhaar weitestgehend verloren. Und die Unterwolle kringelt sich. *Klugscheißmodus aus* :wink:
War mir nicht klar, bzw hab ich verdrängt. Da das Prudelfell ja weiter wächst, hab ich es nicht mit ewig ausfallender Unterwolle in Verbindung gebracht. Mein Zwerg bekommt viele weisse Haare und die haben zB keine Locken. Ist das dann auch keine Unterwolle mehr? :mrgreen:

Thema Zwerge gehe ich mit Dir d'accord. Das bücken ist doof und im Grunde mag ich auch nur große Hunde haben. Unsere beiden sind durch Zufall hier gelandet. Never say never....
Und bei den Labbys ist es meines Wissens ja so, dass man inzwischen das 'Verfressenheitsgen' kennt und das haben wenn ich mich recht erinnere, etwa 60 oder 70% der Labradöre. So oder ähnlich hab ich das glaub ich mal gelesen (da ging es im Kern um Adipositas-Forschung).
Oh, wusste ich nicht. Dann definiere ich das No Go auf alle Hunde mit Verfressenheitsgen. :-) Mein Beagle nachdem er den Futtersack aufbekommen hat, war ein Bild für die Götter. Mindestens doppelt so breit und sehr leident, weil nicht mehr reingepasst hat. :lol:
Die Zwangsneurosen beim Border sind m.E. nach zum größten Teil hausgemacht. Das geht bei der Rasse sehr schnell - aber man kann das durchaus auch lassen, den Hund so gaga zu machen. Aber sie verzeihen da keine Fehler...
Ok, lässt sich als auch umdefinieren in reine Arbeitszuchten, die keinen Müßiggang verkraften und dann Neurosen entwickeln. Dazu zählen auch Jagdterrier etc.
-> Bei Schutztrieb denk ich schon sofort an Hunde, die aktiv nach vorn gehen. So ein Hund, der wie Dein Rumäne vor allem durch Präsenz und Haltung beeindruckt, ist natürlich super.
Das Territoriale mag ich so gar nicht. Ich genieße es gerade, dass Kaba bereitwillig auch jeden anderen Hund in unser Haus lässt. Das kann man mit einem Territorialen zwar auch üben, aber es ist doch nie so entspannt. Und ich hab einfach gern Gasthunde.
Es ist ein absolut schmaler Grad. Ich habe ja auch Gasthunde und Urlaubshunde etc. Die müssen dann schon nach einführung geduldet werden. Wie Du schön gessagt hast, Präsenz und Haltung macht hier den Unterschied, vom Schutz bietendem zum luschi ;-)
Ja, unsere Setter waren in Sachen Jagd auch prima. Aber seit Padge weiß ich was es heißt, wenn Jagdleidenschaft und unglaubliche Reaktionsschnelligkeit zusammenkommen. Von daher bin ich in dieser Hinsicht 'gebranntes Kind'.
Glaub mir, ich auch. Es ist durchaus eine der nervigsten Eigenschaften die ein Hund haben kann. Wenn man nie mal schluffig Gassi gehen kann, weil der Hund schnell weg sein kann.
Deine 'Hitliste' deckt sich immerhin in Teilen mit meiner. GP mag ich auch (nur die Fellpflege ist für mich das Kickout-Argument). Dobermann und Doggenmixe find ich klasse. Riesenschnauzer find ich toll wenn jemand anders eine hat - für das Zusammenleben stört mich dann doch, dass sie oft so grobmotorisch sind und eben den Schutztrieb mitbringen. Na, und dass Setter meine absoluten Favoriten sind, hat sich möglicherweise hier schon rumgesprochen :lol: . Deshalb bin ich mit unserm Neuzugang ja grad auch so glücklich.

Du siehst: meine Anmerkungen beruhen natürlich auf dem, was ich mit meinen Hunden schon erlebt hab. So wie Du Deine Liste aus dem heraus bastelst, was Dir schon so mit Hunden passiert ist. Ist eben alles sehr subjektiv und immer spannend :D .
Fellpflege beim GP ist aufwendig, aber für mich ist das nicht Riechen und und Haare verlieren schon Gold wert. Ausserdem haben wir den tollsten Groomer der Welt. :D

Aber ich sehe es ja wie Du.. Es wird vieles durch Erfahrung geprägt und dann gibt es doch Ausnahmehunde.
So blauäugig wie oft zuvor gehe ich dann aber nicht mehr an den nächsten Hund und somit hat man so seine Liste im Kopf.

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