Das Leben mit einem alten Hund teilen

Alles rund um die grauen Schnauzen
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Hauptstadtpudel
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Hauptstadtpudel » Do Jul 11, 2019 5:07 pm

Ja, das nimmt einen dann gleich wieder sehr mit, weil man ja gerade erst so durchgerüttelt wurde. :streichel:
Aber das wird!
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Do Jul 11, 2019 5:09 pm

Ich danke euch!

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Fr Jul 12, 2019 11:24 am

Auf der Morgenrunde heute:
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Blick nach vorne - in die Genesung :)

Wir sind wieder auf dem Stand von vorgestern, denke ich.
Hab ihr heute Morgen auch eine kleine Dosis Rimadyl gegeben, weil die Hüfte gestern so wackelig war, dass ich dachte, ist vielleicht nicht nur der Schwindel? Das strengt ja sicher auch an, dieses Gegenhalten. Und ich hab mir ja vorgenommen, meine Scheu gegenüber Schmerzmitteln für Joy abzulegen, angesichts ihres Alters.
Sie hat auch Appetit; ihr Intervallfasten fand heute Morgen ein Ende. Nun hoffen wir, dass es sich der Darm nicht noch mal anders überlegt.
Den Bürotag verschläft sie jetzt wohl - Recht hat sie :wink:

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Einen schnellen Freitag und schönes WE wünsch ich euch!

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Iska » Fr Jul 12, 2019 11:32 am

hallo Welt... da guckt sie doch schon wieder viel munterer..... :wav:

und der Büroschlaf soll ja eh der gesündeste sein.... :streichel: weiter recht gute Besserung :streichel:
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » Fr Jul 12, 2019 11:34 am

Gut dass es grundsätzlich bergauf geht! Und ich find auch gut, dass Du ein wenig freigebiger mit Schmerzmitteln wirst - klar ist der Schmerz auch dafür gut, dass der Hund sich nicht übernimmt. Aber gerade im Alter, wenn die Schmerzen chronisch werden, sind sie doch auch sehr belastend. Und da können wir unsern Fellnasen ja helfen, ihnen das Leben angenehmer machen.

Das Morgendbild ist richtig schön. Aber man sieht daran auch, dass das Gesicht immer mehr zum 'Oldie-Gesicht' wird. Einerseits sehr ausdrucksstark, aber andererseits hab ich diese Entwicklung bei Padge auch immer mit großer Traurigkeit beobachtet...
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Fr Jul 12, 2019 11:46 am

Ja, ihr Gesicht ist sehr knöchern geworden, merkt man auch beim Streicheln.
Und was die Tage auch deutlicher ist: Das Graue in den Augen. ich weiß nicht, ob es an der noch leichten Kopfschiefstellung liegt, da dann das Licht anders reinfällt. Aber ab und zu schaut es etwas...gruselig aus, wenn sie einen so grau anblinkt aus den Augen.

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » Fr Jul 12, 2019 12:23 pm

Uuuh, ja daran erinner ich mich vor allem von Joker. Die war ja dann irgendwann komplett blind und hatte fast weiße Augen - sehr gruselig! Aber es hat uns offensichtlich mehr gestört als sie :wink: .
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Fr Jul 12, 2019 12:29 pm

Oha, danke für die Vorwarnung...

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » Fr Jul 12, 2019 12:39 pm

Hier kannst Du es ganz gut sehen:

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Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Fr Jul 12, 2019 12:52 pm

Was für eine würdige alte Dame!
Ich mag diese ganz weißen Gesichter ja gerne. Seh die meisten bei "roten" oder "rotstichigen" Hunden, auch zB bei Vizslas. Würde Joy auch gut stehen :)

Diese weißen Augen...ui... :( Muss man wohl drüberstehen, drüberhinweggucken...

Bei Joy ist das mit dem Hören/Sehen nicht wirklich einzuschätzen. Da sind Einbußen da, ganz klar, die springen einen manchmal auch direkt an. Es ist auch klar, dass es ein Zusammenspiel von Sinnesorganen und Hirn ist. (Leider können wir mit dem Karsivan nicht noch höher gehen, hatte die Tierklinik auch gleich gecheckt.) Sie rennt aber noch nirgends gegen. Nur Glastüren und Hell-dunkel-Wechsel packt sie nicht mehr.

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » Fr Jul 12, 2019 1:04 pm

Also mir hat damals sehr geholfen, dass sie auch mit diesen völlig blinden Augen noch im Galopp durch den Wald fetzte. Und es gab nur äußerst selten Unfälle. Einmal hat sie es allerdings geschafft, auf einer Lichtung den einzigen Baum in der Mitte frontal zu treffen :shock: - da hab ich einen Riesenschreck bekommen. Und sie? Hat sich geschüttelt und ist fröhlich weitergesaust.
Schwierig wurde es für Joker erst als der Geruchssinn auch nachgelassen hat. Ich hab irgendwann gemerkt, dass sie zwar noch gerochen hat, wenn in der Küche Fleisch gebraten wurde. Aber wenn ich ihr Trockenfutter hingehalten hab hat sie kaum bis gar nicht reagiert und die Hand auch nicht mehr gefunden. Und da begann dann die Zeit, in der wir sie draußen am Geschirr führen mussten (wir quasi als 'Blindenführmenschen' für sie :streichel: ). In fremden Räumen ist sie dann in aller Ruhe so lange von Wand zu Wand gelaufen (also laufen, anstoßen, Richtung wechseln, laufen,...), bis sie so eine Art innere Karte angelegt hatte. Und dann kam sie zurecht. So war es z.B. in Ferienhäusern.
Von daher: Joy wird damit klar kommen und dann schaffst Du das auch :streichel: :streichel: .
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Fr Jul 12, 2019 1:09 pm

Hammer, diese Anpassungsleistungen! Auch mental, dass unsere Hunde darüber nicht verzweifeln...

Wie lange währte denn diese Phase mit dem Am-Geschirr-führen?
Und wie alt ist sie auf dem Bild oben? Wie alt wurde sie?
Wenn du von ihr erzählst, klingt das nach einer tiefen Verbundenheit.

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » Fr Jul 12, 2019 3:08 pm

Dieser Hund wurde mir quasi in die Hand geboren. Ich kannte sie von ihrem ersten bis zu ihrem letzten Atemzug. Das ist schon was ganz besonderes. Und von Anfangs an war sie auch noch mehr als ihre Geschwister auf mich fixiert.
Auf dem Foto ist sie 14 Jahre und 3 Monate alt (es ist vom 12.10.2009). Gestorben ist sie knapp 5 Monate danach.
Wann genau wir sie nur noch führen konnten kann ich nicht mehr sagen. Das war ja auch ein schleichender Prozess. Ich weiß, dass wir sie im Oktober 2007 im Urlaub schon bei einigen Wegen an der Strippe hatten und dass sie das Ferienhaus schon im beschriebenen Modus erkundet hat. Aber da waren wir noch am Anfang dieser Entwicklung.
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Beetle » Fr Jul 12, 2019 3:14 pm

Isi hat geschrieben:
Fr Jul 12, 2019 11:24 am
Auf der Morgenrunde heute:
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Blick nach vorne - in die Genesung :)
So ein schöönes Bild 😍

Bei Bora hatte ich mich mit dem Schmerzmittel auch schwer getan. Als man dann aber sehen konnte, wieviel besser es ihr damit ging, war's natürlich keine Frage mehr...

Von mir auch weiter gedrückte Daumen, für: guten Appetit und gute Verdauung, schöne Sparziergänge, gesunden Büroschlaf und alles was sonst noch dazugehören....
🌞ige Grüße von
Cathrin mit Mandy & Funny

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Aurelia » Fr Jul 12, 2019 3:54 pm

Das freut mich, dass es für Joy bergauf geht...weiter so! Schlechtere Tage wird es auf dem Genesungsweg immer mal wieder geben, aber die Fortschritte sind doch deutlich zu sehen und auch in deinen Berichten zu hören...prima... :streichel:

Isi hat geschrieben:
Fr Jul 12, 2019 12:52 pm
Diese weißen Augen...ui... :( Muss man wohl drüberstehen, drüberhinweggucken...
Das hängt ein bisschen davon ab, warum die Augen trübe bzw. komplett weiß sind. Ich persönlich würde eine beginnende Trübung immer tierärztlich abklären lassen, da es nur eine Alterserscheinung sein kann (Nukleussklerose) oder eine Krankheit (Katarakt). Ich habe bei Caesar im Moment beide möglichen Ursachen. Auf dem linken Auge hat er seit ein paar Jahren einen Katarakt. Das Auge trübte sich zunehmend und die Linse ist nun ganz weiß. Das Sehvermögen ist ganz stark eingeschränkt. Ein solcher Grauer Star muss engmaschig (also ca. alle 5 - 6 Wochen) überwacht werden und im Moment bekommt Caesar viermal am Tag Augentropfen, um die Entzündung, die durch das Austreten des Linseneiweißes in den Glaskörper entsteht, in Schach zu halten. Sonst steigt der Augeninnendruck an und das ist sehr schmerzhaft und kann im Endeffekt zum Verlust des Auges führen. Als sich vor ein paar Monaten auch das rechte Auge eintrübte, hatte ich schon die Befürchtung, dass sich der Katarakt auch auf diesem Auge manifestiert, aber die Fachtierärztin stellte nur eine altersbedingte Kernsklerose fest. Diese stört das Sehvermögen zum Glück nicht. Hier ist es gut erklärt: https://www.tieraugen.com/nicht-jede-li ... auer-star/
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

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