Das Leben mit einem alten Hund teilen

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Isi
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Mo Jun 25, 2018 8:43 am

Joy hat ca. 8,5 kg und bekommt 2x 50mg Karsivan pro Tag. Seitdem ist das Tüddelige fast komplett weg! Ich bin begeistert vom Karsivan und werde das weder wechseln noch absetzen.

Laut Packungsbeilage ist das auch zur Dauergabe vorgesehen, nicht als Kur.
Hattest du denn den Eindruck, es hilft als Kur? Wenn es geholfen hat, würde ich es weitergeben.
Im Internet kann man das auch etwas günstiger bestellen.

Mit Gingko kenn ich mich nicht aus. Berichte gerne, wenn du es probierst.

Alles Gute euch!

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » Mo Jun 25, 2018 10:14 am

Ich hab bei zweien meiner Hunde Karsivan als Kur immer dann eingesetzt, wenn sie mal wieder so eine 'tüddelige Phase' hatten. Man merkte bei den beiden tatsächlich, dass sie so schwankende Durchblutungsstörungen hatten und wenn es mal wieder schlimmer war, ließ auch die Gehirndurchblutung nach und dann ging es los mit der Tüddeligkeit und auch mit der Schwerhörigkeit (also nicht der sturheitsbedingten, sondern der organischen - wenn auch das Ohr schlechter versorgt war).

Padge dagegen hat Karsivan die letzten 2 oder 3 Jahre als Dauergabe bekommen.

Man kann beides machen. Kommt eben drauf an, wie es beim speziellen Fall passt.
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Saemann
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Saemann » Mo Jul 02, 2018 6:05 pm

Liebe Leute,

Danke für Eure Antworten! :D
Trixi bekommt 2x täglich 25 mg Karsivan und es schlägt immer noch sehr gut an. :streichel:
Ich denke, wir werden nun doch ganz dabei bleiben.
Vor ein paar Monaten wäre Gingko vielleicht noch effektiv gewesen, aber mittlerweile leidet zum Beispiel ihre Orientierung so sehr, dass ich lieber auf Nummer sicher gehen möchte.

Herzliche Grüße,
Silke
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Mo Jul 02, 2018 6:31 pm

Bei Joy hat das auch erst gut geholfen. Als es nachließ, hab ich auf 2x 50mg erhöht und: wieder alles tutti!
Ich würde über eine Dosiserhöhung nachdenken, sie ausprobieren (auch lieber als noch was anderes).

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Saemann » Di Jul 03, 2018 6:36 pm

Isi hat geschrieben:
Mo Jul 02, 2018 6:31 pm
Bei Joy hat das auch erst gut geholfen. Als es nachließ, hab ich auf 2x 50mg erhöht und: wieder alles tutti!
Ich würde über eine Dosiserhöhung nachdenken, sie ausprobieren (auch lieber als noch was anderes).
ich habe ursprünglich auch recht niedrig, so bei 25 mg täglich, begonnen. Nun sind wir beim Doppelten, aber es wirkt.
Trixis Orientierung hat sich dadurch simultan zu ihrem Gehör jedenfalls deutlich verbessert.
In diesem Zustand können wir es erstmal aushalten. :streichel:
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Do Jul 05, 2018 9:39 am

Das freut mich!


Joy bekommt inzwischen auch Traumeel, weil sie in einer Situation geschnappt hat, wo Schmerzen der Auslöser gewesen sein können.
Damit sind wir morgens bei 3-4 Tabletten und abends bei 4. Zudem liegt der Maulkorb zum Auftrainieren auf dem Tisch.

Sie hat in den letzten ca. 3 Monaten ca. 4x nach Menschen geschnappt. Nie mit Beschädigungsabsicht; man spürt dann ihre Zähne "wie eine Stopphand".

2x war es eine Situation im Auto, wo man sich über sie gebeugt hat, um sie aus dem Wagen zu heben oder ihr einen anderen Platz zuzuweisen
= kann man besser managen, bisschen auch "selbst schuld", da ihre Überforderungszeichen (Steifwerden, Wegducken) ignoriert.

Die anderen beiden Schnappsituationen waren an einem Wochenende, bei dem wir bei Freunden auf einem Hoffest zu Besuch waren. Da hab ich vielleicht auch missachtet, dass sie inzwischen als alter Hund mehr Ruhe braucht als früher, sprich ich hätte sie wohl früher bzw. länger rausnehmen sollen (aufs Zimmer oder ins Auto bringen zum Schlafen).
1x war es eine außergewöhnliche, unübersichtliche Situation beim Fressen = kommt so nicht wieder vor bzw. ist auch zu managen.
1x hatte sie den Eindruck, dass sie geärgert werden soll, vielleicht auch gemischt mit Angst, dass man ihr am Rücken dabei weh tun könnte. Es war eine ganz blöde Situation. Es war ein Freund, der sie streichelte. Es kam quasi aus dem Nichts, wir saßen am Boden, sie lag zwischen uns, er streichelte sie etwas handfester - da schnappte sie ihn ab. Er beugte sich reflexartig zu ihr: "Hast du gerade etwa nach mir geschnappt?!" - Da hat sie - terriermäßig? - gleich noch mal geschnappt :shock:

Es arbeitet noch sehr in mir, es ist schon ein Vertrauensverlust, wenn der eigene Hund schnappt...
Für mich eine Horrorvorstellung, dass sie ihre letzten Jahre mit Maulkorb verbringen könnte :(
Ich achte jetzt natürlich doller auf sie, speziell auf Stress- und Schmerzzeichen.
Ich hab das schon beim TA* angesprochen und werde im August mit einer Hundetrainerin drüber sprechen. Ich warne auch mein Umfeld vor: "Sie sieht und hört schlechter, hat Rücken - und könnte schnappen, wenn sie sich erschreckt - bitte achtsam sein, wenn man sie berührt." - Eigentlich hoffe ich, dass das reicht und sie kein Maulkorbhund werden muss...


Aber ich hab auch was Schönes: Mit Kindern ist sie weiterhin richtig toll. Das konnte ich auf dem Hoffest gut beobachten. Kinder schrecken sie nicht (mehr), sondern sind willkommen, da potenzielle Leckerlispender - weil die so oft was Fressbares in der Hand haben :) Das war sehr schön zu sehen, dass unser Training richtig was gebracht hat, sich ihre Erwartungshaltung punkto Kindern komplett geändert hat. Klar, lasse ich sie nie unbeobachtet mit Kindern! - Aber es gibt zur Zeit keine Sorge, dass sie auch nach Kindern zu schnappen anfängt :klatsch:


* nächster Schritt wäre eine dauerhafte Schmerzmittelgabe, erst mit höherer Einstiegsdosis, dann niedrigere Erhaltungsdosis (soweit schon besprochen).
- Aber es ist schon verrückt, weil sie doch auch weiterhin so gut zu Fuß unterwegs ist, wir unsere 6-7 km am Tag machen, sie mit joggt...Das macht ihre Versteifung im Rücken offensichtlich schmerzfrei mit. (Letztes Mal hat uns die Orthopädin ja noch quasi rausgeschmissen, von wegen "keine klinischen Symptome, Hund top in Schuss für sein Alter, röntgen wir nicht mal".)

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von PudelmonsterBeni » Do Jul 05, 2018 11:13 am

Huhu :)

Ist Joy denn durch die Rückenschmerzen auch verspannt?
Vllt hilft es regelmäßig zur Physio zu gehen und die Muskeln lockern zu lassen? Oftmals kommen so Verspannung ja vor, wenn der Hund in Schonhaltung geht.. das auch meist ohne dass man es so wirklich merkt.
Das wäre evtl noch ein Ansatz.
Atta ist auch super sportlich unterwegs, aber hin und wieder ist ihr Rücken total verspannt.. und nach dem Lockern ist sie wieder viel beweglicher :streichel:

Und ich finde es Schade dass ein Vertrauensverlust da ist (auch wenn man den eben nicht steuern kann). Die Schnappsituationen kannst du dir ja alle erklären.. sie kamen ja nicht aus dem Nichts (im Nachhinein betrachtet) Wo man wirklich sagen kann...okay Joy ist unberechenbar im Alter und ich kann mich nicht auf sie verlassen. Du musst einfach in Zukunft aufmerksamer sein und diese speziellen Situationen regeln und dann muss sie sicherlich kein Maulkorbhund werden.. :streichel: :streichel: Mach dir da nicht so einen großen Kopf.. vllt findet ihr ja eine Lösung die sie zumindest schmerzfrei sein lässt.. Seh- und Hörkraft sind ja meistens leider unwiederbringlich
Lisa mit Beni im Herzen ❤

"Richtig abgerichtet, kann ein Mensch der beste Freund eines Hundes sein." -Corey Ford

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Aurelia » Do Jul 05, 2018 1:13 pm

Wie wichtig ist es dir denn, dass andere Leute Joy streicheln? Mein Caesar hatte mit 3 Jahren eine sehr schmerzhafte Rückenproblematik, auf der die TÄ auch noch ordentlich rumgedrückt hat, und seither (er ist jetzt 10 Jahre alt) läßt er sich von Leuten, die nicht zur Familie gehören, nur ungern am Rücken streicheln, fängt schnell an zu knurren und schnappt dann auch ab. Da ich das weiß, lasse ich da auch niemand anderen mehr ran. Du kannst die Vorfälle ja sehr gut einordnen und hast die Ursache klar erkannt. Ich denke, dass du mir der von dir geplanten Vorsorge-Taktik gut fahren wirst. Ich finde es toll, wie intensiv du dich mit deiner Fellnase auseinandersetzt und immer nur das Beste für sie willst... :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Do Jul 05, 2018 11:30 pm

Danke, der Austausch tut sehr gut - danke für euren lieben und verständnisvollen Worte!

Aurelia, wie machst du das denn konkret, wenn du mit ihm unter Leuten bist? ist nicht eine Konsequenz, ihn weniger mitzunehmen, wo Fremde sind/sein könnten?

Joy ist ja eigentlich immer überall dabei. Aber heute Abend hätte ich sie fast ins Auto gebracht. Weil sie einfach nicht zur Ruhe kam. Wir waren bei einer Freundin, sie kennt das, kennt die Runde, und tigerte rum und machte Stress, bis sie nach ca. 3 Std. zur Ruhe fand und pennte :?
Ich muss mich da einfach reinfinden, umstellen. Ist das jetzt wieder eine Phase bzw. ein Auf und Ab oder bleibt das jetzt so?

Zur Physio:
Ich weiß einfach nicht, ob ich ihr damit einen Gefallen täte, weil sie die Frau und die Situation nicht kennt.
Ich hab das oben nicht richtig verstanden: Machst du selbst auch Lockerungsübungen mit ihr?
Ich striegele sie ja fast täglich und da zeigt sie keine Verspannungen am Rücken, kein besonderes oder wechselhaftes Verhalten. Die TÄ meinte auch, sie ist gleichmäßig bemuskelt. Letztens hab ich sie auch mal gefilmt beim Laufen: Sie läuft wie ein kleines Uhrwerk im Trab.
Ausfälle gibt es an den Treppen teils, beim Hinsetzen/legen oder wenn sie in einem bestimmten Winkel um die Ecke läuft.
Zuletzt geändert von Isi am Fr Jul 06, 2018 9:21 am, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Iska » Fr Jul 06, 2018 9:15 am

ach, mensch...
ja, wenn es schmerzt, wird auch der netteste Hund mal unleidlich.... :streichel:
Iska ist immer sehr gern zu ihrer Physio gegangen und hat - trotz Schmerzen - nie geknurrt oder geschnappt.... aber einmal dann doch.... :shock: so kannte ich sie auch gar nicht..... das muss echt weh getan haben......:(
....wir haben es dann auch für den Tag gelassen bzw. nur noch vorsichtig Wärme gegeben..... :streichel:

Ich würde die kleine auch lieber vor "netten Streichelmenschen" schützen und es erklären..... die Leute werden sicher Verständnis haben.....
gute Besserung für die Maus :streichel:
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Hauptstadtpudel » Fr Jul 06, 2018 12:52 pm

ich glaube, ich würde das mit einer faltbaren Box lösen. Da kann sie gut zur Ruhe kommen auch im größten Getümmel, die Box wird zugemacht, niemand fasst sie an, du brauchst nicht ständig darauf zu achten ob sich jemand nähert und alles bleibt entspannt. Ich habe den Eindruck dass sie einen Rückzugsort braucht, gerade weil sie Problem mit dem Hören und Sehen bekommt.
Eine Art Höhle, die niemand anderes hereinkommen kann, wo sie sich sicher fühlt.
Vielleicht auch mit Geruch arbeiten, ein kleines Tuch einlegen mit vertrautem heimatlichem Duft.
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Aurelia » Fr Jul 06, 2018 1:09 pm

Isi hat geschrieben:
Do Jul 05, 2018 11:30 pm
Aurelia, wie machst du das denn konkret, wenn du mit ihm unter Leuten bist? ist nicht eine Konsequenz, ihn weniger mitzunehmen, wo Fremde sind/sein könnten?
Im Prinzip sind wir nicht so viel unter fremden Leuten, weil ich so eher der ländliche Einsiedlertyp bin... :wink: Aber wenn es mal dazu kommt, dann sage ich klipp und klar, dass sie Caesar bitte in Ruhe lassen sollen, weil er das nicht mag. Dummerweise tut er immer so, als wäre er chronisch unterkuschelt und zieht zu Leuten hin, aber das liegt nicht daran, dass er begrüßen will, sondern, dass er sie abchecken will und das zu seinen Konditionen, d.h. ohne Angrabbeln bitteschön... :roll: Wenn ich ihn dann nicht hinlasse (weil ich der Meinung bin, wenn er etwas nur zu seinen Bedingungen machen will, dann braucht er es gar nicht zur tun) und es kommen Kommentare wie "Ach, der Arme, lassen sie ihn doch.", dann sage ich immer "Der tut nur so nett!"... :wink:

Ich finde die Idee von Katja sehr gut. So eine Box könnte Joy Sicherheit geben und du brauchst nicht dauernd ein "Argusauge" auf sie und andere Menschen zu haben.
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Fr Jul 06, 2018 5:28 pm

Ja, Box wäre eine Option. Müsste ich erst auftrainieren.
Auto ist ja quasi eine rollende Box, das hab ich ja auch oft dabei. Da liegt - und pennt - sie gerne drin.

Ich hadere einfach noch mit der Gesamtsituation. Einige Baustellen sind so gut geworden, dann tun sich woanders neue auf :fechten: Das Altern ist kein Ponyhof.

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Hauptstadtpudel » Fr Jul 06, 2018 5:40 pm

Das kann aber auch weit weg stehen (zumindest in Berlin, aber in HH sicher auch :wink: ).
In der Box ist sie mit dabei, ohne gestört zu werden.
Aber du kannst besser einschätzen, ob das was für sie wäre. Bolle liebt Höhlen und kriecht im Lokal unter die niedrigsten Bänke - ich hab dann immer Schiss, dass er da nie wieder raus kommt :? , bisher hat er mich immer eines Besseren belehrt. :lol:

Aber der Vorteil ist, damit ist er raus aus dem Trubel, stört keinen und wird nicht gestört, wenn er Ruhe braucht oder will.

Ich beneide da alle mit den kleinen Hunden, da kann man ihr "Haus" mitnehmen, bei den GPs ist die Box im Alltag einfach nix zum Mitnehmen, da muss es eine Decke tun und die versteht zwar der Hund als Rückzugsort, aber nicht jeder Zweibeiner....
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Sabs » Fr Jul 06, 2018 9:12 pm

Hauptstadtpudel hat geschrieben:
Fr Jul 06, 2018 12:52 pm
ich glaube, ich würde das mit einer faltbaren Box lösen. Da kann sie gut zur Ruhe kommen auch im größten Getümmel, die Box wird zugemacht, niemand fasst sie an, du brauchst nicht ständig darauf zu achten ob sich jemand nähert und alles bleibt entspannt. Ich habe den Eindruck dass sie einen Rückzugsort braucht, gerade weil sie Problem mit dem Hören und Sehen bekommt.
Eine Art Höhle, die niemand anderes hereinkommen kann, wo sie sich sicher fühlt.
Vielleicht auch mit Geruch arbeiten, ein kleines Tuch einlegen mit vertrautem heimatlichem Duft.
Genau! Das wollte ich auch vorschlagen :)
Es gibt da ja auch große Taschen, ich würde einfach mal umschauen was es gibt. Das eingewöhnen geht eigentlich schnell, da drin gibts doch was leckeres zum kauen :wav:

Aber das wirklich schwierige ist ja, dass du dich mit der neuen Situation erst noch anfreunden musst :streichel: es tut einfach weh, wenn man zusehen muss wie sich unsere Omis/Opis immer schwerer tun…
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