Leben mit einem älteren Hund

Alles rund um die grauen Schnauzen
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Isi
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Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Isi » Fr Aug 05, 2016 7:46 am

Hallo,
vielleicht mögen sich einige austauschen über das Leben, den Alltag, mit einem älteren Hund?

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Bei mir lebt Joy, ein Mix aus dem Tierschutz mit geschätzten 11 plus X Jahren (sie ist seit knapp 10 J. bei mir und kam als erwachsener Hund).
Joy ist mit ca. 8 kg / 37 cm Rückenhöhe ein kleiner Hund - und die werden ja bekanntlich älter :D Ich rechne mit 15 + X Jahren.
Seit ca. einem halben Jahr merke ich verstärkt, dass die Maus älter wird.

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Letzten Herbst wurde bei Joy ein sog. "Altersherz" diagnostiziert (linke Herzklappe verdickt, schließt nicht mehr richtig) . Seitdem bekommt sie täglich ein Herzmedikament. Bisher reichte ein Betablocker, seit vorgestern sind wir bei Medikamentenstufe 2 (von 3 möglichen) angelangt. Im Alltag merkt man nichts von der Herzproblematik, kein Leistungsabfall, kein verstärktes Hecheln usw. Nur auf dem Herzultraschall ist es sehr deutlich zu sehen und beim Abhören zu hören (Herzgeräusch 6 von 6 möglichen, damit für ein geübtes Ohr auch ohne Stethoskop zu hören.)
Außerdem hat die Tierärztin gesagt, sie hätte ein schönes "altersweises" Gesicht. Sie meinte damit, dass das gesamte Gesicht (nicht nur die Schnute) ergraut und sich die Augenhöhlen- und Wangenknochen deutlicher abzeichnen. Auch werden ihre Augen trübe - laut Tierärztin ein normale Alterserscheinung.
Ein weiteres Thema ist, dass Joy nun schon einige Male nachts unter sich gelassen hat. Ich lese mich da gerade ein, evt. ist das das nächste Medikament, was ansteht.

Ich bin unglaublich gerührt von meiner Jetzt-Seniorin, aber auch besorgt, wie wir das Altern wuppen werden und natürlich hab ich Angst vor unserem Abschied. Deshalb dachte ich, es wäre schön, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Hier noch ein Link zu einer thematisch gut passenden PDF:
http://www.uebergrenzendenken.at/angebo ... 012012.pdf

Ich freu mich auf Gleichgesinnte :)

PudelmonsterBeni
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von PudelmonsterBeni » Fr Aug 05, 2016 8:05 am

Liebe Isi :)

Dein Bericht ist sehr berührend :) Wie man weiß habe ich auch einen bald 13 Jährigen Opi daheim.
Wie er sich verändert hat, kann ich gar nicht sagen, denn er zog kurz nach seinem (geschätzten) 11ten Geburtstag bei mir ein.

Das Herz und die Niere sind bei meinem Beni nicht mehr ganz in Ordnung. Für das Herz bekommt er Benakor und weil er schon Wasser auf der Lunge hat (viel Wasser :() bekommt er dreimal täglich auch noch Entwässerungstabletten. Die Niere wird mit Renes/Viscum unterstützt, was ich ihm zweimal die Woche selbst spritze. Das war natürlich auch etwas völlig Neues für mich und hat mich anfangs doch schon einiges an Überwindung gekostet.

Seit einigen Monaten merke ich auch, dass sein Gangbild steifer und nicht mehr so beweglich ist. Er läuft fast ausschließlich im Pass und stolpert hin und wieder auch mal. Sein Rücken und seine Knie zwicken ihn an manchen Tage dolle, daher bekommt er auch noch Zeel.. wenn es schlimm ist, dann bekommt er Traumeel. Damit sind wir glücklicherweise auch bisher immer gut zurecht gekommen :streichel:

Neulich hab ich ihn das erste Mal nicht mit auf den großen Spaziergang genommen, weil es ihm schon den ganzen Tag nicht so gut ging und er sehr müde war. Da wollte ich ihm das nicht zumuten. War schon komisch ohne ihn. Er war immer dabei, wenn auch langsam und meistens hinter uns.

Hören tut er schon länger nichts mehr, anfangs waren es wenigstens noch hohe oder dumpfe Geräusche. Mittlerweile hört er zum Teil nichtmal, wenn ich genau hinter ihm mit den Fingern pfeife. Dafür sind seine Augen noch wirklich gut.. kein grauer Schleier o.Ä.

Alles in allem geht es ihn ganz gut, trotzdem habe ich von Zeit zu Zeit, wenn er gaaanz tief schläft, kleine Panikattacken und halte selbst die Luft an um zu sehen, dass er noch atmet.

Ich finde es schön, wenn man sich hier ein wenig austauschen kann und sich vllt auch gegenseitig Tipps geben kann, die das Zusammenleben mit einem Senior bzw Seniorin erleichtern können, denn manchmal ist man ja doch mal ratlos (ich bin es zumindest).

Deine Joy ist wirklich süß.. ich LIIIIEBE ihre Ohren :streichel:
Ich finde ehrlicherweise gar nicht, dass sie aussieht wie 11 + X...:)
Wäre Beni ein Kurzhaar-Hund würde man die Wangen- und Augenhöhlenknochen auch deutlicher abzeichnen. Wenn man ihn streichelt, fühlt man sie sehr stark.
puuh das war jetzt ein langer Text :oops:
Lisa mit Beni im Herzen ❤

"Richtig abgerichtet, kann ein Mensch der beste Freund eines Hundes sein." -Corey Ford

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Elli
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Elli » Fr Aug 05, 2016 8:07 am

Mein Rocky ist "eigentlich" noch sehr rüstig mit seinen 14,5 Jahren. Aber seid gut einem halben Jahr stellen wir fest das er doch alt wird. Er hat Phasen wo er in seiner eigenen Welt lebt. Naja, mein Bub war immer schon in seiner eigenen Welt unterwegs. Bsp. wenn wir zum Cachen im Wald unterwegs sind, und wir z.B. links um einen Strauch gehen, geht mein Bub schon mal rechts rum. Er geht seinen eigenen Weg. Von der Leine lasse ich ihn immer seltener. Es kommt vor das er ganz abschaltet und irgendwann feststellt das er nicht mehr weiß wo es
gerade lang geht oder womit er beschäftigt war. Dann muss man ihn halt führen und gut ist. Aber oh weh es geht drum Teufeleien zum machen. Daaa lässt er sich zu gerne mit ziehen. Er ist ein liebenswertes Alterchen.
Nu gut, wenn er denn Nachts meint auf Wanderschaft zu gehen, vor irgendeiner Tür oder Wand steht wo es nicht weiter geht, stehe ich dann schon mal auf und zeig ihm wo er sich wieder legen kann.
Hin und wieder hält die Blase auch schon mal nicht mehr so wie sie soll :roll: Zur Zeit gebe ich ihm Kürbiskerne gemahlen ins Futter. Toi toi toi es scheint was zu helfen. 3x auf Holz klopf :wink:
Ach es gibt echt viel zu erzählen. Aber eins nach dem anderen. Das Alter bietet täglich Neues.
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Isi
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Isi » Fr Aug 05, 2016 8:54 am

Es freut mich zu lesen, wie es euch mit euren Hunden geht und dass ihr auch Austausch sucht.
Und natürlich lese ich sehr gerne, dass Joy nicht alt aussieht :D

Über gemahlenen Kürbiskerne als Blasenunterstützung bin ich auch schon "gestolpert". Das wäre natürlich feiner als ein Medikament.
@Elli, wo beziehst du die denn? Schrotest/mahlst du die selbst? Man nimmt ungeschälte Kürbiskerne, richtig? Muss man auf sonst was achten bei der Auswahl?
(Oh Mann, die Helferlein werden mehr...Flohsamenschalen gibt's ja auch schon ins Futter...)

Wir müssen uns umstellen. Den Betablocker gab es für Joy immer zu meinem 1. Kaffee im Bett. Das neue Medikament muss aber zum Fressen gegeben werden, das gibt es erst später. Sie wird erst mal schauen, wo ihr "Leckerli" zum Kaffee bleibt :wink: Erstmal haben wir noch Übergang, weil wir die "alten" Tabletten aufbrauchen (plus 2. Tablette zum Fressen), bis das neue Kombipräparat nur noch zum Fressen kommt.
- Tabletten mit Wurstgeschmack sind klasse, wie Leckerli für den Hund :klatsch: Ist noch einfacher als Wurst oder Käse selbst drumzuwickeln.

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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Gero » Fr Aug 05, 2016 9:05 am

Unsere Nina wird im Dezember 14 Jahre alt und altert seit ca. 2 Jahren ganz schön. Sie läuft beim normalen Gassi langsamer und schnüffelt länger und nimmt auch Leckerchen langsamer ab.
Sie schläft auch tagsüber mehr als früher, nachts gsd. noch immer gut durch und ohne Inkontinenz.

Aber wenn wir zu großen Spaziergängen rausfahren, dann kann Madame noch immer aufdrehen wie ein Junghund! Sie rennt und apportiert als wär sie erst 5 Jahre alt.
Und rumzicken kann sie auch noch super mit anderen Hunden :mrgreen:

Aber einiges hat sich doch verändert, früher hat es sie nie gestört wenn gefegt oder gesaugt wurde. Heute knurrt oder geifert sie Besen oder Staubsauger meist an und beißt rein wenn sie kann.
Und man sollte kaum glauben dass es möglich war, aber sie kreischt noch stärker/lauter wenn ich z.B. vom Einkaufen heim komme.
Hören kann sie noch recht gut, aber die Augen kriegen langsam so einen leichten blauen Schimmer.

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Elli
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Elli » Fr Aug 05, 2016 10:30 am

Ich habe die Bio Kürbiskerne im DM gekauft und meine Freundin hat sie mir geschrotet. Kann man aber auch mit einem Mixstab machen.
Ich finde die Alterchen haben so einen ganz gewissen Gesichtsausdruck. Dem kann man dann auch wieder nicht widerstehen und lässt auch mal eher was durchgehen. Aber so alt sind sie dann doch nicht um es hin und wieder schamlos auszunutzen :wink:
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Hauptstadtpudel » Fr Aug 05, 2016 1:39 pm

Eine sehr schöne Idee, dieser Thread! :D :D :D
Und ich finde Joy auch bezaubernd!
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Blümchen
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Blümchen » Fr Aug 05, 2016 5:04 pm

Hallo Ihr, :D
das ist ein sehr schöner Thread.
Alte Hunde sind etwas ganz besonderes und auch ich habe erst im Februar meine Sunny verloren.
Eigentlich war sie noch gar nicht so alt, aber ihr Krebs war einfach schneller :(
Sie wurde nur 12 Jahre.
Bei meiner Panka sind auch die Wangenknochen schon leicht eingefallen, obwohl ich 9 Jahre noch nicht wirklich alt finde.
Doch ich merke, das sie langsamer läuft, mehr schnüffelt und gerne wieder nach Hause geht und schläft.
Auch die Zeit draußen genießen wir sehr, dabei müssen wir keinen Marathon mehr laufen, sondern gehen kürzere Runden, wo wir entweder baden oder noch ein paar Ballspiele machen.

Mit meinem Feiko (er war ein Mischling) hatte ich damals bis ins ganz hohe "Alter" Hundesport gemacht,
allerdings wechselten wir dann in die Gruppe "Graue Schnauzen" :lol:
Das war total super, weil in der Gruppe nur alte Hunde waren, die alle nicht mehr wild, quirlig und bellend durch die Gegend sprangen.
Alles lief sehr ruhig und langsam ab, so zB über Stangen gehen, die waren nur 10-15cm hoch und die Hunde mußten ihre Beine etwas hochheben, um darüber zu gehen.
Eigentlich war das nur noch leichte Gymnastik...(fast schon wie für Welpen!) :D
Was auch sehr schön war, das unter den alten Hunden sich ganz zauberhafte Freundschaften gebildet hatten :streichel:
Wenn es sehr heiß war, gingen die "Alten" nur in den Hundepool, um anschließend mit ihrem Kumpel im Schatten zu dösen, während die Frauchens Kaffee tranken :lol:
:shock: huch!!!! (kleiner Roman) :frech:
Aber für die alten Hunde war das total klasse, so unter den Leuten zu sein und am Leben noch teilnehmen :streichel:
Liebe Grüße von Blümchen und Kiebek
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Isi » Sa Aug 06, 2016 10:45 am

- Ach, schön, ich freu mich über die rege Beteiligung hier :D

So eine Seniorengang klingt total klasse :)
Punkto "Gymnastik": Nach unserem Portugal-Januar hatte Joy ganz klar mehr Muckis. Die sind nun wieder geschmolzen, obwohl wir täglich ca. 7km gehen, am WE oft mehr. Aber halt viel weniger hoch/runter, seltener Strand (wo sie immer extrem flitzt). Aber es zeigt doch, dass es auch Muskelaufbau im Alter gibt, nicht nur Abbau.

Interessant finde ich auch die sehr verschiedenen Altersverläufe, wie individuell das ist. Es lässt sich auch nicht an Zahlen festmachen.


Wie sehen denn bei euch die Gassi-Zeiten aus? Wann lösen sich die Hunde bei euch das 1. Mal am Tag, wann das letzte Mal? (Wann) hat sich da was zu früher geändert?

Und noch mal @Elli: Wieviel Kürbiskernschrot gibst du denn ins Futter? (Gerne mit Gewicht von deinem Hund dabei.)

Schönes WE allen!

Rohana
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Rohana » Sa Aug 06, 2016 11:38 am

Was Gymnastik, Muskelaufbau, ... angeht: ich geh ja (wegen seiner Erkrankung) schon seit 3 Jahren mit Padge zur Physiotherapie. Daher hab ich die Idee, die dann eine Freundin aus dem Verein umgesetzt hat. Wir haben auf dem Hundeplatz mehrere Sätze Cavalettis (in versch. Größen) und wann immer ich dort bin laufen meine beiden ihre Runden darüber. Das ist richtig gut für die Hinterhandmuskulatur. Und man kann so viele versch. Sachen damit machen. Vielleicht wär das was für Euch, um zusätzlich zum Spazierengehen noch was für die Muskulatur zu tun?
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Gero
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Gero » Sa Aug 06, 2016 11:56 am

Also Gymnastik braucht Nina noch nicht. Sie ist für das Alter erstaunlich beweglich - trotz Arthrose in der Brustwirbelsäule und dem linken Hüftgelenk.
Sie kann noch immer sehr gut rennen (nur das Abbremsen tut der Wirbelsäulen-Arthrose nicht gut, daher nicht zu oft) sie springt auch noch auf Hindernisse rauf oder auch drüber.

Fliegen Bälle oder Leckerchen kann sie auch ziemlich hoch hüpfen - machen wir wegen der Arthrose aber auch selten.
Mäuselöcher werden bis zum Ohrenansatz aufgebuddelt und drin inhaliert - was dann zu Niesanfällen führt.

Sie kann sogar noch am Rad oder Roller mitlaufen -ich fahr dann immer ihr Trabtempo, ne halbe Stunde hält sie noch gut mit.

Gassizeiten sind bei uns:
morgens um 4 Uhr ca. 15 Minuten
Morgenspaziergang von 8 - 9.30 Uhr oft mit Hundekumpels
Mittags Puschigang 5 Minuten
Nachmittagsspaziergang 1/2 - 1 Stunde manchmal auch mit Kumpels
Abendgassi ca. 1/2 Stunde

1-2 Mal die Woche gehen wir aber zusätzlich am Feld/im Wald spazieren und das dauert meist 1 1/2 bis 2 Stunden.

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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Iska » Sa Aug 06, 2016 12:01 pm

ich finde das auch schön, einen Beitrag für die etwas älteren Semester.... :streichel: daran hatte ich mich anderswo damals mit Iska auch beteiligt.... :streichel:
Cavaletti haben wir auch häufiger gemacht; ebenso Übungen, die uns die Physio gezeigt hatte..... man freut sich ja immer, wenn etwas den Hunden gut tut.... :streichel:
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Elli » Sa Aug 06, 2016 3:51 pm

Von den gemahlenen Kürbiskernen gebe ich so ca. einen halben TL fast tägl. ins Futter. Rocky müsste ich mal wieder wiegen. Er wird so ca. 7,5kg haben.
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Isi » Sa Aug 13, 2016 8:27 am

Danke, Elli!

Bei uns ist gerade Ruhe an der Pippi-Front. Als hätte Joy ihren eigenen Bauch-US gesehen und eingesehen: Da ist nix, was drücken kann, keine Erklärung und kein Grund, es nachts einfach fließen zu lassen :wav:

Die Woche war ich einen Tag in Berlin, Joy war mit, kennt die Räumlichkeiten da gut. Da hatte sie - in meinen Augen - wieder so einen kleinen Verwirrtheitsanfall: Sie war wohl tief und fest eingeschlafen, plötzlich steht sie und geht zur Zimmertür, riecht unter dem Türrahmen durch - sie schien uns, die wir auf im Raum waren, gar nicht zu bemerken. Als ob sie verwirrt aufgewacht ist und sich alleine wähnte, obwohl sie es nicht war. Ich hab sie dann gerufen, sie wirkte so zart, so verhuscht.
Danach war wieder Tage nichts in der Art. Aber so langsam stelle ich mich drauf ein und spreche sie früher an, wenn sie verhuscht wirkt.
Schon verrückt, dass es "so'ne" und "so'ne" Tage gibt. Aber so lange es mehr "so'ne" als "so'ne" gibt, ist das mehr als ok :lol:

Und das Rein- Rausspringen aus dem Zug beobachte ich genauer. Ich nehme sie jetzt öfter auf den Arm dabei, vor allem, wenn ich den Einstieg schwieriger finde (mehr Abstand zum Bahnsteig, steilere Stufen usw.) Sie springt da längst nicht mehr so sicher wie früher. Und (andere) Reisende haben es ja auch grundsätzlich eilig und reagieren schnell ungeduldig, wenn Joy mehrfach zum Sprung ansetzt, bis sie endlich wirklich springt. (Ich weiß nicht, ob es die Augen oder die Hinterhand oder die Koordination ist, was da etwas schwächelt bei ihr.)

Wie geht es bei euch?

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Elli
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Re: Leben mit einem älteren Hund

Beitrag von Elli » Sa Aug 13, 2016 9:05 am

Es gibt "so ne" und So Ne Tage :wink: wie du schon so schön beschreibst. Manchmal verirrt sich Rocky ja Nachts. Aber es gibt Tage da weiß ich nicht ob er mich ärgern will wenn er seinen eigenen Weg geht. Ich glaube hin und wieder machen sie auch was extra :twisted: Neeeeeeeeein ganz bestimmt nicht.
Wir machen es formabhängig wie lange wir unterwegs sind und was wir machen. Heute ist ein tolles Treffen angesagt und ich bin schon sehr gespannt. Werde dann später berichten.
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