Trennungsangst

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BexterSofawolf
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Trennungsangst

Beitrag von BexterSofawolf » Fr Jul 03, 2015 11:59 am

Hallo,
ich bin recht neu hier im Forum und möchte gleich nach meinem Vorstellungs-Thread ein Problem mit Euch besprechen. Es fiel mir ja etwas schwer das unter "Problemhund" zu setzen aber mittlerweile ist es ein Problem.
ich habe Bexter im November von einer Familie übernommen. Er ist 3,5 Jahre, ein Großpudel, Rüde, kastriert. Er ist wunderbar, hört sehr gut, begleitet mich mit zur Arbeit und ich verbringe sehr viel Zeit auch aktiv (Reisangel, Dummie, lange Spaziergänge, Suchübungen) mit ihm.
Nun ist es jedoch nicht möglich ihn niemals allein zu lassen. Die Familie zuvor sagte er sei bei ihnen immer 4-5 h pro Tag problemlos allein geblieben. Ich habe ihn versucht möglichst ab dem zweiten Tag daran zu gewöhnen (Wäsche im Keller aufgehangen, Briefkasten, Tabuzone Badezimmer). In der zweiten Woche, in der ich ihn hatte musste ich allerdings zum Seminar und dachte dummerweise, er konnte ja allein bleiben, wird schon ... und blieb 4 h weg. Die Nachbarn eröffneten mir dann gleich wütend, dass er die ganzen 4 Stunden durchgeweint hat, wie ein baby klang. Die Wohnung war völig heile nur er wirkte sehr müde und erschöpft, begrüßte mich mit angelegten Ohren und gesenktem Schwanz, leckte an meinen Händen. Anfangs danach hat er dann sogar gejauelt, wenn ich den Raum verlassen habe. Das macht er zum Glück nicht mehr.
Ich hhabe seit dem Tag begonnen ihn nicht mehr allein zu lassen, nur mal im Auto als es gar nicht anders ging. Sonst habe ich Freunde und Verwandte die aufpassen. Ich habe versucht ihn zu desensibilisieren (Schuhe an, aus, Jacke an, aus, in voller Montur auf dem Sofa TV gucken, Tür auf, zu etc.) und habe angefangen schrittweise zu üben. Bis 20 min waren möglich (je nach Tagesform) aber noch nie länger. Ich habe nun nochmal gelesen, dass man immer zurückkommen sollte, bevor er jauelt, das habe ich anfang sicher falsch gemacht. Also ich habe immer gewartet, bis er mal kurz still war aber habe es eben leider ab und zu dazu kommen lassen, dass er überhaupt anfängt.
Nun übe ich weiter in 5-10 min Schritten. Das geht ohne Probleme aber eine Steigerung scheint unheimlich langwierig und nervenzehrend.
Kennt von euch jemand das Problem? Ich bin mittlerweile zeimlich verzweifelt, habe keine Vorstellung wie lang ich Geduld haben muss und ob es überhaupt noch Sinn macht, ob er es jemals kann. Ich habe die Vorbesitzer noch mehrfach gefragt und sie versichern mir immer wieder, dass er es dort konnte.
Liebe Grüße von Alex und Bexter dem Sofawolf

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Re: Trennungsangst

Beitrag von Rosinchen » Fr Jul 03, 2015 2:55 pm

Du machst alles richtig. Und immer weiter so - bloß nicht nachlassen. Er ist halt hartnäckig - aber Du sitzt doch am längeren Hebel! :wink:

Ich glaube wirklich nicht, dass das Problem "Trennungsangst" unlösbar ist.

Und nochmal - ein wunderschöner Hund! :wav:
Liebe Grüße
Evelyn

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Re: Trennungsangst

Beitrag von Rohana » Fr Jul 03, 2015 5:25 pm

Ich denke auch, dass Dein Weg der richtige ist. Vielleicht kannst Du noch öfter kurze Trennungen üben? Im Haus und auch mit kurzen Gängen vor die Tür. Ich hab bei Padge z.B. anfangs auch so Dinge getan wie ihn nach dem Spaziergang am einen Ende vom Parkplatz anbinden und warten lassen, zum Auto gehen, schon mal die Türen öffnen, bisschen rumkruschen, zurück zum Hund und ihn dann erst mitgenommen. Jede Art von 'warte, ich komme sicher wieder' hilft ihm, denke ich. ABer es ist in jedem Fall ein Geduldsspiel sondergleichen :roll: .
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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BexterSofawolf
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Re: Trennungsangst

Beitrag von BexterSofawolf » Di Jul 07, 2015 7:56 am

Danke für den Zuspruch!
15 min klappen mittlerweile immerhin sicher. Ich denke, ich habe anfänglich einfach zu selten geübt. Immer mal, wenn ich Zeit hatte. Momentan müssen eben leider die langen Spaziergänge unter der Woche wegfallen und nur kurze Reizangel oder Futterbeutel Sequenzen herhalten um dann, neben der Arbeit auch noch viel üben zu können.
Warten und bleiben mit Sichtkontakt ist gar kein Problem, da hat er viel Geduld aber wehe Frauchen ist ganz weg. Ich hoff wirklich, dass "Trennungsangst" nicht unlösbar bleibt. Ein Hundesitter wäre auf Dauer ziemlich teuer.
Liebe Grüße von Alex und Bexter dem Sofawolf

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Re: Trennungsangst

Beitrag von Spyro » Di Jul 07, 2015 7:58 am

15 Minuten sind doch schon klasse! :klatsch: Immer weiter so... Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und mit viel Geduld bekommt ihr das gemeinsam hin!!! :streichel:
GLG Noel, Bärbel und A.J. für immer im Herzen

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Re: Trennungsangst

Beitrag von Resi » Di Jul 07, 2015 8:30 am

Ist es wirklich Trennungsangst oder eben Frust über Kontrollverlust? Wie verhält er sich sonst so? Verfolgt er dich auf Schritt und Tritt oder belibt er auch einfach mal liegen wenn du dich in der Wohnung bewegst?

Ich würde versuchen in auch so im Alltag immer mal wieder auf einen bestimmten Platz zu schicken und verlangen dass er dort bleibt auch wenn ich etwas anderes mache.

Ansonsten bist du auf dem richtigen Weg. Bei Farinelli hat es 2 Jahre gebraucht bis er auch mal ganz alleine bleiben konnte aber wir haben auch nicht wirklich geübt.
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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BexterSofawolf
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Re: Trennungsangst

Beitrag von BexterSofawolf » Di Jul 07, 2015 10:04 am

Danke. Ja 15 min sind schon nicht schlecht ^^

Ich habe viel hin und her überlegt ob es nun Trennungsangst oder Kontrollverlust ist. In der Wohnung kann ich mittlerweile (durch Übung) auch in andere Räume gehen ohne verfolgt zu werden (meistens, manchmal siegt die Neugierde und er kommt nach einiger Zeit gucken, wird dann aber auf seinen Platz zurück gebracht). Er hat mittlerweile einen festen Platz in der Wohnung. Das Bad war immer schon Tabuzone und wurde schnell akzeptiert. Seit einer Woche darf er auch nicht mehr im Schlafzimmer schlafen ... Bindung etwas lösen.

Laut einiger Tests in Büchern ist es eher Trennungsangst (ich weiß, das sind nur Bücher, wenig individuell). Er zerstört und bellt nicht, wenn er allein ist, sondern versucht nur Kontakt mit erbärmlichen, herzzerreißenden Geheul aufzunehmen. Kein einziger Kratzer an der Tür, "nur" über Stunden gejaule und geweine (damals, soweit habe ich es ja schon lang nicht mehr kommen lassen). Auch mal fix in den Supermarkt geht aber eben wirklich nur, wenn es nicht mehr als 5-10 min werden.
Ansonsten ist er auch draußen sehr nah bei mir, ist noch nie weggelaufen und folgt mir, auch aus einem wilden Hundespiel heraus, wenn ich weiter gehe. Er ist ziemlich gehorsam, ab und zu schaltet er auf Bock (ist im Grunde denke ich sehr dominant, aber auch dominante Hunde können Angst haben) aber ich versuche so konsequent wie möglich zu sein. Er geht nicht allein auf das Sofa (nur nach Aufforderung), hat kein Spielzeug oder Futter frei zugänglich, muss sich Futter komplett oder an vollen Tagen mindestens zur Häfte erarbeiten, bellt nicht wenn es klingelt und darf immer erst nach mir begrüßen, macht das dann auch recht ruhig.
Wenn ich nach Hause kam, hat er mich nie angesprungen, gerempelt oder ähnliches, sondern mit eingezogenem Schwanz und angelegten Ohren an den Händen gestupst und dann hechelnd auf seine Decke gelegt. Ich gehe also eher von Trennungsangst aus.

Allerdings hat er ganz selten, draußen auch kleine "Pöbel-Ausraster". Mit anderen Hunden ist er öfters mal recht laut (bellt sie an, nie an der Leine aber auf der Hundewiese, wenn diese ihn ignorieren, denke aus Frust und / oder Spielaufforderung). Und auch bei mir und besonders bei meinem Freund hat er das schonmal gemacht, anbellen und sogar in die Hände schnappen. Immer nur draußen und wenn er sehr aufgedreht war. Da ich das nicht mag und sehr respektlos finde, habe ich stets abgebrochen, mich weggedreht, schon wenn ich erste Anzeichen von übersteigerter Erregung mitbekommen habe. Mein Freund allerdings wollte gern mit ihm Raufen, aber auch dass Bexter dann die Grenzen kennt und aufhört, wenn mein Freund das sagt. Das klappte nie und endete meist in Gebell und Gebrüll. Seit wir aber den Tipp einer Tiertrainerin erhalten haben, ihn gar nicht mehr so hoch drehen zu lassen, dass dies eben kein Hund ist mit dem man raufen sollte und in Situationen, in denen er vielleicht hochdrehen kann, ein Spielzeug parat zu haben, auf das man seine Energie lenken kann, bevor! er pöbelt, kam es zu keinem, solchen Zwischenfall mehr (seit ca. 1,5 Monaten). Das war die einzige, sehr ärgerliche Respektlosigkeit, die ich an ihm festgestellt habe. Ansonsten ein Goldschatz. Kein betteln am Tisch, selten betteln um Streicheleinheiten mit Kopf auflegen aber das ist ja kein Drama, super entspannt im Auto mitfahren, Leinenführigkeit ist mit etwas Übung auch schon massiv besser geworden, zieht nur noch in ganz neuen, aufregenden Situationen, kein Kläffer an der Leine oder Wohnung etc.
Liebe Grüße von Alex und Bexter dem Sofawolf

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natze76
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Re: Trennungsangst

Beitrag von natze76 » Di Jul 07, 2015 9:44 pm

Hallo BexterSofawolf,
kannst du hier mal die Büchertitel nennen? Mich interessiert dieses Thema auch. Womöglich betrifft uns hier das auch. Vielen Dank schon mal.
Liebe Grüße von Natalie und Marc mit Samir

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BexterSofawolf
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Re: Trennungsangst

Beitrag von BexterSofawolf » Mi Jul 08, 2015 8:05 am

Ja klar.
Dieses hier ist ein gutes Grundlagenbuch und darin sind auch einige Tests und Hinweise um das Problem genauer zu beschreiben und zu erkennen (Kontrollverlust vs. Trennungsangst). Allerdings hatte ich vorher schon so viel zum Thema gelesen (im Internet), dass ich daraus wenig neues gewinnen konnte. Entspannt allein: So klappt das Alleinbleiben bei jedem Hund von Kristina Falke (Autor), Jörg Ziemer (Autor).

Das zweite Buch empfand ich bisher als sehr, sehr hilfreich, auch wenn es recht dünn ist. Dort ist ein ganz konkreter Plan beschrieben, auch mit ungefähren Zeitangaben (genau geht natürlich nicht, da jeder Hund anders ist). Nach diesem Plan trainieren wir grade strikt, Tag für Tag: Waldi allein zuhaus: Wenn Hunde Trennungsangst haben von Patricia B. McConnell (Autor).
Liebe Grüße von Alex und Bexter dem Sofawolf

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Re: Trennungsangst

Beitrag von Iska » Mi Jul 08, 2015 1:21 pm

ich würde es auch so machen... langsam... gaaaanz langsam steigern.... :)

die mehreren Stunden waren halt wohl leider gleich etwas viel.... :streichel:
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Re: Trennungsangst

Beitrag von BexterSofawolf » Mi Jul 08, 2015 4:26 pm

Ja ich denke auch, dass dies mein großer Fehler war, ihn anfangs so schnell, so lang allein zu lassen. Aber da ich fest davon ausging, dass er das kann und auch sonst keinerlei Trauerprozess bzgl der Trennung vom ersten Frauchen zu erkennen war, habe ich es einfach gemacht :( Die Hunde, die ich bisher hatte bzw. für mehrere Monate gesittet habe, hatten damit durchweg nie ein Problem. Auch wenn ich für die Eine vorher fast fremd war. Aber jeder Hund ist anders.... gestern waren es wieder 2 x 15 und einmal 10 Minuten ohne Problem. Durch das Gewitter konnte ich dann aber nicht weiter üben. Da hat er Angst. Heute werde ich mal 20 Minuten ausprobieren.
Ich schreibe immer mal wieder unsere Erfolge und/ oder Rückschläge hier rein. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen, der das Problem auch hat.
Liebe Grüße von Alex und Bexter dem Sofawolf

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Amigo
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Re: Trennungsangst

Beitrag von Amigo » Mo Jul 13, 2015 1:55 pm

Dein Sofawolf ist ja BILDHÜBSCH :D :D :D
:mrgreen: Ich mag Pudel ohne Krone auch lieber :mrgreen: :mrgreen:

Aber nun zu Deinem Problem:
Oh jaaa!!! Das kennen wir auch!!!!

Ich habe trotzdem noch eine Frage: Wie fühlst Du Dich wenn Du Bexter alleine läßt? :?

Mir ging es jedesmal nicht so berauschend, wenn ich Amigo zuhause lassen mußte... Das hat er natürlich voll gespürt.

"Meine" Trainerin hat mir empfohlen ein Abschiedsritual einzuführen. Kong mit etwa Leberwurst und Leckerli präparieren, den er nur bekommt, wenn ich weggehe. Den lege ich ihm hin mit dem immer gleichen Satz:"Sei schön brav, ich bin bald wieder da!"
Dann gehe ich aus dem Zimmer (ohne schlechtes Gewissen :D ) (das war am Anfang das Schwierigste!!!!)
Und das habe ich auch zeitlich gesteigert.
Und auch wenn er mal kurz gefiept hat... Er kam wieder zur Ruhe. Das Kauen beruhigt und baut Streß ab.
Es hat echt ein Jahr gedauert. Aber das Ritual hat nicht nur ihm sondern auch mir Halt gegeben.... :streichel:

Was ich aber hauptsächlich damit sagen will ist: Hunde sind soooooo sensibel :mrgreen: und spüren kleinste Unsicherheiten und Unwohlsein bei uns.... und wenn wir innerlich Angespannt sind reagieren sie darauf und "trauen uns nicht zu, alleine in der bösen Welt zurechtzukommen" :mrgreen:

Den Gedankenansatz fand ich sehr interessant :mrgreen: Es war echt nicht einfach, aber das Dranbleiben hat sich gelohnt. Weil ich mittlerweile richtig cool bin (meistens jedenfalls :wink: ) klappt`s auch mit dem Ruhigbleiben. (Manchmal schläft er sooooo fest, wenn ich nach Hause komme, dass er ganz gar nicht hört, dass ich unten ins Haus gekommen bin :mrgreen: )

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Re: Trennungsangst

Beitrag von BexterSofawolf » Mo Jul 20, 2015 12:35 pm

Danke, ja er ist ein sehr Süßer und dem ist er sich bewusst ;) Amigo ist aber auch eine wunderschöne Mischung. Tolle Farbe!

Ich bin wirklich immer etwas aufgeregt, wenn ich gehen muss. Das legt sich aber auch langsam.
Das letzte Buch, was ich gelesen habe und nach welchem ich mittlerweile vorgehe, hat auch den gefüllten Kong empfohlen. Das war tatsächlich auch unser Durchbruch. Er weiß wann ich gehe, ist abgelenkt und der Trick an der Sache war noch, dass man den Kong sofort weg nimmt, wenn man wieder kommt. Als wir noch minutenweise geübt haben, hat ihn das bestimmt tüchtig genervt, weil er noch nicht alles rausgeleckert hatte. So entstand eine etwas "negative Konditionierung", wenn Frauchen zurück kommt.
Ich bin mittlerweile bei sicheren 35 Minuten und zweimal hat auch schon 45 Minuten geklappt. Wir steigern langsam immer weiter. Ich bin gespannt. Das Jahr werden wir wohl auch voll bekommen, bis er es richtig kann aber langsam sind wir endlich froher Hoffnung und ich bin mir sicher, dass er das auch spürt :)

Ich berichte gerne weiter hier.
35 min ist heute der Stand.
Liebe Grüße von Alex und Bexter dem Sofawolf

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Re: Trennungsangst

Beitrag von Andy » Mo Jul 20, 2015 12:48 pm

Das ist doch schon ein sehr schönes Ergebnis mit dem du anfangs gar nicht gerechnet hast!
Wenn du absehen kannst, dass dein Weggehen eh nur kurz ist, würde ich den Kong auch entsprechend auch nur knapp bestücken, so dass er dann auch leer geschleckt ist, wenn du wieder da bist. Das vermeidet dann auch in Zukunft etwas den Frust, da du den Kong ja gleich nach deinem Wiederkommen entfernst. ;)
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Trennungsangst

Beitrag von Iska » Mo Jul 20, 2015 3:15 pm

sehr schön.... :klatsch: weiterhin viel Erfolg... :streichel:
viele Grüße
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