Überlegungen zur Impfung

Erfahrungsaustausch bei Krankheiten.
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Andy
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Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Andy » Fr Okt 27, 2017 12:15 pm

Ich kopiere hier mal einige Beiträge aus einem anderen Thread rein, damit jeder sie wieder findet, wenn er danach sucht und der andere Thread mehr im Thema bleibt. ;) Ich habe bei zwei Beiträgen Inhalte, die sich auf das ursprüngliche Thema bezogen (Gesundheit des Pudels), gelöscht und dieses mit (...) gekennzeichnet. In dem ursprünglichen Thread bleibt der vollständige Beitrag des Users natürlich stehen.

Gero hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 4:11 am
Mir geht grad so durch den Kopf wie meine vorherigen Hunde teilweise auf die Impfungen reagiert haben.
Einem ging es danach immer einige Tage lang wirklich schlecht - Fieber, regelrecht kraftlos, manchmal Erbrechen und immer völlig schlapp für die Tage.

Zwei andere Hunde waren für so 2-3 Tage schlapp und lustlos, hatten auch manchmal Fieber. Und einer kriegte immer Fieber und dicke Gelenke danach.

Damals hab ich mir keine Gedanken gemacht wenn der TA locker gemeint hat dass "der Hund ein bißchen auf die Impfung reagieren kann" - wie kleine Kinder halt auch.

Da ich jetzt aber gesehen habe was das bei Gero verursacht hat, schüttelts mich vor Entsetzen was manche Hunde durch die Impfungen zu leiden haben.
Zwerg Jerry von meinen Eltern gings auch immer sehr schlecht nach den Impfungen, teilweise konnte er kaum laufen und machte einen sehr kranken Eindruck - das dauert immer fast ne Woche bei ihm.
Aber als Laie glaubt man den TÄ wenn sie sagen das wär nicht so schlimm, geht ja bald vorüber und die eigentlichen Erkrankungen wären schlimmer.

Dass der Hund aber durch die Grundimmunisierung schon geschützt ist hat mir/uns früher kein TA gesagt.

Die erste TÄ die mir das von sich aus sagte war jetzt die die Gero mit BRT behandelt hat - sie rät dazu den Hund nach der Grundimmunisierung nicht weiter/wieder zu impfen. Sie meinte auch es wäre fahrlässig einen Welpen schon mit 8 Wochen zu impfen - da hätter der noch Schutz von der Mutter her. Sie meinte man solle die jungen Hunde frühestens mit 4 Monaten erstmals impfen da wären sie eher in der Lage das zu verkraften und dann eben nur die ersten drei Impfungen und dann nicht mehr.

Wer weiß wieviele/welche Krankheiten bei den Hunden von der Belastung durch die jahrelange Impferei verursacht werden - von TÄ die es eigentlich besser wissen und trotzdem impfen - nur um ihr Einkommen zu steigern.
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Andy » Fr Okt 27, 2017 12:16 pm

PudelmonsterBeni hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 6:29 am
Wir impfen unsere Hunde ja grundsätzlich und meine Hunde haben es bisher auch echt gut vertragen.. im Tierheim ist mir das irgendwie echt zu heikel, bei den Hunden mit so vielen verschiedenen Herkünften.
Aber aus rein logischer Sicht müssten die Hunde doch auch nach der Grundimmunisierung nach ca 5 bzw 10 Jahren wieder mal geimpft werden oder?
So wie bei uns auch.. der Impfstoff hält ja schon lange, aber nachimpfen muss man ja dann trotzdem nach einigen Jahren.
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Andy » Fr Okt 27, 2017 12:17 pm

Rohana hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 6:48 am
Meine Hunde haben bisher auch alle Impfungen gut vertragen. Wenn ich erwägen würde, seltener zu impfen würde ich auf jeden Fall statt dessen jeweils nach Ablauf der angegebenen Zeit den Antikörpertiter bestimmen lassen. Ich hab miterleben müssen wie ein an Parvo erkrankter Hund trotz aller Bemühungen des TA starb - da weiß man wozu man impft!
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Andy » Fr Okt 27, 2017 12:18 pm

Iska hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 9:22 am
vielleicht könnten wir die Impferfahrungen nochmal in einem neuen Beitrag sammeln, oder Andy könnte so nett sein und es kopieren / abtrennen?

Bei Olli und Paule war ich da in den 90er-Jahren recht unbedarft und dachte, tja, wenn die Tierärztin das sagt, dann muss das ja alles jedes Jahr so sein.... und vorher immer schön Wurmkur und die eh alle Vierteljahre.... :oops: :cry: man meinte es doch gut... :streichel:

Mit Ausbau der Interntinformationen und als Iska dann 2002 zu uns kam, habe ich mich für so viel wie nötig, so wenig wie möglich entschieden und es wurden auch keine prophylaktischen Wurmkurne mehr gemacht... sondern eben 3-Tages-Proben untersucht.

Iska hatte IMMER nach einer Impfung in der Nacht darauf Durchfall.... :streichel: und wir haben anschließend 2 - 3 Tage Schongang gemacht....
Andere Nebenwirkungen habe ich bei ihr nicht festgestellt.... sie war bisher unser gesündester Hund, was mich in dem Fortführen der og. Devise bestärkte....

Fani ist ja auch von Anfang an bewusst geimpft... und auch sie bekam immer Schonzeit nach der Impfung... Nebenwirkungen habe ich bei ihr aber keine festgestellt, obwohl ich nochmal besonders aufgepasst habe.... 8)
ich würde die Nebenwirkungen ans Paul-Ehrlich-Institut (ich glaube, das war die zuständige Stelle?) weitermelden, wenn mein Hund welche hätte... :streichel:
Fani ist ja nun nicht mehr ganz gesund, kann man sagen, daher weiß ich noch nicht, wie ich es künftig halten werden mit dem Impfen.... man impft ja nur einen gesunden Hund.... :roll:
Die nächste Tollwut hat aber zum Glück noch etwas Zeit....
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Andy » Fr Okt 27, 2017 12:20 pm

Isi hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 9:43 am
Ich impfe Joy seit ihrem 8. oder 9. Lebensjahres nur noch gegen Tollwut alle 3 J.
Die Tollwutimpfung muss sein, weil sie auch mit ins Ausland kommt.
Bei den anderen Impfungen gehe ich von einem Impfstatus aus, der nicht mehr aufgefrischt werden muss. Da finden sich div. Quellen im Netz zu, dass das so ist.
Hier äußerst sich der geschätzte Doc Rückert zum Thema Impfen: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/de ... 3&ID=19443
(...)
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Andy » Fr Okt 27, 2017 12:22 pm

Rumo hat geschrieben:
Fr Okt 27, 2017 9:47 am
Unsere Hunde haben bis jetzt allesamt Impfungen gut vertragen. Wir impfen auch wegen des Besuchshundedienstes voll, weil wir mit den Hunden im medizinischen Bereich unterwegs sind und es da einfach Vorschrift ist.
Die Stiko hat nun herausgegeben, dass alle Impfungen bis auf Lepto dreijährig gültig ist.

Ich wünsche eure Hunden gute Besserung und dass sie, mit welcher Therapie auch immer, wieder beschwerdefrei leben können! Und ich freue mich total zu lesen, dass es einigen von den Kranken hier wieder besser geht.

Allerdings sollte man auch nicht unerwähnt lassen, dass solche Sachen wie Schwermetallvergiftung, Impfschaden etc. nicht belegt sind und auch Bioresonanz extrem umstritten und ohne nachweislichen Effekt ist.
Ich bin ja nur Biologe und kein Arzt, aber es gibt einfach keine messbaren Ergebnisse und die Erklärungen sind allesamt nicht haltbar. Das ist einfach Fakt.
Als Hundehalter würde ich sagen: wer heilt, hat Recht. Demnach will ich da nichts absprechen, würde für mich aber so eine Methode nicht in Betracht ziehen.
(...)
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Rohana » Fr Okt 27, 2017 1:46 pm

Andy, vielen Dank fürs 'Aufräumen' - so ist es viel sinnvoller wenn man mal was sucht hier im Forum.
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Iska » Fr Okt 27, 2017 2:43 pm

jaaa..., Dankeschön :klatsch:
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Andy » Fr Okt 27, 2017 2:47 pm

Gern geschehen! ;)
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Rumo » Fr Okt 27, 2017 4:47 pm

Danke!

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Hauptstadtpudel » Fr Okt 27, 2017 5:40 pm

Bolle ist grundimmunisiert und wird in diesem Leben keine Impfung mehr erhalten (sofern sich nicht grundlegend etwas verändert, wie z.B. die Konservierungsstoffe in den Impfdosen).

Das liegt daran, dass er vor Jahren auf Anaplasmose positiv getestet wurde und eine Impfung das Risiko eines Ausbruches der Anaplasmose begünstigen könnte. .

Ins Ausland fahre ich nicht mit ihm, so dass auch Tollwut (nach heutigem Stand) kein Problem darstellt.

Auch unsere TÄ, die Impfungen mehr empfiehlt, als ich es für gut heiße - aber sie beurteilt es eben aus ihrer Erfahrung: mehrere an Leptospirose erkrankte Hunde und auch die Staupe ist in Berlin wohl auf dem Vormarsch - lässt mich aufgrund der Anaplasmose "in Ruhe" mit ihrem Impfempfehlungen.

Ich würde keinen Hund, der an einer Autoimmunerkrankung (welcher Art auch immer) leidet oder neurologische Probleme (Epilepsie) zeigt, impfen lassen.

Es ist, wie bei allem, eine Abwägung von Risiken und Nutzen und sicherlich auch eine persönliche Sache.

Grundimmunisieren würde ich einen Welpen aber immer, denke ich.
Toll, wenn auch da sensibel vorgegangen wird (Titerbestimmung macht durchaus Sinn in dieser Lebensphase), gibt auch da inzwischen Züchter, die sehr bewusst mit diesem Thema umgehen.
Zuletzt geändert von Hauptstadtpudel am Mi Feb 14, 2018 1:34 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Pinch » Fr Okt 27, 2017 6:49 pm

Bei meinem Papillion hat eine Impfung Epilepsie ausgelöst. Der TÄ hat das auch zugegeben. Ich sehe Impfungen als notwendig an, Grundimmunisierung. Alles weitere nur nach Titerbestimmung. Soweit ich weiß, gibt es kaum Forschung zur Langzeitwirkung von Impfung bei Hunden. Daran hat die Pharmaindustrie kein Interesse und Forschung bei Hunden wird fast ausschließlich durch die Pharmaindustrie finanziert. Mein Dobermann ist grundimmunisiert und wurde mit 8 Jahren aufgefrischt, ich hoffe, dass das die richtige Entscheidung war. Meine früheren Hunde wurden auch häüfiger geimpft, auch, weil es kaum Möglichkeit gab, sich außer über den TÄ zu informieren. Wurmkuren nur nach Kotuntersuchung.
Schön ist es auf der Welt zu sein, noch schöner, dass sich vor tausenden von Jahren ein Wolf überlegte, ein Hund zu werden und seine Nachfahren fortan das Leben mit uns teilen :wav:Petra mit Platon & Gisela 🌺Ninja, Aron und Tiffy im Herzen♥️

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Hauptstadtpudel » Fr Okt 27, 2017 10:41 pm

Hier noch einmal ein Link zu Informationen über Impfungen:
http://stallwache.de/Impfung.html

Soweit ich das beobachtet habe, wird diese Seite immer wieder aktualisiert.
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von Gero » Sa Okt 28, 2017 4:42 am

Danke Katja für den Hinweis auf die Seite.
Ich habe einige Symptome nach Impfung wiedergefunden - die ich damals bei meinen Hunden gesehen hatte.

Und grad frag ich mich ob Jerrys epileptische Anfälle - die letzendlich zu seinem Tod führten - nicht mit der kurz vorher erfolgten Impfung zusammenhingen.
Jerry hat die Impfungen immer nicht gut vertragen, da die TÄ aber immer sagten die sind lebenswichtig hat meine Mutter (wie ich früher auch) jedes Jahr impfen lassen.

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Re: Überlegungen zur Impfung

Beitrag von jellopink » Fr Jan 12, 2018 6:41 pm

Hallo,
leider ist der letzte Beitrag schon ne Weile her. Ich möchte es aber doch noch mal aufgreifen.
Ich lasse meine Hunde grundimmunisieren und dann folgt lange,lange Zeit nichts in der Richtung.
Fakt ist - der Impfschutz hält genauso lange wie beim Menschen. Also 10 Jahre minimum.
Will man jedoch ins Ausland fahren ist zumindest die Tollwutimpfung Pflicht. Obwohl sie auch so lange hält.
Hier bei uns werden die Welpen erst mit 6 Monaten Tollwut geimpft - was natürlich sinnvoll ist.
Ich habe vor vielen Jahren einen Hovawart gekauft, der mit 10 Wochen schon durchgeimpft war. Leider schlägt bei vielen Welpen der Impfschutz gar nicht an, da sie noch Immunität von der Mutter haben. Ich musste ihn mit 9 Monaten wegen Nervenstaupe einschläfern. Er war ein toller Hund und ich habe meinen TA - wohlgemerkt ein Wald-und Wiesen TA gefragt -WARUM, er war doch geimpft ????? 'Dieser hat mir geantwortet; es macht keinen Sinn, die Tiere so früh zu impfen, erfahrene Jäger oder dergleichen lassen ihre Welpen frühestens mit 4 Monaten impfen. Weil wie gesagt, der Impfschutz nicht garantiert werden kann.
NUr mal so zum Nachdenken !!!
Viele liebe Grüße Claudia mit Bommel und Pauline :D

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