Dauerhafte Schmerzmittelgabe?

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Vreni2101
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Re: Dauerhafte Schmerzmittelgabe?

Beitrag von Vreni2101 » Do Aug 08, 2019 8:19 pm

Der Golden Retriever meiner Bekannten bekam seit seinem 5. Lebensjahr dauerhaft Schmerzmittel (ED und HD). Vor 3 Monaten musste er mit 16 eingeschläfert auf Grund seiner Gelenke eingeschläfert werden. Anfang des Jahres hatte sie noch alle Organe checken lassen und die waren top in Ordnung.
Viele Grüße von Verena mit Frieda

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Hauptstadtpudel
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Re: Dauerhafte Schmerzmittelgabe?

Beitrag von Hauptstadtpudel » Do Aug 08, 2019 8:55 pm

Gero hat geschrieben:
Do Aug 08, 2019 3:58 am
(...)
Wenn dort geraten würde es mit Goldakupunktur zu versuchen, dann tun wir da.
(...)
Mir wurde geraten, zunächst mit "normaler" Akupunktur zu testen, ob der Hund darauf anspricht. Falls nicht, macht Goldakkupunktur auch keinen Sinn.
So kann man sich die kostspielige und eventuell sinnlose Behandlung sparen.
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Dauerhafte Schmerzmittelgabe?

Beitrag von Gero » Fr Aug 09, 2019 3:51 am

Aha, danke Katja - das wußte ich auch nicht.
Ich dachte da wird Gold in den Hund implantiert, an die arthrotisch veränderten Stellen? :n010:

Akupunktur hat bei Sascha überhauptnicht gewirkt, der hatte damals ja Schmerzen wegen verschobener Wirbel.

Bis jetzt verträgt Gero das Metacam sehr gut und läuft auch viel besser damit. Und was uns besonders freut: er spielt draußen mit Mia, hopst rum und hat offensichtlich Freude am Spaziergang.

Ich hab jetzt ein wirklich schlechtes Gewissen, nicht früher drauf gekommen zu sein dass seine Hüfte ihm solche Schmerzen macht. Immerhin geht die Sache mit dem schleichenden Gang schon einige Monate - steifbeinig läuft er noch länger schon. Und wir waren auch schon mehrfach beim TA - aber er zeigte nie auffällige Schmerzen beim Untersuchen.
Liebe Grüße - Eveline mit Gero und Mia

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Re: Dauerhafte Schmerzmittelgabe?

Beitrag von Hauptstadtpudel » Fr Aug 09, 2019 8:27 am

Ja, den Tipp habe ich von Dr. Klug, als Bolle eines morgens nicht mehr aufstehen konnte.
Letztlich wer es damals Anaplasmose, aber auf dem Weg zu dieser Diagnose bekam ich den Tipp.

Die Hunde verbergen so viel, selbst Bolle, der eigentlich gut anzeigt, wenn ihm was weh tut, hatte schon unentdeckte Probleme.
Meine Osteopathin meint immer, das sichert dem Wildtier das Überleben und das ist auch bei unseren Haustieren immer noch instinktiv ganz tief verankert.

Gut, dass es jetzt behandelt wird und Gero so eindeutig auf die Schmerzmittel anspricht.

Da geht einem das Herz auf, wenn der Hund wieder so viel Freude zeigt.
Das hilft auch bei der Abwägung Schmerzmittel ja oder nein und Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen.
Man kann sich freuen, wenn man ein Mittel findet, das so gut hilft.
Es geht nicht nur um Lebensdauer, sondern auch um Qualität - aber das weißt du ja sicherlich auch. :wink:

Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Dauerhafte Schmerzmittelgabe?

Beitrag von Gero » Fr Aug 09, 2019 3:04 pm

Ja, Katja - das habe ich auch gegeneinander abgewogen Lebensdauer und Lebensqualität.

Sollte es nötig sein, kriegt er für den Rest seines Lebens Schmerzmittel - auch wenn das dadurch etwas verkürzt werden sollte.

Einmal jahrelang zusehen wie der Hund leidet hat gereicht. Sascha hatte ja seit seinem ersten Lebensjahr eine chronische Dickdarmentzündung und die reagierte extrem auf Schmerzmittel. Egal ob Tabletten oder Spritzen oder Suspension - nach der Schmerzmittelgabe gegen die Schmerzen im Darm bekam er schlimme Entzündungsschübe.
Was hab ich damals nicht Alles versucht, gesucht um ihm zu helfen. Der Kerl war so ein Traumhund und mir blutete das Herz zu sehen wie schlecht es ihm manchmal ging.
Aber Einschläfern war auch keine Option, er hat trotzdem immer Freude am Leben gezeigt. Selbst als dann noch Bauchspeicheldrüse und Niere schwere Probleme machten und er nach der Kastra plötzlich die verschobenen Wirbel hatte.

Der Hund war mein Seelenhund und fehlt heute noch sehr.
Liebe Grüße - Eveline mit Gero und Mia

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