Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

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Hauptstadtpudel
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Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Hauptstadtpudel » Di Mär 21, 2017 2:05 pm

So, nun hat mal die Lobhudelei ein Ende.
Wir haben nämlich ein neues Problem(chen?).

Bolle lässt keine fremden Hunde dicht an mich (und auch nicht an Anne) rankommen.

Bei Bekannten hat er keine Probleme, die dürfen ran, dürfen auch "seine" Leckerchen bekommen.
Die anderen bekommen eins auf Mütze, sobald sie zu dicht dran sind - also lautes Grollen, mit aufgerissener Schnauze kurz drauf los, beißen tut er nicht .
Aber er hat natürlich sofort Erfolg, die anderen Hunde halten Abstand zu mir.
Ich finde es nur "unfair", der fremde Hund kann ja nicht wissen, dass er da eine Grenze überschreitet.

Das gefällt mir nicht, ich möchte das nicht.

Bisher löse ich das so, dass ich versuche es nicht dazu kommen zu lassen.
Sprich, ich dreh mich weg, bitte die anderen Halter, ihren Hund weg zu rufen, weil meiner sonst grantig wird.
Sag im strengen Ton, "Lass es!" zu Bolle und halte ihn auf Abstand zu mir.
Manchmal schmeiß ich seinen Dummy einfach weg von mir. Den verteidigt er bisher null (aber ich finde das suboptimal, weil es doch eine Ressource ist und man weiß nie...).

Das Verhalten zeigt er nur bei Hunden (egal welchen Geschlechts).

Habt ihr schon mal so einen Eifersüchtler gehabt?
Was habt ihr dagegen unternommen?
Und hattet ihr Erfolg?

Oder muss man sich damit abfinden?
Ich habe mich ja inzwischen daran gewöhnt, dass Bolle sehr streng sein kann und musste einsehen, dass Hunde nicht immer nett sein können/müssen (sowieso vermenschlicht), aber wenn man da was gegen tun kann, würde ich es gerne probieren.
Zuletzt geändert von Hauptstadtpudel am Di Mär 21, 2017 6:58 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Eifersucht

Beitrag von caramia » Di Mär 21, 2017 4:43 pm

Katja , für mich ist Bolles Verhalten keine Eifersucht . Er will dich , sein Rudel schützen , was ansich deine Aufgabe wäre.
Könnte es sein , dass sich Bolle bei dir nicht sicher fühlt ?
Mein Herz bellt :D
Doris

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Moni
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Re: Eifersucht

Beitrag von Moni » Di Mär 21, 2017 5:15 pm

Miro verhält sich genauso. Meine Trainerin damals meinte er reagiert so, weil der andere Hund seine Individualdistanz unterschreitet und er nicht ausweichen kann, da er an der Leine ist. Miro ist aber grundsätzlich eine sehr territoriale Grummelsocke, ich bin schon auf unseren Sommerurlaub gespannt. Da werden wir auch wieder viele Hunde sehen.
Wie du das lösen kannst weiß ich aber auch nicht, denn bei mir sind es zwei Hunde an der Leine, da ist ein reagieren noch viel schwieriger :roll: .
Viel Erfolg jedenfalls beim Training, bin gespannt was noch so an Tipps kommt :wink: .
Liebe Grüße-
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Re: Eifersucht

Beitrag von Rumo » Di Mär 21, 2017 5:30 pm

Ich glaube nicht, dass Hunde etwas so Menschliches wie Eifersucht verspüren können.
Ich würde eher blind raten, dass Bolle dich (bzw. das Futter in deiner Tasche?) als Ressource ansieht und deswegen verteidigt.

Ressourcen verteidigte mein kleines Höllchen zu Beginn in verschiedenen Bereichen stark (für einen Pudel zumindest), auch bei mir. Sie drängte sich dazwischen, drohte und schnappte ab.

Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn der Hund bestimmt, wer zu mir darf und wer nicht. Wenn ich bestimme, ich streichle jetzt den fremden Hund, hat da mein Hund nichts zu melden. Ehrlich gesagt bin ich da auch nicht zimperlich und maule sie an bzw. lasse nicht zu, dass sie körperlich agiert.
Inzwischen hat sie akzeptiert, dass sie da nichts zu beanspruchen hat und dass ich Ressourcen vergebe. Es ist auch möglich, dass ich die Hunde aus zwei Händen nebeneinander füttere. Wenn ich einen anderen Hund streichle, hält sie sich zurück.

Da meine Familie früher einen Herdenschutzhund-Mix hatte und Ressourcen ein großes Thema waren, ist mir gerade dieser Punkt sehr wichtig. Das war aber ein ganz anderes Kaliber...

Wenn es tatsächlich an Unsicherheit liegt, geht man da bestimmt anders vor. Wahrscheinlich würde ich Bolle dann ein Kommando geben, das er besonders gut ausführt (damit er nicht unsicher bleibt, sondern sozusagen eine Aufgabe hat), den anderen Hund streicheln und dann Bolle auflösen und ganz viel belohnen.
Liebe Grüße
Von Marina mit Terriermix Fussel (30.05.2010) und Kleinpudel Holly (28.02.2016)

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Re: Eifersucht

Beitrag von galina » Di Mär 21, 2017 6:06 pm

caramias Analyse scheint mir schlüssig. Ich hatte auch so ein (kleines) territoriales Großmaul. Weil sich das (vor allem zu Hause Geräusche melden) zu verselbständingen drohte, musste ich sehr konsequent die Führung übernehmen. Das heißt, nicht nur in den entsprechenden Situationen klare Ansagen machen, sondern auch unseren sonstigen Tagesablauf gut strukturieren. Dadurch hat sich nicht nur das Bellen, sondern auch die Gelassenheit in vielen Situationen erheblich verbessert. Außerdem habe ich ein Signal, so wie dein "Lass es", bei mir ist es "Nein" das ich mittlerweile nur noch leise zu sagen brauche, wenn sie nur schon daran denkt, z.B. zu bellen oder aber auf Leute zuzustürmen (freundlich, aber trotzdem...). Meistens funktioniert das gut. Vielleicht kannst du das "Lass es" in anderen territorialen Situationen üben? Da es ja, wie du schreibst, nur bei fremden Hunden ein Problem gibt, ist das in der Situation direkt wohl eher schwierig zu trainieren. Als ich Wanja abgewöhnen wollte, auf jeden Fremden zuzurennen, habe ich das auch quasi trocken über Impulskontrolle geübt. Hat sich dann nach und nach auch live bewährt. Aber, wie gesagt, das Verhalten hat schon auch mit allgemeiner Führung und entsprechender Sicherheit des Hundes zu tun.

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Hauptstadtpudel
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Re: Eifersucht

Beitrag von Hauptstadtpudel » Di Mär 21, 2017 6:55 pm

Rumo hat geschrieben:
Di Mär 21, 2017 5:30 pm
Ich glaube nicht, dass Hunde etwas so Menschliches wie Eifersucht verspüren können.
Ich würde eher blind raten, dass Bolle dich (bzw. das Futter in deiner Tasche?) als Ressource ansieht und deswegen verteidigt.
Da stimme ich dir 100%ig zu! Hatte auch schon überlegt, dass das der falsche Begriff ist... :roll:


Ressourcen verteidigte mein kleines Höllchen zu Beginn in verschiedenen Bereichen stark (für einen Pudel zumindest), auch bei mir. Sie drängte sich dazwischen, drohte und schnappte ab.
Genau so sieht das hier im Moment aus.

Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn der Hund bestimmt, wer zu mir darf und wer nicht. Wenn ich bestimme, ich streichle jetzt den fremden Hund, hat da mein Hund nichts zu melden. Ehrlich gesagt bin ich da auch nicht zimperlich und maule sie an bzw. lasse nicht zu, dass sie körperlich agiert.
Gut. Ich will das auch nicht, dann werde ich mal klare Ansagen machen.
Inzwischen hat sie akzeptiert, dass sie da nichts zu beanspruchen hat und dass ich Ressourcen vergebe. Es ist auch möglich, dass ich die Hunde aus zwei Händen nebeneinander füttere. Wenn ich einen anderen Hund streichle, hält sie sich zurück.
So habe ich es mit befreundeten Hunden gehalten, das ist kein Problem.

Da meine Familie früher einen Herdenschutzhund-Mix hatte und Ressourcen ein großes Thema waren, ist mir gerade dieser Punkt sehr wichtig. Das war aber ein ganz anderes Kaliber...

Wenn es tatsächlich an Unsicherheit liegt, geht man da bestimmt anders vor. Wahrscheinlich würde ich Bolle dann ein Kommando geben, das er besonders gut ausführt (damit er nicht unsicher bleibt, sondern sozusagen eine Aufgabe hat), den anderen Hund streicheln und dann Bolle auflösen und ganz viel belohnen.
Nee, der ist da nicht unsicher. Er neigt ja eh nicht zur Unsicherheit.
Da dieses Verhalten relativ neu ist, vermute ich einen Zusammenhang mit dem gesteigertem Appetit (nach der Kastration), wobei der sonst nun auch nicht sooo deutlich ist (er war schon immer "für ein Leckerchen zu haben" :wink: )
Unter dem Chip gab es ja eine Phase des Futterneides, inklusive Klopperei mit Luca (aber auch wegen beider Frauchens Dämlichkeit), die ist dann aber nach kurzer Zeit wieder verschwunden.

Also, ich werde ihm zeigen, dass ich das nicht dulde und halte euch auf dem Laufenden...
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Rumo » Di Mär 21, 2017 11:22 pm

Ich als "Neupudelhalter" hatte zu Beginn echt Probleme die zu lesen. Bin ja eher Terrier gewöhnt, die sind viel eindeutiger von der Körpersprache her... und rigoroser *hust* :frech:

Ich habe öfter das Gefühl, Pudel sind manchmal so, dass sie eigentlich ihre Meinung durchdrücken möchten, aber dann wieder schauen, als wären sie die armen armen vernachlässigten Tiere. Jedenfalls stellt sich meine Kleine schrecklich doof, auch wenn sie weiß, dass etwas nicht erlaubt ist :D Und Pudel sind bei Unfug immer noch irgendwie nett, dass man ihnen nicht lange böse sein kann und man eher zu Inkonsequenz neigt...

Ich denke, klare Ansagen, was Bolle wann zu tun hat, helfen schnell dabei, dass er sich beim Fremdkuscheln zurück hält. Bolle merkt sicherlich bald, dass er immer deine Nummer Eins bleiben wird :mrgreen:

Übrigens haben meine Schwiegereltern einen älteren Hund aufgenommen, bei dem sie große Probleme mit Ressourcen hatten (bis dahin, dass niemand näher als 2m an sein Körbchen kommen durfte, niemand aufs Sofa durfte, wenn Schwiegermama drauf saß, Leckerchen von einer Sekunde auf die andere mit Beißerei für sich beansprucht wurden, Hund vor lauter Verteidigung des Napfes nicht zum Fressen kam usw). Sie entzogen ihm auch nur beim Ansatz eines solchen Verhaltens jede Ressource und schickten ihn weg. Außerdem arbeiteten sie daran, dass er lernte Situationen auszuhalten bzw. Alternativverhalten zu etablieren.
Mit Trainer dauerte es gut 2 Jahre, aber heute können wir alle zusammen in einem Raum sein, ohne dass der Hund attackiert.
Liebe Grüße
Von Marina mit Terriermix Fussel (30.05.2010) und Kleinpudel Holly (28.02.2016)

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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Iska » Mi Mär 22, 2017 9:43 am

ich kann mich noch erinnern, als Bolle eine kurze Zeit lang unter den Chip *etwas eigen* wurde mit den Leckerchen.... :frech: ich kannte das ja von Iska.... die konnte das auch gar nicht haben, wenn ein anderer Hund ihre Leckerlis wollte.... bei ihr war das nach der Kastration extremer geworden.... aber sie hatte dann ja sozusagen auch nichts anderes mehr, als "Fressen".... :streichel:
Andere Hunde sind dann total ball-fixiert... das sieht man ja auch oft....

Da Bolles "Interessenlage" ja nun auch etwas anders ist, haben die Leckerchen nun vielleicht auch einen höheren Stellenwert als früher? :n010:
viele Grüße
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elkel
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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von elkel » Mi Mär 22, 2017 10:54 am

ich würde an deiner stelle mich nicht abdrehen und auf abstand gehen, damit hat er ja genau das was er wollte und du festigst die stimmung. eigentlich musst du ihn hinter dich schicken und dem menschen die hand geben oder den hund streicheln , das ist deine entscheidung punkt. er hat nicht die aufgabe dich zu schützen oder verteidigen
irgendwie erinnert das mich an den erfolg aus sicht eines hundes : der briefträger kommt zum briefkasten , der hund kläfft am gartenzaun , der postbote geht weiter. was hat der hund gelernt, wow ich bin so gut der geht tatsächlich weiter (verjagd) !!


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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mi Mär 22, 2017 1:14 pm

Jepp - so werde ich es machen.
Brauchte nur etwas Rückenwind...danke dafür! :D
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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Iska » Mi Mär 22, 2017 5:45 pm

zusammen mit den Freunden geht es jedenfalls suuuper....:

https://www.youtube.com/watch?v=sKn7BlOITbA

:wav:
viele Grüße
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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Spyro » Sa Mär 25, 2017 7:47 am

Ich kann dazu leider nichts besteuern, weil ich ja einen ganz anderen Hund vom Wesen her habe, aber ich wollte mal ein großes Lob aussprechen! Was du (und deine Familie) mit und aus Bolle gemacht habt, ist wirklich beeindruckend. :klatsch: Wenn ich bedenke, was ihr durchhabt und wie du mit den Problemen umgegangen bist, dann kann ich einfach nur den Hut ziehen! Das wollte ich mal loswerden, sorry wenn es hier nicht so passt!

Noel ist ja komplett anders, bzw. bin ich komplett anders. Er spürt genau, wenn ICH unsicher bin. Aber dieses Problem werde ich niemals mehr abschütteln können, trotz Training für MICH! Doch es ist einfach so und manchmal muss man damit einfach leben. Was ich nur ganz schlimm finde... Noel ist wahnsinnig unsicher! Er stellt sich hinter mich und ich beschütze ihn. Wie oft wurde mir gesagt, schieben sie ihren Hund doch weg! Von wegen, denn ich will ihn schützen und werde dies auch weiterhin tun. Die letzte Trainer-Stunde hat es auch wieder gezeigt... Noel läuft mit Stan im Freilauf, Stan bollert gegen Noel, Noel kommt auf mich zu und sucht Schutz. Die Trainerin (und nicht nur eine) sagt, nun müssen sie für ihren Hund Dasein und den anderen blocken! Manchmal habe ich das Gefühl, je mehr ich trainiere, umso mehr wird Noel "ängstlicher" ... Er hat so große Probleme mit LKW`s, mit fremden Menschen, aber mit Hunden kommt er wahnsinnig gut klar, solange sie ihn nicht bedrängen.

Sorry nun bin ich tatsächlich komplett an deinem Thema vorbei geschossen. Dabei wollte ich dir wirklich hier nur sagen... Du machst das echt klasse!
GLG Noel, Bärbel und A.J. für immer im Herzen

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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Hauptstadtpudel » Sa Mär 25, 2017 6:54 pm

Danke, Bärbel!

Und Abschweifungen finde ich immer interessant! :D
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Fluse
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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Fluse » Mo Okt 09, 2017 7:27 am

Huhu Katja,

habe deinen Beitrag hier gerade über die Suchfunktion (Eifersucht) entdeckt...

Magst du mal berichten wie es euch derzeit mit dem Thema geht?
Bei mir/uns kommt das gerade auf...

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Re: Eifersucht, nee Ressourcenverteidigung!

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mo Feb 26, 2018 9:41 pm

Irgendwie entdecke ich heute abend lauter unbeantwortete Fragen :n010:

Also inzwischen ist für mich klar, dass es um vor allem um Leckerchen geht.
Ich gebe prinzipiell fremden Hunden keine Leckerchen, deswegen kann ich das nicht üben.

Aber auch beim Spielen mit anderen Hunden wird Bolle in meiner Nähe "fester", das kann ich mit einem "Lass es" aber ganz gut kontrollieren.

Ansonsten muss er in etwas Entfernung absitzen, wenn ein anderer Hund zu mir will. Da muss ich dann auch mal energischer werden, das fällt ihm schon wirklich schwer.
Letztens hat eine halbwegs bekannte Kieznachbarshündin mich so freudig begrüßt, das hat ihn viel Impulskontrolle gekostet und zum Schluss (die Hündin freute sich sehr ausdauernd 8) ) hat er Töne von sich gegeben, die ich noch nicht von ihm kannte, aber er ist sitzen geblieben.
Das soll aber die Ausnahme bleiben.
Die Hunde müssen im Leben an unserer Seite so viel Impulskontrolle haben, dass ich das nicht zum Spaß machen möchte.

Das Absitzen ist auch in einigen anderen Situationen eine gute Lösung.
Auch wenn er z.B. mit einer läufigen Hündin tanzt, bekomme ich ihn damit bisher immer zur Ruhe und kann ihn anleinen.

Insofern waren das alles gute Tipps!
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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