Ängstlicher Pudel

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Rosi
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Ängstlicher Pudel

Beitrag von Rosi » Fr Mär 24, 2006 10:12 pm

Leider hab auch ich ein Problem mit meiner Romy.Also eigentlich ist sie ja eine ganz liebe,eher unterwürfig sehr anhänglich und schon ein kleiner Angsthase,soweit so gut,aber wenn sie einen Hund sieht und da spielt die grösse keine Rolle,dann flippt sie erst mal aus.Es wird gebellt und gekeift aufs feinste,eigentlich sieht das nach Agressivität aus,doch das ist nur Schein,denn wenn die Hunde dann näher kommen zieht sie den Schwanz ein und rennt kreischend davon.Allerdings muss ich sagen das die meisten Hunde dann eher Abstand halten,und das muss sie sehr schnell herausgefunden haben.Mit 8Wochen hab ich sie bekommen und ihr Verhalten gegenüber Hunden war immer schon so,auch die Hundeschule hat da nichts gebracht.Mein TA meinte ich werde da wohl nichts machen können da es in ihrem Kopf einfach festsitzt vielleicht ist ja irgendwas mal vorgefallen als sie noch ein Welpe war.Ablenken nützt nichts ebensowenig Leckerlis,und wenn sie sonst auch prima hört in der Situation ist sie dann auf beiden Ohren taub und föllig fixiert.Wenn sie dann eine Zeitlang den Zirkus verführt hat,und vom anderen Hund keine beachtung kommt,dann wird sie ruhig und läuft dann neben ihm her,zwar immer etwas auf der Hut aber dann gehts. So,das war jetzt etwas lang,aber vielleicht hat ja jemand ein Tipp,oder einen ähnlichen kleinen Problemfall und weiss wie man am besten damit umgeht.
LG Rosi

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leo
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Beitrag von leo » Sa Mär 25, 2006 7:03 am

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Rosi
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Beitrag von Rosi » Sa Mär 25, 2006 10:14 am

Hallo Leo,
Danke für den Tip,werd mir das Buch mal kaufen.Ich hab bei Romy schon bemerkt,das es auf die Entfernung zu dem anderen Hund ankommt,ist er ein ganzes Stück vor uns oder eben in gebührender Weite entfernt,dann geht es.Manchmal kann man aber anderen nicht ausweichen,sei es in der Stadt oder so.Ein Geschirr hab ich Ihr nun auch schon umgelegt damit sie sich nicht noch am Halsband erhängt,die legt sich dann nämlich heftig rein.Hinter mir halten leuchtet mir auch ein,ich frag mich nur warum geht sie immer so in die Leine (sieht wie Angriff aus)wenn sie doch eigentlich Angst hat?Habs lange Zeit mit Ignorieren Probiert und bin dann einfach schnell weitergegangen,Romy natürlich bellend und an der Leine ziehend hinterher.Hat nichts gebracht.Seid ein paar Tagen bleib ich stehen und schimpf mit Ihr,sie unterbricht dann kurz zeigt mir gegenüber dann Beschwichtigungssignale und legt dann wieder sofort los,ich glaub das ist dann auch falsch oder?Nicht das sie denkt ich feuer sie noch an.
Wenn man die kleine so ansieht könnt man echt nicht glauben wie die loslegen kann, :twisted: ansonsten ist sie echt ein so lieber und folgsamer Hund,naja ich geb mal die Hoffnung nicht auf :lol:
LG Rosi

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Tina
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Beitrag von Tina » Sa Mär 25, 2006 12:24 pm

Hallo Rosi, trotzdem sie diesen Tick hat, kannst du wie folgt versuchen es ihr abzugewöhnen:

wenn ihr euch dem anderen Hund nähert und du bemerkst, sie peilt ihn schon an, drehe dich abrupt um und gehe schnell in die entgegengesetzte Richtung - sie wird zunächst irritiert weiterbluffen, dann aber sicher unsicher werden und dir folgen - dann belohne sie mit lieben Worten und einem Leckerchen.
Wenn du unsicher wirst und ihr durch irgendeine Regung zeigst, dass du Angst hast sie geht auf den Hund los, wird sie es sofort bemerken und schon geht das Theater wieder los - daher versuche es einfach mal so, von mir aus 5 mal hintereinander, dann klappt es sicher bald!

Viel Glück! :)

sandra
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Schreiender Pudel

Beitrag von sandra » Sa Mär 25, 2006 3:11 pm

Hallo Rosi,

ich hatte genau dasselbe Problem mit Sammy und Pebbles. Beide waren relativ ängstlich was andere Hunde betrifft, unabhängig von der Größe. Es kam immer darauf an, wie sich der Hund genähert hat. Wenn sie ihn erst einmal von hintern beschnuppern konnte war alles ok, wenn der Hund aber frontal auf sie zuging und ihr dabei noch in die Augen sah, war alles vorbei. Dann war der Schwanz unten und mein Hund lief quietschend bzw. schreiend (wirklich ein unglaublicher Ton!) quer übers Feld oder den Park. Ich bin mit ihr regelmäßig in die Welpenschule gegangen und ich denke der große Vorteil war, dass ich mit ihr im Rudel mit den Großpudeln spazierengegangen bin. Dadurch, dass so viele Hunde dabei waren, die ihr Schutz gaben, hat die Angs immer mehr abgenommen. Vielleicht kennst du ja jemanden, mit dem du ab und an zusammen spazierengehen kannst? Ich bin aber trotzdem auch noch mit ihr alleinge gegangen, weil sie ja nicht immer das Rudel dabei haben kann. Ich habe bemerkt, dass sie sehr stark auf meine Reaktion achtet. Wenn ich schon etwas ängstlich bin, weil der Hund auf uns zurast, dann ist sie auch eher ängstlich. Beachte ich sie hingegen nicht und geh ohne zu zögern weiter, reagiert sie viel gelassener auf den Hund.
Inzwischen klappt das echt super. Ausnahme sind Hunde, die sie richtig hetzen, da kriegt sie nach wie vor Panik und ich nen Haß auf die Besitzer, die mir dann erzählen, dass man meinen Hund ja mit einem Hasen verwechseln kann.
____________________________
Liebe Grüße
Sandra, Pebbles und Co.

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Rosi
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Beitrag von Rosi » Sa Mär 25, 2006 7:44 pm

Da bin ich aber mal etwas beruhigt das der eine oder andere von Euch auch dieses Problem kennt.Ich hab immer gedacht das gerade Pudel weil sie ja so verspielt sind keine Probleme mit Artgenossen haben.Das mit dem Schreien kenn ich nur zu gut,uns muss man nicht sehen,nein nein,man hört uns wenn wir Gassi gehen,sofern uns eben ein Hund begegnet. :roll:Leider fehlen mir geeignete "Übunggsobjekte "denn es gibt hier nicht so arg viel Hunde mit denen ich üben könnte,ausser zwei grösseren Hunden die sind meistens alleine unterwegs(stammen von einem Bauerhof)wenn die uns sehen gibts natürlich immer ein riesen Aufstand,erst wird wie wild gebellt,dann geht es nach einiger Zeit und Romy beruhigt sich,weil diese Hunde wirklich nur schauen,nach einiger Zeit wollen die sich ihr nähern und dann gehts von vorne los,bis sie wieder auf ca 4Meter Abstand sind. Meine Schwester hat einen Ami-Cockerspaniel,die ist in etwa so alt wie Romy und da sie die kleine gut kennt freuen sich die zwei immer aufeinander und das klappt wunderbar,es ist also nicht so das sie generell mit Hunden unverträglich wäre.Bei Fremden Hunden ist immer das gleiche Theater und das mit oder ohne Leine.Was mich dann immer irritiert ist,das Romy zuerst bellend auf die Hunde zurennt,oder sich eben am Halsband fast erwürgt,müsste sie denn nicht hinter mir bleiben wo doch die Angst so gross ist??Vielleicht lieg ich da ja völlig daneben,aber manchmal hab ich das gefühl Romy will gar nichts von anderen hunden wissen und ist etwas zu sehr Menschenbezogen,kann das sein,oder spinn ich mir da was zusammen??? :?
Übrigends kennt Ihr doch alle Martina(Pudelmama)als ich vor 2jahren Romy bekommen hab,da bin ich auf Ihre Homepage im Internet gestossen,und seid dieser Zeit ist sie mir eine echte Freundin geworden,wir haben uns auch schon öfters gegenseitig besucht,und wie Ihr wisst hat sie ja auch zwei Pudel nach 10 Minuten langen bellen und gekreische von Romys seite her gings dann und alle 3Pudel waren in der Wohnung ganz brav.ALSO ES GEHT DOCH!!!!!
LG Rosi :lol:

Rosi
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Beitrag von Rosi » Sa Mär 25, 2006 7:52 pm

Da hab ich wohl was falsch gemacht beim Text schreiben Sorry!!!Kam immer Fehlermeldung,darum hab ich es immer wieder probiert.Das nächste mal bin ich langsamer :oops:
LG Rosi

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Ellen
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Beitrag von Ellen » Sa Mär 25, 2006 9:33 pm

Rosi hat geschrieben:Da hab ich wohl was falsch gemacht beim Text schreiben Sorry!!!Kam immer Fehlermeldung,darum hab ich es immer wieder probiert.Das nächste mal bin ich langsamer :oops:
LG Rosi
Fehlermeldungen muß man immer ignorieren. Deine Antwort wird trotzdem erscheinen.
Ging uns fast allen schon so.

LG Ellen
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Locolino
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Beitrag von Locolino » Mo Jun 12, 2006 10:22 pm

Hallo!
Schade, dass die Hundeschule bei Dir nichts gebracht hat, da sollte man doch eigentlich genau diese Dinge trainieren und ähnliche Probleme lösen.

Wichtig ist vorallem dein Verhalten, wenn Du schon mit dem Gefühl hingehst, dass dein Hund gleich klefft, dann ist eh alles gelaufen... versuch mal bewusst in eine völlig andere Richtung zu schauen, wenn ihr auf einen Hund trefft, gehe einfach kommentarlos (gegenüber deinem Hund :wink: ) vorbei und belohne sie nicht bzw. erst wenn sie ohne Kleffen an anderen Hunden vorbeigeht, versuche stets die Leine locker durchhängen zu lassen soweit es die Situation zulässt, damit du dem Hund keine Gefühl der Anspannung gibst. Vielleicht kannst Du dich auch mal mit Freunden verabreden und ihr übt das Aufeinanderzugehen und vorallem wiederweggehen ohne großes Begrüßungstheater unter den Hunden mal ganz gezielt und in entspannter Atmosphäre, wenn es dann in ruhiger Umgebung klappt kann man das Training langsam an etwas stressigere Orte verlegen...
Viel Erfolg wünscht Locolino

Pudelrudel

Beitrag von Pudelrudel » Di Jun 13, 2006 6:49 am

hallo

Die Huschu hat nichts gebracht !
Wie lange warst du dort ?
Unsere Aimee ist über Ängstlich , gerade sie ist durch den Hundevein und den Agisport zu einen fast normalen Hund geworden ...
gerade Ängstliche Tiere benötigen jeden Tag einen neue Aufgabe und müssen an allen herangeführt werden .
Wir haben für Aimee 3 jahre gebraucht um sie so hin zu bekommen wie sie nun ist , die Angst kommt immer mal wieder durch ,
dann muß man eben wieder von vorne Anfangen .
Dazu braucht man viel Geduld und tägliche Übungseinheiten .
Gruß Bärbel

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Locolino
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Beitrag von Locolino » Di Jun 13, 2006 1:56 pm

Ist doch Klasse wenn aime durch den Sport wieder aufgeblüht ist. Und auch irgendwie schade, dass ihr anscheinend keine so gute Erfahrung mit der Hundeschule gemacht habt. ich gehe nur hin und wieder in die Hundeschule mit Loco zumindest, das war auch zu seinen Problemzeiten so, aber es hat mir immer wieder bei einigen Dingen sehr geholfen. Zum Beispiel haben wir hier bei uns im Wald leider viele bzw. fast nur gestörte blonde Labbis und Goldis, Loco wurde mehrfach von solchen attackiert und sogar gebissen. Meine Trainerin züchtet blonde Labbis und dank ihrer super sozialisierten Hunde hat Loco nun keine Angst mehr vor blonden Hunden. Mit unserer großen Lotta fahren wir jetzt wieder öfter hin, da wir mit ihr auch ein paar Prüfungen machen möchten. Ich finde es kommt zu 80% auf den Trainer an wieviel man in einer Hundeschule lernen kann. Leider musste ich während meiner Tierschutzzeit immer wieder hören, dass es nachwievor sehr viele Stümper gibt. Um diese zu umgehen kann ich persönlich von der IG Hundeschulen nur schwärmen. Wer auf Günther Blochs Hundeverständnis steht ist da in der Regel genau richtig. Vielleicht gibt es ja bei Euch auch eine in der Nähe (http://www.ig-hundeschulen.de)
Liebe Grüße Locolino

Pudelrudel

Beitrag von Pudelrudel » Di Jun 13, 2006 4:48 pm

hallo
Von freien Hundeschulen halte ich nicht viel ,jeder kann sich Trainer nennen , Vereine die dem VDH angeschlossen , dortige Ausbilder werden Jährlich auf Schulungen geschickt und bekommen auch einen Ausbildernachweis ...mein Mann hat selber 10 Jahre im DVG Hunde ausgebildet ...
schaut mal unter http://www.dvg-luenen.de dort sind alle Vereine aufgelistet .Auch hier braucht man kein Mitglied werden einen 10 er . Karte kostet so um die 30€
Gruß Bärbel

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Locolino
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Beitrag von Locolino » Di Jun 13, 2006 5:48 pm

Von freien Hundeschulen halte ich nicht viel ,jeder kann sich Trainer nennen
Auf der Startseite der IG bereits zu lesen ist:

Die Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen e.V.
ist ein Zusammenschluss von professionell arbeitenden Hundeerzieherinnen und Hundeerziehern, die nach neuesten kynologischen Erkenntnissen (inklusive eigener Canidenforschung) im regelmässigen Kontakt mit namhaften Wissenschaftlern und Autoren von Fachliteratur arbeiten.



Unsere Ziele:

Die individuelle Arbeit mit Hundebesitzern und ihren Hunden ohne den pauschalen Einsatz von Starkzwangmitteln.
Interne und externe Fortbildung der "IG | Mitglieder"
Der Beruf des Hundetrainers soll ein anerkannter Ausbildungsberuf werden

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Beitrag von Libelle » Fr Jun 30, 2006 9:18 am

Hallo,

kommt mir recht bekannt vor, was du schreibst. Mein Hund reagierte Anfangs auch nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung. Hatte aber insgeheim Schiss hoch zehn vor allen Artgenossen.

Bin in die Hundeschule mit ihm und das hat es nicht gebracht. Die haben mich in den Junghundekurs gesteckt, weil er so wenigstens mit gleichgroßen Hunden zusammen ist, sprich halbstarken Settern, Schäferhunden und Labbis. Die Joungsters waren natürlich viel zu wild für ihn und so ist der Schuss eher nach hinten los gegangen...Aber die Grundkommandos beherrscht er jetzt perfekt! :roll:

Ich finde, die meisten HuSchus sind überhaupt nicht für kleine Rassen konzepiert. Klar kann man einen "normal" sozialisierten Zwergpudel irgendwie mit Schäferhunden und Settern zusammen trainieren, aber ein ohnehin schon "gestörter" Zwerg sollte doch erst mal lernen in seiner Größen- und Kraftkategorie klar zu kommen...

Rosi
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Beitrag von Rosi » Fr Jul 28, 2006 7:45 am

Da bin ich genau Deiner Meinung!
Hast Du das Problem mit Deinem Zwerg in den Griff bekommen?
LG Rosi

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