Vegane Hunde Ernährung ?

Fragen und Tips rund um die Nahrung.

Moderator: Andy

falla
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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von falla » So Feb 12, 2017 4:41 pm

warum wird menschen, die fleisch essen, fehlende aufklärung unterstellt und sie hätten sich mit der materie"kein fleisch" nicht beschäftigt??
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Cindy
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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von Cindy » So Feb 12, 2017 8:28 pm

@falla

Ganz einfache Denkweise ... Hätten sie sich damit beschäftigt, würden sie kein Fleisch mehr essen ...


@caramia
Würden wir kein Fleisch essen, gäbe es keine Kühe, Hühner etc. mehr .... Keine Milch, kein Käse, kein Joghurt, keine Eier, kein ......
Viele Grüße
Cindy


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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von Morgana » So Feb 12, 2017 8:44 pm

Cindy hat geschrieben:@caramia
Würden wir kein Fleisch essen, gäbe es keine Kühe, Hühner etc. mehr .... Keine Milch, kein Käse, kein Joghurt, keine Eier, kein ......
Naja, braucht man ja bei veganer Ernährung auch alles nicht :frech:
LG Stefanie

Fluse
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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von Fluse » Mo Feb 13, 2017 7:26 am

Also ihr Lieben...

merken wir nicht bei diesem Thema, dass es VERSCHIEDENE Meinungen mit großen Unterschieden gibt!?
Wollen wir nicht jedem seine Meinung einfach lassen?

Fakt ist und bleibt, dass der Hund nicht für eine vegane Ernährung ausgestattet ist. Das ist und bleibt einfach so. Was der ein oder andere daraus macht... soll dem anderen egal sein. Sofern jeder es mit gutem Gewissen machen kann, soll es doch ok sein.

Ich merke hier, dass jeder sehr stark nur eine Sichtweise kennt bzw. zulassen möchte. Das ist doch schade!
Wenn jemand sagt, dass Fleisch den Menschen krank macht und jeder nach Aufklärung keines mehr essen würde, dann bitte ich all diese Menschen sich vernünftig mit Ernährung auseinanderzusetzen. Und das bedeutet nicht sich einzig und allein die Vor- und Nachteile von vegetarischer/veganer Ernährung anzusehen nur weil man vegan für richtig hält.
Aus persönlichem aktuellen gesundheitlichen Anlass habe ich ein Buch gelesen, welches Gemüse und Fleisch als Hauptbestandteile der Ernährung sieht und die Nahrungsmittel Milch, Ei, Nachtschattengewächse, Hülsenfrüchte und sämtliche Getreide als schädigend sieht.
Da werden jetzt von euch auch einige aufschreien, aber genauso gibt es etliche Menschen, die mit solch einer Ernährung wieder in ein gesundes Leben gefunden haben.

Bei diesem Thema gilt wohl auch einfach der Satz "WER HEILT, HAT RECHT!". Denn Nahrungsmittel können Medizin sein.

Ich wünsche euch einen friedvollen Wochenstart!

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Resi
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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von Resi » Mo Feb 13, 2017 9:57 am

Ich barfe meine Jungs auch und für die muss kein Tier extra sterben. Sie bekommen Fleisch zwar in Lebensmittelqualität aber da der Kategorie 3. Da reicht ein Bluterguss des Tieres und es würde im Müll landen. Das hielte ich dann wirklich für Verschwendung.
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von nase » Mo Feb 13, 2017 10:37 am

Resi hat geschrieben:Ich barfe meine Jungs auch und für die muss kein Tier extra sterben. Sie bekommen Fleisch zwar in Lebensmittelqualität aber da der Kategorie 3. Da reicht ein Bluterguss des Tieres und es würde im Müll landen. Das hielte ich dann wirklich für Verschwendung.
Das scheint mir ein sehr vernünftiger Ansatz. Grundsätzlich fände ich es aber im Sinne des Tierschutzes auch begrüßenswert, wenn Nutztiere artgerecht gehalten würden. Ich möchte kein Putenfleisch aus Großmastbetrieben essen und zahle
für Eier, Milch, Käse und Fleisch gern mehr, wenn ich weiß, dass die Tiere auf der Weide stehen und artgerecht gehalten werden.
LG, Birgit, Kalle und Pedro
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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von Resi » Mo Feb 13, 2017 10:48 am

nase hat geschrieben:
Resi hat geschrieben:Ich barfe meine Jungs auch und für die muss kein Tier extra sterben. Sie bekommen Fleisch zwar in Lebensmittelqualität aber da der Kategorie 3. Da reicht ein Bluterguss des Tieres und es würde im Müll landen. Das hielte ich dann wirklich für Verschwendung.
Das scheint mir ein sehr vernünftiger Ansatz. Grundsätzlich fände ich es aber im Sinne des Tierschutzes auch begrüßenswert, wenn Nutztiere artgerecht gehalten würden. Ich möchte kein Putenfleisch aus Großmastbetrieben essen und zahle
für Eier, Milch, Käse und Fleisch gern mehr, wenn ich weiß, dass die Tiere auf der Weide stehen und artgerecht gehalten werden.

geht mir genauso. Und da achte ich bei meinem Fleisch genauso drauf wie bei den Jungs
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von falla » Mo Feb 13, 2017 9:24 pm

Resi hat geschrieben:
nase hat geschrieben:
Resi hat geschrieben:Ich barfe meine Jungs auch und für die muss kein Tier extra sterben. Sie bekommen Fleisch zwar in Lebensmittelqualität aber da der Kategorie 3. Da reicht ein Bluterguss des Tieres und es würde im Müll landen. Das hielte ich dann wirklich für Verschwendung.
Das scheint mir ein sehr vernünftiger Ansatz. Grundsätzlich fände ich es aber im Sinne des Tierschutzes auch begrüßenswert, wenn Nutztiere artgerecht gehalten würden. Ich möchte kein Putenfleisch aus Großmastbetrieben essen und zahle
für Eier, Milch, Käse und Fleisch gern mehr, wenn ich weiß, dass die Tiere auf der Weide stehen und artgerecht gehalten werden.

geht mir genauso. Und da achte ich bei meinem Fleisch genauso drauf wie bei den Jungs
dem schließe ich mich an.
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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von plüsch » Di Mär 07, 2017 2:36 pm

Ich habe für mich den Kompromiss gefunden, dass meine Hunde anteilsmäßig relativ wenig Fleisch bekommen, also nur so viel, dass der Proteinbedarf gedeckt wird bzw. meist sogar eher etwas drunter, da sie ja auch noch Leckerli, Trockenfutter und ab und zu mal ein Kauteil bekommen.

Fleischlos oder gar frei von tierischen Produkten würde ich sie nur ernähren, wenn es krankheitsbedingt notwendig wäre.
Liebe Grüße von Resa mit den Plüschis

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Re: Vegane Hunde Ernährung ?

Beitrag von Saemann » Mi Mär 08, 2017 11:30 am

Liebe Leute,


obwohl ich persönlich die Bedenken darum teile, ob unseren Haushundchen als Omni-Karnivoren mittels rein pflanzlicher Kost dauerhafte Lebensqualität gewährleistet werden kann habe ich mich seit Trixi zu mir kam schon sehr viel intensiver als zuvor mit den Themen Tierethik und Ernährung auseinandergesetzt.

Ich finde die durch den engen emotionalen Bezug gewonnene Erkenntnis, dass unsere Haustiere nämlich sehr wohl als beseelte Persönlichkeiten zu bezeichnen sind trägt schon auch eine Menge Potential in sich den Blick auf die sogenannten Nutztiere zu verändern.

Das Zusammenleben mit meiner Trixi hat mich dazu animiert nach 13 Jahren vom Vegetarismus zum Veganismus umzusteigen.

Aber sie selbst deswegen auch vegan zu ernähren...?
Nein, das würde ich nicht tun.

Auch ich füttere verhältnismäßig wenig Fleisch (ca. 50/50), wäre sie noch jünger und gesund wäre ein etwas höherer Fleischanteil aber durchaus Mittel der Wahl.
Um mal ganz ehrlich zu sein ist mir mein eigenes Tier am Ende doch wichtiger als ein armes, aber doch anonymes "Schlachttier"-Individuum, für dessen direktes(!) tägliches Wohlergehen ich weder Verantwortung trage noch die Möglichkeit bestünde eine Bindung zu ihm aufzubauen.

Außerdem stellt sich für mich insbesondere die Frage nach einer optimal verwertbaren, pflanzlichen Proteinquelle.
Schon allein für sich vegan ernährende Menschen ist dies ein umfangreicheres Thema, z.B. lasse ich vielerlei Samen und Hülsenfrüchte keimen um deren Proteine für mich optimal verwertbar zu machen.
Aber wie soll das dann erst beim Hund funktionieren?

Allein das die Magensäure um ein vielfaches aggressiver als beim Menschen ist macht mich skeptisch ob da wirklich die Möglichkeit bestünde, die benötigten Nährstoffe aus einer rein veganen Futterzusammenstellung gewinnen zu können.

Gäbe es eine Alternative, wäre das natürlich super. Denn auch ich bin beim Thema Fütterung nicht ganz mit meinem Gewissen im Reinen.
Glauben tue ich bisher jedoch nicht wirklich daran, auch wenn eine fleischreduzierte Kost bzw. nur ein paar Tage in der Woche, in der die Ration auch Fleisch enthält für Hunde mit bestimmten gesundheitlichen Problemen sicher eine gute Sache ist.

Dennoch halte ich ein Minimum an Fürsorge (bzw. die Wahl des "kleineren" Übels z.B. durch die Verfütterung von gejagtem Wild und frischem Fisch aus See und/oder Meer, der Recherche nach Kleinbetrieben mit unkonventionellen (...was für ein Wort!) Haltungsbedingungen etc.) auch für die Tiere, die wir an unsere Hunde verfüttern nicht nur für absolut zumutbar sondern auch für notwendig.



Liebe Grüße,
Silke mit Trixi.
No road is long with good company.

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