Das Leben mit einem alten Hund teilen

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Rohana
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » So Apr 14, 2019 10:13 am

'von Pommes geträumt' - :lol: . DAS kann natürlich auch sein.
Klar, ich würd dann auch erstmal versuchen, abends noch ein gute-Nacht-Häppchen zu geben. Muss ja nicht sein, dass Joy noch mehr Medis nimmt.
Karsivan find ich auch ein geniales Zeug für die Oldies. Das haben meine Herrschaften fast alle irgendwann in ihren späteren Jahren bekommen. Schön, dass es auch Joy hilft!
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Isi
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » So Apr 14, 2019 2:20 pm

Rohana hat geschrieben:
So Apr 14, 2019 10:13 am
'(....)

Karsivan find ich auch ein geniales Zeug für die Oldies. Das haben meine Herrschaften fast alle irgendwann in ihren späteren Jahren bekommen. Schön, dass es auch Joy hilft!
Ich hab irgendwo gelesen, dass es - bzw. der Wirkstoff - jetzt auch bei Menschen gegen Demenz getestet werden soll wegen der guten Wirksamkeit :klatsch:

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Praline » Mo Apr 15, 2019 10:26 pm

Iska hat geschrieben:
Fr Apr 12, 2019 9:24 am
gut sieht er wieder aus.... :wav: und bestimmt fühlt er sich nun auch fellmäßig wohler... auch, wenn er nicht begeistert war.... :streichel:
Bei unserem Riesenschnauzer war es jedenfalls so.... der war immer wie ausgewechselt und ich bin oft gefragt, ob das noch ein junger Hund ist....;)
Oh ja. Er schüttelt und kratzt sich jetzt deutlich weniger. Sowohl optisch, als auch vom Verhalten her tut ihm das eigentlich immer ganz gut und viele halten ihn dann auch echt für jünger. :D
Ich habe jetzt auch mal Windeln bestellt. Mal gucken, was er sagt. Er soll sie ja nicht immer tragen und vielleicht merkt er auch, dass er wieder mehr Freiheiten damit hat. Im Moment müssen wir ihn aus dem Wohnzimmer aussperren, wenn wir weg sind, dabei liebt er es auf dem Sofa in der Sonne zu liegen. Mal gucken, was er dazu sagt.
Isi hat geschrieben:
Sa Apr 13, 2019 9:17 am
Danke für den Dante-Bericht! Ich finde auch, dass er viel jünger aussieht nach der Fellpflege und auch zur Pflege einfach sein muss. Meinst du, er wäre bei jemand anders vielleicht weniger nachtragend? Wenn du ihn zur Fellpflege zum Hundefrisör bringen würdest? Oder anders gesagt: Wenn er sich bei dir schon anstellt, ist auch egal, wo er den Aufstand macht :wink:
Er stellt sich bei allen und allem so an. Nur beim Krallenschneiden ist es noch schlimmer, obwohl ich ihm echt noch nie weh getan habe. Er kriegt riesen Pupillen, zitter wie bescheuert und unternimmt die beklopptesten Fluchtversuche. Ich hatte zuletzt echt schiss, dass er dabei einen Herzinfarkt bekommt oder sich wieder einen in den Rücken knallt. Deswegen lasse ich die jetzt beim Tierarzt schneiden. Die machen das direkt auch zu dritt, kennen alle Griffe und zur Not sind wir ja direkt beim Doc. Er läuft sich die blöden Dinger ja kaum noch ab *sfz* Tja, und die Böse bin trotzdem ich. :mrgreen: Die sind ja doch nicht doof, unsere Zuckerschnuten.
Isi hat geschrieben:
Sa Apr 13, 2019 9:17 am
Ihr seid wirklich toll, hier im Forum und auch speziell hier im Thread! Es kommt so viel Verständnis und Ermutigung von euch, vielen vielen Dank!
Ja, das Forum hier ist echt so unglaublich nett. Ich glaube, so habe ich das auch bisher noch nie erlebt und diesen Thread hier mag ich besonders.
Wie schön, dass es deiner Omi soweit gut geht. Man fiebert ja doch echt mit, weil man hier weiß, dass alle hier genauso an ihrem Hund hängen wie man selbst und ich kann das so gut nachvollziehen. Ich frage mich auch oft, ob ich Dante überfordere und an anderen Tagen, wenn er gut drauf ist, zweifel ich, ob er nicht doch mehr braucht. Wenn sie doch nur reden könnten... Da müssen wir auf unser Bauchgefühl hören und darauf vertrauen, dass wir die alten Herrschaften gut genug kennen. :streichel:

Ich dachte ernsthaft, dass wir schon monatlich viel Geld beim TA lassen. Im Moment sind es etwa 30 Euro insgesamt für sein Herz und die Schilddrüse. Mein Mann war Heute ganz erschrocken, als ich ihm erzählt habe, was der Hund mit Steuern, Futter usw. monatlich kostet - ohne sonstige Tierarztbesuche :D Grob Überschlagen sind wir jetzt bei gut 100€.
Isi hat geschrieben:
Sa Apr 13, 2019 9:17 am
Ich habe so ein großes, ich weiß nicht, sagt man Loyalitäts-Gefühl?, Joy gegenüber. Sie war jetzt über 12 J. in allen Hochs und Tiefs so treu an meiner Seite - ich fühl mich ihr vom Herzen her verpflichtet. - Ihr wisst sicher, wie ich das meine, ich finde da nicht die rechten Worte für gerade. Es ist so ein: Du warst so toll für mich da, nun bin ich es für dich. Ich trag dich die Treppen hoch und ich trage dich auch über die große Schwelle, wenn du sie nicht alleine schaffst.
(Jetzt heul ich schon wieder.)
Ich lerne gerade viel mit Joy, auf ihrer - hoffentlich noch jahrelangen - Zielgeraden. Ich finde plötzlich den Ausdruck "das Zeitliche segnen" sehr treffend. Denn es steckt Segen drin, Segen in diesem Kreislauf von Werden und Vergehen. Es geht kein Zurück - aber genau deshalb gibt es ein Vorwärts.
Du sprichst mir aus der Seele. Da kommen mir auch schon die Tränen. Fühl dich gedrückt! Aber sie bringen einen auch so oft zum lachen. Die drei sehen aus wie die Muppets. Super süß. Da kann man nur wieder schmunzeln.
Hauptstadtpudel hat geschrieben:
Sa Apr 13, 2019 8:06 pm
Manchmal sind es auch die nachlassenden Sinne, die zu echten Missverständissen zwischen den Altchen führen.
Sie hören oder sehen die leise, leichte Warnung nicht.
Letztens grollte Bolle eine bezaubende alte weiße Schäferhündin an, weil sie ihm zu dicht auf die Pelle rückte, ihr Stand/Gang war nicht mehr sicher und sie reagierte gar nicht, da habe ich den Herrn gleich mal rausgepfiffen, damit sie nicht einen drüber kriegt.
Das macht man nämlich nicht mit bezaubernden alten Damen! :evil:
Das kann ich so unterschreiben. Dante hört inzwischen kaum noch etwas und hat sich deswegen zienlich übel mit der Hündin meiner Schwester gehabt. Sie lag im Korb und hat ihn angeknurrt, weil sie ihre Ruhe haben wollte. Dann hat es geknallt, weil Opi das nicht gehört hat. Dabei sind die beiden sonst ein Herz und eine Seele. Toll, dass du andere so im Blick hast. Hier sind leider einige nicht so umsichtig und ich muss doppelt auf meinen Öppi aufpassen.

Karsivan habe ich mir jetzt auch ganz groß auf meine Liste geschrieben. Ich habe schon öfter davon gehört und da Dante nachts inzwsichen auch so umtriebig wird, werde ich da mal nach fragen. Danke für den Tip, ihr Lieben!
Süße Grüße

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Bupja » Di Apr 16, 2019 5:40 am

Butze bekommt schon lange Karisvan und Selgian.

Das Selgian eher so aus einer Kommunikationsschwierigkeit. Da sind wir wieder bei: ach könnten sie doch nur sprechen.
Wir dachten, der Butze wird ein bisschen verwirrt, weil er so komische Sachen machte. Als ich rief, lief er in die falsche Richtung, verlor uns im Wald... sowas eben. Dafür bekam er Selgian. Heute weiß ich, dass er "einfach nur" taub wurde und Probleme in der Umstellungsphase hatte.
Hätte ich das begriffen, hätte ich ihm ganz anders geholfen, ihn in komischen Situationen anders behandelt.

Das Problem Opachen beschützen zu müssen haben wir hier auch. Butz sieht auf den ersten Blick einfach nicht alt aus. Er ist noch tief schwarz, läuft nicht komisch oder durchtrittig und wirkt auch so noch sehr stabil. Nur wer ihn von früher kennt, sieht die Alterszeichen deutlich.
Butz geht allerdings nicht nach vorne, wenn er sich unwohl fühlt, sondern sucht Schutz, versucht auszuweichen oder zu mir zu laufen. Viele Hundehalter interpretieren das falsch und es gab schon lustige Diskussionen, dass ich meine jungen Hund in seiner Angst doch in keinem Fall bestätigen solle.

Es geht mir aber wirklich so, dass mein Beschützerinstinkt Butz gegenüber deutlich gewachsen ist und ich mir über Dinge Gedanken mache, die für ihn früher einfach selbstverständlich waren. Kommt er über den Ast drüber oder soll ich ihn heben? Ist eine Tagestour zu viel für ihn? Ist es für ihn zu heiß, ist es für ihn zu kalt? Ist der Hund, den wir grade treffen und nicht kennen, für ihn ok oder schon zu wild und ich muss ihn beschützen.
Da hilft es wohl wirklich nur, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen.

Für heute wurde er von den Kollegen wieder in die Firma bestellt (er hat ja eine Teilzeitjob), weil sie IHRE Hundeopakuschelzeit vermissen.
Und weil dabei beide Seiten nur gewinne, komme ich Dir Bitte doch gerne nach und genieße es, mein Opachen heute den ganzen Tag um mich zu haben.
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Di Apr 16, 2019 8:47 am

So toll, dieser Teilzeitjob für Butze!
Es ist gesellschaftlich wichtig, dass die Qualitäten von Rentner genutzt werden, auch in den Firmen :D :klatsch:
- Ob Hund oder Mensch :mrgreen:

Toi, toi, toi, dass die Windeln von Dante gut angenommen werden und Entlastung ins Zusammenleben bringen!
(Joy hatte eine Phase, in der sie nachts undicht war - schlimm, für uns beide. Aber ist überwunden - allerdings mit 1x/Wo einer Hormontablette. :roll: ) Hach, gerade diese Sofa-Situation kann ich so gut nachvollziehen!


Wir hatten 2x Oldie-Specials auf der Dienstreise nach München. 1x ist direkt am Bahnhof jemand über Joy gestolpert, in sie reingerannt - ich weiß es nicht. Sie lief hinter mir und plötzlich hör ich Schrecklaute von Hund und Mensch und seh, wie der Hund auf dem Rücken kugelt und der Mensch auch droht aus der Balance zu geraten. Ich also erstmal beim Menschen geschaut, ob der sich was getan hat - nein -, dann Joy gecheckt: Nur ein Schreck und das Unvermögen, sich auszubalancieren - bei beiden :wink:
Man muss echt überall seine Augen haben :|

2. Moment war "ein First", hatten wir so noch nicht: Joy pennt im Zug, der Zug hält länger, Türen offen, jemand steigt polternd ein. Und Joy fährt wie ein Berserker hoch, schnellt unter dem Sitz hervor und bellt tief warnend durch den Wagon :shock: Gott sei Dank hat sie sich schnell beruhigen lassen. Aber für die Mitreisenden sicher lustig, meine Ansprache an Joy "Oh, hast du dich erschrocken? Komm mal her, alles gut, alles gut" - nachdem sie erst so böse klang :lol:


Und ich hab noch mal was gefunden, was ich ihr wohl - doch wieder :wink: - zusätzlich bestelle:
https://leiky.de/katze/235/dentanol?c=78
Der Doc hat zwar gemeint, sie kann nicht groß was an den Zähnen haben. Aber ich hab da eine Restunsicherheit und denke, da ist Zeug ist ein guter Kompromiss, eine Befriedung des Zahnthemas :wink:

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Aurelia » Di Apr 16, 2019 11:20 am

@ Isi:
Ich habe bei Caesar auch schon einiges zur Prävention bzw. Aufweichung des Zahnsteins ausprobiert. Dabei wird Ascophyllum nodosum wie in deinem Link in vielen Produkten gerne eingesetzt. Bei Caesar hat es allerdings nichts gebracht und ich war mir da auch wegen des Jodgehalts nicht so sicher. Der kann, da es ja ein Naturprodukt ist, gewaltig schwanken und eine tägliche "ungeregelte" Jodzufuhr zusätzlich zum bereits im Futter enthaltenen Jod, war mir persönlich auf lange Sicht dann zu riskant. Die besten Ergebnisse habe ich kurmäßig mit Ascodent von PerNaturam erzielt (Hauptwirkstoff ist ein Extrakt aus Traubenkernen). Damit wurde der Zahnstein deutlich weicher und konnte gut abgekratzt werden. Man muss das echt ausprobieren, was beim eigenen Hund wirkt. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr etwas findet.
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Rohana » Di Apr 16, 2019 11:50 am

Diese Schreckhaftigkeit aus dem Schlaf/der Ruhe heraus hab ich auch schon erlebt. Wenn das Gehör nachlässt - egal ob temporär wegen mangelnder Durchblutung (da greift Karsivan dann wieder) oder endgültig - dann kriegen die Oldies Dinge oft erst so spät mit, dass sie sich viel mehr erschrecken als früher. Da muss man sich als 'Oldie-Begleitmensch' erstmal dran gewöhnen :roll: .
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Bupja » Do Apr 18, 2019 10:48 am

Butze bei seinem Teilzeitjob

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Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Hauptstadtpudel » Do Apr 18, 2019 1:38 pm

Ich könnt ihn knutschen - dieser Blick!!!

Glaub ich gern, dass die Kollegen da auf regelmäßige Pflichterfüllung pochen. :D
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Pinch » Do Apr 18, 2019 5:46 pm

so herzig! ♥️
Pudel 🐩 tanzen 💃🏿 durchs Leben🐾
:wav:Petra mit GPH Gisela 🌺Platon, Ninja, Aron und Tiffy im Herzen♥️

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Iska » Do Apr 18, 2019 5:52 pm

Die Kollegen sind bestimmt wieder kaum zum Arbeiten gekommen 😍😇
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Fr Apr 19, 2019 8:29 am

Der Blick...so süß...Der kurze Look steht ihm echt gut, macht ihn regelrecht knackig!
Und die schöne rote Leine, so schön "eingetragen" sieht die aus :)

Danke auch für den Tipp mit dem Zahnzeugs aus Traubenkernen!!


Ich wünsche euch allen ein fröhliches langes WE, mit von der Sonne gewärmten fitten Oldies!

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Bupja » So Apr 28, 2019 3:35 pm

So, ich muss hier ja auch mal noch antworten...
Hauptstadtpudel hat geschrieben:
Do Apr 18, 2019 1:38 pm
Ich könnt ihn knutschen - dieser Blick!!!
Pinch hat geschrieben:
Do Apr 18, 2019 5:46 pm
so herzig! ♥️
Vielen Dank :D und ja, "kucken" kann er gut. Ich glaub, das übter heimlich.
Iska hat geschrieben:
Do Apr 18, 2019 5:52 pm
Die Kollegen sind bestimmt wieder kaum zum Arbeiten gekommen 😍😇
und wir auch nicht. Die Besuchsrate in unserem Büro hatte sich schlagartig um ein Vielfaches erhöht :D :mrgreen: Nutze, dann immer grade die Gunst der Stunde und kläre noch das eine oder andere :mrgreen:
Isi hat geschrieben:
Fr Apr 19, 2019 8:29 am
Der Blick...so süß...Der kurze Look steht ihm echt gut, macht ihn regelrecht knackig!
Und die schöne rote Leine, so schön "eingetragen" sieht die aus :)
Danke sehr auch Dir. Ich finde auch, dass ihm der kurze Schnitt sehr gut steht und es ihn recht jugendlich macht. Die Leine ist tatächlich schön eingetragen. Die hat er, seit er bei mir ist, also schon 10 Jahre. Ich weiß gar nicht so recht, ob ich es mal schaffe, die zu "vererben". Das ist und bleibt irgendwie die Butzeleine und ich benutze sie auch schon immer nur für ihn. Bei den anderen wirkt sie irgenwie falsch. Komisch, nicht?
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von PudelmonsterBeni » Mi Mai 01, 2019 12:07 pm

Isi hat geschrieben:
Sa Apr 13, 2019 9:17 am

Blöder ist, dass sie nachts weiterhin wandert. ich mache jetzt die Türen deshalb zu. Dennoch steht sie teils mehrmals vor dem Bett und kommt alleine nicht hoch. Dann steh ich schlafwandelt auf und heb sie rein - ich hab sie einfach auch zu gerne mit im Bett.

Nach Ostern bin ich 1 Wo ohne sie unterwegs und habe mit der Sitterin auch über "das Äußerste" gesprochen. Ich musste zwar weinen dabei und es war auch nicht einfach für mein Gegenüber, aber es war mir eine Herzensangelegenheit, das zu besprechen.

Ich habe so ein großes, ich weiß nicht, sagt man Loyalitäts-Gefühl?, Joy gegenüber. Sie war jetzt über 12 J. in allen Hochs und Tiefs so treu an meiner Seite - ich fühl mich ihr vom Herzen her verpflichtet. - Ihr wisst sicher, wie ich das meine, ich finde da nicht die rechten Worte für gerade. Es ist so ein: Du warst so toll für mich da, nun bin ich es für dich. Ich trag dich die Treppen hoch und ich trage dich auch über die große Schwelle, wenn du sie nicht alleine schaffst.
(Jetzt heul ich schon wieder.)
Ich lerne gerade viel mit Joy, auf ihrer - hoffentlich noch jahrelangen - Zielgeraden. Ich finde plötzlich den Ausdruck "das Zeitliche segnen" sehr treffend. Denn es steckt Segen drin, Segen in diesem Kreislauf von Werden und Vergehen. Es geht kein Zurück - aber genau deshalb gibt es ein Vorwärts.

Allen ein schönes, wenn auch eher winterliches Wochenende!
Ich hatte das mit Beni auch lange Zeit, dass er umherwandelte und ab dem Moment wo ich ihn abends gleich mit ins Bett genommen hab, hat er wirklich zu 99 % durchgeschlafen :) Schläft Joy neben deinem Bett oder schläft sie sowieso schon im Bett? Vielleicht wäre das auch noch eine Option ;)

Mit deinen Worten hast du mich total ins Herz getroffen..Tränen über Tränen :cry:
Beni hat ja "nur" 3 Jahre bei mir gelebt und doch war es eine wahnsinnig intensive Zeit. Ich hab viel gelernt.. vor allem Verantwortung zu übernehmen. Als Beni einzog war ich ja gerade frisch von Zuhause ausgezogen.
Die Zeit in der Beni dann so krank wurde, war so unglaublich schlimm und voller Sorgen, aber auch wahnsinnig schön.. weil unsere Beziehung sich noch einmal verändert hat..so innig und wortlos war.. wir waren aufeinander eingespielt und für mich war ganz klar, dass ich mit ihm jeden Weg gehen werde...
Ich war im Juni noch im Urlaub und auch wenn er dort noch nicht so krank war, so hab ich trotzdem mit seiner Sitterin (die Besitzerin von Sushi und Motte) alle Situationen durchgesprochen.. wir saßen weinend zusammen, aber ich wollte auch ihr zeigen, dass ich ihr zu 100% vertraue und dass ich weiß, dass sie genauso FÜR Beni handelt, wie ich es tun würde..
Für Isa war Beni ebenso besonders wie es Sushi für mich war..

Jetzt würde ich aber gerne mal wieder von Atta berichtet.. :)

Ihr geht es zur Zeit wirklich gut.. sie liebt es, dass wir immer mehr Sonne haben und deutlich mehr draußen sind. Die OP wegen dem Fleck hat sie super weggesteckt und auch die Blutwerte waren soweit okay.. einzig der SDMA Wert war mini minimal erhöht.. Urinuntersuchung hat aber gezeigt, dass wir bisher nicht allzu viel verändern müssen. Ein bisschen nierenschonend füttern und nierenunterstützende Kräuter und dann haben wir gute Chancen, dass es lange stabil bleibt. Aber natürlich werde ich jetzt in regelmäßigen Abständen die Nieren checken lassen :)

Ich glaube allerdings, dass es langsam hier und da im Körper ziept.. nicht allzu häufig, aber immer mal wieder läuft sie nicht so rund wie sonst.. das werden wir beobachten.
In letzter Zeit hab ich gemerkt, dass sich unsere Beziehung verändert hat und es ist ähnlich wie bei Beni damals.. ich hatte ja auch bei ihm immer wieder da Gefühl, dass wir kein richtiges Team sind.. bei Atta hatte ich dieses Gefühl nicht wirklich, aber trotzdem merke ich jetzt ganz deutlich, dass wir eine Einheit sind. Atta ist sicher kein Hund, der sich jedem gleich an den Hals schmeißt, nein absolut nicht. Sie ist oft froh, wenn man sich gar nicht zur Kenntnis nimmt..und dadurch wird von vielen oft nur Faye gesehen.. weil sie so niedlich ist und so flauschig..mir tut das für Atta manchmal leid, sie ist kein aufdringlicher Hund und vielleicht für viele auch optisch keine Schönheit...
Aber Atta hat Charakter, innen wie außen.. Sie ist ein Hund, der wahnsinnig viel Tiefgang hat, wenn man denn ein zweites Mal hinschaut...


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Lisa mit Beni im Herzen ❤

"Richtig abgerichtet, kann ein Mensch der beste Freund eines Hundes sein." -Corey Ford

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Re: Das Leben mit einem alten Hund teilen

Beitrag von Isi » Mi Mai 01, 2019 1:39 pm

Was für superschöne Bilder von deiner Maus!
Ein Hoch auf deine Kamera, sie ist bei dir in den absolut richtigen Händen und war regelrecht überfällig :D
Ich finde Atta supersüß, weißt du ja - auch wg. der Ähnlichkeiten zu Joy.


Ich bin zurück von der fantastischen Woche an der Costa Vincentina *dream away...

Joy ist nun wirklich eine Oma. Auch wenn man das auf den langen Spaziergänge vergessen kann, im alltäglichen Kontakt ist es unübersehbar. Ich war ergriffen, wie "klapprig" sie auf mich wirkte bei meiner Rückkehr. Sie kam mir auch nicht entgegen gelaufen, sondern musste geweckt werden :frech: Aber dann war die Freude beidseitig sehr sehr groß. Und sie klebt noch immer an mir, will auf jeden Fall vermeiden, dass ich noch mal ohne sie weggehe :wink:
Das Sitting hat gut geklappt und ich bin den beiden Sittern sehr dankbar, dass sie Joy mit all ihren Wunderlichkeiten und Medikamenten, in diesem Alter, noch genommen haben.
Leider hat Joy auch wieder geschnappt (nicht blutig, "nur" ihr "Stopp"-Schnappen), selbst bei mir, als ich sie hochheben wollte für die Treppen. Ich schau mir das jetzt ein paar Tage an, denn natürlich steht/stand sie unter "Ohne-Frauchen-sein-Stress". Sie ist ja wirklich sehr auf mich bezogen. Wenn das Schnappige dann wider Erwarten nicht weggeht, geht's in die Tierklinik zwecks Schmerzmedikamentation und/oder Physio zum Schmerzcheck.

Sie ist im 15. Jahr :streichel: Sie ist mein Hund, wie es noch keiner war und es nie wieder einer sein wird.
Gerade verwöhne ich sie mit Dosenfutter. Beim Sitter hat sie so lange nichts gefressen, bis man sich erbarmte, ihr gekochten Schinken zu geben - sie weiß halt, wie es geht :mrgreen:


Allen einen schönen freien Tag!

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