Das Leben mit einem alten Hund teilen

Alles rund um die grauen Schnauzen
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Aurelia
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Aurelia » Do Dez 21, 2017 12:51 pm

So ein magen-darm-sensibler Hund ist futtertechnisch schon eine echte Herausforderung... :( Ich habe mit Caesar auch schon so ziemlich jede Form der Ernährung durch und im Moment kommen wir mit dem Lupovet IBDerma Hyposens ganz gut zurecht. Wenn das Petbalance Joy bekommt, würde ich es jetzt auch erst mal dabei belassen, damit der Darm einfach mal zur Ruhe kommen kann. Ich drücke euch die Daumen, dass das Spezialfutter und der lange Urlaub am Meer Joy richtig gut tun... :streichel:
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

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Isi
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Isi » Fr Dez 22, 2017 9:35 am

Vielen Dank für eure Reaktionen, euren Zuspruch!
Ihr habt auch vollkommen recht, ich gebe erst mal die Fressnapf-Schonkost weiter, weil Joy sie verträgt - das ist oberstes Kriterium. Jedes Futter ist gesünder als DF zu haben...Und vor der Tollwutimpfung keinerlei Experiment, damit die klappt - bin da aber ganz optimistisch.

Nach dem DF von Montag hat Joy nicht mehr gekotet. Bin gespannt, wie die Köttel rauskommen, wie das ohne Flohsamen (die sie seit ihrer Bauch-OP bekommt, damit der Kot fluffig jede Darmwindung passiert) geht. Ich hatte den Eindruck, dass diese Schonkost die Flohsamen überflüssig macht, dass der Kot da eh fluffig wird. Mal sehen. Ich kaufe gleich vorsichtshalber noch Schonkost-Nassfutter (Animoda, auch bei Fressnapf), das hatte sie auch ganz gut vertragen beim letzten Mal und da könnte man Flohsamenschalen unterrühren.


Hab aber auch noch was Gutes zu berichten:
Joy hat ja immer mal wieder Schwierigkeiten mit den Treppen, bekommt ihre Beine dann nicht richtig sortiert (Nerven vermutlich). Aber es gibt einen Trick, der funktioniert gerade gut: Sie bekommt auf dem 1. Treppenabsatz und ganz oben ein Leckerli. Das versetzt sie in Vorfreude und anscheinend aktiviert das das Nervensystem so, so dass sie weniger stolpert :D :klatsch:


Ich wünsch euch einen heiteren Weihnachtsendspurt :)

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Iska
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Iska » Fr Dez 22, 2017 9:39 am

daß es ihr gut bekommt ist doch die Hauptsache..... :streichel: :klatsch:

und schön, daß das mit dem Leckerli und den Treppen so gut klappt.. weiter so :wav:
viele Grüße
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Pudelpower
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Pudelpower » Fr Dez 22, 2017 2:58 pm

Ist ja wunderbar, dass der Trick funktioniert :D
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Isi
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Isi » Fr Dez 22, 2017 8:56 pm

Yeah, heute seit dem letzten DF von Montag endlich wieder normaler Output :wav:

Und das 1. Mal seit Jahren ohne Flohsamenschalen :P Geht mit diesem Schonfutter-TF.

Hab dann heute gleich mal 5 x 2 kg gekauft von dem TF.
Und 5 Schälchen von der Sorte als Nassfutter.


Morgen geht's zum TA für die Tollwutimpfung, stabil wie sie gerade ist :klatsch:

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Andy
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Andy » Fr Dez 22, 2017 9:47 pm

Das sind tolle Nachrichten! :klatsch:
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Hauptstadtpudel
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Hauptstadtpudel » Fr Dez 22, 2017 10:30 pm

Supaaaa! Weiter so! :wav:

Ja, mit Erfindungsreichtum kommt man oft weiter (Treppentrick). :D :klatsch:
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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isiariane
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von isiariane » Sa Dez 23, 2017 8:16 am

Das freut mich, das es der Maus endlich wieder gut geht. :wav:
Viele Grüße von Ariane mit Mozart, Humboldt und den 4 Minis

maiki
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von maiki » Sa Dez 23, 2017 9:25 am

:wav: super das es ihr mit dem Futter so gut klappt. Der Trick mit der Treppe ist auch super. Man muss nur Ideen haben.
Pudelige Grüße von Maike mit Anton und Fiete

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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Iska » Sa Dez 23, 2017 10:09 am

sehr gut... :wav:

und alles Gute für die Impfung :streichel:
viele Grüße
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Isi » Sa Dez 23, 2017 2:11 pm

Vielen Dank, eure lieben Worte haben geholfen! :)

Joy ist geimpft :klatsch:
Hab mich sogar zu einer Staupe-Auffrischung überreden lassen und einer Lepto-Impfung - die 1. ever... Aber als die Ärztin kam mit "gerade bei einem alten Hund, der hat ja nichts gegenzusetzen" und sich dabei selbst eher impfkritisch zeigte, sagte mein Bauch "ja".
Die Impfungen, Medikamente für 3 Monate und Reiseprophylaxe: 300 EUR. Mein teuersten Weihnachtsgeschenk :frech:

Jetzt schläft sie.

Und ich pack die ganzen feinen Futterzusätze aus der Küche weg. Schade wie es ist! Ich glaub, ich schmeiß sie noch nicht ganz weg. Räum sie erst mal nur weg. So ganz mag ich die Hoffnung gerade noch nicht aufgeben, dass wir noch mal von diesem Gastro-TF weg kommen...
- Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt :wink:

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Mi Jan 10, 2018 10:13 pm

Woran merkst du, dass dein Hund jetzt wirklich alt geworden ist?
- Wenn entgegenkommende Hundehalter zu ihrem Hund sagen: "Lass, der Hund ist alt" :shock:

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Und vom "sie ist wirklich alt jetzt" - rutsch ich dann ins "Sie wird nicht mehr lange an meiner Seite sein" :( :(


Gibt gerade morgens Diät-TF und abends Diät-NF. Alle paar Tage hat sie trotzdem Durchfall (eben auch). Dann setze ich eine Mahlzeit aus. Eben hat sie zudem auch gespuckt. Nicht viel, die Medikamenten sind auch drin geblieben (wenigstens etwas :wink: )

Irgendwo hab ich gelesen, alte Hunde werden "durchsichtiger". Sie verschwinden nach und nach.
:cry:
Ob Joy auch schon dabei ist?
Ich wüßte so gerne, wie lange sie noch bleibt :roll:

Sie hat gerade nichts Akutes (also nur das s.o., Durchfall) Aber seit einiger Zeit bemerke ich an jedem Tag, dass meine Maus ein alter Hund ist. Am Sonntag zB hat sie mich 2x verloren und stand dann verwirrt auf dem Bürgersteig, zwischen den Passanten, die ich überholt hatte. Ich hab sie gerufen - aber sie hörte mich nicht, schaut nicht mal in meine Richtung. Dann bin ich sie schnell abholen gegangen. Danach hatte ich den Eindruck, dass sie an die Leine WILL. Meine Immer-Freiläuferin, zeigt an, dass an der Leine laufen möchte :n010:
Aber heute ergab sich eine Situation, da hat sie unseren besten Freund auf 30m Entfernung erkannt, also GESEHEN :klatsch:

- Oder doch mal mit Karsivan anfangen...? (Ich weiß nicht so recht, sind es die Augen/Ohren oder ist es "der Kopf"?)

Gerade fällt mir ein: Sie hat am Montagabend das 1. Mal wieder so eine kleine Welpenknabberstande aus Rinderhaut bekommen (diese gedrehten, ganz dünnen) - kann den womöglich die HEUTE den DF gemacht haben? :n010:


Manche Sachen gehen einfach nicht mehr weg. Die Nulllinie, wann/wie Joy gut drauf ist, hat sich irgendwie verschoben. Sie läuft an keinem Tag mehr wie ein junger Hund - wenn man versteht, was ich meine.

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » Mi Jan 10, 2018 11:13 pm

Oh, ich weiß ganz genau was Du meinst! So schau ich Padge auch oft an: wie lang bleibst Du noch? Und dann muss ich seine traumweichen Seidenöhrchen kuscheln und kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich das irgendwann dann nicht mehr tun kann :cry: . Und er wird immer schmaler, schaut immer öfter so ein bisschen 'durch die Welt hindurch'. Die Momente, in denen er wach und da ist, in denen ihm die Lebensfreude aus den Augen blitzt, werden seltener. Ja, so ist das mit dem alt werden.
Ich sag mir immer: genieß jeden Tag, den er noch da ist. Aber ich kann nichts dagegen tun - so ein klein wenig Trauer ist viel zu oft dabei. Und dann beneide ich unsere Vierbeiner, die so viel intensiver und selbstverständlicher als wir im Hier und Jetzt leben....


Nach dem was Du da beschreibst, würd ich auf jeden Fall mal Karsivan als Kur geben und sehen, was es bewirkt. Und als mein erster Hund immer mal wieder solche Momente hatte, in denen er mich nicht wiederfand, mein Rufen nicht wahrnehmen konnte, da hab ich ihn angeleint. Auch er war vorher fast immer frei gelaufen. Aber nun brauchte er die Leine. Wo immer es möglich war (also keine Passanten eingewickelt, keine Fallstricke für andere Menschen gespannt wurden), war er an einer Flexileine. Für mich eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen ich die Flexi gut finde. Mit einer Schlepp kam Sam da auch nicht mehr zurecht, verhedderte sich,.... Die Flexi hat funktioniert und ihm so viel Freiheit wie möglich und so viel Sicherheit wie nötig gegeben.
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Mi Jan 10, 2018 11:51 pm

Ich kenne das mit dem Karsivan nur als Dauergabe. Also wenn man einmal damit anfängt, gibt man das bis zum Lebensende. Bin deshalb nie auf den Gedanken mit der Kur gekommen.

Das andere ist ja immer der "Geht's ihr gut?"-Blick. Defizite sind eins, aber dass es ihr schlecht dabei geht, mental oder sie Schmerzen hat, da werde ich auch ganz unruhig und gestresst. Sie tut mir dann einfach leid. Und oft fühle ich mich hilflos, weil ich gerade nichts anderes machen kann.

Mein Verhältnis zum TA verändert sich auch. Einerseits intensiveren sich die Untersuchungen, andererseits gehe ich seltener, warte ich länger.- Kann ich auch schwer beschreiben. Irgendwann kommt man auf dieser Schiene wohl an den Punkt des "wir machen nichts mehr" (außer Linderung).

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von PudelmonsterBeni » Do Jan 11, 2018 7:25 am

Ich verstehe auch was du meinst..
Beni war quasi von einem Moment auf den anderen kein älterer Hund mehr, sondern ein alter Hund.
Das ist nicht einfach, aber es bringt nichts jetzt schon zu trauern, dass unsere Fellnasen EVTL VLLT nicht mehr so lange da sind ..außer negative Gefühle.
Klar kann man es nicht einfach abknipsen, aber ich habe das halbe Jahr vor Benis Krankheit einfach nur genossen...hab ihn bewusster wahrgenommen, bewusster geknuddelt...hab viel "Zeit zu zweit" eingeplant..
Und erst als es losging hat sich abends oft das Gefühl von Hilflosigkeit und Trauer eingestellt...die vier Wochen vor seinem Tod waren schrecklich...fast jeden Abend hatte ich das Gefühl, dass er am nächsten Morgen nicht mehr da ist...auf der anderen Seite war die Zeit wahnsinnig intensiv und das war schön...Der kleine Brummbär und ich sind noch mehr zusammen gewachsen...
Ich glaube, wenn die letzte Zeit anbricht merkt man das...und es fühlt sich anders an... bis dahin würde ich versuchen den Kopf auszuschalten und einfach nur die Anwesenheit genießen ❤

Ich würde das Karsivan auch versuchen...was spricht denn dagegen?
Und suuuuper, dass sie mit dem Futter so gut zurecht kommt :)
Lisa mit Beni im Herzen ❤

"Richtig abgerichtet, kann ein Mensch der beste Freund eines Hundes sein." -Corey Ford

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