Wann und wie habt ihr es gemerkt?

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Bupja
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Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Bupja » Di Mai 24, 2016 5:38 am

Da es ja jetzt das Unterforum gibt, möchte ich gleich mal damit beginnen.

Butz ist im April 10 Jahre geworden. Er hatte ja mit 7 einen Bandscheibenvorfall, aber das hat ja eigentlich nichts mit Senior oder nicht zu tun, spielt aber jetzt wahrscheinlich schon auch eine Rolle.
Trotzdem ist mir in diesem Jahr Belgienurlaub zum ersten Mal aufgefallen, dass Butz, nicht unbedingt alt, aber gesetzter geworden ist.

Er rannte nicht mehr unablässig am Strand, er spielte nicht mehr mit den anderen und blieb auch unangeleint von sich aus bei uns in den Dünen, wenn unten am Strand Hunde vorbei liefen.

Seit ein paar Monaten hat er außerdem begonnen phasenweise zu schnarchen.

Grau wird er um die Augen, der Rest ist allerdings noch pechschwarz bzw. tan.

Bei meinem ersten Hund war es so, dass er "einfach" einen Schlaganfall bekam ohne bemerkbare Vorerkrankungen. Daher habe ich gar keinen Vergleich.

Wie und wann habt ihr gemerkt, dass eure Senioren langsam Senioren geworden sind?
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Saemann
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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Saemann » Di Mai 24, 2016 12:35 pm

Hallo Daniela,
Bupja hat geschrieben: Wie und wann habt ihr gemerkt, dass eure Senioren langsam Senioren geworden sind?
Bei uns war es so, dass Trixi ja schon eine Seniorin war als sie zu mir kam.

Trotzdem gab es in der Zeitspanne von den bisher zwei gemeinsamen Jahren (sie ist nun 15) auf jeden Fall immer wieder altersbedingte Veränderungen, die sich für mich "schubweise" bemerkbar machen.

Seit einem halben Jahr fällt mir dabei auf, dass die Abstände zwischen dem offensichtlich werdenden körperlichen Abbau etwas kürzer als bisher gekannt geworden sind und ich dadurch mein Augenmerk immer mehr darauf legen muss gut auf sie aufzupassen. :wink:
In diesem Sommer ist es beispielsweise so, dass sie vor allem die abendliche Kühle mit ihren ganzen höchst interessanten Gerüchen sehr genießt und dann meint, sie könne wie noch mit 13 mal eben 2 Stunden spazieren gehen weil sie oft eh alles um sich herum vergisst. Da hilft es auch nichts, dass ich tagsüber kurz jeweils vier oder fünf Mal mit ihr im schattigen Wald und an ihren liebsten Plansche-Teich gegangen bin. Wenn ich das aber wirklich immer mit ihr durchziehen würde wäre sie am Ende mehr als groggy... :roll:
Also muss ich dafür sorgen, dass wir rechtzeitig vor ihrer körperlichen und geistigen Entkräftung wieder nach Hause finden.

Dieses Kränkeln (wie z.B. Arthroseschübe, starke Kreislaufschwierigkeiten bei Hitze usw.) hält sich immer eine gewisse Zeit und geht dann wieder vorbei, dennoch hinterlässt jede "Tiefphase" immer ein paar Kratzer mehr im Lack, was man schlicht als langsam voranschreitenden Alterungsprozess zusammmenfassen könnte.

Im besagten letzten halben Jahr eben auch kognitiv, auch wenn wir noch jeden Tag kleine Trainings- und Spielintervalle einlegen. Aber der Schwerpunkt rückt bei uns mit der Zeit eben immer mehr auf andere Dinge, wie z.B. Tellington-Touch Einheiten, die Beschäftigung mit gesunderhaltender Ernährung usw., ab.

Bisher ließen sich diese Zustände aber gut stabilisieren bzw. haben sich diese Zustände mit von selbst stabilisiert und sie ist (toi, toi, toi!) immer noch nicht auf synthetische Arzneimittel angewiesen. :streichel: :streichel:

Liebe Grüße,
Silke.
Zuletzt geändert von Saemann am Di Mai 24, 2016 3:52 pm, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von PudelmonsterBeni » Di Mai 24, 2016 1:13 pm

So wie bei Silke auch, ist Beni bereits als 11jähriger Senior bei mir eingezogen.
Damals war er in einem schlechten körperlichen Zustand und war vorallem an den Hinterläufen überhaupt nicht bemuskelt, so dass er stande wie ein überzüchteter dt. Schäferhund.
Nach zwei/drei Monaten hatte ich ihn soweit, dass er mit durchgestreckten Hinterbeinen stehen konnte..was hab ich mich gefreut :streichel:
Von Anfang an hatte er Spondylosen in der Wirbelsäule, Herz- und Nierenprobleme und eine starke Schwerhörigkeit, darauf hatte ich mich eingestellt und so hatte ich ihn ja auch kennengelernt :)

Wir haben seine Gesundheitszustand ganz gut in den Griff bekommen und er ist ein eigentlich fitter Senior. Seit 2-3 Monaten merke ich aber doch, dass er sich verändert. Er hört viel öfter auch meine Pfeif-Töne nicht mehr und schläft viel viel tiefer, so dass ich manchmal voller Angst und luftanhaltend neben ihm stehe und schaue, ob sich der Brustkorb noch hebt :(
Seit gut 2 Wochen hat er auch manchmal Aussetzer am rechten Hinterbein, das knickt ihm dann einfach weg und er stolpert kurz. Auch die Muskulatur an den Beinen hat deutlich nachgelassen.
Er bekommt von mir Hagebuttenpulver, MSM und Zeel und ich habe auch das Gefühl, dass seine Bewegungsabläufe vorallem mit der Zeel-Gabe besser geworden sind.

Sein etwas schrulliger und - sagen wir mal - spezieller Charakter hat sich ein klein wenig ausgeprägt, aber noch kann man es aushalten :lol: Nur bei meinem besten Freund ist er unten durch :frech:
Lisa mit Beni im Herzen ❤

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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Saemann » Di Mai 24, 2016 1:50 pm

PudelmonsterBeni hat geschrieben:So wie bei Silke auch, ist Beni bereits als 11jähriger Senior bei mir eingezogen.

Damals war er in einem schlechten körperlichen Zustand und war vorallem an den Hinterläufen überhaupt nicht bemuskelt, so dass er stande wie ein überzüchteter dt. Schäferhund.
Nach zwei/drei Monaten hatte ich ihn soweit, dass er mit durchgestreckten Hinterbeinen stehen konnte..was hab ich mich gefreut :streichel:
Ganz genau so war es bei Trixi auch!
Erstmal neigte vor allem ihr hinterer Rumpf ziemlich traurig anzuschauen gen Boden und das Laufen fiel ihr insgesamt schwer, der Muskelaufbau ging in dem Alter aber noch überraschend flott voran!
Jaaaa, was war auch ich aus dem Häuschen, als das Gangbild allmählich besser wurde! :D
Zumal die Tierärztin, die sie noch am selben Abend an dem ich beschloss sie nun für immer bei mir zu behalten operiert hat ziemlich erschrocken über ihren Allgemeinzustand war.
So einen alten Hund körperlich und seelisch aufblühen zu sehen ist echt mit keinem Reichtum der Welt aufzuwiegen!!! :streichel:

Liebe Grüße,
Silke.
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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Wollsocke » Fr Mai 27, 2016 12:59 am

Mein kleiner Schatz wird im September 12. Etwa vor 2 Jahren war für mich auch der Zeitpunkt wo ich merkte das mein Hundchen nun im gesetzteren Alter ist. Das Schnäuzchen wird immer grauer. Auch über den Augen. Nun werden auch die Beininnenseiten und Pfoten grau. Auf dem Rücken aber noch gar nicht. Doch diese Färbung hat aber auch was. Zeigt ja auch die vielen gemeinsamen Jahre. Beim Spaziergang fiel mir ca ab da auch auf das das was sie früher im vorbeigehen erschnupperte nun doch seine Zeit braucht . Manchmal werden unsere Runden richtig lang dadurch. Doch es ist in Ordnung so. Beim Laufen ist es unterschiedlich. Mal eine kleine Bummelliese und manchmal richtig gut dabei. Wenn der Fressnapf vorher rausgestellt wurde geht es zügiger :lol: .
Nun im Alter zeigt sie oft klar und deutlich was sie möchte. Wenn sie keine Lust mehr auf Gassi hat ...bleibt sie stehen. Hätte sie früher nie getan. Meist klappt es dann mit zureden. Also so halbe Runde ums Haus und dann reicht es ihr. Morgenrunde ist sie immer gut drauf und läuft von sich aus und auch große Runden. Aber eben alles sehr wechselhaft bei ihr. Gibt Tage wo sie auch richtig lauffreudig ist und wo sie einen erstaunt.
Toben im Garten tut sie nach wie vor sehr gerne. Staune auch was sie da noch rumspringen und rennen tut. Auch drin ist sie sehr verspielt und das mit großer Ausdauer. Hopst früh schon immer mit ihrem Spielzeug umher und wirkt auch so immer recht vergnügt.
Ab und an wirkt sie aber auch merkwürdig. Steht da ....als wenn sie nicht weiß was sie nun machen soll. Und das recht lange. Wenn man ihr dann sagt geh ins Körbchen ist das wie eine Hilfe für sie. Sie brauch mehr Ansprache manchmal. Aber es ist alles nur Tageweise so. Oder wenn ich ihr Mittags ihr Essen vor der Gassirunde schon gegeben habe ( läuft dann ehr mit ) und wir kommen nach Hause - setzt sie sich in die Küche und wartet nochmal auf Futter. War früher nie so. Als wenn sie vergessen hat das sie schon gefressen hat. Sie bekommt 3 Mahlzeiten und Hunger ist es nicht. Oder das sie auf einmal nicht am Staubsauger vorbeigehen mag. Obwohl der immer da steht und der sie auch meist nicht stört. Mal ist es das Bullauge von der Waschmaschine . Das sind Sachen die früher nie so waren und wirklich erst jetzt im Alter kamen.
Gesundheitlich hat sie auch einiges durch. Mit ca 8. Jahren entwickelte sie Nahrungsmittelallergien. Das haben wir nun aber gut im Griff. Manchmal auch Probleme mit den Gelenken aber braucht dafür keine Dauermedikation. War immer alles gut bisher zu behandeln. Treppe wird sie schon lange getragen. Wirkte da manchmal stolperig und setzt sich jedes mal vor mit dem Blick " Nimm mich". An Medikamente brauch sie bisher Schilddrüsentabletten. Aber damit gut eingestellt ist. Symbiopet als Dauergabe . Ohne geht es nicht mehr. Herzklappe schließt nicht richtig aber es ist noch nicht Behandlungsbedürftig.
Alles im Allem denken Fremde nie das sie schon so alt ist. Wenn man sie rumtoben sieht glaubt es keiner. Da ist Lebensfreude pur in ihr. Ehr so am Verhalten merkt man das es eine ältere Dame ist.
Ich fahre demnächst mit ihr in den Urlaub. Dafür habe ich ihr einen Buggy gekauft. Ich denke schon der macht es ihr leichter, gerade wenn die Sonne scheint oder die Laufstrecke doch länger wird. Beim Radfahren zeigt sie immer schön wenn sie in den Korb will und denke wird hier genauso sein. Gespannt bin ich wie das dann wird und auch generell weitergeht. Aber ein zusammenleben mit einem älteren Hund hat auch was wundervolles.

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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Rohana » Fr Mai 27, 2016 7:41 am

Padge ist ja nun schon seit drei Jahren quasi Dauergast bei der Tierärztin wegen seiner Autoimmunerkrankung. Dadurch gab es auch immer Phasen in denen es ihm schlecht ging, es gab Dinge (z.B. Agility) die er nicht mehr machen konnte. Aber er wollte immer noch rennen, springen, toben,....
Seit kurzem wird das anders - Padge wird sichtbar alt. Seine Muskulatur baut stark ab, was man auch im Gesicht deutlich sieht. Die Jochbögen malen sich unter der Haut ab. Er liegt viel mehr rum, wenn Kaba die Nachbarschaft verbellt guckt er - aber er rennt nur noch selten hin. Er geht nur noch selten und verhalten auf Kabas Spielaufforderungen ein und man merkt, dass ihm gerade körperbetontes Spielen schwer fällt. Und dann noch eines das nicht so greifbar ist, das mir aber zu schaffen macht: sein fröhlicher lachender Blick, das Blitzen und Strahlen in seinen Augen ist nur noch manchmal zu sehen. Meist schaut er sehr melancholisch. Das ist für mich eigentlich das deutlichste Zeichen, dass es das Alter ist, das ihn nun im Griff hat und nicht mehr nur die Erkrankung.
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von luisekatrin » Fr Mai 27, 2016 10:22 am

Ahlbergchen ist jetzt 13 1/2 und durch seine schlechte Seh- und Hörfähigkeit empfinden wir ihn seit ca. einem Jahr als Senior (oder Opi, wie ihn meine Mittrailerinnen immer liebevoll nennen). Auf dem Foto unten sieht man auch den Alterungsprozess im Gesicht:

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Er läuft bei Spaziergängen bis zu 2 Stunden immer noch locker mit, danach schläft er aber viel tiefer und länger als noch vor 2-3 Jahren. Neulich musste ich ihn richtig wecken (wachrütteln :shock: ), da habe ich mich auch erschrocken.
Leider ist er ja schon sein ganzes Leben lang ein schlechter Esser, das ist jetzt noch schlimmer als früher und macht es unmöglich, ihm Seniorentabletten jeglicher Art zu geben. Selbst seine Schilddrüsentabletten sortiert er häufig aus, egal wo ich sie "reinverstecke".
In den letzten Wochen ist mir aufgefallen, dass er sich draußen sehr an Carl orientiert, d.h. er geht erst weiter, wenn Carl neben ihm ist. Das ist neu, ich nehme an, dass sich sein Sehvermögen weiter verschlechtert hat. Naja, er hat ja seinen eigenen Blindenhund, auch wenn der seine Aufgabe nicht immer ernsthaft wahrnimmt :wink: .
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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Isi » Sa Mai 28, 2016 9:24 am

Schöne Seniorengeschichten, so viel Liebe liest sich darin.

Meine Joy ist mit ihren 8kg/37 cm ein eher kleiner Hund, geschätzte 11 Jahre (Tierschutz) und seit 9 Jahren bei mir. Für einen kleinen Hund ist das doch kein Alter :D
Das Avatarbild ist vom Januar, also recht aktuell. Sie hat noch keinen Muskelabbau - das ist so mein Alterszeichen schlechthin. Wobei ich mich frage, wenn sie weiterhin die Runden mitmacht (im Schnitt ca. 7km/Tag), "können" dann die Muskeln überhaupt so abbauen :?:

Sie bekommt seit letztem Jahr Betablocker. Sie hat keinerlei Herzsymptome, aber der Herzultraschall, den wir aufgrund auffälliger Herzgeräusche gemacht haben, sprach eindeutig für die Tabletten. Sie schmecken nach Wurst und Joy findet so ein Leckerli gleich am Morgen super :)
Dann bekommt sie auch noch Flohsamenschalen, damit der Kot fluffig ist. Das ist seit einer Darm-OP nötig bzw. besser. Never change a running System, sagt man in die IT - also bekommt sie das Zeug weiter. Die OP war im Nov 2014. Was bin ich froh, dass alles so gut ging! Sie hatte ein über faustgroßes Geschwulst im Bauch - gutartig und gut entferntbar. Uff. - Es war für mich keine Frage, sie operieren zu lassen, da sie ansonsten in einem top Allgemeinzustand war und nicht schmerzfrei mit dem Ding im Bauch hätte leben können. Da war mir ihr Alter völlig egal.

Joy kam als Angsthund zu mir. Wir hatten zwei recht harte Jahre, bis sie anfing, sich mehr wie ein Hund und weniger wie ein Fluchttier zu verhalten. Das hat unter'm Strich aber zu einer unglaublichen Bindung geführt, die wir beide nun haben.

Die Tage schoss mir ein, dass ich schon jetzt so dankbar bin, wie sie mein Leben bereichert hat! Sie ist ein so besonderes Wesen und das zeigt sich von Jahr zu Jahr mehr. Ich lebe diesen Zuwachs an Lebenserfahrung und Persönlichkeit bei ihr.
15 Jahre + X sind ausgemacht - das X kann sie bestimmen, so ist unser Deal :D
Gestern noch wurde sie auf einem Arbeitsmeeting für jung gehalten: "Was für ein netter Hund! Sie ist aber auch noch jung, was?" - Das geht doch runter wie Schoko-Eis mit Erdbeeren :D

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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Saemann » Sa Mai 28, 2016 11:35 am

Hallo Isi,
Isi hat geschrieben:Das Avatarbild ist vom Januar, also recht aktuell. Sie hat noch keinen Muskelabbau - das ist so mein Alterszeichen schlechthin. Wobei ich mich frage, wenn sie weiterhin die Runden mitmacht (im Schnitt ca. 7km/Tag), "können" dann die Muskeln überhaupt so abbauen :?:
über dieses Thema würde ich auch gern mehr wissen! :)
Bei Trixi spüre ich den Muskelschwund natürlich schon, aber nachdem nun einige Zeit seit der ersten Karsivan-Gabe vergangen ist, bilde ich mir ein wieder etwas strafferes Unterhautgewebe ertasten zu können.

Dadurch verschwindet natürlich ihre durch das vergrößerte Herz zusätzlich erhöhte Konditionsschwäche nicht auf einmal und auch die Arthrose ist nicht wundergeheilt ( ... wenngleich die Symptome zumindest darauf bezogen aber doch wesentlich besser geworden sind! Denn das bisher eigentlich immer sehr wirksam gewesene Dexboron allein konnte schon seit längerem kaum noch etwas gegen ihre Beschwerden ausrichten.), aber ich habe schon den Eindruck dass sich heutzutage eine ganze Menge unternehmen lässt, um die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus etwas zu verbessern bzw. auch ein mit der abnehmenden Durchblutung verbundener Muskelabbau etwas aufgehalten werden kann. :streichel:

Die Geschichten hier im Thread finde ich auch sehr schön, man liest die wirklich rührende Fürsorge und Zuneigung auf jeden Fall zwischen den Zeilen heraus!

Liebe Grüße,
Silke.
Zuletzt geändert von Saemann am Sa Mai 28, 2016 12:43 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Bupja » Sa Mai 28, 2016 12:34 pm

Isi hat geschrieben:15 Jahre + X sind ausgemacht - das X kann sie bestimmen, so ist unser Deal
Hihi, so einen ähnlichen Deal haben Butz und ich auch. Die ersten drei Jahre lebte er ja nicht bei mir, die muss er hintendran hängen.
Isi hat geschrieben:Gestern noch wurde sie auf einem Arbeitsmeeting für jung gehalten: "Was für ein netter Hund! Sie ist aber auch noch jung, was?" - Das geht doch runter wie Schoko-Eis mit Erdbeeren
Butz wird auch oft noch für richtig jung gehalten. Liegt wohl daran, dass sein Fell noch tief schwarz ist. Nur unter den Augen wird er jetzt grau. Das fällt durch die Tanzeichnung aber nicht auf.
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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Rohana » Sa Mai 28, 2016 4:01 pm

Isi hat geschrieben: Sie hat noch keinen Muskelabbau - das ist so mein Alterszeichen schlechthin. Wobei ich mich frage, wenn sie weiterhin die Runden mitmacht (im Schnitt ca. 7km/Tag), "können" dann die Muskeln überhaupt so abbauen :?:
Nun ja, solange unsere Oldtimer noch gut mit uns laufen können hält das den Muskelabbau natürlich ein wenig auf. Aber die Hunde werden ja doch ruhiger, laufen auf Spaziergängen nicht mehr die dreifache Strecke, drehen nicht mehr so große Freu-Runden, bewegen sich zwischendurch spontan weniger ....
Bei Padge fällt der Muskelschwund aber vor allem am Kopf auf - und das hat mit der Bewegung ja nun nix zu tun. Durch das Fell sieht man es am 'Hintergestell' nicht so arg. Wenn man ihn aber streichelt :shock: . Dafür bekommt mein alter Knabe Bauch - er bekommt so eine richtige 'Altherrenfigur' :wink: .
Was ich wirklich schön finde ist, dass er mit der Zeit immer gelassener wird. Und das ist für ihn selbst einfach eine solche Erleichterung. Er hatte ja immer viel Streß weil er so ein Angsthase ist, so oft unsicher und dann schnell gestreßt war. Das wird mit jedem Jahr besser. :streichel:
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von pudelliese » Sa Mai 28, 2016 5:48 pm

Ich hab es zuerst an den Augen bemerkt, die immer trüber wurden. Dann rutschte sie auf den Fliesen ganz leicht aus, das ist für mich ein sicheres Zeichen.

So richtig alt geworden ist sie eigentlich erst im letzten 1/2 Jahr. Mittlerweile hat richtig Probleme auf Fliesen zu laufen und überhaupt laufen ist nicht mehr ihr Ding. War es eigentlich noch nie so richtig. Toben und spielen ja, aber spazierengehen war langweilig.

Das Fell ist ganz licht geworden, man sieht die Haut teilweise durch - und das bei meinem Lockenschäfchen. Manchmal hab ich ihre Haarpracht verflucht, heute würde ich mich über ein bißchen mehr Fell freuen. Ein graues Schnäuzchen hat sie schon recht lange, aber jetzt ist noch eine graue ´"Brille" dazugekommen. Ihre Figur hat sich total verändert, der Bauch ist gewachsen und der Rücken hängt durch.

Man kann sagen: Gut hören kann sie schlecht und schlecht sehen kann sie gut :frech:

Gestern hat sie einen Bordstein übersehen und ist voll auf den Bauch gefallen. Ich hätte heulen können und hab mir solche Vorwürfe gemacht, dass ich sie nicht angeleint hatte. Das passiert mir so schnell nicht wieder. Man muß jetzt halt mehr aufpassen.

An Tabletten bekommt sie Apoquel und Mariendistel. Dann noch Tabletten zum Urin ansäuern, weil sie vor Jahren mal Blasensteine hatte.

Ich hoffe, dass sie uns noch lange erhalten bleibt. Sie ist halt unsere liebe, kleine Omi :streichel:
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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Isi » Mo Mai 30, 2016 10:49 am

Wenn ich die anderen Berichte so lese, denke ich, ist Joy quasi im Flur zum Altsein, wenn man das so sagen kann.
Sie ist auf jeden Fall älter geworden, hat eine graue Schnauze bekommen und auch weiße Pfoten. Und manchmal wirkt sie tüddelig auf mich. Und an manchen Tagen geht sie zeitweilig nur im Schlendertrab.
- Aber eh ich mit Überlegungen, ob nun bald Karsivan fällig ist oder ich mich an den Gedanken gewöhnen muss, dass sie nicht mehr die großen Runden mitgehen kann, irgendwann - ist alles wieder vorbei und sie wirkt völlig normal. In ihrer liebenswürdigen eigensinnigen Art - die ist für mich nicht immer gut von ihrem Älterwerden zu trennen.
ZB Senkrücken - hab ich an ihr gesehen. Bis ich auf alten Fotos gesehen habe, dass sie da teilweise genauso stand, in ganz jungen Jahren.
Oder trübe Augen - hat bisher niemand gesehen, nur ich seh sie ab und an.
Neben ihrem Verhalten und Aussehen ist es auch viel mein Blick, meine Bewertung, meine Stimmung, die Alterszeichen an ihr sieht oder eben nicht sieht.
Ich denke das ist anders, wenn der Hund deutliche Alterszeichen hat. Wenn der Alterungsprozess voran schreitet, wird es weniger Interpretationsspielraum geben als jetzt bei Joy.

Aber ich denke, es wird immer gute und weniger gute Tage (oder auch Stunden, Momente) geben.

Und es wird evt. vermehrt Krankheiten geben, behandlungsbedürftige Symptome, die nur bedingt etwas mit dem Älterwerden - gegen das es in dem Sinne ja kein Kraut gewachsen ist - zu tun haben. Das ist sicher nicht einfach, das immer abzuwägen oder zu entscheiden, was behandelbar ist und was "das Alter" ist...

Für mich hat ihr zweistelliges Lebensalter etwas verändert. Ich hab mich zB letztens zur einer Hundetrainerin sagen hören: "Joy ist jetzt 11, sie ist eine wunderbare Begleiterin, Ambitionen Rtg. Training oder Hundesport hab ich mit ihr keine mehr mit ihr. Ich wünsche mir einfach noch viele gute Jahre mit ihr, viel gemeinsame Wohlfühlzeit." - Das kam einfach so aus mir aus, das hatte ich mir nicht groß überlegt vorher. Ich war über mich selbst erstaunt.

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Re: Wann und wie habt ihr es gemerkt?

Beitrag von Isi » Fr Aug 05, 2016 7:49 am

Da es bei uns nun quasi amtlich ist, dass Joy ein älterer Hund ist, habe ich einen neuen Thread aufgemacht: http://www.pudelforum.de/viewtopic.php?f=111&t=17701

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