Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

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Saemann
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Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von Saemann » Di Jun 07, 2016 3:25 pm

Liebe Leute,

heute morgen habe ich eine mit Trixi befreundete, 11 Jahre alte Ridgeback-Staffmix Hündin getroffen.
Seit einem Jahr steht bei ihr die Krebsdiagnose und seit wir sie vor 6 Tagen das letzte Mal getroffen haben sind nicht nur ihre Geschwüre, über deren Ausmaß ich mich ehrlich erschrocken habe, weiter gewachsen sondern sie ist auch schlimm abgemagert... :(

Ihr Herrchen sagt, er hat es im Gefühl dass er sie innerhalb der nächsten Tagen gehen lassen muss...

Als sie mit Trixi gemeinsam so ihre obligatorischen paar Quadratmeter abgeschnüffelt hat, versuchte sie dabei auch immer wieder Kot abzusetzen, was ihr nicht gelang.
Scheinbar bereitete ihr das große Schmerzen, denn sie begann immer wieder zu winseln und sich hilfesuchend an ihr Herrchen zu wenden.

Sie hat von ihrer Tierärztin Tabletten bekommen, die zum flüssigen Stuhl führen sollen, der dann auch den Tumor am After passieren kann.
Leider wirken die aber wohl nicht so recht...

Da ich die Kleine schon recht lieb gewonnen habe, mache ich mir natürlich Gedanken was ich ihrer Familie raten könnte, um ihr zu helfen. Denn man hat schon deutlich gemerkt, wie sehr ihr Herrchen mittlerweile mit den Nerven am Ende ist...

Was würdet ihr tun?

Liebe Grüße,
Silke.
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Andy
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Re: Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von Andy » Di Jun 07, 2016 4:00 pm

Puuuuh...... das ist so schwer, etwas zu raten. So wie sich das für mich anhört, würde ich da wirklich nicht mehr lange zögern und mit Hilfe einer guten Freundin den letzten Weg mit meinem Hund gehen..... :?
Um den Kot weicher zu machen, gibt es ja schon ein paar Möglichkeiten wie etwas Öl unter das Futter rühren, das Futter mit viel Wasser anreichen, etwas gemahlene Flohsamenschalen unterrühren,.....aber wenn dem Hund schon das Pressen Schmerzen bereitet.....nee.....da sollte man bei dieser Diagnose dann vielleicht wirklich schauen, wo fängt der Egoismus an und dann eine Entscheidung zum Wohle des Hundes treffen.
Ich weiß, dass ist einfach gesagt, weil es nicht der eigene Hund ist und so aus der Ferne..... :?
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von Saemann » Di Jun 07, 2016 4:23 pm

Hallo Andy,

vielen Dank für Deine Antwort!

Ich habe ihrer Familie vorhin etwas Lactulose vorbei gebracht, kam mir dann aber irgendwie auch blöd dabei vor.
Denn im Grunde glaube ich auch nicht so recht, dass das bei Krebs im Endstadium noch groß etwas leisten kann... :( :(

Ich glaube, momentan ringt die Familie noch sehr mit sich.
Aber morgen kommt die Tierärztin auf jeden Fall zu ihnen nach Hause, vielleicht wird sich dann auch etwas ergeben bzw. hat sich hoffentlich schon etwas für die Kleine ergeben.

Liebe Grüße,
Silke.
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Re: Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von Spyro » Di Jun 07, 2016 5:21 pm

Mensch ist das schrecklich, mein Mitgefühl für die Familie.

Wenn die arme Maus solche Schmerzen hat, dann sollte man für das Tier entscheiden und es "frei" lassen.

Solch eine Entscheidung fällt nie leicht, ist aber oft unumgänglich, denn das Tier leidet!

Ich wünsche allen Beteiligten ganz viel Kraft und hoffe dass dieses Leid ein friedliches Ende nimmt.

Wir haben bei AJ auch für ihn entschieden und ich bereue es nicht. Kein Tier sollte auf Dauer solche Schmerzen ertragen müssen, auch wenn es dem Menschen noch so schwer fällt.

Es tut mir sehr leid...
GLG Noel, Bärbel und A.J. für immer im Herzen

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Re: Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von JohnnyP » Mi Jun 08, 2016 10:47 am

Meine vorherige Hündin ist genau an so etwas gestorben. Es ging von einem auf den anderen Tag nichts mehr. Ich habe sie dann zügig gehen lassen, denn mit einem Tumor an dieser Stelle ist einfach nicht zu spaßen.
Ales Gute für die Hündin.

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Re: Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von Saemann » Mi Jun 08, 2016 3:33 pm

Lieben Dank für Eure Anteilnahme an Kiras Schicksal!! :streichel: :streichel:

Wie ich eben erfahren habe, ist die Kleine heute morgen über die Regenbogenbrücke gegangen...
Die Tierärztin hat ihr geholfen, im Kreis ihrer Lieben friedlich einzuschlafen.

Wir werden das stets liebe, sensible Wesen dieser ausnehmend schönen Hundedame sehr vermissen...
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Re: Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von Andy » Mi Jun 08, 2016 3:41 pm

:streichel: :streichel: :streichel: :cry:
Für die Hündin mit Sicherheit die beste Entscheidung.....aber es tut dem Menschen so weh......
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von Spyro » Mi Jun 08, 2016 5:31 pm

:streichel: :(

Für die Maus der "beste" Weg!
GLG Noel, Bärbel und A.J. für immer im Herzen

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Re: Verstopfung bei Hündin mit Analdrüsentumor

Beitrag von Bupja » Mi Jun 08, 2016 6:20 pm

Schwierige Entscheidung, aber mit Sicherheit das Beste für die Hündin. :streichel: :streichel: :streichel:
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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