da man mir sagte, dass Pudel - besonders die kleinen - leider vermehrt zu Zahnsteinbildung neigen, wollte ich hier mal nach euren Erfahrungen mit Zahnsteinentfernung durch den Tierarzt fragen.
War heute mit Tobi da, weil er leicht geschwollene Kiefer-Lymphknoten hat. TÄ meinte, dass könnte vom Zahnstein und den dort hausenden Bakterien kommen. Sie legte mir nahe, möglichst bald eine Zahnsteinentfernung machen zu lassen. Bin jetzt mit mir am hadern ob ich's wirklich machen soll, wegen der Narkose ...
Es ist nämlich so, dass Tobis Zähne vorne schön blitzeblank weiß sind, auf den beiden letzten Backenzähnen (heißt das auch so beim Hund?) haben sich aber schon gelbe "Täschchen" gebildet. Jetzt weiß ich nicht, ob die Prozedur für 4 - 6 Zähne nötig ist. Man kann leider auch nicht gut beurteilen, ob sein Zahnfleisch entzündet ist, oder wie der Zustand der Zähne sonst so ist, weil er sich kaum länger als 3 Sekunden ins Maul schauen lässt ...
Hinzu kommt, dass Tobi ein ganz bisschen am Herzen schwächelt. Eine Herzklappe macht Tendenzen nicht mehr richtig zu schließen. Aber Medikamente muss er noch nicht nehmen, Lunge war bei der letzten Untersuchung auch ok.
Ich hab einfach schreckliche Angst vor der Narkose ... Andererseits sagte mir die TÄ diese Entfernund wäre wichtig, gerade weil er schon in Sachen Herz vorbelastet ist. Zahnstein würde sich nämlich auch negativ auf das Herz auswirken, was mir bisher neu war.
Sie sagt, man könnte eine Narkose machen, bei der er nur "einduselt" - was immer das bedeuten soll - und hinterher mit einer anderen Spritze jederzeit zurück geholt werden könnte. Habt ihr von dieser Art der Narkose schon mal gehört?
Hat jemand seinem Hund schon mal die Zähne machen lassen? Was würdet ihr mir raten?
LG
Isabel