Hund verlässt Grundstück, Tipps?

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Chocoaussie
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Re: Hund verlässt Grundstück, Tipps?

Beitrag von Chocoaussie » Do Okt 11, 2012 1:06 pm

entschuldigt, aber mit Rütteldose und Erschrecken bei einem vielleicht sensiblen pudel auch nach hinten losgehen.
Liebe Grüße Jenny mit Aussie Collin

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Moni
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Re: Hund verlässt Grundstück, Tipps?

Beitrag von Moni » Fr Okt 12, 2012 6:39 am

Chocoaussie hat geschrieben:entschuldigt, aber mit Rütteldose und Erschrecken bei einem vielleicht sensiblen pudel auch nach hinten losgehen.
Ja, hab ich ja auch geschrieben :wink: .
Seinen Hund muss man schon selbst einschätzen. Meiner ist auch ein Sensibelchen, aber er soll ja nicht alleine das Grundstück verlassen und dann muss man sich halt überlegen, was man tut, damit er genau diese Handlung so verknüpft, dass er es sein lässt. Und gerade bei einem sensiblen Hund finde ich hat man da sogar bessere Chancen, weil er viel leichter zu beeindrucken ist und man mit wenig "Geräusch" oder "Gerumpel" viel erreicht.
Liebe Grüße-
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Phoebe
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Re: Hund verlässt Grundstück, Tipps?

Beitrag von Phoebe » Fr Okt 12, 2012 7:01 am

Ezralino hat geschrieben:Aus Neugier: was genau meint ihr mit flexiblen Schafzaun? So was mit Strom? :n010: Ich kann mir gerade nichts darunter vorstellen, was ein (sportlicher) Kleinpudel zurückhalten könnte...

Naja meine Freundin hält so ihre beiden Malis+ kleine rumstöberfreudige Terrierhündin zurück :wink: Das Teil ist zumindest flexibel ab und aufbaubar. Finde ich persönlich die perfekte Lösung. Natürlich sollte Hundi lernen, diesen Zaun zu akzeptieren. Also das er drin bleibt...auf Agiturnieren ist es gang und gebe, dass die Wowas mit diesen Zäunen eingenetzt werden. Hunde aller Größen und Typen befinden sich dahinter, sind es gewöhnt und bleiben auch in ihrem Minigarten.
Wie schon geschrieben gibts verschiedene Maschengrößen. Ich meinte natürlich das Ding ohne Strom zu nutzen...aber vielleicht wäre es, wenn er immer ausbüchst gar ni so verkehrt? Ich kenne das von einer Katzenzüchterin. DIe hat Strom um ihren Zaun gelegt. Die Miezis können so im Garten tollen...raus gibts aber nix. Die gehen da einmal ran und dann wissen sie bescheid 8)

schau mal so was mein ich: http://www.agrargigant.de/weidezaun-ele ... 3god7XYAIA

gibts aber sicher bei ebay oder so noch etwas günstiger.
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Rohana
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Re: Hund verlässt Grundstück, Tipps?

Beitrag von Rohana » So Okt 14, 2012 8:20 pm

Schafszaun und Zettel an den Baum find ich auch gute Ideen. Als wir noch in der Stadt wohnten haben unsere Hunde auch gelernt, dass sie niemals nicht ohne spezielles Kommando einen Fuß auf die Straße setzten dürfen - war so eine Art Lebensversicherung ;-). Dazu haben wir immer, bei jedem Gang, an jeder Straße den Hund ins Sitz geschickt und er durfte erst auf Kommando los. Erstmal ohne Ablenkung, am Ende auch, obwohl wir an ihnen vorbei auf die Straße rannten,...
Dann könntest Du auch so eine Art symbolische Grenze für den Hund basteln. Im Ferienhausurlaub haben wir mal rund um 'unser' Areal ganz dicke Tannenzapfen ausgelegt. Wir hatten den Hund einer Freundin dabei, der lernen sollte, dort am Haus zu bleiben. Mein Mann hat täglich mit ihm an der langen Leine trainiert: drinnen ganz toll getobt, gespielt, gearbeitet. Sobald Hundi übern Rand getreten ist gab es entsprechenden Verweis (wie das aussieht hängt natürlich davon ab, durch was Dein Vierbeiner sich beeindrucken lässt). Später flog dann das Spielzeug mal 'aus Versehen' über die Grenze,.... also ABlenkung steigern. Da kann dann ja auch mal lecker Futter rausfliegen beim Üben.
Aber zugegeben: bei meinem verfressenen Dackelmix hättest Du mit allen Trainingsmethoden dieser Erde vermutlich keine Chance gehabt gegen das Katzenfutter :roll:
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Catalina
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Re: Hund verlässt Grundstück, Tipps?

Beitrag von Catalina » Mo Okt 15, 2012 7:53 am

Ich bin der Meinung dass Tabasco und sonstiges scharfes Zeugs auf dem Lecker-Schmecker-Futter keinen Erfolg haben werden, denn dazu ist das Fressen dort viel zu selbstbelohnend! Zumal er bisher schon des öfteren mehrfach erfolgreich war. Warum sollte ein Hund ein sich absolut lohnendes Verhalten einstellen, wenn da mal etwas schärfes auf dem Futter liegt?

Selbst wenn dort an der Stelle kein Futter mehr liegen würde, würde es Wochen brauchen, bis ein Hund diese Stelle nicht mehr kontrollieren würde. Mit einer Woche ist es da definitiv nicht getan.

Abgesehen davon, denkt denn auch jemand an die Katzen die das Zeugs evtl fressen könnten? Auch wenns fettgefütterte Streunerkatzen sind?

Wenn ihr den Garten nicht einzäunen könnt, dann sorg dafür das Hund das Grundstück nicht verlassen kann (Laufleine) oder sorge dafür dass er das Haus nicht verlassen kann (evtl Zwischentür/Babygitter?)
LG

Cata

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Poodle81
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Re: Hund verlässt Grundstück, Tipps?

Beitrag von Poodle81 » Mo Okt 15, 2012 8:13 am

Könnt ihr keinen Hühnerzaun/Kanninchendrahtzaun machen? Mit Hasendraht, ein paar Steher in den Boden gebohrt und fertig. Wir haben bei unserer Hecke auch so einen, weil die im Winter die Blätter verliert und jeder durchschlüpfen kann.
Den kann man jederzeit entfernen, das müsste doch auch zur Miete möglich sein? Ich würde mich an eurer Stelle mit dem Vermieter in Verbindung setzen und das abklären...
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Sanne
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Re: Hund verlässt Grundstück, Tipps?

Beitrag von Sanne » Mo Okt 15, 2012 5:34 pm

Hi,
Catalina hat geschrieben:
Wenn ihr den Garten nicht einzäunen könnt, dann sorg dafür das Hund das Grundstück nicht verlassen kann (Laufleine) oder sorge dafür dass er das Haus nicht verlassen kann (evtl Zwischentür/Babygitter?)
DEN Gedanken hatte ich auch sofort.

Ich würde lieber jemanden mit Rappeldose/Wasserspritzpistole/Discs/Schlüsselbund hinterm Baum positionieren und wenn er mit der Nase am Futter dran ist, wird die Dose geworfen oder er bekommt einen "Schuss" aus der Pistole ab.
Muss man evtl. aber auch ein paar Mal wiederholen, je nach Charakter des Hundes.

Natürlich muss sowas aber immer unbedingt dosiert erfolgen und an den Charakter des Hundes angepasst.

Bei einem sehr sehr sensiblen oder ängstlichen Hund würde ich einfach nur jemand hinter den Baum stellen, der dann wenn er am Futter dran ist einen Schritt auf ihn zu geht, in die Hände klatscht und "hey" oder "shh" oder sowas sagt. Grad so dass er sich halt etwas erschrickt. Und das dann wiederholen.

Alternativ find ich aber den Schafzaun eine gute Sache oder sowas hier https://ssl.kleinmetall.de/kleinmetall- ... 8&item=152

lg,
Sanne

Fibi
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Re: Hund verlässt Grundstück, Tipps?

Beitrag von Fibi » Di Okt 16, 2012 6:41 am

Als meine , leider vor knapp zwei Jahren verstorbene, Fine jung war ist sie mir bei Spaziergängen an bestimmten Stellen immer ausgebüchst. Damals war die heutige Hundeverordnung noch nicht in Kraft und Fine ist mehr oder weniger leinenlos aufgewachsen.Wir hatten jeden Bürgersteig und jede Straßenecke im Griff,nur nicht diese eine Stelle.
Erst mal hab ich rausgefunden,das in diesen Hinterhausgärten Futterstellen für Katzen aufgestellt waren,was der Grund für ihren "Ausflug" war.
Fine war ein cooler.sehr gelassener dennoch sensibler Hund.
Wir haben uns auch für erschrecken entschieden-mit Rütteldose und hastenichtgesehen.
Da muß dann aber das Timing stimmen und es darf nichts schiefgehen und das ist gar nicht so einfach,wie sich das immer anhört.
Wir haben es mit einem Mal in den Griff bekommen und wenn wir danach an der Stelle vorbei gegangen sind und Fine mich aus den Augenwinkeln angeschaut hat,weil die Verlockung so groß war mußte ich nur kurz und leise nein sagen.Irgendwann hat sie die Stelle dann gar nicht mehr interessiert.

Ich denke,daß Du das Problem in den Griff bekommen kannst wenn Du nicht überstürzt handelst und auch "nachbehandelst".
Erst mal mußt Du ihm klarmachen,das er ohne Kommando nicht die Straßenseite wechseln darf und ihn natürlich solange mit Schleppleine, Babygitter,Schafzaun...oder so absichern.Der zweite Schritt ist die Aktion und dann muß er das ganze verinnerlichen.
Schwierig-aber lösbar :streichel:

liebe Grüße Fibi
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