Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

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Hauptstadtpudel
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Hauptstadtpudel »

So arg wie du unter Druck zu stehen scheinst, würde ich jemand von außen drauf schauen lassen.
Also eine/n Trainer/in suchen.
Der Druck macht dir Stress, du bist verständlicherweise erschöpft (Umzug, Krankheit Umfall) und da braucht man eben manchmal auch Hilfe, die neben einem steht, unterstützt und sagt, wo es lang geht. :streichel:
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Pat
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Pat »

Danke liebe Katja,
Du hast absolut recht und ich habe bereits gestern Kontakt zu 2 Hundetrainern im Umkreis aufgenommen- und warte jetzt auf Rückmeldung. 😊
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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Isi
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Isi »

Wie schaut es denn inzwischen aus bei euch?

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Pat
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Pat »

Ihr Lieben,

wir sind seit 3 Wochen im Hundetraining.
Der erste Plan basierte auf 2 Säulen:
1. Den Hund morgens bevor ich gehe so richtig, richtig auspowern. Außerdem auch generell einmal die Auslastung hochfahren um zu gucken wie er sich generell verhält wenn er so richtig ausgepowert ist. Ich hab ihn vorher schon immer gut beschäftigt, aber der Plan lautete "Hundebootcamp". Sowohl körperlich als auch geistig. Viel Fahrradfahren, laufen, Apportieren, Suchen, etc etc. Er macht alles mit großer Begeisterung mit.

Säule 2: Den Hund in der Wohnung wirklich begrenzen und das ewige Hinterherlaufen verhindern. Also: Decke, Decke, Decke. Das Kommando kennt er, wenn er sehr müde ist schläft er auch in seinem Bettchen, bequem ist es also... aber auf Kommando reingehen und drin bleiben und wirklich lernen mal zu entspannen, das klappte ja bisher nie. Ich schicke ihn ungefähr 60x am Tag in sein Bett, er geht immer wieder rein, aber er weigert sich noch immer dort langfristig drin zu bleiben.. In einigen Situationen leine ich ihn an, dann ist aber das Geheule natürlich groß.

Bisher muss ich ehrlicherweise sagen es bringt alles nicht wirklich was. Natürlich ist er müder und schläft mehr, aber naja.
Ich habe ihn mehrfach gefilmt, es ist wirklich komplett egal wie müde er ist, wenn ich weg bin ist das Theater jedes Mal das gleiche. Und das ja obwohl er es einfach schon konnte... :( Das find ich so ärgerlich.. Hätte ich von Klein an einen Fehler gemacht, oookay. Aber ich kämpfe hier echt auch mit meiner Geduld, so leid es mir tut. Er ist aber auch einfach so wahnsinnig laut, die armen Nachbarn. Das Video war einfach nur fürchertlich.

Aber noch ist Motivation übrig. :mrgreen:
Ich füttere ihn vor meiner Arbeit nicht mehr und seitdem hat er immerhin auch nicht mehr reingemacht. Immerhin ein kleiner Erfolg :-) Aber momentan geh ich auch nicht ins Büro.

Leider wachsen jetzt andere Probleme immer mehr, nämlich seine Erwartungshaltung. Klar, draußen passiert ja jetzt auch immer viel cooles. Da fängt er schon an zu quietschen, wenn ich die Leine dran mache und zieht es durch bis wir an irgendeiner Wiese ankommen. Die Erwartungshaltung war schon immer schlimm bei ihm, nur ich kann ja auch nicht jedes Mal rausgehen und es passiert garnichts. Er weicht mir auch im Freilauf nicht einen Zentimeter von der Seite bis irgendwas passiert und so wirds halt auch mit dem Auspowern nichts. Fahrrad ist dann optimal, das powert ihn aus, während er an meiner Seite laufen darf, aber auch das findet er so großartig dass er schon beim Anblick des Fahrrads anfängt zu quietschen. (ich weiß nicht, ob Ihr wisst was ich mit quietschen meine, es ist auf jede Fall sehr unangenehm).

Ich persönlich hab so stetige Auf und Abs. Den einen Tag bin ich ganz motiviert und zuversichtlich, am nächsten Tag bin ich einfach nur verzweifelt und hab jegliche Freude an unseren Spaziergängen verloren.

Am Freitag ist mein nächster Termin, dann schauen wir mal weiter. Ich stehe auch dazwischen in Kontakt mit der Trainerin, aber sie wirkte auch schon leicht ratlos nach meinem letzten Lagebericht. Aber insgesamt machen die Ansätze meiner Meinung nach ja schon Sinn. Und noch stehen wir ja am Anfang..
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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kerlcheline
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von kerlcheline »

oh je das hört sich nicht gut an.
Es könnte aber auch alles viel zu viel sein. Wenn er nur mehr zum schlafen zur Ruhe kommt.
Bei uns gibt es geregelte Spielzeiten, die kleinen Runden morgens und abends, und Mittag ein gute Stunde Spazierengehen, langsam mit viel schnüffeln.
Wir haben das Boxentraining wieder verstärkt, und inzwischen geht er selber rein und entspannt.
Meinen Mann ist er ja immer gefolgt auf jeden Schritt, das wird schon um vieles besser. Bei mir war es nicht so viel, da er gewohnt ist, das ich arbeiten muß.
Vielleicht ist es wichtiger das richtige entspannen zu üben, als ihn zu viel auszupowern.
Drücke euch die Daumen.
Pudelige Grüße!

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Pat
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Pat »

kerlcheline hat geschrieben:
Mo Mär 23, 2020 4:02 pm
oh je das hört sich nicht gut an.
Es könnte aber auch alles viel zu viel sein. Wenn er nur mehr zum schlafen zur Ruhe kommt.
(...)
Vielleicht ist es wichtiger das richtige entspannen zu üben, als ihn zu viel auszupowern.
Das ist absolut richtig.
Aber in der Wohnung steht eigentlich (auch schon seit langem, nicht erst seit ich bei der Trainerin bin) nur das Entspannen bzw. Nichts-Tun auf dem Programm. Außer dem Hasen (der eigentlich mehr Kopfkissen und Schlafpartner ist) liegt auch kein Spielzeug rum oder so. Ab und zu gibts mal was zum Kauen, aber das interessiert ihn ganz oft nicht (generell ist Futter ja noch nie sein Ding gewesen, egal wie toll es auch sein mag. Er lässt alles liegen, wofür andere Hunde durch brennende Reifen springen würden).

Wie habt Ihr das Verfolgen (speziell von deinem Mann) in den Griff bekommen?

Ich hab das "Bootcamp" Programm nach Rücksprache letzte Woche auch wieder etwas runtergefahren, aber ich hatte ehrlicherweise weder vorher das Gefühl, dass er "unausgelastet" war noch danach das Gefühl, dass er überdreht ist.
Ich gehe jetzt aktuell ca. 2x täglich etwa eine Stunde mit viel Spaß und Action und zusätzlich 2 langweilige Pipirunden um den Block. Ist das in Euren Augen zu viel?
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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kerlcheline
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von kerlcheline »

Meine Trainerin hat mir geholfen. Das einzige was ich gemacht habe , ist ihn in der Wohnung zu begrenzen.
Es hat ein bisschen gedauert, da mein Mann nicht so konsequent ist wie ich.
Immer wieder in die Box geschickt, einfach nicht nachgeben. Jetzt liegt er auch drin, wenn mein Mann in einem anderen Raum ist, das war vorher nicht möglich.
Ihre Meinung ist erst wenn das klappt , dann wenn man es will der nächste Schritt.
Aber alles andere klappt eigentlich ganz gut.
Pudelige Grüße!

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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Pat »

Also dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben... ich werde berichten. 😊
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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Isi
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Isi »

Es tut mir leid, dass du so einen Frust schiebst.
Ich hoffe, Bobby zeigt sich doch noch „einsichtig“ und dass du im Laufe der Zeit einen Anpack findest, der für euch funktioniert.
:streichel:
Laß dich nicht unterkriegen
und wer weiß, vielleicht reift Bobby just in der jetzigen Homeofficezeit...🙏🏻

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Pat
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Pat »

Daanke.. Ja alles nicht so leicht für mich. Es war einfach auch generell eine emotional schwierige Zeit.
Dafür haben wir tolle Erfolge beim Suchen- so dass meine Hundemamaherz manchmal doch auch richtig stolz ist ;-)
Warte mal ab, was mein nächster Termin am Freitag so ergibt. :streichel:
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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Hauptstadtpudel
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Hauptstadtpudel »

Irrgs, das mit der Qietscherei ist natürlich doof.
Da bin ich gespannt, was der Plan ab Freitag sein soll.

Wenn du mal so eine negative Entwicklung hast, kannst du sicherlich auch zwischendurch mal das Training besprechen. So dass du gleich den Anfänge wehren kannst.

Ich würde alles was mit Impulskontrolle zu tun hat, intensiv trainieren, wobei das tägliche Pensum natürlich begrenzt ist (sehr individuell). Ich denke, er muss erst lernen sich zu beherrschen, ich finde Pudel haben oft eine recht niedrige Reizschwelle.

Und ihm vielleicht ein Abbruchsignal beibringen, mir hilft in vielen (nicht in allen) Situationen ein "Schluss" welches ich beim Spielen aufgebaut habe. Ich hab im Spiel das Kommando gegeben und mich dann entspannt entfernt und auf was anderes konzentriert (dann braucht man gar nicht bewußt den Hund ignorieren :wink: ).
Mit dem SCHLUSS kann ich inzwischen auch andere Verhaltensweisen abbrechen. Bolle legt sich danach auch immer gleich ab, zuhause ins Bett, unterwegs (Café o.ä.) aber auch. Ich glaube für ihn heißt es wirklich Feierabend.

Ich drück euch die Daumen, dass es bald etwas entspannter wird. Ist nicht leicht in deiner Situation, und er bekommt das ja auch mit. Und leider reagieren unsere Hunde nicht immer mit liebevoller Zurückhaltung, wenn wir instabil werden, also Bolle jedenfalls nicht, auch wenn er sonst ein ganz Lieber ist.

Mir fiel es zeitweise schon recht schwer, uns noch als Team wahrzunehmen, als er jünger und zeitweise fast hysterisch war. Ich musste mir dann doch immer wieder bewußt machen, dass es nicht gegeneinander, sondern nur miteinander geht.
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Pat
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Pat »

Liebe Katja,
ich bezieh mich mal auf dich ohne alles zu zitieren.

Ja genau, ich hab sofort als ich gemerkt hab, "da verschlimmert sich jetzt was anderes" die Trainerin kontaktiert - und auch sofort Hilfe bekommen. Morgen gehts weiter, es klärt sich noch ob per Facetime oder persönlich.

An der Impulskontrolle bin ich dran und wir machen in der "Trainingssituation" auch schon ganz gute Fortschritte. Er ist ja doch sehr sehr ballverrückt, schafft es (zwar nur mit Kommando "Warte", aber immerhin) tatsächlich inzwischen sitzen zu bleiben und erst auf Kommando hinterher zu schießen. Das dann aber auch wirklich so wild, dass er Staubwolken aufwirbelt :-D
Aber dann darf er ja ;-)
Auch Besuch begrüßen ist ein leidiges Impulskontroll-Thema, was leider auch einige der Besucher mitverschuldet haben. Ich bin inzwischen so weit, dass ich sage niemand darf den Hund auch nur beachten bis er nicht wieder ruhig ist, aber da kann ich mir immer nur anhören, es wäre wichtig für Hunde begrüßt zu werden. Und dann wäre er bestimmt auch entspannt, wenn man ihm kurz Hallo sagen würde. Wenn dem so wäre: okay. Aber er dreht dann erst recht richtig hoch. Mit Kurz Hallo meinen die Besucher aber halt leider auch sich anspringen zu lassen und ihn wild und überschwänglich zu streicheln...
Also darf momentan niemand klingeln sondern nur anrufen und dann mach ich die Tür auf, warte aber im Wohnzimmer, als wenn nichts wäre. Da schafft er es (heftig zitternd und mit sehr viel Gepiepse) aber immerhin dann im Korb zu bleiben. Von Entspannung sind wir natürlich meilenweit entfernt.

Er kann "Nein" und "Hm-"Hm", meine "sanften" Abbruchsignale und "Schluss" (wie bei Dir, ein "Feierabend"). Er hört auch dann kurz auf. Aber nach 3 Sekunden ist alles wieder vergessen.

So richtig "sensibel" für meine Situation ist Bobby tatsächlich garnicht, ist aber ja auch okay. Er hat einfach noch zu viele Flausen im Kopf. Deswegen kenne ich auch den "Team-Gedanken", den Du ansprichst.
Ich schaue auf jeden Fall, dass ich das Positive nicht aus den Augen verliere, wir machen so tolle Erfolge beim Suchen und generell draußen bei unseren Aktivitäten - und kuscheln ist natürlich auch immer noch was, was wir beide sehr genießen.
Umtauschen möchte ich ihn also bisher immernoch nicht :streichel:
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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Fluse
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Fluse »

Ich habe vor kurzem noch gelesen oder in einem Podcast gehört (ich weiß es leider nicht mehr), dass das auspowern vor dem alleine sein gar nicht gut für viele ist, da die Hunde es danach nicht schaffen vernünftig runterzukommen und somit nicht entspannt ausgepowert, sondern völlig unter Stress stehen.

Wenn ich das so lese - das habe ich jetzt zum ersten mal komplett - ist mein Gefühl: Training ist schön und gut, aber Bobby braucht meinem Empfinden nach eine tiefere Unterstützung für seine Seele. Ob das Bachblüten sind oder klassische Homöopathie... ich würde eines von beiden wählen und da eine richtige Fachperson zu Rate ziehen.
Bitte keine eigenen Versuche mit irgendwelchen Mitteln, weil das dem und dem geholfen hat oder weil xy das empfiehlt. Das funktioniert bei diesen beiden Therapien nicht.

Alles Gute für euch :streichel:
Liebe Grüße von Alina mit Purzel

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Isi
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beachten?

Beitrag von Isi »

Dass es mit der Ruhe nach dem Auspowern schwer sein kann, hab ich am eigenen Leib gemerkt, als ich abends joggen war. Ich dachte, das macht schön müde - von wegen, ich saß die halbe Nacht wach im Bett :frech:

Bin gespannt, was die Trainerin sagt! (Ich würde es via FaceTime machen.)

Punkto Bachblüten: Würde ich dir auch selbst zutrauen. Du kennst deinen Hund, seine Problematik. Welche Bachblüten in Frage kommen, dazu gibt es gute Seiten im Internet. Die Mischung (in Wasser oder Alkohol) kannst du für ca. 8.- in der Apotheke mischen lassen.

PS Punkto Besuch:
Halte durch!
Dein Hund, deine Wohnung, deine Regeln!!

steinmarder
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Re: Umzug mit Hund - was muss ich beacht

Beitrag von steinmarder »

Ich habe jetzt nicht alles gelesen... sollte ich also blöden Unfug schreiben, überlies meinen Beitrag bitte. :oops:

Ich glaube nicht, dass ein erschöpfter Hund grundsätzlich besser alleine bleibt. Er hat bloß weniger Energie zum jammern etc., der Trennungsstress ist ja trotzdem vorhanden. Daran solltet Ihr arbeiten... Klugschwatz, Ende.

Ich gehe morgens max. eine Pipirunde, manchmal gehen die Hunde auch nur kurz auf die Terrasse. Wenn ich arbeiten gehe, werden sie erst nachmittags richtig ausgelastet und das funktioniert sehr gut.

(Ich habe mit beiden Hunden das Alleine bleiben geübt, hatte aber bei beiden Hunden nur die Sommerferien Zeit, danach musste ich wieder arbeiten. Natürlich lief es nach diesen wenigen Wochen noch nicht perfekt, aber der Rest hat sich durch die Routine ergeben - jeden Tag die gleichen Zeiten. Allerdings haben wir auch Eigentum, da hat 2-3 Minuten Jammern niemanden gestört.

Beide Hunde bleiben gut alleine, wobei mein mimosenhafter Rüde mein Weggehen blöde findet, der Hündin ist es egal. Lustigerweise habe ich mit Alfred viel kleinschrittiger geübt, er ist einfach „empfindlicher“ und tut seinen Unmut grundsätzlich eher kund als Else.)

Ich glaube, eine entspannte Haltung hilft auch, ersetzt aber natürlich kein Training. :| Ordentliches Kauzeug und Rituale haben bei uns auch geholfen. Alfred muß auf jeden Fall mit zur Tür gehen dürfen, damit er zugucken kann, wenn ich gehe. Warum auch immer? :mrgreen:

Wenn Dein Hund anfängt, Dich zu nerven, weil seine Erwartungshaltung zu hoch ist, würde ich auch die Aktivtäten reduzieren.

Halte durch, finde heraus, was Deinem Hund hilft und v.a., mach Dich nicht verrückt! Natürlich ihres schöner, wenn der Hund gar keinen Stress hat... aber ein bisschen Stress - bis das Alleine bleiben gut klappt - wird er überleben.

Gruß steinmarder
... das ist kein Hund. Das ist ein Pudel!!!

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