Leberprobleme ALT Wert zu hoch

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Fluse
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von Fluse »

kerlcheline hat geschrieben:
Di Dez 17, 2019 8:27 pm
Legalon Kapseln 70 mg bekommt er.
Kann ich leider nicht sagen, ab die nur für Hunde sind.
Sie hatte 3 verschiedene und das hat keine Anderen Zusatzstoffe, die er womöglich nicht verträgt.
Danke. Auch an Sybille.

Aber Legalon enthält ja schon einige Zusatz- und Füllstoffe.
Drücke euch die Daumen, dass er sie verträgt.
Liebe Grüße von Alina mit Purzel

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Isi
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von Isi »

Ich kann inhaltlich nichts beitragen, möchte aber auch alles Gute wünschen! Ich hoffe, ihr bekommt den ALT Wert in den Griff bzw. dass er dem Krümel kein Problem macht.
Es freut mich zu lesen, dass ihr euch in der Tierarztpraxis gut aufgehoben fühlt, das ist richtig viel wert!

Ich wünsche euch auch eine erfolgreiche Suche nach einer guten Physiotherapeutin. Die suchst du vermutlich fürs Bein, nicht für Krümels Leber, oder? :wink: Auch hierfür alles Gute!

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Aurelia
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von Aurelia »

Erst mal alles Gute für deinen Krümel... :streichel:

Ich habe bei Phoebe folgende Erfahrungen gemacht: Vor drei Jahren habe ich zum ersten Mal Blutwerte bei Phoebe machen lassen. Da war der ALT-Wert erhöht (ALT (GPT): Ergebnis: 232 Referenzwert: < 122 U/l ). Sie hatte keine klinischen Symptome und daher hat die TÄ uns erst mal nur zu einem Leber-US geraten. Das Ergebnis war ohne Befund und da es Phoebe gut ging, hat die TÄ gemeint, wir sollten es nur pflanzlich einmal kurmäßig unterstützen. Wir haben dann die Ausleitungskur von PerNaturam gemacht und danach nichts weiter unternommen, außer einfach darauf zu achten, ob sie irgendwelche Krankheitssymptome zeigt. Im Herbst diesen Jahres wurde dann zur OP-Vorbereitung ein weiterer Bluttest gemacht und - siehe da - der Leberwert ist total normal. Ich drücke euch die Daumen, dass es auch bei Krümel wieder ganz in Ordnung kommt.
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

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Andy
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von Andy »

Majken hatte ja auch gerade aus unerfindlichen Gründen einen erhöhten Leberwert: alkalische Phosphortase. Ich gebe ihr weiterhin u.a. Mariendistel und Propolis. Zur punktuellen Leberunterstützung gab es für einen bestimmten Zeitraum Flor de Piedra. DAS homöopathische Mittel für die Leber.
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

kerlcheline
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von kerlcheline »

Ok, Vielen Dank Ihr beiden, wir versuchen auch mit natürlichen Mittel den Wert runter zu bringen.
Sie hat eben nur gemeint falls alles nicht helfen sollte , dann ev . Biopsie .
Aber auf das will ich gar nicht denken.
Das Flor de Piedra werde ich mich mal erkundigen. Ich hoffe nun das er die Mariendistel verträgt. Propolis traue ich mich nicht zu geben , wegen der Fruktoseintoleranz.
Pudelige Grüße!

MICHAELA MIT TOYPUDEL KRÜMEL
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gaertnerin
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von gaertnerin »

Michaela, wie sind Deine Erfahrungen mit Mariendistel und Flor de Piedra? Verträgt er beides? Welches Mariendistelpräparat gibst du ihm? Und sind die Leberwerte besser geworden, insbesondere ist der ALT-Wert runter gegangen?

Otto hat auch gerade seine Blutwerte untersucht bekommen, ALT ist auch zu hoch (obere Grenze Referenzwert: 120, er ist bei 166).
Die Tierärztin hat Hepato H von Astoral (Almapharm) verschrieben, rein pflanzlich, wohl kein Medikament, sondern eher ein Nahrungsergänzungsmittel für Hunde....aber da ist Hefe mit drin, und die verträgt er gar nicht. Mit seinen 5 kg hat er 1/4 Tablette zum Essen bekommen und danach ging es ihm einen halben Tag richtig schlecht, Bauchschmerzen und Kolik, Futterverweigerung (ohne was drin) ....das kann er auf keinen Fall weiter nehmen.

Was gibt es denn sonst mit Mariendistel (deswegen hat sie dieses Medikament ausgesucht), wo viel Wirkstoff und wenig/keine Füllstoffe drin sind?

Und ich habe gelesen, dass Mariendistel nicht wasserlöslich sei, daher würden Tees etc nichts bringen, sondern man solle das Öl nehmen - woanders stand dann wieder, dass das Öl nichts bringt, man müsse die Früchte (aber nicht die Samen => aus denen das Öl gemacht wird) verwenden.

Ich bin verwirrt - was ist denn nun richtig?
Mit welchem Mittel habt ihr bei Magen-Darm-empfindlichen Hunden gute Erfahrungen gemacht?

kerlcheline
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von kerlcheline »

Hallo!
Er bekam die Legalon Kapseln 70 mg, Leider ist der Alt Wert nach 2 Monaten bei 1027 gelegen.
Wir hatten eine Leberbiopsie, die auch keine ordentliche Diagnose ergeben hat. Es gab eine toxische Vergiftung die zu einer Leberentzündung führte und die Leberzellen geschädigt hat. Ob sich die Leber regeneriert oder es weiter voranschreitet kann man nicht sagen.
Er bekommt auch keine Medis, sondern Nahrungsergänzungsmittel. Er bekommt nun Zentonil Advanced100.
Außerdem hab ich eine Kräutermischung für Entgiftung von einer Naturheilmittel TÄ bestellt.
Er bekommt keine Impfungen, keine Spot on für Parasiten mehr. Entwurmt wird er in Zukunft auch mit Naturmittel.
Der TA der Klink, gab mir zu verstehen das unbedingt Leberschonend gefüttert werden soll.
Er bekommt reines Muskelfleisch , fettarm, keine Innereien, Hirse und Gemüseflocken, Öl.
Mal sehen wie es in einem Monat, bei der Kontrolle aussieht.
Es geht ihm zur Zeit sehr gut, Er Frist wieder gut, kein Erbrechen und normale Häufchen. Er ist agil und vergnügt.
Pudelige Grüße!

MICHAELA MIT TOYPUDEL KRÜMEL
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Andy
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von Andy »

Das tut mir leid, dass die Leber anscheinend angegriffen ist. Ja, Leberschonkost ist in Zukunft sehr wichtig.
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Iska
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von Iska »

gaertnerin hat geschrieben:
Do Mär 19, 2020 5:05 pm
Michaela, wie sind Deine Erfahrungen mit Mariendistel und Flor de Piedra? Verträgt er beides? Welches Mariendistelpräparat gibst du ihm? Und sind die Leberwerte besser geworden, insbesondere ist der ALT-Wert runter gegangen?

Otto hat auch gerade seine Blutwerte untersucht bekommen, ALT ist auch zu hoch (obere Grenze Referenzwert: 120, er ist bei 166).
Die Tierärztin hat Hepato H von Astoral (Almapharm) verschrieben, rein pflanzlich, wohl kein Medikament, sondern eher ein Nahrungsergänzungsmittel für Hunde....aber da ist Hefe mit drin, und die verträgt er gar nicht. Mit seinen 5 kg hat er 1/4 Tablette zum Essen bekommen und danach ging es ihm einen halben Tag richtig schlecht, Bauchschmerzen und Kolik, Futterverweigerung (ohne was drin) ....das kann er auf keinen Fall weiter nehmen.

Was gibt es denn sonst mit Mariendistel (deswegen hat sie dieses Medikament ausgesucht), wo viel Wirkstoff und wenig/keine Füllstoffe drin sind?

Und ich habe gelesen, dass Mariendistel nicht wasserlöslich sei, daher würden Tees etc nichts bringen, sondern man solle das Öl nehmen - woanders stand dann wieder, dass das Öl nichts bringt, man müsse die Früchte (aber nicht die Samen => aus denen das Öl gemacht wird) verwenden.

Ich bin verwirrt - was ist denn nun richtig?
Mit welchem Mittel habt ihr bei Magen-Darm-empfindlichen Hunden gute Erfahrungen gemacht?
Fani bekommt ein reines Mariendistelmittel (Kapseln) von Stada.... sie verträgt es schon seit Jahren sehr gut.
Zentonil, früher Denosyl, hat sie auch erhalten und vertragen..... wir hatten es auch noch per Bioresonaz testen lassen.
Recht gute Besserung für Deinen Hund... Leberdiät macht schon viel aus.... auch nichts schwer verdauliches wie getrocknetes Knabberzeug /Schweineohren und co.) und Pansen geben.
166 bei bis 120 sehe ich jetzt noch nicht gar so kritisch, bin aber leider auch fiesere Werte gewöhnt.... :(
viele Grüße
Sybille mit Fani Flausch und in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska

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Fluse
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von Fluse »

gaertnerin hat geschrieben:
Do Mär 19, 2020 5:05 pm

Was gibt es denn sonst mit Mariendistel (deswegen hat sie dieses Medikament ausgesucht), wo viel Wirkstoff und wenig/keine Füllstoffe drin sind?
Da ich nicht weiß, ob die Zitierfunktion wieder läuft... ich hatte nur konkret deine Frage nach einem Mariendistelpräparat ohne Füllstoffe zitiert.

Vorweg: meine persönliche Meinung habe ich aus dem Humanbereich. Da habe ich mich (durch ein eigenes Gesundheitsthema) bereits viel mit Nahrungsergänzungsmitteln bzw. den Inhaltsstoffen beschäftigt.
Ich persönlich würde halt alles an komischen Zusätzen vermeiden. Dazu gehört Titandioxid, Magnesiumstearat, Siliziumdioxid und Co.
Das würde ich grundsätzlich immer meiden, bei Vorerkrankungen und da insbesondere bei der Leber erst recht. Man will ja jede evtl unnötige "Belastung" vermeiden, gerade für eines der Entgiftungsorgane schlechthin.
Bei "echten" Medikamenten geht das nicht, aber bei Nahrungsergänzung oder pflanzlichen Präparaten hat man da ja freie Wahl.

Ob die Füllstoffe negative Auswirkungen haben, ist umstritten - keine Frage. Man findet viel hin und her darüber im Netz.
Aber das ist mit Impfungen nichts anderes. Da sind auch viele der Meinung, dass sie völlig problemlos sind und andere wiederum halten gerade die Begleitstoffe für schwierig. Und wenn man hier schaut, lassen ja gerade die gesundheitlich "vorgeschädigten" sowas wie Impfungen und Co weg, um nichts unnötiges evtl gar schädliches in den Hund zu geben. Da würde ich dann bei Präparaten ebenfalls drauf achten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Präparate ohne komische Stoffe findest du eher nicht in Apotheken. Die großen Pharmafirmen wie Ratiopharm, Stada und Co haben in der Regel diese umstrittenen Stoffe in ihren Präparaten auch wenn sie erstmal "rein" klingen.

Ich selber nutze für mich Präparate von Firmen wie VitaminExpress, SundayNatural, NatureLove. NatureLove ist aktuell mein Favorit.
Da gibt es auch noch viele andere: Biogena, PureEncapsulations (beide aber deutlich teurer und bei Pure steckt Nestle dahinter).

Wie gesagt: alles meine persönliche Erfahrung / Empfindung / Meinung ;-)

Liebe Grüße - Alina
Liebe Grüße von Alina mit Purzel

gaertnerin
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von gaertnerin »

Vielen Dank für euren input.

Ich werde mir die verschiedenen empfohlenen Mittel gründlich anschauen und hoffentlich ist etwas dabei, was er gut verträgt.

Apropos Leberdiät: Er bekommt jeden Tag Hackfleisch (Rind, mager), Kartoffel,etwas Haferflocken oder Hirse dazu und püriertes Gemüse und ein paar Heidelbeeren. Dazu Öl (Hanf, Lein oder Lachs) und die Vitamin-Mineralmischung für Senioren von Futtermedicus.

Das müsste doch leberverträglich sein, oder? Oder sollte ich da etwas ändern?

Ich bin sehr froh, dass er mit dieser Art der Fütterung jetzt nur noch ganz selten Bauchschmerzen hat und würde das gerne so belassen, aber wenn es für die Leber problematisch ist, muss ich doch wieder am Futter herumschrauben.

Was meint ihr? Es ist keine spezielle Leberdiät, aber es geht ihm gut damit...bis auf das neu entdeckte Leberproblem.

kerlcheline
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von kerlcheline »

Ich würde das Futter erst mal nicht umstellen, Innereien bekommt er ja eh nicht .
Gib Ihm die Kräuter, die für Entgiftung gut sind und warte mal ab. Der Wert ist ja nicht so hoch.
Pudelige Grüße!

MICHAELA MIT TOYPUDEL KRÜMEL
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Fluse
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Re: Leberprobleme ALT Wert zu hoch

Beitrag von Fluse »

Zur Ernährung kann ich dir leider nichts weiter sagen.

Aber SundayNatural hat gerade eine 10% Aktion laufen.
Habe ich gerade auf deren FacebookSeite gesehen.
Code: STAYATHOME10
evtl auch noch direkt ein ! hintendran - ist in dem Post nicht klar erkennbar
Liebe Grüße von Alina mit Purzel

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