Alfred & Else!

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steinmarder
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Re: Alfred & Else

Beitrag von steinmarder » Di Jul 10, 2018 11:26 am

Ja, mehr davon!

Und damit mir nicht langweilig wird, hat Else eine Anmeldung für eine KiTa angefressen - das Ding hat jetzt zwei Löcher. :mrgreen: Da ich aber zu bequem bin, um mir eine neue Anmeldung zu besorgen, habe ich ein Begleitschreiben beigelegt, das den Schaden erklärt. Ich hoffe, die KiTa-Leitung hat Humor. :lol:
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Re: Alfred & Else

Beitrag von Rohana » Di Jul 10, 2018 1:23 pm

Das ist auch eine Art, die Kita zu testen :lol: :lol:
Liebe Grüße von
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Re: Alfred & Else

Beitrag von steinmarder » Di Jul 10, 2018 8:53 pm

Die nehmen uns eh nicht, weil uns die passende Konfession fehlt... aber versuchen kann man es trotzdem.
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Re: Alfred & Else

Beitrag von Rohana » Di Jul 10, 2018 9:02 pm

Ernsthaft? Hier gibt es zwar auch nach wie vor konfessionelle Kitas, aber die nehmen einen auch wenn man 'beim falschen Verein' ist.
Dort wo wir vorher gewohnt hatten, hab ich mir zuerst die 'richtige' Kita angeschaut. Nagelneuer, toller Bau - aber es war mäuschenleise. Und die Chefin hat mir 'guten Tag' gesagt und meinem Sohn nicht. Find ich nicht grundsätzlich schlimm, muss ja nicht jeder mit Kindern können. Aber von einer Kita-Chefin erwarte ich, dass sie Kinder achtet.
Dann war ich eben bei der 'Konkurrenz': uralte und entsprechend ausbaufähige Räumlichkeiten, aber das erste was mir gesagt wurde war, dass ich damit rechnen muss, mittags ein dreckige Kind wiederzubekommen, denn es gehe täglich und bei jedem Wetter raus. Dazu war Trubel in der Hütte. - Ist wohl klar wo der Lütte hin kam, oder?!
Und wie gesagt: es war ohne Belang, dass unsere Konfession nicht passte.
Liebe Grüße von
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Re: Alfred & Else

Beitrag von steinmarder » Di Jul 10, 2018 10:33 pm

Wir werden es sehen, bis 2021 ist ja noch Zeit!
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Re: Alfred & Else

Beitrag von Rohana » Di Jul 10, 2018 11:38 pm

Du musst Dich echt drei Jahre im Voraus um so etwas kümmern?? Ich glaub, in manchen Dingen war es vor gut 15 Jahren noch einfacher :shock: .
Ich wünsch Dir und dem Zwerglein, dass Ihr eine ganz tolle Kita findet, in der das Mini ganz viel Spaß und liebe Menschen haben wird.
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Re: Alfred & Else

Beitrag von Isi » Mi Jul 11, 2018 8:38 am

3 J. vorher ist krass...
Ich kenne das bei den Konfessionen auch so, dass die Evangelen auch Katholiken nehmen - aber nicht umgekehrt.
Cooler Humortest! :lol:

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Re: Alfred & Else

Beitrag von pudelebby » Mi Jul 11, 2018 9:23 am

Ui 3 Jahre vorher ist lang, bei uns reicht 1/2 Jahr.
Wir haben einen katholischen Kindergarten, da gehen auch evangelische, ungetaufte, muslime und Zeugen J. hin. Es wird niemand abgewiesen wegen des Glaubens.

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Re: Alfred & Else

Beitrag von Rohana » Mi Jul 11, 2018 9:29 am

Ich dachte auch, fällt mir dazu gerade noch ein, dass das (also die gleichberechtigte Aufnahme aller Kinder) die Voraussetzung ist, wenn so eine konfessionelle Kita auch öffentliche Gelder bekommt. :n010:
Liebe Grüße von
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Re: Alfred & Else

Beitrag von steinmarder » Mi Jul 11, 2018 10:45 am

Vielleicht bin ich auch sehr früh dran... :lol: Die eine KiTa hat auch eine U-2-Gruppe, da hätten wir schon gerne einen Platz, weil ich zum Schuljahr 2019/2020 wieder halbtags arbeiten gehen möchte. Das Haus zahlt sich leider nicht von alleine ab.

Es ist aber schon so, dass Eltern mit der passenden Konfession bessere Chancen in konfessionellen Einrichtungen haben. Schließlich zahlt der Träger - die Kirche - auch seinen Teil und Gemeindemitglieder werden daher bevorzugt. Das wurde mir nahezu wörtlich von der Leitung der evangelischen Einrichtung bestätigt.

Als ich vor knapp zwanzig Jahren in einem katholischen Kindergarten ein Jahrespraktikum gemacht habe, gab es eine geschiedene Kollegin. Als diese später ihren neuen Lebensgefährten ehelichen wollte, wurde ihr nahegelegt, sich einen anderen Job zu suchen. :? :? :?

Anderes Thema/Frage:

Auch gestern hat sich Alfred ohne Leine ganz gut gehalten, ist aber zwischenzeitlich im Gebüsch abseits des Weges schnüffeln gewesen. Ich habe ihn gelassen... Er war immer in Sichtweite und ist nach Beendigung dieser wichtigen Aktivität wiedergekommen.

Wie weit dürfen Eure Hunde ins Gebüsch?

Eigentlich darf er das nicht, wegen dem Jagdtrieb. Das führt aber dazu, dass ich ihn alle 30 Sekunden mit Signalen (Raus da, Stopp etc.) bombardieren muss, weil er JEDE Spur interessant findet. Das macht weder ihm noch mir wirklich Spaß.

Ich bleibe dabei: Wenn er im Unterholz schnüffeln darf, arbeitet er besser mit. Ich lasse ihn machen was er möchte, und er ist kooperativer bzw. motivierter. ABER eigentlich dürfen Hunde doch überhaupt nicht abseits der Wege laufen, oder?
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Re: Alfred & Else... ab ins Unterholz?

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mi Jul 11, 2018 11:47 am

Ja, das ist so eine Frage.

Bolle darf nur mäßig ins Unterholz, meist sucht er dann eine Stelle um zu k***n. Davon möchte ich ihn nicht abhalten.
Aber ansonsten läuft er schon auf dem Weg, zeigt nur Tendenz ins Unterholz zu gehen wenn dort wirklich was ist, sprich Wild. Dann rufe ich ihn ab.
Ich kenne es als Methode, die Hunde nur auf den Weg laufen zu lassen, damit der Hund nicht in den Jagdmodus kommt.
Bei meinem hat das gut funktioniert. Aber letztens, saß ein Kaninchen auf der Wiese, gleich beim Start in unsere Tiergarten Runde, und er hat sich in die Leine geschmissen.
Kaninchen sind für Bolle einfach unwiderstehlich, ähnlich wie Eichhörnchen...
Nachdem das Kaninchen das Weite gesucht hatte war Bolle immer noch tierisch aufgeregt und zog wie irre an der Leine. Da ich den Spaziergang für die nächste halbe Stunde nicht mit einem Ochsen an der Leine machen wollte habe ich ihn einfach mal abgeleint.
Er ist durchgestartet, dem Kaninchen hinterher, ich rief ihn und er kam! Ich hatte in dem Augenblick den Eindruck, dass es ihn eher um das Gerenne ging, als wirklich um das Kaninchen. Ich habe ihn dann tatsächlich noch mal ins Unterholz geschickt und wieder abgerufen, es hat wieder geklappt und Bolle war damit wieder entspannt.
Ich hatte mich daran erinnert, dass man den Hund auch so belohnen kann.

Allerdings hat Bolle wenig Jagdtrieb, er hetzt, aber auch das nicht exessiv, nach ein paar Sprüngen, einem Landschaftswechsel ist Schluß.

Ob das für deinen Alfred auch das Richtige ist :n010:

Du kennst ihn besser. Es würde mich sehr freuen, wenn er nicht mehr abhaut!
Er wäre aber tatsächlich der erste Jäger, von dem ich das hören würde.
Ich wäre weiter recht vorsichtig / achtsam, aber da bist du ja gut trainiert...
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Alfred & Else... ab ins Unterholz?

Beitrag von steinmarder » Mi Jul 11, 2018 12:03 pm

Naiv bin ich - glaube ich - nicht. :roll: Und ja, man kann Verhaltensweisen, die der Hund von sich aus anbietet (schnüffeln, Spur verfolgen, buddeln) gut als Belohnung nutzen.

Vielleicht gibt es ja noch andere Forumsmitglieder, die mir ihre Meinung „geigen“ möchten? Evtl. auch jemand mit jagendem Pudel oder jemand, der mit variablen Belohnungen arbeitet?!?
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Re: Alfred & Else... ab ins Unterholz?

Beitrag von Xanny » Mi Jul 11, 2018 12:48 pm

Ich muss zugeben, dass ich Enno ziemlich viel Freiraum beim Spaziergang gebe. Er darf ins Unterholz und auch auf die andere Seite des Knicks und das auch nur, weil ich bei ihm bislang nicht das Gefühl hatte, er würde abhauen. So bleibt er auch immer in meiner Nähe oder kommt sofort angelaufen, wenn er mich nicht mehr sehen kann. Manchmal, wenn es mir zu lange dauert, bis er angetrabt kommt, rufe ich sogar "Tschüss Enno" und dann kommt er sofort.
Bis auf gestern. Gestern hat Enno wohl seinen Jagdtrieb entdeckt und ist einem Hirschen über das Feld hinterhergejagt. Anders als bei meinen Hündinnen bin ich ruhig geblieben. Irgendwie war ich mir sicher, dass er zurück kommen würde. Nur wann, das war die Frage. Er kam früher zurück, als ich dachte. Er lief dann aber noch ein paar Mal wieder von mir weg. Natürlich habe ich versucht, ihn zu abzurufen, zu locken oder zu packen. Aber er war zu abgelenkt. Ich habe mich schlussendlich entschlossen, keine Kommandos mehr zu geben und eher abzuwarten, bis er müde wird. Er würde dann schon "angekrochen" kommen. Und so war es dann auch. Er kam zwar nicht "angekrochen", war aber schon ziemlich fertig und legte sich vor mir in den Schatten, so dass ich ihn ohne Probleme anleinen konnte. Heute sind wir an der Stelle, wo Enno dem Hirsch hinterher gejagt ist, noch nicht vorbeikommen. Ich bin aber gespannt, ob er die Spur riechen oder wieder auf Entdeckungsreise gehen wird.
Ich würde ihn ungern an die Schleppleine nehmen wollen und wir trainieren eh gerade "Halt", aber sobald sich bei mir ein ungutes Gefühl einschleicht, werde wir um die Schleppleine nicht herum kommen. Dann könnte er auch nicht mehr ins Unterholz.
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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Re: Alfred & Else... ab ins Unterholz?

Beitrag von Doro » Mi Jul 11, 2018 3:09 pm

Lemmy ist auch sehr daran interessiert Tieren nachzujagen.
So lange der Rückruf nicht perfekt sitzt darf er deshalb nicht ins Gebüsch, dafür ist es hier zu wildreich.
Die Schleppleine bleibt dran bis ich mich auf ihn verlassen kann. Er ist so raketenschnell wenn er durchstartet das dann auch eine Straße die weit entfernt scheint sehr schnell erreicht ist.
Bei Ludwig war es kein Thema, er hat zuverlässig auf dem Hacken kehrt gemacht und ist zurück gekommen.
Ich denke das muß man für jeden Hund extra entscheiden.
Viele Grüße
Doro

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Re: Alfred & Else... ab ins Unterholz?

Beitrag von steinmarder » Mi Jul 11, 2018 3:21 pm

Na ja, die Tiere sind weniger unser Problem. Bei dem Radau, den wir veranstalten, sehen wie nicht so viele.

Alfreds Vorliebe gilt eher den Wildspuren, und davon gibt es verdammt viele!
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