Problemhunde

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kleinAnton

Problemhunde

Beitrag von kleinAnton » Fr Mai 03, 2013 10:44 pm

das sind Hunde - im ungünstigsten Falle der eigene - mit denen man ein Problem hat.
Wieso gibt es hier keinen Eintrag seit 5 Monaten?
Ich scheine der einzigste zu sein, der ein Problem mit seinem Hund hat, es täte gut, wenn andere auch annäherungsweise wenigstens ein klitzekleines Problem mit ihrem Hund hätten, dann fühlte ich mich nicht so einsam.

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Resi
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Re: Problemhunde

Beitrag von Resi » Sa Mai 04, 2013 4:55 am

ich glaube das liegt daran das viele den Begriff Problemhund anders definieren als du. Du schreibst DU hast ein Problem mit deinem Hund, der Hund hat ja aber kein Problem. Die meisten vertsehen unter Problemhund einfach Hunde, die eben wirklich ein Problem haben was nicht mit Erziehungsfragen perse zu lösen ist. Extreme Angsthunde oder auch aggressive Hund würde ich als Problemhunde bezeichnen.

Wenn du hier im Forum mal etwas genauer liest wirst du feststellen dass es viele gibt die ein Problem MIT ihren Hunden haben. Themen für Erziehung, Fütterung, Jagdtrieb usw gibt es nämlich recht viele.
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

Fibi
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Re: Problemhunde

Beitrag von Fibi » Sa Mai 04, 2013 6:04 am

Es gibt in der Rubrik hin und wieder ja schon mal Beiträge.
Resi hat völlig recht-es kommt drauf an wie man "Problemhund" definiert.
Meine Billi hat einen Jagdtrieb,mäkelt manchmal am Futter rum,hat an Sylvester totale Angstzustände,zappelt beim Friseur rum und zieht mich manchmal mit der Leine durch die Gegend,oder bellt mal fremde meist Männer mit Hut an-bei dem einem oder anderem "Problem" haben mir die Foris schon doll geholfen (besonders mit Monis Beiträgen,wegen dem Jagdtrieb ihrer beiden Naturlocken).
Deshalb ist Billi aber noch lange kein Problemhund-da kenn ich ganz andere die wirklich Hunde haben,mit denen man nur Streß hat.
Sei es Nelly,der Border Colli/engl.Bulldoggen Mix meiner Tochter,die zu Menschen super charmant ist,sie hört aufs Wort,ist wirklich 1a erzogen,ist witzig,klug und einfach liebenswert,wenn sie nicht immer andere,bzw. fremde Hunde auffressen wollte.Trotz Trainerstunden bei einer sehr fähigen Trainerin ist ein entspannter Spaziergang nicht möglich,weil man jeden Hundekontakt vermeiden muß und das ist echt schwer,wenn andere Hundebesitzer ihre nicht im Griff haben und sich nicht abrufen lassen-das Problem kriegt man leider nicht "wegtrainiert" man kann nur lernen mit Situationen umzugehen(Gott sei Dank ist noch nie etwas passiert)
Dann kenne ich noch den Eddi-sehr speziell das nette Kerlchen,aus Ungarn,sieht aus wie ein Fuchs von Steiff,fehlt nur der Knopf im Ohr.
Er kläfft,er kläfft eigentlich immer und überall-furchtbar-meine Freundin,mit Hundetrainer Ausbildung kommt da echt an ihre Grenzen.
Er kläfft und pis... einem in die Wohnung, nicht nur Markierungen sondern richtige Seen.Möchte nicht wissen,was der arme Kerl in seinem Leben erlebt hat-anfangs durfte man ihn gar nicht anfassen,heute ist nur noch der Schwanz tabu und er hat sich zu einer kleinen Schmusebacke entwickelt und die Angst vor uns Menschen verloren.
Beide Hunde habe ich öfter mal tage oder wochenweise bei mir in "Urlaub" und glaub mir ich mach drei Kreuze,wenn ich mit den Macken von meiner Billi wieder allein bin.
Das mußte ich mir grad mal von der Seele schreiben.
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Re: Problemhunde

Beitrag von Bupja » Sa Mai 04, 2013 7:44 am

Fibi hat geschrieben:
Sei es Nelly,der Border Colli/engl.Bulldoggen Mix meiner Tochter,die zu Menschen super charmant ist,sie hört aufs Wort,ist wirklich 1a erzogen,ist witzig,klug und einfach liebenswert,wenn sie nicht immer andere,bzw. fremde Hunde auffressen wollte.Trotz Trainerstunden bei einer sehr fähigen Trainerin ist ein entspannter Spaziergang nicht möglich,weil man jeden Hundekontakt vermeiden muß und das ist echt schwer,wenn andere Hundebesitzer ihre nicht im Griff haben und sich nicht abrufen lassen-das Problem kriegt man leider nicht "wegtrainiert" man kann nur lernen mit Situationen umzugehen(Gott sei Dank ist noch nie etwas passiert)


Bei meiner Teilzeit Bulldogge Eve ist es ja aufgrund ihrer schlimmen Vergangenheit so ähnlich. Sie ist eine angstmotivierte Beißerin. Leider ist da auch schon was passiert, weil andere ihre Hunde nicht im Griff haben oder unsere Warnungen nicht ernst genommen haben. Deshalb klassifiziere ich Eve nicht als Problemhund. Wir haben uns damit arrangiert und abgesehen von der Beißerei ist Eve ein Gemütshund und eine echte Knutschbacke, die perfekt im Gehorsam steht. Und auch wenn Spaziergänge mit Eve nicht einfach sind, würden wir sie nie tauschen.
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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taralieschen
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Re: Problemhunde

Beitrag von taralieschen » Sa Mai 04, 2013 7:55 am

welches Problem hast Du denn mit Deinem Hund, klein Anton?
es grüßt das Taralieschen

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Re: Problemhunde

Beitrag von Happy » Sa Mai 04, 2013 11:54 am

Meine Hunde gehorchen auch nicht immer und überall perfekt,nur würde ich sie deshalb nie als Problemhunde bezeichnen,denn das sind sie nicht. Wir haben noch ein paar Erziehungsfragen, an denen wir arbeiten,mehr nicht.Und das geht wohl den Meisten hier so.

Mich würde auch interessieren warum du deinen Hund als Problemhund siehst. Beschreib doch mal dein/sein Problem.

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mafiba52
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Re: Problemhunde

Beitrag von mafiba52 » Sa Mai 04, 2013 4:54 pm

[size=150]Ich hab auch ein Problem:
Mein Nico bleibt nicht stehen beim kämmen oder scheren,er setzt sich sofort hin.Was kann ich da machen?[/size]
:roll:

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Christiane138
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Re: Problemhunde

Beitrag von Christiane138 » Sa Mai 04, 2013 5:53 pm

mafiba52 hat geschrieben:[size=150]Ich hab auch ein Problem:
Mein Nico bleibt nicht stehen beim kämmen oder scheren,er setzt sich sofort hin.Was kann ich da machen?[/size]
:roll:
Knicka macht das auch manchmal. Ich nehm dann einfach den Arm, der über ist und halte ihn damit hoch - also einfach unterm Bauch durch und hoch halten :wink: ...
Viele liebe Grüße,

Christiane

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Fibi
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Re: Problemhunde

Beitrag von Fibi » So Mai 05, 2013 8:11 am

@Daniela:Ich hab schon öfter die "Ohren gespitzt",wenn Du über Eve geschrieben hast.und versucht mir da den ein oder anderen Tipp zu holen.
Natürlich haben wir uns auch mit dem Problem von Nelly arrangiert und uns Rat geholt,wie man damit umgehen kann.
Eintauschen-never ever sie ist ne echte Sahneschnitte.
Als "Problemhund" sehe ich die Süße,weil sie draussen unter ständigem Streß steht und niemals entspannt ist.Für sie ist ein "normales Hundeleben" einfach nicht möglich.Damit meine ich Spaziergänge im Rudel-an den schönsten Hundetreffpunkten dabei sein und einfach durch die Gegend tollen ( z.b. am Rhein) ect.
Aber das ist hier ja nicht das Thema,man könnte einen eigenen Thread dazu aufmachen.

Klein Anton hatte gefragt,ob hier denn keiner einen Problemhund hat.Mich würde auch interessieren,warum sie das fragt und was mit Anton ihrer Meinung nach schief läuft.
mafiba52 hat geschrieben:[size=150]Ich hab auch ein Problem:
Mein Nico bleibt nicht stehen beim kämmen oder scheren,er setzt sich sofort hin.Was kann ich da machen?[/size]
:roll:
Auch die Frage ist meiner Meinung nach einen eigenen Thread, vielleicht unter der Rubrik Hundepflege, wert.
Da bräuchte ich auch mal einige Tipps.

liebe Grüße Fibi
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Annely
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Re: Problemhunde

Beitrag von Annely » Do Mai 09, 2013 2:16 pm

Wann ist ein Hund ein Problemhund?? Nicht aufs Wort gehorchen, sich raufen, oder einfach machen was er will und den Rudelführer nicht akzeptieren wollen :?: :?:

Ich hatte einen Zwergpu. Er war ganz toll. Sein Name war "Sykes". Zu ihm kam dann der grosse schwarze Ashley. Anfangs war alles gut. Dann begann der "Kleine" am Rad zu drehen. :fechten: :fechten:

Ich habe wirklich alles versucht aber der Zwerg hat mir fast alle Nerven geraubt. Da waren ja so 30 gegen 6 kg. :mrgreen: OK. Auf das Psychosofa bei Herrn Rütter sind wir nicht gegangen. Für den Zwerg war das Autofahren nie ein Thema. Alles gut. Aber dann... Nur noch genervt und gezickt. Bitte glaubt mir... der Kurze hat den Welpi versucht bewusst auf die Straße zu locken. Er war ein klassisches "Alpha-Tier". Nicht böse aber so war er. Ich habe ihn dann aus berufliche Gründen kurz :P bei einer Freundin lassen müssen. Und... :) kaum zu glauben. War nix mit Stress und Heulkonzert und was immer noch er so bei mir gemacht hat. Ich habe ihn dann bei ihr gelassen. Dort war er wohl glücklicher als bei mir. Das ist mir unheimlich schwer gefallen aber war wohl eine gute Entscheidung. Ja und dann noch mein Harli. Der gehorcht zwar aber hat einen wahnsinnigen Freiheitsdrang. Da hat echt nix geholfen. Er kommt ja immer wieder zurück aber mir bleibt jedes Mal das Herz stehen. :streichel:

Nun hat er wieder einen "Kumpel". Findet er ganz gut. Jetzt müssen wir irgendwann mal ohne Leine hier los. Das war so meine Story zum Thema "Problemhund". Vielleicht haben wir ja die Probleme :?: :?: Man sollte sich doch immer fragen, was erwarte ich von meinem Tier. Manchmal sind Erwartungen zu hoch? Ich weiß es nicht aber bisher passt das bei uns ganz gut.
Gruß
Annely mit Joker und Sharky

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JohnnyP
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Re: Problemhunde

Beitrag von JohnnyP » Do Mai 09, 2013 2:37 pm

Ich hab einen Problemhund zu Hause. Zigfach misshandelte Pfegehündin aus Griechenland. Zeigte Autoagression bis hin zur Selbstzerstörung, schnappt nach jedem und allem was sich nähert, extremer Jagdttrieb, obsessives Kontrollverhalten gegenüber Artgenossen.
Alles Dinge die man nur mit viel Geduld und einem kompetenten Hundetrainer in den Griff bekommt und eher nicht in einem Forum. Daher hab ich nie etwas darüber geschrieben in Internetforen. Wir haben viele der Punkte gut in den Griff bekommen, nach 5 Monaten Arbeit. Einige werden sicher nie ganz gehen.

Wenn Du es so willst, dann kannst Du meinen Beitrag im Thema Krankheiten auch mit Problemhund in Verbindung bringen, denn ein Jagen bis aufs Blut, finde ich schon problematisch, allerdings eben natürliches Beuteverhalten und mit normalem Verstand, Schleppleine und wieder viel Training zu beheben bzw einzudemmen.

Kopf hoch, ich denke auch, dass ein Problemhund eher die Ausnahme ist, und ein Problem mit dem Hund und dessen Erziehung mehr die Regel.

Oekohexe
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Re: Problemhunde

Beitrag von Oekohexe » Fr Mai 10, 2013 12:54 pm

Ja ok .......................wir outen uns , denn auch hier gibt´s so ein Problem . Mein 5 kg Zwerg zeigt manchmal auch Angstagression bei Artgenossen und rastet dabei förmlich aus , wenn kein Ausweichen möglich ist .

Wir arbeiten drann und besonders auch ICH an meiner Haltung/ Köpersprache. Da hat man mal ein paar positive Hundebegegnungen und dann kommen wieder HH und machen das Erarbeitete in null Komma nix wieder zunichte ..........................wie vor einer Woche . :oops:

Gestern gingen wir die selbe Route und ich konnte deutlich merken wie Theo genau an der Stelle unsicher wurde , Rute nach unten , stehen , gucken und dann schnell Richtung nachhause .

Nun ich will auch gar nicht meckern , denn ich weiss das auch ICH an mir arbeiten muss .

Aber ansonsten kommen wir gut zurecht und leben halt mit der ein oder anderen Macke ...........................sonst wär´s auch langweilig . :wink:

Aggressivität ist immer eine Antwort. Aggression steht sehr oft mit Angst oder Stress in Verbindung. Angst ist eine angeborene innere und äußere Stressreaktion des Körpers auf Bedrohung. Diese Definition ist mit der Definition für Aggression vergleichbar: Auch Aggression ist eine angeborene innere und äußere Stressreaktion des Körpers auf Bedrohung, die die Distanzvergrößerung zum Ziel hat. Das heißt, Angst und Aggression sind letztendlich zwei Seiten ein und derselben Medaille, zwei mögliche Reaktionen (Flucht oder Angriff) auf ein und dieselbe Situation. Unsichere Hunde beißen in aller Regel schneller zu - sozusagen vorsichtshalber - und zeigen weit mehr Drohsignale, wenn sie bedrängt werden. Motto: Angriff ist die beste Verteidigung.

Beim Vorgänger Hund war alles supi , DER war mit Allem und Jedem verträglich . :klatsch:
LG Dagmar & Theo

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