Krankheiten die Zecken übertragen

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Piccolina
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Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Piccolina »

Zecken übertragen viele Krankheiten, nicht nur Borreliose, die sicher schon vielen bekannt ist.

Seit einigen Jahren sind bekannt geworden:
Babesiose - die Hundemalaria
Anaplasmose
Ehrlichiose

Diese Krankheiten sind bei vielen TAs leider noch nicht bekannt, doch Zecken die diese Krankheiten finden sich recht häufig in unseren Breiten
Das Problem bei diesen Krankheiten, sie haben kein einheitliches erscheinungs Bild. Daher fällt die diagnose schwer, weiterhin ist auch nicht jedes Labor in der Lage die Blutuntersuchung für diese Krankheiten zu machen

Die Symthome von diesen kranheiten können von Appetitlosigkeit, Lahmheit, Depression, Fieber bis hin zur Übelkeit gehen.
Eine vergrößerte Milz oder Leber können auch anhaltspunkte auf diese Krankheiten sein
LG Bianca

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Cindy
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Cindy »

Anaplasmose und Ehrlichiose ist das gleiche.

Und diese Krankheiten sind durchaus vielen Tierärzten bekannt. Blöd sind TAs ja nun nicht unbedingt.
Viele Grüße
Cindy


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Cindy
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Cindy »

sorry, stimmt so nicht ganz, dass Ehrlichiose und Anaplasmose das gleiche ist.

Früher gab es eine Ehrlichienart, die auch Erkrankungen bei Hunden hervorgerufen hat, die aber inzwischen den Anaplasmen zugeordnet ist. Ehrlichia canis aber verursacht immer noch Ehrlichiose.

Nur die vor Jahren noch relativ unbekannte E. phagozytophila wurde inzwischen zusammen mit einer anderen Ehrlichienart zu Anaplasma phagozytophilum zusammengefasst. E. phagozytophila war der Erreger, der bei meiner Hündin eine "Ehrlichiose" ausgelöst hat. Wie gesagt, inzwischen gab es hier eine Umstellung in der Zuordnung. Deshalb ist das ganze etwas "komplex".
Viele Grüße
Cindy


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Piccolina
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Piccolina »

Cindy hat geschrieben: Blöd sind TAs ja nun nicht unbedingt.
Das würde ich dann nicht beschwören

Meine Eilin hat Anaplanmose
und mehrere TAs konnten dies nicht feststellen da sie ein A-Typische sythome hatte
Die Diagnose ist nicht immer so einfach wie du denkst
und unsere Maus war bei mehreren TAs wegen der Probleme

bei ihr haben sie Leishmaniose Diagnostiziert, folles Fettnäpfchen und erst ein Spiezialist für Mittelmeerkrankheiten der gesagt hat sie hat keine Leishmaniose hat heraus gefunden das sie Anaplasmose hat

und seit zwei Wochen hat sie keine Depressionen mehr :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
ich habe einen neuen Hund

Wenn ich wegen ihrer probleme nicht x-mal beim TA gewesen wäre ok, meine schuld, aber so war es nicht
LG Bianca

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Dana

Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Dana »

Hallo,
hab da eine fragen dazu, wie äussert sich eine Depressionen bei einem Hund?

Bei den Erkrankungen, haben die fast die gleichen Symtohme?

Liebe Grüße Claudia und Nicky

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Piccolina
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Piccolina »

Bei den Erkrankungen, haben die fast die gleichen Symtohme?
Es gibt viele Symthome die sich ähneln
z.b. abmargern
wirklich klarheit kann da nur eon Blutbild geben, denn meines wissens ist eine Diagnose aufgrund nur der Symthome nicht wirklich möglich.
Man kann einen verdacht haben, aber wie schon geschrieben klarheit bringt nur das Blutbild
Babesiose führt auch oft zum tode, da sie meist zu spät erkannt wird
Anaplasmose und Ehrlichiose können mit starken Medis behandelt werden

@ Cindy
ich habe irgendwo gelesen das Ehrlichiose von einer andern Zeckenart übertragen wird als Anaplasmose, ich such mal die Artikel

wie äussert sich eine Depressionen bei einem Hund?
Ich kann dir nur schreiben wie ich es empfunden habe.
Dein Hund schaut dich irgendwie traurig deprimiert an, jetzt erst fällt mit dies wirklich auf.
Sie ließ oft den Schwanz hängen, trug den Kopf relativ niedrig für einen Pudel.
sie war schwer motivierbar, zeigte eine nullbock einstellung an manchen Tagen.
Depressionen unterliegen schwankungen
LG Bianca

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Dana

Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Dana »

Danke für Deine Antworten.
Das war für Dich bestimmt sehr schrecklich , Deine Hund so zu sehen, um so mehr freue ich mich,
dass Dein Hund alles gut überstanden hat.

Ich weiss nur, wenn mein Hund oder einer der Katzen krank sind, bin ich das auch vor sorge.

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Cindy
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Cindy »

Piccolina hat geschrieben:
Cindy hat geschrieben: Blöd sind TAs ja nun nicht unbedingt.
Das würde ich dann nicht beschwören
warum gehst Du dann überhaupt noch mit deinen Hunden zum Tierarzt?
Behandel sie selber und gut ist.

ich habe irgendwo gelesen das Ehrlichiose von einer andern Zeckenart übertragen wird als Anaplasmose,
JA und NEIN. Kommt auf den Erreger an. Es gibt verschiedene Ehrlichienarten, die durch verschiedene Zeckenarten übertragen werden.

Ehrlichia canis, der Erreger der lymphozytären Ehrlichiose, wird v.a. durch Rhipicephalus sanguineus übertragen. Diese Zeckenart kam früher v.a. im Mittelmeerraum vor, deshalb wird Ehrlichiose auch zu den Mittelmeerkrankheiten gezählt. Allerdings breitet sie sich inzwischen durch Einschleppung auch in D aus.

Ehrlichia phagozytophila, der Erreger der granulozytären Ehrlichiose (inzwischen als Anaplasma phagocytophilum bekannt), wird v.a. durch Ixodes ricinus übertragen.

Zu der Zeit, als Yanta erkrankte, wurde dieser Erreger noch den Ehrlichien zugeordnet und die Erkrankung dementsprechend ebenfalls als Ehrlichiose bezeichnet.

Inzwischen wurden durch neuere Forschungen und v.a. durch Genanalysen die einzelnen Erreger "umgruppiert" und E. phagocytophila nicht mehr zur Gattung Ehrlichia sondern zur Gattung Anaplasma zugezählt. Seit der Umgruppierung setzt sich langsam die (inzwischen durch die Umbenennung korrekte) Bezeichnung Anaplasmose durch.

BTW, was waren denn die "Anaplasmose-spezifischen" Symptome?
Viele Grüße
Cindy


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Piccolina
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Piccolina »

Cindy hat geschrieben:
Piccolina hat geschrieben:
Cindy hat geschrieben: Blöd sind TAs ja nun nicht unbedingt.
Das würde ich dann nicht beschwören
warum gehst Du dann überhaupt noch mit deinen Hunden zum Tierarzt?
Behandel sie selber und gut ist.
Tut mir leid aber es war ja wohl
Und diese Krankheiten sind durchaus vielen Tierärzten bekannt. Blöd sind TAs ja nun nicht unbedingt.
und ich war wegen dieser Krankheit bei einigen TAs die es alle nicht erkannten

schön für dich wenn du bis jetzt gute erfahrungen gemacht hast,
aber ich habe "LEIDER" einige heftige pleiten erlebt
weshalb ein Vertrauen in die TAs gelitten hat
der einzigeste TA in unserer Umgebung mit dem ich guter erfarhungen hatte ist leider weggezogen :cry:
LG Bianca

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Piccolina
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Piccolina »

Cindy hat geschrieben:
JA und NEIN. Kommt auf den Erreger an. Es gibt verschiedene Ehrlichienarten, die durch verschiedene Zeckenarten übertragen werden.

Ehrlichia canis, der Erreger der lymphozytären Ehrlichiose, wird v.a. durch Rhipicephalus sanguineus übertragen. Diese Zeckenart kam früher v.a. im Mittelmeerraum vor, deshalb wird Ehrlichiose auch zu den Mittelmeerkrankheiten gezählt. Allerdings breitet sie sich inzwischen durch Einschleppung auch in D aus.

Ehrlichia phagozytophila, der Erreger der granulozytären Ehrlichiose (inzwischen als Anaplasma phagocytophilum bekannt), wird v.a. durch Ixodes ricinus übertragen.

Zu der Zeit, als Yanta erkrankte, wurde dieser Erreger noch den Ehrlichien zugeordnet und die Erkrankung dementsprechend ebenfalls als Ehrlichiose bezeichnet.

Inzwischen wurden durch neuere Forschungen und v.a. durch Genanalysen die einzelnen Erreger "umgruppiert" und E. phagocytophila nicht mehr zur Gattung Ehrlichia sondern zur Gattung Anaplasma zugezählt. Seit der Umgruppierung setzt sich langsam die (inzwischen durch die Umbenennung korrekte) Bezeichnung Anaplasmose durch.

BTW, was waren denn die "Anaplasmose-spezifischen" Symptome?
leichter Augenausfluss
riesen große Milz
ab und zu schwellunge der Lymphknoten
Atemnot (trat recht spät auf)
Depression (Lustlosigkeit, auch eine Lustlosigkeit an Bewegung)
LG Bianca

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Cindy
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Cindy »

Piccolina hat geschrieben:leichter Augenausfluss
riesen große Milz
ab und zu schwellunge der Lymphknoten
Atemnot (trat recht spät auf)
Depression (Lustlosigkeit, auch eine Lustlosigkeit an Bewegung)
keines dieser Symptome ist spezifisch für Anaplasmose. Im Gegenteil, diese Symptome sind derart unspezifisch, dass sie auf alle möglichen und unmöglichen Infektionskrankheiten hinweisen. Und genau DAS ist das Problem. Auch dein weggezogener TA hätte bei diesen Symptomen höchstwahrscheinlich nicht automatisch auf Anaplasmose getippt sondern durchaus erst mal einige Zeit in andere Richtungen gesucht.

Tiermedizin ist nun mal keine Mathematik wo bei 1+1 IMMER 2 rauskommt.

Bei little Yanta hatten wir Glück im Unglück, dass die Symptome sofort und eindeutig auf eine Hirnhautentzündung hingedeutet haben und meine ehemalige Kollegin bei den Blutproben, die ans Labor gingen, aufgrund der Meningitis-Symptome auch ein Mittelmeer-Profil erstellen lassen hat. E. phagozytophila war da ja noch gar nicht dabei, da dieser Erreger KEIN mittelmeertypischer Erreger ist, und überhaupt völlig unbekannt war, im Gegensatz zu heute. E. canis reagierte grenzwertig. Schätze mal, als Kreuzreaktion zu E. phag. Wir haben dann eine Therapie auf E. canis eingeleitet, obwohl eigentlich bis auf den Grenzwert alles dagegen sprach. Yanta war nie so weit südlich gekommen, dass E. canis wirklich in Frage gekommen wäre. Obwohl inzwischen dank der ganzen Reisen und auch der Südländer-importe eine Ausbreitung dieses Erregers hier auch stattfindet.
Meine ehemalige Chefin kam dann drauf, da sie sich dran erinnerte, in einer Fachzeitschrift gelesen zu haben, dass vereinzelt E. phag. Infektionen bei Hunden bekannt geworden sind. Es war eigentlich mehr ein "das könnten wir ja mal versuchen, da war doch was" als wirklich "das ist es". Das Labor hat dann darauf getestet und das Ergebnis war eindeutig.
Viele Grüße
Cindy


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Piccolina
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Piccolina »

Cindy hat geschrieben:
Piccolina hat geschrieben:leichter Augenausfluss
riesen große Milz
ab und zu schwellunge der Lymphknoten
Atemnot (trat recht spät auf)
Depression (Lustlosigkeit, auch eine Lustlosigkeit an Bewegung)
keines dieser Symptome ist spezifisch für Anaplasmose. Im Gegenteil, diese Symptome sind derart unspezifisch, dass sie auf alle möglichen und unmöglichen Infektionskrankheiten hinweisen. Und genau DAS ist das Problem. Auch dein weggezogener TA hätte bei diesen Symptomen höchstwahrscheinlich nicht automatisch auf Anaplasmose getippt sondern durchaus erst mal einige Zeit in andere Richtungen gesucht.

Tiermedizin ist nun mal keine Mathematik wo bei 1+1 IMMER 2 rauskommt.

Bei little Yanta hatten wir Glück im Unglück, dass die Symptome sofort und eindeutig auf eine Hirnhautentzündung hingedeutet haben und meine ehemalige Kollegin bei den Blutproben, die ans Labor gingen, aufgrund der Meningitis-Symptome auch ein Mittelmeer-Profil erstellen lassen hat. E. phagozytophila war da ja noch gar nicht dabei, da dieser Erreger KEIN mittelmeertypischer Erreger ist, und überhaupt völlig unbekannt war, im Gegensatz zu heute. E. canis reagierte grenzwertig. Schätze mal, als Kreuzreaktion zu E. phag. Wir haben dann eine Therapie auf E. canis eingeleitet, obwohl eigentlich bis auf den Grenzwert alles dagegen sprach. Yanta war nie so weit südlich gekommen, dass E. canis wirklich in Frage gekommen wäre. Obwohl inzwischen dank der ganzen Reisen und auch der Südländer-importe eine Ausbreitung dieses Erregers hier auch stattfindet.
Meine ehemalige Chefin kam dann drauf, da sie sich dran erinnerte, in einer Fachzeitschrift gelesen zu haben, dass vereinzelt E. phag. Infektionen bei Hunden bekannt geworden sind. Es war eigentlich mehr ein "das könnten wir ja mal versuchen, da war doch was" als wirklich "das ist es". Das Labor hat dann darauf getestet und das Ergebnis war eindeutig.
Du sagst die Symthome sind nicht Spezifisch
das sieht mein TA für Mittelmeerkrankheiten anders

ich will mich mit dir auch nicht darüber streiten
du weis nicht wie lange wir da schon rum machen und was wir gemacht haben und das will ich auch nicht breittreten
klar ist nur nicht jeder TA kann etwas mit Mittelmeerkrankheiten anfangen ........
LG Bianca

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Moni
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Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Moni »

Hab diesen Thread hier mal ausgegraben, aber nicht alles durchgelesen. Miros Freundin Marli war in Kroatien im Urlaub und hat sich dort genau zwei Zecken eingefangen, trotz Prävention. Na ja und nun haben sie eine Babesiose festgestellt. Sie bekommt bereits Medis dagegen und es geht ihr schon wieder viel besser.
Meine Frage nun- in dem Link von Tante Wicki steht, dass man auch vorbeugend Mittel geben kann- ist das sinnvoll? http://de.wikipedia.org/wiki/Babesiose_des_Hundes
Und wie stehen die Heilungschancen, bzw. bleiben Restprobleme zurück?
Marlis Menschen sind total fertig, da ihr vorheriger Goldie mit 1,5 Jahren an Borreliose erkrankte und bis zu ihrem Lebensende ständig in Behandlung war, mit viel auf und ab.
Vielen Dank schon mal für eure Beiträge!
Liebe Grüße-
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Sanne

Re: Krankheiten die Zecken übertragen

Beitrag von Sanne »

Hi,

Also wir haben an der Uni zum Thema Auslandsprophylaxe folgendes gelernt:

Minimalprogramm:
Frontline oder Exspot (Zecken) -> Babesiose, Ehrlichiose, Hepatozoonose
Scalibor-Halsband oder Deltamethrin-Shampoo (Sandfliege) -> Leishmaniose
Stronghold, oder Milbemax (Herzwurm)

Zusätzlich optional:
Imizol (Babesiose, Ehrlichiose)
Ivomec (Herzwurm)
Allopurinol (Leishmaniose)
Tetrazyklin (Ehrlichiose)

Ich persönlich mach bei meinen Hunden Scalibor-Halsband gegen Sandfliegen und Zecken und Herzwurmprophylaxe mit Milbemax. Die von der Uni schlagen halt Frontline noch zusätzlich gegen Zecken vor, finde aber dass das Scalibor Halsband auch gut vor Zecken schützt.

Ob man zusätzlich von den optionalen Sachen noch was verwenden möchte, ist Abwägungssache. Sind halt z.T. schon heftig und mit dem Minimalprogramm sind die Hunde eigentlich auch schon recht gut geschützt.

lg,
Sanne

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